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Sie sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken: Kopfhörer, Airpods & Co sind bei Fußgängern, Radfahrern und selbst im Auto allgegenwärtig: Aber ist es eigentlich erlaubt, mit Kopfhörern Auto zu fahren? Zwar kann der kleine Mann im Ohr die Route ansagen und bei der Organisation der Termine unterstützen; er kann aber auch mit Textnachrichten ablenken oder — viel beworbenes Feature — per Noise Cancelling sogar Umgebungsgeräusche ausblenden. Was ist erlaubt, was ist verboten? Wir schaffen Klarheit.

In Kürze
  • Kopfhörer können im Straßenverkehr hilfreich sein, etwa bei Navigation und Bedienung per Stimme. Sie können aber auch ablenken und eine Gefahr darstellen.
  • Das deutsche Recht zieht die Grenze beim Ausmaß der Ablenkung: Wer sich auf den Straßenverkehr nicht konzentrieren kann, riskiert ein Ordnungsgeld von 10 Euro.
  • Gleiches gilt fürs Telefonieren mit Kopfhörern: Es ist erlaubt, solange Sie Ihren Fokus auf dem Straßenverkehr haben.
  • Wer mit Kopfhörern im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt ist, muss damit rechnen, mindestens eine Teilschuld zugeschrieben zu bekommen.

Darf man mit Kopfhörern Auto fahren?

Viele fragen sich, ob mit Kopfhörern Autofahren erlaubt ist. Grundsätzlich gibt es in der Straßenverkehrsordnung keine Regel, die das Tragen von Kopfhörern beim Autofahren untersagt. Doch das deutsche Recht wäre nicht das deutsche Recht, wenn es hier nicht ein großes „Aber“ gäbe. Kopfhörer dürfen nämlich nur bis zu einem bestimmten Grad der Ablenkung genutzt werden. Dies leitet sich aus § 23 der StVO ab. Dieser bestimmt, dass das Gehör beim Fahren nicht durch Geräte beeinträchtigt werden darf.

Wichtig

Wer sich durch seine Kopfhörer so laut beschallen lässt (oder Umgebungsgeräusche ausblendet), dass er Martinshorn, Hupen usw. nicht mehr wahrnehmen kann, stellt ein Sicherheitsrisiko dar — und riskiert dafür ein Verwarngeld über 10 Euro.

 

Telefonieren mit Kopfhörern beim Autofahren — Ist das erlaubt?

Nun könnte man argumentieren, dass sich das Auto durch die Nutzung von Kopfhörern viel sicherer durch den Verkehr lenken lässt. Man hat die Hände frei, ist weniger abgelenkt und kann sich so besser aufs Fahren konzentrieren. Und tatsächlich: Grundsätzlich ist das Telefonieren mit Kopfhörern — ähnlich wie mit einer Freisprecheinrichtung — erlaubt. Letztlich gelten aber auch hier die Beschränkungen aus § 23 StVO, nach denen der Autofahrer entsprechende Technik nur so lange nutzen darf, wie er nicht vom Straßenverkehr abgelenkt wird.

Unfall durch Kopfhörer beim Autofahren — Welche Regeln gelten?

Jede elektronische Gimmick im und am Auto birgt Ablenkungspotenzial. Ein Knopf zu viel betätigt, eine aufmerksamkeitsheischender Signalton zu viel eine zu berührende Nachricht ins Mikro gesprochen: schnell hat man im Moment der Ablenkung einen Auffahrunfall oder Schlimmeres verursacht. Und nun? Kommt es aus einer Ablenkung heraus zu einem Unfall müssen Sie — selbst wenn Sie nicht der Alleinverantwortliche für den Schaden sind — zumindest mit einer Teilschuld rechnen.

Ähnlich verhält es sich mit der Kfz-Versicherung. Diese übernimmt häufig nur einen Teil der entstandenen Reparaturkosten. Um nicht unnötigerweise draufzahlen zu müssen, sollte man also besser Vorsicht walten lassen — oder am besten komplett auf Kopfhörer beim Autofahren verzichten und auf die bordeigene Freisprech-Funktionen setzen.

 

Jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung.

Ob selbst verschuldet oder nicht. Ob mit Kopfhörern oder ohne — jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung. Wenn Sie durch Kopfhörer beim Autofahren in eine Unfallsituation geraten sind, überlassen Sie die Schadensregulierung nicht dem Zufall. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.

  • Melden Sie uns Ihren Schaden über unsere Online-Plattform, per Smartphone oder telefonisch unter 0800 30 111 60.
  • Unser Partnernetzwerk nimmt Ihren Fall sorgfältig auf und versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen und klaren Handlungsempfehlungen
  • Unsere Mitarbeiter melden sich sofort nach der Prüfung mit einem detaillierten Schritt-für-Schritt-Vorgehen bei Ihnen zurück.

Wir begleiten Sie durch den Prozess der Regulierung und kümmern uns um Ihre bestmögliche Entschädigungsleistung.

Bei einem Wildunfall tritt nicht nur der Schock über den Verlust eines Tierlebens ein, sondern auch die große Frage, was man nach einem Wildunfall beachten und melden muss.

Muss der Wildunfall tatsächlich in anstrengende Behördenkommunikation, unzählige Telefonate und Schriftverkehr münden? Wir klären auf — in unserem Wildunfall-Ratgeber.

 

 

Kurz und Knapp
  • Zum typischen Wildunfall zählt die Kollision mit dem sog. „Haarwild“.
  • Eine Haftpflichtversicherung zahlt nicht den Schaden am eigenen Fahrzeug. Dies tun nur Teil- und Vollkasko.
  • Nach einem Wildunfall sind die selben Schritte wie beim gewöhnlichen Unfall zu beachten. Zudem müssen Polizei und Jäger benachrichtigt werden.
  • Ein Wildunfall muss unbedingt gemeldet werden – auch wenn sich das verletzte Tier vom Unfallort entfernt.
  • Da das Wildtier „herrenlos“ ist und damit niemanden gehört, haben Sie auch keine Ansprüche gegenüber anderen Personen.

Reh, Wildschwein und Co: Was ist ein Wildunfall?

Ein Wildunfall ist einen Verkehrsunfall mit einem zur Jagd freigegeben Landwirbeltier. Von den Versicherungen wird der Begriff „Wildtier“ jedoch eng gefasst und bezieht ausschließlich auf sogennantes „Haarwild“, also Rehe, Hirsche oder Wildschweine.

Gut zu wissen:

Diese Tiere gehören zum „Haarwild“:

Rehe, Schwarzwild (Wildschwein), Damwild, Rotwild (Hirsch), Fuchs, Dachs und Hase. Unfälle mit Vögeln, Hunden, Katzen oder Weidetieren gehören daher explizit nicht zu den Wildunfällen. 

Bei einem Wildunfall kommt es regelmäßig zu einer Kollision mit dem Haarwild oder es entsteht ein Schaden durch ein Ausweichmanöver.

Wildunfall-Versicherung: Teilkasko, Vollkasko oder Haftpflicht?

Ein Wildunfall ist schnell passiert. Aber welche Versicherung muss zahlen?

Üblicherweise sind Sie als Unfallbeteiligter mit einem Wildtier in der Regel durch die reguläre Teilkaskoversicherung abgesichert, bei Kollisionen mit anderen Tieren greift üblicherweise die Vollkaskoversicherung.

Wichtig

Welche Versicherung zahlt was?

  • Haftpflichtversicherung: Zahlt nur Schäden, die Dritten entstanden sind. Die Reparatur am eigenen Fahrzeugs wird nicht abgedeckt.
  • Teilkaskoversicherung: Zahlt ebenfalls Schäden Dritter. Zahlt ausschließlich bei Haarwild unter Selbstbeteiligung die Reparatur am eigenen Fahrzeug. Jedoch liegt die Beweispflicht beim Fahrer.
  • Vollkasko: Zahlt alle Schäden am eignen Fahrzeug. Hier kann jedoch zu einer Rückstufung in eine ungünstigere Schadensfreiklasse kommen.

Oft ist auch relevant, ob ein Schaden am eigenen Fahrzeug durch Ausweichmanöver oder den direkten Aufprall mit dem Tier zustande gekommen ist. Wird der Schaden nämlich nicht direkt durch das Wild verursacht, sondern entsteht durch einen Ausweichversuch, kann ein Aufwendungsersatz (sog. „Rettungskosten“) von der Teilkaskoversicherung geltend gemacht werden. Grundsätzlich gilt: Mit starken Experten an der Hand erfolgt die Regulierung im Nachgang einfach und schnell. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

 

Wildunfall — Was tun?

Bei einem Wildunfall sitzt einem Autofahrer zunächst der Schock in den Knochen. Der erste Schritt wie bei jedem anderen Unfall ist stets: Ruhe bewahren. Danach sind folgende Punkte zu beachten:

  1. Grundsätzlich gilt: Fahren Sie rechts ran, schalten Sie den Warnblinker ein. Bitte berühren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit das Tier es nicht, sondern halten Sie ausreichend Abstand und sichern Sie die Unfallstelle mit dem Warndreieck. Tragen Sie dabei eine Warnweste.
  2. Informieren Sie die Polizei und gegebenenfalls auch das zuständige Forstamt. Letzteres übernehmen meist die Polizisten für Sie. Wildunfälle müssen grundsätzlich von einem Jäger begutachtet werden. Bleiben Sie in jedem Fall an der Unfallstelle bis die Behörden eintreffen.
  3. Lassen Sie den Vorfall ordnungsgemäß dokumentieren und sich vom Jäger eine Wildunfallbescheinigung ausstellen, bevor Sie den Schaden bei Ihrer Versicherung melden. Die Bescheinigung ist der wichtigste Nachweis dafür, dass ein Schaden am Fahrzeug durch einen Wildtierunfall entstanden ist.
  4. Beseitigen und reinigen Sie die Unfallspuren am Fahrzeug noch nicht, da diese für die Versicherung im späteren Verlauf begutachtet werden könnten. Wir empfehlen Ihnen auch Fotos von Ihrem Fahrzeug zu machen.
Wichtig

Fahren Sie nicht einfach nach dem Zusammenstoß weiter. Wildunfall-Fahrerflucht ist das Weiterfahren zwar nicht, aber sie verstoßen gegen das Tierschutzgesetz. Dies stellt eine   Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld geahndet. Das angefahrene Wild darf auch vom Unfallort nicht entfernt werden, sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei.

Gibt es eine Wildunfall-Meldepflicht?

Zögern Sie nicht beim Melden des Wildunfalls. Selbst wenn sich das verletzte Tier vom Unfallort entfernt, müssen Sie den Vorfall melden.

Rufen Sie bei verletzten Personen unbedingt die Rettungskräfte. Auch ohne Verletzte muss immer die Polizei verständigt werden. In vielen Bundesländern muss bei einem Wildunfall zusätzlich noch ein Jäger informiert werden. In den meisten Fällen übernimmt das die Polizei für Sie. Fragen Sie bei Zweifeln einfach nach. Lassen Sie sich dann vom Jäger eine Wildschadenbescheinigung aushändigen.

Gut zu wissen

Kleintiere wie Frösche, Igel oder Vögel sind nicht meldepflichtig.

Habe ich Schadenersatzansprüche nach einem Wildunfall?

Im juristischen Sinne ist ein Wildtier für gewöhnlich eine herrenlose Sache. Daher können Sie auch keine Schadensersatzansprüche gegen den Jagdpächter oder Waldbesitzer bei einem Wildunfall geltend machen. Anders ist dies bei Haustier-Unfällen, bei denen das Herrchen häufig für die Schäden seines Vierbeiners aufkommen muss.

Hinweis

Vor besonderen Gefahrenstellen wie beispielsweise Wildwechselstellen oder Orten mit hoher Wilddichte muss das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ angebracht sein. Fehlt dieses Verkehrszeichen, besteht die Chance, dass die zuständige Straßenbehörde für den Wildschaden aufkommen muss.

 

Beweispflicht: War es ein Wildunfall?

Nach einem Wildunfall muss gegenüber der Teilkaskoversicherung nachgewiesen werden, dass der Verkehrsunfall in Zusammenhang mit einer Gefährdung durch ein Wildtier entstanden ist. Die Beweislast liegt also beim Fahrer. Bei der Vollkaskoversicherung ist dies regelmäßig nicht notwendig.

Für den Nachweis vom Wildunfall gibt es verschiedene Beweismittel. Dies sind beispielsweise:

  • Polizeibericht
  • Bescheinigung vom Jagdpächter (hierfür kann eine Aufwandsentschädigung anfallen)
  • Fotos vom Unfallort und Unfallschäden
  • Überreste vom Wildtier
  • Zeugenberichte (besonders wichtig bei Ausweich-Wildunfällen)

Eine gründliche Reinigung des Fahrzeugs sollte nach einem Wildunfall auch nicht zu schnell erfolgen, da die Unfallspuren für die Versicherung wichtig sein könnten – insbesondere dann, wenn sich noch ein Gutachter das Auto ansehen soll.

Eine Begehung des Unfallorts sowie die genaue Begutachtung des Unfallfahrzeugs stellen hierbei keine Ausnahmen dar.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Ein Wildunfall ohne wilde Schadensmeldung erhalten Sie bei uns von faire-Regulierung.de: 

  • Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern. 

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Anhänger sind praktisch und beliebt. Baumarkteinkauf, Fahrzeugtransport oder für Hobbies wie z.B. Pferdetransport oder Motocross sind typische Einsatzgebiete. Doch schnell stellt man fest, dass das eigene Auto schwieriger zu lenken ist. Beim Beschleunigen und Bremsen verhält sich das Gespann völlig anders als das Zugfahrzeug allein.

In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, welche Versicherung bei einem Unfall mit Anhänger den Schaden zahlen muss und welche drei Unterscheidungen Sie bei einem Verkehrsunfall mit Anhänger kennen sollten.

Kurz und Knapp
  • Ein Unfall mit dem Anhänger ist häufig auf die veränderte Spurstabilität und die entsprechend beeinflusste Fahrweise des Fahrzeugs zurückzuführen.
  • Haben Sie einen Anhänger-Unfall, greifen zwei unterschiedliche Versicherungen: Eine für das Kraftfahrzeug und eine andere für den Anhänger.
  • Beide Versicherungen teilen sich regelmäßig intern die Kosten für den entstandenen Schaden nach einem Anhänger-Unfall.
  • Nach einem Unfall sollten Sie die Unfallstelle sichern und gegebenenfalls die Polizei und den Notarzt benachrichtigen sowie die Verletzten versorgen.
  • Manche Anhänger-Vermieter verlangen nach einem Unfall einen polizeilichen Unfallbericht.
  • Beim Pferdeanhänger-Unfall unterscheidet man drei Varianten. Diese erklären wir Ihnen hier in unserem Ratgeber.

Was führt zu einem Unfall mit Anhänger?

Wer schon einmal mit einem PKW-Anhänger gefahren ist weiß, dass die Fahrstabilität stark verändert ist. Häufig entstehen zusätzliche Risiken durch eine falsche oder mangelnde Ladesicherung. Oft fällt es ungeübten Gespannführern schwer die größeren Maße oder das erhöhte Gewicht des Fahrgespanns richtig einzuschätzen. Nur wenige Kraftfahrer fahren regelmäßig mit einem Anhänger und so können Sie aufgrund ihrer unzureichenden Erfahrung nicht gut genug mit den veränderten Fahreigenschaften umgehen. Nicht zuletzt sind Gespanne deutlich anfälliger für Sietenwinde und Aufchaukelbewegungen die dann nur durch beherztes Geradeziehen des Gespanns zu bewältigen sind. Dementsprechend ist die mangelnde Fahrpraxis mit dem Gespann aus PKW und Anhänger die häufigste Unfallursache.

 

Welche Versicherung zahlt bei einem Unfall mit (geliehenem) Anhänger?

Dass Ihr Auto zumindest mit einer KFZ-Haftpflichtversicherung versichert sein muss, ist allgemein anerkannt und zudem Pflicht. Doch wie verhält es sich beim Anhänger?
Auch der PKW-Anhänger unterliegt der Versicherungspflicht. Das ist in § 8 des Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsgesetzes (KHVG) festgelegt. Folglich greifen beim PKW-Anhänger-Gespann immer zwei Versicherungen: Die des Kraftfahrzeugs und die des Anhängers.

Daraus entsteht natürlich die Frage, wer bei einem Unfall mit Anhänger zahlen muss. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits 2010 geurteilt (Az. IV ZR 279/08), dass bei einer Doppelversicherung im Regelfall bei Unfallverursachung durch das Gespann der Haftpflichtversicherer des Kraftfahrzeugs und der des Anhängers den Schaden im Innenverhältnis je zur Hälfte zu tragen.

Gut zu wissen: Die beiden Versicherer treten laut BGH als so genannte Gesamtschuldner auf. Diese übernehmen jeweils die Hälfte der Zahlung an den geschädigten Unfallgegner.
Insbesondere für geliehene oder gemietete Anhänger ist dies wichtig zu wissen, denn sie sind häufig bei unterschiedlichen Versicherten versichert und auch die Halter von Fahrzeug und Anhänger sind nicht identisch. Der vom Baumarkt verliehene Anhänger hat typischerweise einen anderen Versicherungsnehmer als ihr PKW.

Hinweis

Zur Schadensregulierung wird normalerweise die Haftpflichtversicherung des Zugfahrzeugs in Anspruch genommen. Diese kann sich dann im Innenverhältnis von der Versicherung des Anhängers die Hälfte der Schadenssumme zurückerstatten lassen.Wenn Sie von einem Gespann durch einen Unfall unverschuldet geschädigt wurden, könnenSie Ihre Ansprüche bei beiden Versicherungen geltend machen, da in der Außendarstellung beide Versicherungen als Gesamtschuldner auftreten.

Sonderfall: Pferdeanhänger-Unfall

Beim Unfall mit Pferdeanhänger lassen sich drei Varianten unterscheiden:

  1. Unfall durch den PKW mit Pferdeanhänger: Die eben genannte Regelung zur Gesamtschuldnerschaft findet auch auf einen Unfall durch einen vom PKW gezogenen Pferdeanhänger Anwendung. Bei einem verursachten Unfall vom Pferdeanhängergespann sind daher beide Versicherungen eintrittspflichtig.
  2. Beschädigung des Anhängers durch das transportierte Pferd: Wird der Anhänger jedoch durch das darin transportierte Pferd beschädigt, muss der Halter des Pferdes gemäß § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) dafür haften.
    Achtung!

    Eine Tierhalterhaftpflicht greift üblicherweise nicht bei gemieteten oder geliehenen Sachen. Der Halter müsste dann für den Schaden am Anhänger selbst aufkommen.

  3. Pferd wird durch einen Defekt am Anhänger verletzt: Wird das Pferd durch Mängel am gemieteten Anhänger verletzt, so haftet der Anhänger-Vermieter für diejenigen Defekte, die bereits bei Vertragsschluss vorlagen (§ 536 a BGB). Gemäß § 599 BGB trifft den Verleiher üblicherweise aber nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit die Eintrittspflicht für den entstandenen Schaden.

 

 

3 wichtige Schritte nach dem Anhänger-Unfall

Nach einem Verkehrsunfall mit einem Anhänger sollten Sie unbedingt folgende drei Schritte beachten:

  1. Sichern Sie die Unfallstelle, damit eine weitere Gefährdung oder ein Auffahrunfall vermieden werden kann.
  2. Danach sollten Sie – abhängig vom Ausmaß des Unfalls – Polizei und Notarzt verständigen. Die wichtigsten Fragen zum Unfall können Sie durch die W-Fragen (Wo? Was? Wie? Welche Verletzungen?) beantworten. Warten Sie auch unbedingt Rückfragen ab und legen Sie nicht sofort auf. Wann Sie die Polizei zum Unfall hinzurufen sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeberartikel.
    Hinweis

    Auch bei kleineren Unfällen verlangen manche Anhänger-Vermieter einen polizeilichen Unfallbericht. Fragen Sie am besten noch vor der Fahrt nach, was im Notfall zu tun ist.

  3. Leisten Sie erste Hilfe, wenn Personen verletzt wurden. Versuchen Sie eine Verschlechterung des Zustands der verletzten Personen zu vermeiden und diese zu beruhigen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind in einen Anhänger-Unfall verwickelt und haben Fragen? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das bewährte Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und bespricht mit Ihnen persönlich das für Sie richtige Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden über jeden Regulierungsfortschritt informiert

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche. Erfahren, bewährt, freundlich und zuverlässig.

 

 

Jeder, der ein Fahrzeug bewegt, hat naturgemäß ein statistisches Risiko einen Unfall zu haben. Deshalb gibt es in Deutschland die Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge. Ohne Nachweis einer gültigen Versicherung gibt es regulär nicht einmal die Zulassung. Aber was ist, wenn doch kein Versicherungsschutz besteht? Das Konto war nicht gedeckt, der Antrag ist schiefgegangen, die EVB war falsch, irgendwer hat gekündigt…  Wir klären Sie in diesem Ratgeberartikel über die Konsequenzen auf, wenn Sie ein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz fahren oder sogar damit verunfallen.

In Kürze
  • Alle Kraftfahrzeuge müssen gesetzlich in Deutschland haftpflichtversichert werden. Es ist eine Pflicht- und keine Wahlversicherung.
  • Sind Sie mit einem Kraftfahrzeug ohne Kfz-Haftpflichtversicherung auf öffentlichen Straßen unterwegs, begehen Sie eine Straftat und riskieren zumindest Geld- oder Freiheitsstrafe.
  • Bei einem Verkehrsunfall haftet in der Regel der Verursacher – auch bei einem nicht versicherten Fahrzeug.
  • Auch der Fahrzeughalter kann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er andere Personen sein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz führen lässt. 

Ist die Kfz-Haftpflichtversicherung wirklich eine Pflicht?

In Deutschland ist es für Sie als Fahrer verpflichtend, dass Ihr Fahrzeug mit einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung versichert ist. Diese Pflicht ist im so genannten „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ – kurz: „Pflichtversicherungsgesetz“ – geregelt. Sie müssen daher eine Versicherungsprämie an einen Anbieter Ihrer Wahl zahlen, sind im Falle eines Verkehrsunfalls dafür mit der vereinbarten Versicherungssumme finanziell abgesichert. Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt Schäden auf Seiten all jener anderer Verkehrsteilnehmer, die durch Ihr Verhalten unverschuldet in den Unfall geraten sind. Ihre eigenen Schäden können Sie bei Verschulden durch Voll- und Teilkaskoversicherungen absichern.

Wichtig

Fahren Sie ohne Versicherungsschutz auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, begehen Sie eine Straftat. Nicht nur der Fahrer, sondern auch der Halter macht sich in der Regel strafbar.

 

Wann fahre ich ohne Versicherungsschutz?

Es gibt einige Situationen, in welchen Ihr Auto keinen Versicherungsschutz genießt. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn:

  • der Übergang beim Wechsel Ihres Versicherungsanbieters lückenhaft ist oder die alte Versicherung gekündigt wurde und die neue Versicherung noch nicht aktiv ist,
  • noch keine Versicherung für das Kraftfahrzeug abgeschlossen wurde,
  • das Fahrzeug ein nicht zugelassenes oder ausländisches Kennzeichen hat,
  • die Versicherungsbeiträge nicht bezahlt wurden,
  • dem Fahrzeug die Allgemeine Betriebserlaubnis entzogen wurde oder
  • die Hauptuntersuchung abgelaufen ist.

Trifft mindestens einer dieser Punkte auf Sie zu, dann dürfen Sie unter keinen Umständen

  • auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Parkplätzen fahren,
  • Familienmitglieder oder Freunde mit Ihrem Wagen fahren lassen und
  • Ihren Wagen auch nicht umparken.

Selbst wenn Sie nur wenige Meter mit Ihrem Auto fahren, machen Sie sich des Fahrens ohne Versicherungsschutz strafbar.

Unser Tipp

Wenn Sie ein neues Kraftfahrzeug anmelden möchten, muss bereits ein Versicherungsschutz bestehen. Andernfalls erhalten Sie keine Zulassung.

Was passiert beim Fahren ohne Versicherungsschutz und einem Unfall?

Verkehrsunfälle gehören naturgemäß zum Verkehrsgeschehen. Die aus einem Unfall resultierenden Schäden werden in Sach-, Vermögens und Personenschäden unterteilt. Während der klassische Sachschaden -die Delle im Blech- vergleichsweise übersichtlich und trivial erscheinen kann, ist spätestens bei Personenschäden, also Verletzungen an Leib oder sogar Leben die immense Wichtigkeit einer soliden finanziellen Rückendeckung erkennbar. Schmerzensgeld, Behandlungskosten und Verdienstausfälle erreichen sehr schnell sehr große Beträge. Fehlt in solchen Dimensionen der Versicherungsschutz steht der Geschädigte vor dem Nichts und der Verursacher vor der Insolvenz. Fährt der Unfallverursacher ohne Versicherungsschutz, handelt er immer fahrlässig – und läuft Gefahr, im Worst Case unbezahlbar hohe Schadenersatzsummen schultern zu müssen. Denn der Unfallverursacher wird zu Recht zur Kasse gebeten. Diese Form der Haftung nennt sich Verschuldenshaftung. Darüber hinaus würde er sich – abgesehen von etwaigen Vergehen oder Straftaten in der Unfallbegehung selbst – auch noch des Fahrens ohne Versicherungsschutz strafbar machen.

Unser Tipp

Falls Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten sind und Ihr Unfallgegner keine Versicherung hat, wenden Sie sich direkt an faire-Regulierung, denn es wird eine Regulierung über spezielle gemeinnützige Hilfsorganisationen für Sie erforderlich.

Gut zu wissen: Sitzt nicht der Fahrzeughalter, sondern ein Familienmitglied oder eine andere Person am Steuer, kann es sein, dass der Fahrzeughalter zur Kasse gebeten wird. Sie können nämlich aufgrund einer so genannten Gefährdungshaftung haften, da sie wissentlich eine andere Person Ihr Auto ohne Versicherungsschutz haben fahren lassen.

Achtung: Um beim Fahren ohne Versicherung erwischt zu werden, genügt schon ein Blitzer oder eine Verkehrskontrolle.

 

Welche Strafen drohen beim Autofahren ohne Versicherung?

Beim Fahren ohne Versicherung handelt es sich um eine Straftat. Sie können daher mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft werden. In § 6 des Pflichtversicherungsgesetz steht, dass Sie mit sechs Monaten oder eine Geldstrafe bestraft werden können. Diese kann sich auf bis zu 180 Tagessätzen belaufen.

Wichtig

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Wenn Sie Ihr Auto ohne Versicherungsschutz fahren, machen Sie sich auch dann strafbar, wenn Ihnen Ihr Fehlverhalten gar nicht bewusst ist.

Achtung: Ab 90 Tagessätzen gelten Sie auch als vorbestraft und bekommen einen Eintrag ins Führungszeugnis. Die Strafe kann noch deutlich höher werden, wenn Sie vorsätzlich ohne Versicherung fahren. Auch kann ein Fahrverbot und bis zu sechs Punkte in Flensburg auf Sie warten. Sollten Sie gleichzeitig Fahrer und Fahrzeughalter sein, kann Ihnen sogar ihr Fahrzeug entzogen werden. Sind Sie noch Fahranfänger und beispielsweise mit dem Auto der Eltern ohne Versicherungsschutz gefahren, kann sich Ihre Probezeit verlängern und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

Wie sieht es mit Roller, Mofa & Co. aus?

Das Pflichtversicherungsgesetz gilt auch für alle Krafträder und Kleinkrafträder. Ohne Versicherungsschutz dürfen Motorräder, Roller und Mofas nicht auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen fahren. Es drohen auch dieselben Strafen wie beim Autofahren ohne Versicherung.

E-Bikes und E-Scooter fallen übrigens nicht unter diese Regelung, da sie nicht als Kraftfahrzeuge bewertet werden.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten und der Unfallverursacher hat keine Versicherung? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden bis zu Ihrer bestmöglichen Entschädigungsleistung begleitet.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Quads machen Spaß! Immer mehr Quads sind auf deutschen Straßen unterwegs. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die Robustheit sprechen für die all-terrain vehicle (ATV). Jedoch führt der leichte Aufbau des Quads als eine Art Zwitter zwischen Motorrad und Auto auch zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, was Sie unbedingt wissen müssen, falls Sie in einem Quad-Unfall verwickelt sind.

In Kürze
  • Quads oder auch ATVs sind besonders gut fürs Gelände ausgelegt.
  • Aufgrund der reduzierten Technik und Sicherheitsmaßnahmen sind Quads besonders anfällig für Unfälle.
  • Häufig sind Quad-Unfälle sogenannte Alleinunfälle. Das heißt, dass der Quadfahrer oft selbst schuld am Unfall ist.
  • Gesetzlich ist man verpflichtet einen Helm zu tragen. – Derjenige, der schuld am Unfall ist, trägt in der Regel die Kosten.
  • Quads dürfen meistens mit dem B-Führerschein bewegt werden

Was sind die Ursachen für einen Quad-Unfall?

Das Quad ist vor allem für actionreiche Fahrten im Gelände ausgelegt. Besonders beliebt ist hier das ATV (all-terrain-vehicle), welches auf beiden Achsen angetrieben wird, also einen Vierradantrieb besitzt. Gerade die Geländegängigkeit und das meist sehr gute Leistungsgewicht erhöhen das Risiko für Unfälle. Da das Quad im Gegensatz zum herkömmlichen PKW deutlich weniger wiegt und konstruktionsbedingt keine echte Knautschzone hat, ist auch das Verletzungsrisiko deutlich erhöht.

Statistisch ist der Fahrer des Quads in der Mehrzahl der Fälle selbst schuld am Unfall. Das ist nur logisch, denn gerade kurvenreiche und herausfordernde Stecken sind für ATV-Fahrer reizvoll. Ein Unfall auf solchen Strecken lässt sich häufig auf Fahrfehler in Kombination mit der reduzierten Technik des Quads zurückführen. Fahrfehler, die im PKW von ABS, ESP und diversen Assistenzsystem ausgeglichen werden, schlagen beim Quad direkt durch. Auch gibt es beim Quad keine Knautschzone, was die Wahrscheinlichkeit für Körperschäden erhöht. Gerade ungeübte Fahrer haben anfänglich Schwierigkeiten mit dem besonderen Fahrverhalten der Quads.

Gut zu wissen: Regelmäßig handelt es sich bei einem Unfall mit dem Quad um einen sogenannten Alleinunfall. Das bedeutet, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer am Unfall beteiligt oder dafür verantwortlich ist. Quads sind nicht nur im Gelände, sondern auch im normalen Straßenverkehr anzutreffen, sodass auch ein Quad in einen Unfall mit einem PKW geraten kann. In dieser Konstellation ist das Quad und sein Fahrer die deutlich schwächere Partei gegenüber dem PKW.

Wer haftet bei einem Unfall mit Quad?

Hinsichtlich der Haftungsfrage unterscheiden sich Quads nicht von PKW, denn hier haftet in der Regel der Unfallverursacher.

Wichtig

Damit der Geschädigte nach einem Unfall nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt, ist eine Haftpflichtversicherung auch für ein Quad Pflicht. Die Haftpflichtversicherung deckt die möglichen Schadensersatzansprüche ab, die ein Geschädigter nach einem Unfall mit einem Quad an Sie stellen kann.

Für eigene Schäden am Quad ist eine Kaskoversicherung sinnvoll, damit Sie die Schäden nicht selbst zahlen müssen, wenn Sie schuld am Unfall sind.

Mit welchem Führerschein darf man Quad fahren?

Zum Fahren des Quads benötigen Sie einen Führerschein der Klasse B. Sind Sie ohne Fahrerlaubnis in einen Unfall verwickelt, kann Ihnen dieser Umstand zur Last gelegt werden. Da besonders häufig Quad-Fahrer selbst schuld am Unfall mit dem Quad sind, wird häufig ein Anscheinsbeweis zu Lasten der Quadfahrer angenommen.

 

Wie kann man mit dem Quad sicherer unterwegs sein?

Aufgrund der bauartbedingten Besonderheiten können Quads besonders anfällig für Verkehrsunfälle sein. Man sollte sich daher unbedingt mit dem besonderen Fahrverhalten von ATVs vertraut machen.

Gut zu wissen: In der Regel genügt für das Führen eines ATVs ein normaler B-Führerschein, da es keine besondere Quad-Fahrerlaubnis gibt. Jedoch ist genau dies besonders riskant, da viele Quad-Fahranfänger die fahrtypischen Besonderheiten eines Quads nicht ausreichend kennen.

Hinweis

Die Schutzeinrichtungen beim Quad sind sehr spärlich. So gibt es beispielsweise keine Gurtpflicht. Einzig vorgeschriebene Schutzmaßnahme ist ein Helm. Dieser soll bei einem Unfall vor schweren Kopfverletzungen schützen. Werden Sie ohne Helm von der Polizei ertappt, winkt Ihnen ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro.

Neben dem Vertrautmachen mit diesem außergewöhnlichen Fahrzeug kann durch verschiedene Vorsichtsmaßnahmen das Unfall- und Verletzungsrisiko gemindert werden:

  • Nutzung von ATVs mit einem Differentialgetriebe
  • intensive Einweisung und Übungsfahrt beim Quad-Erwerb
  • intensive Übungsphase in einer abgesicherten Umgebung
  • Geschwindigkeit in Kurven reduzieren
  • vor- und umsichtige Fahrweise

den Versicherungsnehmer.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie hatten einen Unfall mit einem Quad? Hier unsere Lösungs-Empfehlung:

  • Sie melden uns den Unfallhergang einfach und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Ihr Unfall wird binnen weniger Minuten geprüft und Sie erhalten einen Anruf, in dem das für Sie beste Vorgehen mit Ihnen besprochen wird.
  • Die auf Durchsetzung von Unfallansprüchen spezialisierten Experten unseres Netzwerkes erwirken Ihre bestmögliche Entschädigung.

Ihr großer Vorteil: Bei unverschuldeten Unfällen sind Gebühren für die rechtliche Betreuung Teil Ihrer gesetzlichen Schadenersatzansprüche, also von der Versicherung des Unfallverursachers zu zahlen. Das bedeutet für Sie beste Unterstützung ohne jedes Kostenrisiko. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Vatertagsausflug, Frauenabend, Geburtstagsfete, Konzertbesuch, Familienfeier oder auch einfach nur der wohlverdiente Feierabend, die Anlässe für alkoholische Getränke sind allgegenwärtig . Jedoch wird kaum ein Verstoß gegen das Verkehrsrecht wird so streng geahndet wie Alkohol am Steuer – insbesondere, wenn es noch zu einem Unfall mit Alkohol im Blut kam.

Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, welche Strafen drohen, wenn Sie einen Unfall mit Alkohol verursachen. Und natürlich auch was es zu beachten gilt, wenn Ihr Unfallgegner mit Alkohol am Steuer unterwegs war.

 

In Kürze
  • Bereits ab 0,3 Promille ist für Autofahrer – ACHTUNG: und auch Radfahrer! – die erlaubte Promillegrenze überschritten. Für Fahranfänger gilt die 0,0-Promillegrenze.
  • Neben deftigen Bußgeldern von 500 bis 1500 Euro, droht bei einer Straftat durch Trunkenheit am Steuer sogar eine Freiheitsstrafe!
  • Kommt es zu einem Unfall wegen Trunkenheit am Steuer, müssen betroffene Fahrer mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Das gilt dann für mindestens sechs Monate.
  • Allein der Umstand, dass Sie Alkohol konsumiert haben, führt NICHT automatisch zum Verschulden des Unfalls. Ein Bußgeld ist Ihnen sicher, doch die Schuldfrage bleibt objektiv zu klären.

Wieso begünstigt Alkohol einen Verkehrsunfall?

Alkoholisiert ist die Wahrnehmung eingeschränkt und die Verarbeitung der bereits reduzierten Wahrnehmungen dauert länger, das heißt, Sie reagieren nicht nur langsamer, sondern auch qualitativ schlechter. Auch das eigene räumliche Vorstellungsvermögen wird deutlich geschwächt. Doch genau das sind Fähigkeiten, die gerade  im Straßenverkehr besonders wichtig sind. Daher ist die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss in jedem Fall eine Gefährdung Ihrer selbst und anderer.

Konkret kommt es neben berauschenden Folgen bei Alkoholkonsum zu folgenden weiteren Nebenwirkungen:

  • erhöhte Sensitivität auf Lichteinstrahlung: Sie blinzeln eher
  • erhöhte Risikobereitschaft: Sie fahren riskanter
  • verschlechtertes und unscharfes Sehen: Sie erkennen zu spät
  • selektive Wahrnehmung: Sie sehen Einiges gar nicht mehr
  • verlängerte Reaktionszeit: Sie bremsen zu spät

All diese Nebenwirkungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in einen Autounfall geraten. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einem Unfall mit Alkohol mit Personenschaden. Kein Trinkanlass der Welt ist dieses Maß an nicht wiedergutzumachendem, persönlichen Leid wert!

Welche Promillegrenzen gelten bei einem Verkehrsunfall mit Alkohol?

Wahrscheinlich haben Sie schon mal gehört, dass in Deutschland eine 0,5-Promille-Grenze für Autofahrer gilt. Das heißt jedoch nicht, dass Sie nicht auch schon bei weniger Alkohol im Blut belangt werden können. Kurz gesagt besteht bei einer relativen Fahruntüchtigkeit bei Autofahrern ab 0,3 Promille bis 1,09 Promille die Wahrscheinlichkeit des Führerscheinentzugs, wenn noch weitere Umstände hinzukommen. Bei absoluter Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille ist der Führerscheinentzug auch ohne weitere Umstände sicher.

Bei Fahrradfahrern ist es ähnlich, jedoch beginnt die gesetzliche absolute Fahruntüchtigkeit erst bei 1,6 Promille.

Als Fußgänger haben sie keine festen Promillegrenzen. Aber wussten Sie, dass bei alkoholbedingtem Auffallen in der Öffentlichkeit Ihnen selbst als Fußgänger die Entziehung der Fahrerlaubnis passieren kann?.

Promillegrenze in der Probezeit

Sind Sie als Autofahrer noch in der Probezeit oder unter 21 Jahre, gilt für Sie die 0,0-Promillegrenze. Das heißt: Gar kein Alkohol am Steuer – kein „Bierchen“, keine Schnapspralinen, keine „Verdauerli“!

Relative Fahruntüchtigkeit

Relative Fahruntüchtigkeit heißt, dass Fahrer realistisch einschätzen können müssen, ob sie noch in der Lage sind, ein Auto gefahrlos zu führen. Treffen Sie die falsche Entscheidung, drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Kommt es bei der Fahrt unter Alkoholeinfluss sogar zum Unfall, sind Sie sofort im Straftatbereich, es greifen also die Strafen gemäß Strafgesetzbuch (StGB). Für die absolute Fahruntüchtigkeit gilt als einziger Maßstab der bei Ihnen gemessene Promillewert. Ist die oben erklärte Promillegrenze von 1,6 überschritten, sind Sie rechtlich nicht mehr im Stande ein Fahrzeug zu führen, egal wie fit Sie sich fühlen.

 

Übersicht: Promillegrenzen in Deutschland für Verkehrsteilnehmer

Verkehrsteilnehmer Sanktionsfreier Bereich Relative Fahruntüchtigkeit Absolute Fahruntüchtigkeit
Autofahrer In der Probezeit und für junge Erwachsene unter 21 Jahren: 0,0-Promille.  Nach der Probezeit und für über 21-Jährige: bis 0,29 Promille. Ab 0,3 Promille bis 1,09 Promille in Verbindung mit weiteren Umständen. Führerscheinentzug wahrscheinlich Ab 1,1 Promille. Führerschein wird entzogen
Fahrradfahrer Bis 0,29 Promille. Ab 0,3 Promille bis 1,59 Promille in Verbindung mit weiteren Umständen. Führerscheinentzug wahrscheinlich. Ab 1,6 Promille. Führerschein wird entzogen.
Fußgänger Es existiert keine Promillegrenze. Jedoch ist bei alkoholbedingtem Auffallen in der Öffentlichkeit die Entziehung der Fahrerlaubnis möglich.

Autounfall mit Alkohol – diese hohen Strafen drohen

Haben Sie einen Autounfall unter Alkoholeinfluss verursacht, müssen Sie mit harten Sanktionen rechnen. Da Sie womöglich gar nicht mehr in der Lage waren, ein Fahrzeug zu führen, haben Sie unweigerlich den Verkehr gefährdet. Bereits die Bußgelder für das Fahren mit Alkohol am Steuer sind hoch angesetzt – zwischen 500 und 1500 Euro sind typischerweise fällig. Verursachen Sie betrunken einen Unfall, begehen sie allerdings keine vergleichsweise harmlose Ordnungswidrigkeit mehr, sondern Sie begehen eine handfeste Straftat gemäß § 315 c StGB.

Haben Sie als Autofahrer mit 0,3 Promille alkoholisiert einen Unfall verursacht, drohen Ihnen der Vermerk von drei Punkten im Fahreignungsregister sowie der Führerscheinentzug. Das war jedoch noch nicht alles. Hinzu kommt noch eine Geld- oder Freiheitsstrafe. § 315 c StGB sieht für Alkoholkonsum und daraus folgende Gefährdung von Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremden Sachen von bedeutendem Wert eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor. Um hier nur mit einer Geldstrafe davonzukommen, brauchen Sie schon mildernde Umstände.

Allerdings heißt nicht schon allein der Umstand, dass ein Fahrer unter Alkoholeinfluss in einen Unfall geriet, , dass er auch zwingend schuld ist. Hätte auch ein nüchterner Autofahrer den Zusammenstoß nicht verhindern können – etwa weil ein Hintermann einen Auffahrunfall verursacht –, trifft den betrunkenen Vordermann tatsächlich keine Schuld. Entscheidend für die Schuldfrage ist stets der Unfallhergang. Dennoch muss jeder betrunkene Fahrer mit einem Bußgeld oder einem Strafverfahren rechnen.

 

Unfall mit Alkohol: Wie lange ist der Führerschein weg?

Haben Sie einen Unfall mit Alkohol im Blut verursacht, folgt für gewöhnlich ein Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate. Jedoch kann die Sperrfrist von den Behörden auch länger angesetzt werden.

Häufig muss zudem eine medizinisch-psychologische Untersuchung – die oft zitierte MPU, im Volksmund auch „Idiotentest“, absolviert werden, bevor der Führerscheinentzug beendet wird. Die richterliche Anordnung einer MPU wird von Einzelfall zu Einzelfall entschieden. Die Anordnung ist ab einem Promillewert von 1,1 beim Unfallverursacher möglich. Häufig wird ab 1,6 Promille die Wiedererlangung vom Führerschein an ein erfolgreiches Bestehen dieser Untersuchung gebunden. Bei einem Unfall mit Alkohol ist der Führerscheinentzug daher sehr wahrscheinlich. Sie brauchen dann schon triftige Argumente (z.B. drohender Jobverlust bei Führerscheinentzug) und einen entsprechend sachkundig agierenden Spezialisten für Verkehrsrecht an Ihrer Seite.

Unfall mit Alkohol: Was ist, wenn ich nicht schuld bin?

Sollten Sie als Geschädigter in einen Unfall verwickelt sein, gilt es immer, den Unfall so genau als möglich zu dokumentieren. Das gilt umso mehr, wenn sich der Verdacht ergibt, dass Alkohol oder andere berauschende Mittel im Spiel sind! Verständigen Sie dann am besten die Polizei. Diese kann zum einen amtlich feststellen, dass der Unfallverursacher Alkohol konsumiert hat. Zum anderen wird die Polizei auch korrekte Maßnahmen einleiten, um den Promillewert für eine mögliche Gerichtsverhandlung zu dokumentieren. Für die Beantwortung der Schuldfrage ist der Alkoholkonsum ein starkes Indiz dafür, dass der Alkoholkonsument wohl auch den Unfall schuldhaft verursacht hat. Dies muss allerdings im Einzelfall geprüft werden und sollte nicht dem Zufall überlassen werden:

Melden Sie Ihren Unfall kostenlos und mit wenigen Klicks über das faire-Regulierung-Portal. Hier erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden nach Angabe der erforderlichen Daten eine qualifizierte anwaltliche Ersteinschätzung der Schuldfrage. Es kann nämlich gut sein, dass ein Unfall zwar mit Alkohol, aber tatsächlich ohne Schuld Ihrerseits passiert ist.

 

Unfall mit Alkohol: Zahlt die Versicherung?

Da Alkoholfahrten rechtlich als grob fahrlässige oder gar vorsätzliche Handlungsweisen bewertet werden, können Versicherungen die Haftung in diesen Fällen teilweise oder ganz verweigern. Das ist meist abhängig von der Alkoholkonzentration im Blut zum Unfallzeitpunkt. Als Unfallverursacher sind Sie in der Praxis typischerweise von folgenden Kürzungen der Versicherungsleistung betroffen

Wichtig
  • Weniger als 0,3 Promille: In der Regel wird der Schaden des Unfallopfers vollständig bezahlt.
  • Zwischen 0,3 und 1,1 Promille: Bis zu 50 % Kürzungen können vorgenommen werden.
  • Über 1,1 Promille: Eine komplette Zahlungsverweigerung ist möglich.

Gut zu wissen: Die aufgeführten möglichen Abzüge gelten auch für andere Versicherungen – etwa Ihrer Vollkasko – wenn Alkohol zum Unfall geführt hat.

Schritte zur Ihrer fairen Schadensregulierung

Sie sind in einen Unfall mit Alkohol geraten, aber ohne Schuld? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das für Sie optimale weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie werden per innovativem Kunden-Informations-System über jeden Schritt auf dem Laufenden gehalten.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung-Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich kompetent und persönlich um Ihre Schadensersatzansprüche, -auch um die, die Sie vielleicht gar nicht wussten.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wer den Schaden zahlen muss, wenn Sie mit einem Firmenwagen in einen Unfall geraten und welche Situationen Sie dabei unterscheiden müssen.

In Kürze
  • Wer den Schaden nach einem Unfall mit dem Firmenwagen tragen muss, hängt überwiegend davon ab, ob der Fahrer Schuld hat.
  • Bei einem unverschuldeten Unfall oder leichter Fahrlässigkeit müssen Sie mit keinen Kosten rechnen.
  • Bei mittlerer oder schwerer Fahrlässigkeit müssen Sie die Kosten zumindest anteilig selbst zahlen. Das Gleiche gilt bei Vorsatz.
  • Achten Sie auch insbesondere darauf, ob private Fahrten mit den Firmenwagen erlaubt sind.

Unfall mit Firmenwagen – Was nun?

Viele Autofahrer sind sich sicher, dass ihr Arbeitgeber für den entstandenen Schaden aufkommen muss, wenn sie mit dem Firmen- oder Dienstwagen in einen Unfall geraten oder diesen sogar verursachen. Dabei ist das gesetzlich gar nicht so eindeutig geregelt. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wieso Sie zwischen einer Dienstfahrt und Privatfahrt unterscheiden müssen und zeigen Ihnen, wer in dem jeweiligen Fall haftet.

Dieses wertvolle Wissen sollten Sie sich unbedingt aneignen, denn in bestimmten Konstellationen kann Ihr Unfall mit dem Firmenwagen sogar zu einer fristlosen Kündigung führen.

Wer haftet und wer zahlt bei einem Unfall mit dem Firmenwagen während der Arbeitszeit?

Wer muss den Schaden zahlen, wenn es während der Arbeitszeit zu einem Unfall mit dem Firmenwagen kommt? Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei a) die Schuldfrage und b)welcher Grad an Fahrlässigkeit vorlag.

Unser Tipp

Generell gilt: Je größer Ihre Schuld am Unfall ist, umso stärker müssen Sie sich am Schadensersatz beteiligen. Den Rest übernimmt regulär die Haftpflichtversicherung Ihres Arbeitgebers.

4 wichtige Tipps, wer beim Unfall mit einem Dienstwagen zahlt

Zunächst müssen Sie zwischen vier Situationen unterscheiden: Sie waren nicht Schuld oder es lag leichte, mittlere und grobe Fahrlässigkeit vor.

  1. Tragen Sie keine Schuld an dem Unfall, muss die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für die entstandenen Schäden aufkommen. Sie müssen nichts zahlen.
  2. Kommt es aufgrund leichter Fahrlässigkeit, wie beispielsweise Ihre leichte Geschwindigkeitsüberschreitung, zu einem Unfall, kann man Sie als Arbeitnehmer dafür nicht bestrafen.
  3. Bei mittlerer Fahrlässigkeit, wie zum Beispiel einem von Ihnen begangenen Vorfahrtsfehler, werden Sie als Arbeitnehmer häufig in Regress genommen und müssen den Schaden anteilig tragen. Es kommt aber auf die genaue Unfallsituation an. Den Rest zahlt meistens der Arbeitgeber. Je größer die eigene Schuld am Unfall mit dem Firmenwagen ist, desto höher fällt auch der Beitrag aus, den Sie zusteuern müssen. Ist das Fahrzeug vollkaskoversichert, wird üblicherweise die Selbstbeteiligung von Ihnen gefordert.
  4. Bei grober Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz müssen Sie als Arbeitnehmer und Fahrer des Firmenwagens grundsätzlich den vollen Schaden übernehmen. Grobe Fahrlässigkeit liegt beispielsweise vor, wenn Sie alkoholisiert fahren. Sollte die Schadenshöhe allerdings die Höhe Ihres Einkommens stark übersteigen, müssen Sie als Mitarbeiter wiederum nur anteilig zahlen. Der Gesetzgeber will Sie mit dieser Regelung vor dem finanziellen Ruin schützen.

Das Bundesarbeitsgericht entschied bereits 1987 im Fall Az. 8 AZR 66/82, dass ein Arbeitnehmer nicht selbst das erhöhte Schadensrisiko tragen muss, nur weil der Arbeitgeber keine Vollkasko für den Firmenwagen abgeschlossen hat.

Vorsicht

Diese Regelung gilt nur, wenn der Unfall während der Dienstzeit auf einer Dienstfahrt passiert oder wenn Ihre Privatfahrt vom Arbeitgeber genehmigt wurde.

Wie ist mein Dienstwagen eigentlich versichert?

Gut zu wissen: Wissen Sie, wie der Dienstwagen versichert ist? Ihr Arbeitgeber als Fahrzeughalter ist dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für den Firmenwagen abzuschließen. Häufig besteht für den Dienstwagen zusätzlich eine Vollkaskoversicherung. Üblicherweise liegen die Selbstbeteiligungskosten bei 500 Euro und maximal 1.000 Euro.

Tipp: Fragen Sie schnellstmöglich bei Ihrem Arbeitgeber den bestehenden Versicherungsschutz -Vollkasko ja/nein- und die vereinbarten Selbstbehaltshöhen ab.

Wer haftet bei einem Unfall während einer Privatfahrt mit dem Firmenwagen?

Das kommt darauf an, ob Sie die private Nutzung mit Ihrem Arbeitgeber vertraglich festgelegt und ausdrücklich erlaubt haben. Per Definition nutzen Sie den Firmenwagen immer dann privat, wenn die Fahrten nicht den im Arbeitsvertrag festgelegten Aufgaben dienen.

Ist die private Nutzung des Firmenwagens erlaubt, übernimmt die Versicherung des Arbeitgebers normalerweise die Kosten bei einem Verkehrsunfall.

Wenn eine private Nutzung nicht erlaubt ist, dann zahlen Sie beim Verstoß dagegen auch selbst den entstandenen Schaden aus dem Verkehrsunfall.

Ist ein Unfall mit dem Firmenwagen ein Kündigungsgrund?

Wirklich heikel wird es für Sie, wenn Sie den Firmenwagen ohne Erlaubnis für eine private Fahrt genutzt haben und dann einen Unfall verursacht haben. Aber kann das auch zu einer Kündigung führen?

Nutzen Sie den Firmenwagen unerlaubt privat, ist das zunächst ein Vertragsbruch, der auch abgemahnt werden kann. Ihr Arbeitgeber kann Sie für diese unrechtmäßige Fahrt tatsächlich auch kündigen. Ist die private Nutzung hingegen erlaubt, gelten dieselben Regeln, als wenn Sie auf einer Dienstfahrt gewesen wären.

Unser Tipp

Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Nutzung des Firmenwagens durch einen Fahrzeugüberlassungsvertrags vertraglich zu regeln.

Arbeitnehmer, die beruflich viel im Straßenverkehr unterwegs sind, sollten besonders gewissenhaft fahren. Bei einem Unfall gefährden sie nicht nur sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Job.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber waren mit dem Firmenwagen unterwegs? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung-Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent und persönlich.

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 3,6 Millionen Neuwagen gekauft und dabei wird ein durchschnittlicher Kaufpreis von 33.600 € bezahlt. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn es zu einem Unfall mit dem gerade erst neu erworbenen Auto kommt. Denn der Wert des Fahrzeuges ist auch nach einer fachgerechten Reparatur erheblich gemindert – denn nun trägt es den Stempel „Unfallfahrzeug“.

Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber welche Ansprüche sie nach einem Neuwagen-Unfall haben und wann Sie Anspruch auf einen gleichwertigen Neuwagen haben. 

In Kürze
  • Ein Unfall mit einem Neuwagen unterscheidet sich von einem Unfall mit einem gebrauchten Kfz insofern, dass es beim Neuwagen-Unfall immer zu einer erheblichen Wertminderung des Autos kommt.
  • Nach einem Neuwagen-Unfall stehen Ihnen neben der Wertminderung und den Reparaturkosten oft noch weitere Ansprüche zu, die Sie prüfen lassen sollten
  • Anspruch auf einen Neuwagen kann nur bestehen, wenn das Unfallfahrzeug weniger als einen Monat zugelassen war und Sie seit dem Kauf weniger als 1.000 km damit gefahren sind.
  • Wir von faire-Regulierung stehen Ihnen als versicherungsunabhängiges Spezialistennetzwerk in allen Fragen rund um Ihren Verkehrsunfall zur Seite.

Was unterscheidet einen Unfall mit einem Neuwagen von einem Unfall mit einem gebrauchten Auto?

Kurz gesagt: Bei einem Unfall mit einem Neuwagen kommt es zu einer erheblichen Wertminderung des Fahrzeugs. Als Wertminderung bezeichnet man die Minderung des Fahrzeugwertes. Diese wird zwar üblicherweise zusammen mit den Reparaturkosten von der Versicherung des Unfallverursachers gedeckt, aber der Neuwagen ist dann nicht mehr „neu“, sondern ein repariertes Unfallfahrzeug. Dies ist bei einem Neuwagen besonders ärgerlich, da sich der Fahrzeughalter erst vor kurzem bewusst für einen Neuwagen entschieden hat und nun einen Unfallwagen besitzt.

Wichtig

Erfolgt die Hauptuntersuchung mit über 2-monatiger Verspätung, berechnen die Prüfstellen häufig 20 Prozent mehr für die Untersuchung. Begründet wird dies mit dem erhöhten Mehraufwand.

Tipp: Falls Sie noch einen neuen Wagen fahren, steht Ihre erstmalige Hauptuntersuchung erst nach 36 Monaten anstatt der sonst üblichen zwei Jahre an.

Welcher Ersatz steht mir bei einem fremdverschuldeten Neuwagen-Unfall zu?

Kollidieren zwei Fahrzeuge miteinander, entsteht in der Regel ein Schaden, der zur Wertminderung nach dem Unfall führt. Eben diese Wertminderung ist nun als Unfallschaden auszugleichen.

Der Unfallverursacher – beziehungsweise dessen Haftpflichtversicherung – muss sowohl für die Wertminderung als auch die Reparaturkosten und ggf. weitere Ansprüche aufkommen.

Unser Tipp

Welche Ansprüche Ihnen nach einem unverschuldeten Autounfall zusätzlich zustehen können, zeigen wir Ihnen gerne. Dazu können Sie absolut kostenfrei und ohne Risiko Ihren Schaden unter faire-Regulierung.de melden. Unsere Verkehrsrechtexperten geben Ihnen innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über Ihre möglichen Schadensersatzansprüche.

 

Habe ich nach einem Unfall einen Anspruch auf einen Neuwagen als Ersatz?

Viele Neuwagenbesitzer stellen sich die Frage, ob sie nach einem Neuwagen-Unfall einen Anspruch auf einen Neuwagen haben. Üblicherweise ist die gegnerische Versicherung nur dazu verpflichtet, die Reparaturkosten sowie einen Ausgleich für die dabei hervorgerufene Wertminderung zu zahlen.

Tatsächlich ist es jedoch möglich, für einen Totalschaden, der durch einen Unfall mit dem Neuwagen verursacht wurde, gegenüber der gegnerischen Vollkaskoversicherung einen Anspruch auf einen Neuwagenersatz geltend zu machen. Handelt es sich jedoch um Schäden am Fahrzeug, die sich durch eine Reparatur beheben lassen, werden in der Regel lediglich die Instandsetzungskosten durch die Versicherung ersetzt. Zusätzlich haben Sie einen Anspruch auf Auszahlung der Wertminderung.

Nur wenn es Ihnen unzumutbar wäre, ein repariertes Fahrzeug zu benutzen, haben Sie einen Anspruch auf einen Neuwagen. Grund für die Unzumutbarkeit ist, dass der Makel des Unfallwagens sich durch eine Reparatur nicht beheben lässt. Dazu muss das Unfallgutachten vor allem eine erhebliche Beschädigung feststellen. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs müssen hierfür jedoch bestimmte Kriterien vorliegen, die wir Ihnen im Folgenden näher erklären.

 

Welche Kriterien zur Abrechnung auf Neuwagenbasis bei einem unverschuldeten Unfall gibt es?

Neben der Voraussetzung der Unzumutbarkeit hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 29.9.2020 mit dem Aktenzeichen VI ZR 271/19 bestimmte Kriterien dafür bestätigt, ab wann nach einem Unfall mit einem Neuwagen ein neues Fahrzeug erstattet werden muss:

Kriterien für Neuwagen als Ersatz
  • Fahrleistung beträgt zum Unfallzeitpunkt weniger als 1.000 km
  • seit maximal einem Monat besteht eine Kfz-Zulassung
  • ein erheblicher Sachschaden ist entstanden
  • Geschädigter kauft sich mit dem Geld der Ersatzzahlung nach dem Unfall tatsächlich einen vergleichbaren Neuwagen

Besonders das Kriterium der erheblichen Beschädigung sorgt bei der Unfallregulierung immer wieder für juristische Probleme, da hierfür keine eindeutige Definition existiert. Entscheidend ist aber der Aspekt der Zumutbarkeit. Wurden beispielsweise Schweißarbeiten an tragenden Fahrzeugteilen vorgenommen, um den Schaden zu beheben, so kann dem Fahrzeughalter die Weiternutzung des derart instandgesetzten Wagens nicht mehr zugemutet werden. Gerichte sind sich aber uneins, ab wann ein Fahrzeug laut dem Verkehrsrecht als erheblich beschädigt einzustufen ist.

Grundsätzlich ist der Geschädigte hierbei in der Beweispflicht. Hier sind von einem unabhängigen Sachverständigen erstellte Kfz-Gutachten von erheblicher Bedeutung und von großem Vorteil für Sie. Das Gutachten dokumentiert für Sie, ob der Neuwagen durch den Unfall eine erhebliche Wertminderung erlitten hat. Die Durchsetzung der vom Sachverständigen festgestellten Wertminderung gehört dann in die Hände eines spezialisierten Rechtsdienstleisters wie faire-Regulierung. Werden alle genannten Bedingungen beim Neuwagen-Unfall erfüllt, sprechen Versicherer von einem Ersatzanspruch auf Neuwagenbasis.

ACHTUNG: Der Geschädigte hat diesen Anspruch nur, wenn er sich tatsächlich einen Neuwagen kauft. Eine fiktive Abrechnung auf Neuwagenbasis ist nicht möglich.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie hatten einen Unfall mit Ihrem Neuwagen? Wir helfen Ihnen. Unser Spezialisten-Netzwerk übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls gegenüber allen Versicherungen und kann Ihnen vom unabhängigen Sachverständigen bis zur erprobt zuverlässigen Fachwerkstatt mit unkompliziertem Ersatzwagenservice weiterhelfen.

Das smarte Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang einfach telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser Spezialistennetzwerk prüft Ihren Fall sofort und bespricht mit Ihnen persönlich das für Sie beste Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird im Hintergrund für Sie geleistet. Sie bekommen alle Informationen und Dokumente einfach in Echtzeit auf Ihr Smartphone und sind schnell wieder mobil.

Unser Netzwerk aus ausschließlich lizenzierten Spezialisten prüft für jeden Haftpflichtfall bis zu 16 Anspruchsarten für Sie durch. Durch unsere langjährige tiefe Expertise und modernste Technik erschließen wir Unfallgeschädigten durchschnittlich 420,- € Mehrauszahlung gegenüber herkömmlichen Regulierungswegen (Direktanruf bei Versicherung oder Werkstatt).

E-Bike-Fahrer sind häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als normale Radfahrer, da sie auf den Straßen oft schneller unterwegs sind. Wir geben Ihnen in unserem Ratgeber 5 wichtige Infos, damit Sie wissen, was Sie bei einem Unfall mit E-Bike beachten müssen.

In Kürze
  • Unter die Kraftfahrzeuge fallen des E-Bike und das S-Pedelec. Als Fahrrad geht das Pedelec durch.
  • E-Bike und S-Pedelec benötigen daher eine eigene Haftpflichtversicherung. Das Pedelec jedoch nicht.
  • Geraten Sie in einen unverschuldeten Verkehrsunfall, muss der Verursacher Ihnen den entstandenen Schaden ersetzen.
  • Ansprüche sind dann u.a. der Sachschaden am E-Bike, an der Kleidung oder am Helm. Dazu kommen weitere Schadenspositionen.

E-Bike, Pedelec, Elektrofahrrad… welche Unterschiede gibt es?

Ein Elektrofahrrad ist ein Fahrrad, wenn es zum einen eine Leistung von 600 Watt nicht übersteigt und zudem eine Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h besitzt. Als Kraftfahrzeug gilt ein Elektrofahrrad, welche diese Kriterien übersteigt und z.B. die Motorunterstützung bei Erreichen von 25 km/h nicht abgebrochen wird.

Vorsicht: Für „schnelle Elektrofahrräder“ müssen alle geltenden Bestimmungen eingehalten werden, die auch für Kraftfahrzeuge gelten. Mit diesen E-Bikes dürfen die Radwege nicht mehr benutzt werden. Es muss auf der regulären Fahrbahn gefahren werden.

Was ist eigentlich ein E-Bike und wie unterscheidet es sich von einem Pedelec oder S-Pedelec?

E-Bike wird umgangssprachlich häufig als Oberbegriff für alle Elektroräder verwendet. Das ist aber nicht ganz richtig. Ein E-Bike ist ein Elektrofahrrad, das auch dann fährt, wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt. Abhängig von der Watt-Zahl und der Maximalgeschwindigkeit gelten sie entweder als „Fahrrad“ oder als „Kraftfahrzeug“. Achten Sie daher unbedingt auf die Bestimmungen, die für die „schnellen Elektrofahrräder“ gelten – wie z.B. die verpflichtende Kfz-Haftpflichtversicherung.

Ein Pedelec ist ein „Pedal Electric Cycle“, mit welchem eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden kann. Schneller kann man nur fahren, wenn man kräftig in die Pedale tritt. Das Pedelec ist ein Fahrrad.

Das S-Pedelec ist ein schnelles Pedelec und fällt unter die Kleinkrafträder. Durch die Motorunterstützung beim Treten kann eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreicht werden. Ein Mofa-Führerschein ist zum Fahren vorgeschrieben – genauso wie eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Gibt es einen Haftungsunterschied zwischen einem E-Bike und einem normalen Fahrrad?

Einen Haftungsunterschied gibt es grundsätzlich nicht, denn das E-Bike hat von sich aus theoretisch keine erhöhte Unfallgefahr. Anders als Motorräder, Motoroller und Autos wird dem E-Bike keine Betriebsgefahr zugerechnet. Autos tragen bei einem Unfall mit einem E-Bike-Fahrer, der nicht grob fahrlässig gehandelt hat, eine Teilschuld, da das Autofahren an sich regelmäßig als gefährlich zu werten ist.

Bei einem Unfall eines E-Bike-Fahrers mit einem normalen Fahrrad wird im Einzelfall geprüft, wer den Unfall verursacht hat.

Benötige ich eine Versicherung für E-Bikes?

Für ein E-Bike und ein S-Pedelec reicht eine private Haftpflichtversicherung nicht aus. Für diese Elektrofahrradtypen müssen Sie unbedingt eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Dabei handelt es sich um eine klassische Rollerversicherung. Bei einem Pedelec braucht es das nicht.

Unser Tipp

Prüfen Sie unbedingt, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Ihr Pedelec mit einschließt. Falls nicht, empfehlen wir Ihnen zum Abschluss einer gesonderten Haftpflichtversicherung, die Sie schützt, wenn Sie jemand anderen schädigen.

 

Unfall mit E-Bike

Geraten Sie unverschuldet mit Ihrem E-Bike in einen Verkehrsunfall, kann ihr Unfallgegner dafür haftbar gemacht werden und seine Haftpflichtversicherung muss Ihnen den Schaden ersetzen. Ein E-Bike-Unfall darf wie jeder andere Kfz-Unfall nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auch hier kann es sich im sehr hohe Schadenssummen handeln. Dabei geht es viel weniger um den reinen Fahrzeugwert. Denn leider sind unfallbetroffene E-Biker oft auch verletzt und es geht regelmäßig um erhebliche Heilbehandlungskosten, Verdienstausfälle und Schmerzensgeldansprüche. Als Spezialisten verfügen wir über das hier benötigte Knowhow und helfen Ihnen damit kompetent Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Wichtig

Hat Ihr Unfallgegner weder eine Haftpflichtversicherung noch genügend Geld, um den Schaden zu begleichen, kommt es darauf an, ob Ihre eigene Versicherung solche Forderungsausfälle auch abdeckt. Prüfen Sie daher, ob Ihre bestehende Privathaftpflichtversicherung solche Situationen absichert und bessern Sie gegebenenfalls nach.

 

 

Ansprüche nach Unfall mit E-Bike

Nach einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike muss der Schädiger grundsätzlich – wie auch bei einem Autounfall ohne E-Bike – den Zustand wiederherstellen, der vor dem Unfall bestand. Wir prüfen kostenfrei Ihre Schadensersatzansprüche für Sie. Neben dem Sachschaden am E-Bike können auch Schäden am Helm und der Kleidung bestehen. Auch diese Positionen werden durch faire-Regulierung für Sie geltend gemacht.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Erstattung Ihres Schadensersatzanspruches ist die saubere Schadensmeldung mit uns. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie daher kurz sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten ab:

  • Sie geraten unverschuldet in einen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 – 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort.
  • Ein von Versicherungen unabhängiger Experte aus unserem Netzwerk meldet sich direkt bei Ihnen und bespricht individuell das weitere Vorgehen.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent, bewährt und ohne Risiko für Sie.

Schnell mal mit den Birkenstock-Schlappen zum Einkaufen fahren oder mit den Gummistiefeln aus dem Garten einen kurzen Abstecher zum Baumarkt. Wer kennt das nicht? Aber darf man mit Gummistiefeln, Birkenstocks, Flip-Flops, Sandalen oder gar High Heels überhaupt Auto fahren? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, welches Schuhwerk zum Autofahren geeignet ist und welche Risiken es für Sie gibt, wenn Sie mit falschem Schuhwerk fahren und in einen Autounfall geraten.

In Kürze
  • Grundsätzlich ist es nicht verboten, barfuß, mit Flip-Flops, Birkenstocks oder anderem ungeeigneten Schuhwerk zu fahren.
  • Allerdings besteht dann bei einem Verkehrsunfall das Risiko, dass Sie durch eine Sorgfaltspflichtverletzung teuer zur Kasse gebeten werden oder Ihre Kaskoversicherung die Kostenübernahme ablehnt.
  • Unser Tipp: Tragen Sie geeignetes Schuhwerk und verringern Sie dadurch die Unfallgefahr.

Gibt es ein Gesetz, dass das Fahren ohne Schuhe verbietet?

Nein. Es gibt keine gesetzliche Regelung in der StVO, welche Sie als Privatperson dazu verpflichtet, beim Autofahren Schuhe zu tragen. Grundsätzlich können Sie mit Ihren Birkenstocks oder Flip-Flips oder sogar barfuß fahren.

Doch Vorsicht: Auch wenn für Privatpersonen das Tragen von geeignetem Schuhwerk nicht Vorschrift ist, ist es dies für Berufskraftfahrer sehr wohl. Gemäß der BGV D29, §44 Abs. 2 gilt daher beispielsweise für Busfahrer, dass diese zum sicheren Führen des Fahrzeuges den Fuß umschließendes Schuhwerk tragen müssen. Tut der Berufskraftfahrer dies nicht, verstößt er gegen diese Vorschrift und macht sich unter Umständen sogar strafbar.

Darf man barfuß Auto fahren?

Barfuß Auto fahren ist grundsätzlich nicht verboten. Jedoch empfiehlt es sich nicht, da Sie barfuß sehr leicht von den Pedalen abrutschen können und Ihr Unfallrisiko damit enorm steigern. Wir raten Ihnen daher unbedingt vom Fahren ohne Schuhe ab.

 

Auto fahren mit Flip-Flops, Birkenstocks, Sandalen und den geliebten High Heels

Ähnlich verhält es sich mit Ihren geblieben Birkenstocks und Flip-Flops. Gerade wenn es draußen warm wird und Sie Sandalen tragen, oder Sie mit Ihren Hausschuhen kurz zum Einkaufen wollen, ist die Verlockung groß mit diesen Schuhen zu fahren. Leider ist diese Art von Schuhwerk nicht zum sicheren Steuern eines Autos geeignet. Sie haben dann keinen festen Halt auf den Pedalen haben oder bleiben sogar mit den Riemchen hängen. Auch High Heels sind nicht zum Fahren geeignet, da sich der Absatz leicht in den Pedal-Armen verkeilen kann. Da aber nicht zwingend eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer besteht, wenn Sie mit ungeeigneten Schuhen fahren, kommt es bei einer Kontrolle durch die Polizei auch nicht zwingend zu einem Bußgeld.

Unser Tipp für Sie: Um jedoch im Vorfeld Unfälle zu vermeiden, raten wir Ihnen dazu, sich ein Paar geschlossene Schuhe ins Auto zu legen und Ihre Sandalen vor der Fahrt gegen diese zu tauschen.

Unfall barfuß oder mit ungeeigneten Schuhen – Was nun?

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie ohne geeignetes Schuhwerk oder gar barfuß in einen Unfall geraten. Wer hat Schuld nach einem Unfall mit ungeeignetem Schuhwerk? Zwar ist es im Straßenverkehr nicht verboten, High Heels oder Flip-Flops zu tragen, aber oberste Priorität im Straßenverkehr hat die Verkehrssicherheit und somit auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

Wichtig

Konnten Sie durch das Fahren mit Birkenstocks oder Flip-Flops die Pedale nicht richtig bedienen und haben dadurch einen Unfall verursacht, kann auf Sie ein Bußgeld wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht zukommen.

Hinweis: Sie müssen auch damit rechnen, dass Sie nach dem Unfall von der Polizei befragt werden und vom Gericht eine Teilschuld wegen dieser Pflichtverletzung zugesprochen bekommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Zahlungsbereitschaft der beteiligten Versicherungen!

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall ohne geeignetes Schuhwerk?

Wird Ihnen eine Teilschuld zugesprochen, so kann Ihre eigene Versicherung Ihnen auch eine Teilhaftung zusprechen. Ihr Versicherungsschutz geht aber nicht vollständig verloren, da die meisten Kfz-Versicherer das Fahren mit Flip-Flops oder Birkenstocks nicht als fahrlässig ansehen. Ihre eigene Kaskoversicherung kann prinzipiell immer wegen einer Verletzung der vertraglich festgelegten Obliegenheiten Regressansprüche an Sie stellen oder eine höhere Selbstbeteiligung fordern. Ob das in Ihrem konkreten Fall von der Versicherung auch so gelebt wird, wenn Sie als Versicherungsnehmer mit ungeeigneten Schuhen gefahren sind, hängt erfahrungsgemäß von der Kulanz des Versicherers und der Schadenshöhe ab. Für den Schadensanteil, für den Sie nicht schuld sind wird dann – wie bei jedem üblichen Unfall auch – von der Versicherung des Unfallverursachers reguliert. Sie kann Ihnen aber wegen Ihrer möglichen Teilschuld die Ansprüche entsprechend anteilig kürzen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber unglücklicherweise mit Ihren geliebten Flip-Flops oder Birkenstocks gefahren? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.