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Sie sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken: Kopfhörer, Airpods & Co sind bei Fußgängern, Radfahrern und selbst im Auto allgegenwärtig: Aber ist es eigentlich erlaubt, mit Kopfhörern Auto zu fahren? Zwar kann der kleine Mann im Ohr die Route ansagen und bei der Organisation der Termine unterstützen; er kann aber auch mit Textnachrichten ablenken oder — viel beworbenes Feature — per Noise Cancelling sogar Umgebungsgeräusche ausblenden. Was ist erlaubt, was ist verboten? Wir schaffen Klarheit.

In Kürze
  • Kopfhörer können im Straßenverkehr hilfreich sein, etwa bei Navigation und Bedienung per Stimme. Sie können aber auch ablenken und eine Gefahr darstellen.
  • Das deutsche Recht zieht die Grenze beim Ausmaß der Ablenkung: Wer sich auf den Straßenverkehr nicht konzentrieren kann, riskiert ein Ordnungsgeld von 10 Euro.
  • Gleiches gilt fürs Telefonieren mit Kopfhörern: Es ist erlaubt, solange Sie Ihren Fokus auf dem Straßenverkehr haben.
  • Wer mit Kopfhörern im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt ist, muss damit rechnen, mindestens eine Teilschuld zugeschrieben zu bekommen.

Darf ich mit Kopfhörern Auto fahren?

Viele fragen sich, ob mit Kopfhörern Autofahren erlaubt ist. Grundsätzlich gibt es in der Straßenverkehrsordnung keine Regel, die das Tragen von Kopfhörern beim Autofahren untersagt. Doch das deutsche Recht wäre nicht das deutsche Recht, wenn es hier nicht ein großes „Aber“ gäbe. Kopfhörer dürfen nämlich nur bis zu einem bestimmten Grad der Ablenkung genutzt werden. Dies leitet sich aus § 23 der StVO ab. Dieser bestimmt, dass das Gehör beim Fahren nicht durch Geräte beeinträchtigt werden darf.

Wichtig

Wer sich durch seine Kopfhörer so laut beschallen lässt (oder Umgebungsgeräusche ausblendet), dass er Martinshorn, Hupen usw. nicht mehr wahrnehmen kann, stellt ein Sicherheitsrisiko dar — und riskiert dafür ein Verwarngeld über 10 Euro.

 

Telefonieren mit Kopfhörern beim Autofahren — Ist das erlaubt?

Nun könnte man argumentieren, dass sich das Auto durch die Nutzung von Kopfhörern viel sicherer durch den Verkehr lenken lässt. Man hat die Hände frei, ist weniger abgelenkt und kann sich so besser aufs Fahren konzentrieren. Und tatsächlich: Grundsätzlich ist das Telefonieren mit Kopfhörern — ähnlich wie mit einer Freisprecheinrichtung — erlaubt. Letztlich gelten aber auch hier die Beschränkungen aus § 23 StVO, nach denen der Autofahrer entsprechende Technik nur so lange nutzen darf, wie er nicht vom Straßenverkehr abgelenkt wird.

Unfall durch Kopfhörer beim Autofahren — Welche Regeln gelten?

Jede elektronische Gimmick im und am Auto birgt Ablenkungspotenzial. Ein Knopf zu viel betätigt, eine aufmerksamkeitsheischender Signalton zu viel eine zu berührende Nachricht ins Mikro gesprochen: schnell hat man im Moment der Ablenkung einen Auffahrunfall oder Schlimmeres verursacht. Und nun? Kommt es aus einer Ablenkung heraus zu einem Unfall müssen Sie — selbst wenn Sie nicht der Alleinverantwortliche für den Schaden sind — zumindest mit einer Teilschuld rechnen.

Ähnlich verhält es sich mit der Kfz-Versicherung. Diese übernimmt häufig nur einen Teil der entstandenen Reparaturkosten. Um nicht unnötigerweise draufzahlen zu müssen, sollte man also besser Vorsicht walten lassen — oder am besten komplett auf Kopfhörer beim Autofahren verzichten und auf die bordeigene Freisprech-Funktionen setzen.

 

Jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung.

Ob selbst verschuldet oder nicht. Ob mit Kopfhörern oder ohne — jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung. Wenn Sie durch Kopfhörer beim Autofahren in eine Unfallsituation geraten sind, überlassen Sie die Schadensregulierung nicht dem Zufall. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.

  • Melden Sie uns Ihren Schaden über unsere Online-Plattform, per Smartphone oder telefonisch unter 0800 30 111 60.
  • Unser Partnernetzwerk nimmt Ihren Fall sorgfältig auf und versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen und klaren Handlungsempfehlungen
  • Unsere Mitarbeiter melden sich sofort nach der Prüfung mit einem detaillierten Schritt-für-Schritt-Vorgehen bei Ihnen zurück.

Wir begleiten Sie durch den Prozess der Regulierung und kümmern uns um Ihre bestmögliche Entschädigungsleistung.

Jeder, der ein Fahrzeug bewegt, hat naturgemäß ein statistisches Risiko einen Unfall zu haben. Deshalb gibt es in Deutschland die Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge. Ohne Nachweis einer gültigen Versicherung gibt es regulär nicht einmal die Zulassung. Aber was ist, wenn doch kein Versicherungsschutz besteht? Das Konto war nicht gedeckt, der Antrag ist schiefgegangen, die EVB war falsch, irgendwer hat gekündigt…  Kfz-Versicherungen bieten aus gutem Grund inzwischen Versicherungssummen bis 100 Millionen Euro, denn das Schadenspotential – gerade bei Personenschäden – ist gewaltig. Dementsprechend sieht der Gesetzgeber bereits das Fahren ohne Kfz-Haftpflichtversicherung als eine Straftat.

Wir klären Sie in diesem Ratgeberartikel über die Konsequenzen auf, wenn Sie ein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz fahren oder sogar damit verunfallen.

In Kürze
  • Alle Kraftfahrzeuge müssen gesetzlich in Deutschland haftpflichtversichert werden. Es ist eine Pflicht- und keine Wahlversicherung
  • Sind Sie mit einem Kraftfahrzeug ohne Kfz-Haftpflichtversicherung auf öffentlichen Straßen unterwegs, begehen Sie eine Straftat und riskieren zumindest Geld- oder Freiheitsstrafe.
  • Bei einem Verkehrsunfall haftet in der Regel der Verursacher – auch bei einem nicht versicherten Fahrzeug.
  • Auch der Fahrzeughalter kann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er andere Personen sein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz führen lässt. 

Ist die Kfz-Haftpflichtversicherung wirklich eine Pflicht?

In Deutschland ist es für Sie als Fahrer verpflichtend, dass Ihr Fahrzeug mit einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung versichert ist. Diese Pflicht ist im so genannten „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ – kurz: „Pflichtversicherungsgesetz“ – geregelt. Sie müssen daher eine Versicherungsprämie an einen Anbieter Ihrer Wahl zahlen, sind im Falle eines Verkehrsunfalls dafür mit der vereinbarten Versicherungssumme finanziell abgesichert. Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt Schäden auf Seiten all jener anderer Verkehrsteilnehmer, die durch Ihr Verhalten unverschuldet in den Unfall geraten sind. Ihre eigenen Schäden können Sie bei Verschulden durch Voll- und Teilkaskoversicherungen absichern.

Fahren Sie ohne Versicherungsschutz auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, begehen Sie eine Straftat.

Wichtig

Nicht nur der Fahrer, sondern auch der Halter macht sich in der Regel strafbar.

 

Wann fahre ich ohne Versicherungsschutz?

Es gibt einige Situationen, in welchen Ihr Auto keinen Versicherungsschutz genießt. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn:

  • der Übergang beim Wechsel Ihres Versicherungsanbieters lückenhaft ist oder die alte Versicherung gekündigt wurde und die neue Versicherung noch nicht aktiv ist,
  • noch keine Versicherung für das Kraftfahrzeug abgeschlossen wurde,
  • das Fahrzeug ein nicht zugelassenes oder ausländisches Kennzeichen hat,
  • die Versicherungsbeiträge nicht bezahlt wurden,
  • dem Fahrzeug die Allgemeine Betriebserlaubnis entzogen wurde oder
  • die Hauptuntersuchung abgelaufen ist.

Trifft mindestens einer dieser Punkte auf Sie zu, dann dürfen Sie unter keinen Umständen

  • auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Parkplätzen fahren,
  • Familienmitglieder oder Freunde mit Ihrem Wagen fahren lassen,
  • Ihren Wagen auch nicht umparken.

Selbst wenn Sie nur wenige Meter mit Ihrem Auto fahren, machen Sie sich des Fahrens ohne Versicherungsschutz strafbar.

Unser Tipp

Wenn Sie ein neues Kraftfahrzeug anmelden möchten, muss bereits ein Versicherungsschutz bestehen. Andernfalls erhalten Sie keine Zulassung.

Was passiert beim Fahren ohne Versicherungsschutz und einem Unfall?

Verkehrsunfälle gehören naturgemäß zum Verkehrsgeschehen. Die aus einem Unfall resultierenden Schäden werden in Sach-, Vermögens und Personenschäden unterteilt. Während der klassische Sachschaden -die Delle im Blech- vergleichsweise übersichtlich und trivial erscheinen kann, ist spätestens bei Personenschäden, also Verletzungen an Leib oder sogar Leben die immense Wichtigkeit einer soliden finanziellen Rückendeckung erkennbar. Schmerzensgeld, Behandlungskosten und Verdienstausfälle erreichen sehr schnell sehr große Beträge. Fehlt in solchen Dimensionen der Versicherungsschutz steht der Geschädigte vor dem Nichts und der Verursacher vor der Insolvenz. Fährt der Unfallverursacher ohne Versicherungsschutz, handelt er immer fahrlässig – und läuft Gefahr, im Worst Case unbezahlbar hohe Schadenersatzsummen schultern zu müssen. Denn der Unfallverursacher wird zu Recht zur Kasse gebeten. Diese Form der Haftung nennt sich Verschuldenshaftung. Darüber hinaus würde er sich – abgesehen von etwaigen Vergehen oder Straftaten in der Unfallbegehung selbst – auch noch des Fahrens ohne Versicherungsschutz strafbar machen.

Unser Tipp

Falls Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten sind und Ihr Unfallgegner keine Versicherung hat, wenden Sie sich direkt an faire-Regulierung, denn es wird eine Regulierung über spezielle gemeinnützige Hilfsorganisationen für Sie erforderlich.

Gut zu wissen: Sitzt nicht der Fahrzeughalter, sondern ein Familienmitglied oder eine andere Person am Steuer, kann es sein, dass der Fahrzeughalter zur Kasse gebeten wird. Sie können nämlich aufgrund einer so genannten Gefährdungshaftung haften, da sie wissentlich eine andere Person Ihr Auto ohne Versicherungsschutz haben fahren lassen.

Achtung: Um beim Fahren ohne Versicherung erwischt zu werden, genügt schon ein Blitzer oder eine Verkehrskontrolle.

 

Welche Strafen drohen beim Autofahren ohne Versicherung?

Beim Fahren ohne Versicherung handelt es sich um eine Straftat. Sie können daher mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft werden. In § 6 des Pflichtversicherungsgesetz steht, dass Sie mit sechs Monaten oder eine Geldstrafe, die sich auf bis zu 180 Tagessätzen belaufen kann, bestraft werden können.

Wichtig

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Wenn Sie Ihr Auto ohne Versicherungsschutz fahren, machen Sie sich auch dann strafbar, wenn Ihnen Ihr Fehlverhalten gar nicht bewusst ist.

Achtung: Ab 90 Tagessätzen gelten Sie auch als vorbestraft und bekommen einen Eintrag ins Führungszeugnis. Die Strafe kann noch deutlich höher werden, wenn Sie vorsätzlich ohne Versicherung fahren. Auch kann ein Fahrverbot und bis zu sechs Punkte in Flensburg auf Sie warten. Sollten Sie gleichzeitig Fahrer und Fahrzeughalter sein, kann Ihnen sogar ihr Fahrzeug entzogen werden. Sind Sie noch Fahranfänger und beispielsweise mit dem Auto der Eltern ohne Versicherungsschutz gefahren, kann sich Ihre Probezeit verlängern und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

Wie sieht es mit Roller, Mofa & Co. aus?

Das Pflichtversicherungsgesetz gilt auch für alle Krafträder und Kleinkrafträder. Ohne Versicherungsschutz dürfen Motorräder, Roller und Mofas nicht auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen fahren. Es drohen auch dieselben Strafen wie beim Autofahren ohne Versicherung.

E-Bikes und E-Scooter fallen übrigens nicht unter diese Regelung, da sie nicht als Kraftfahrzeuge bewertet werden.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten und der Unfallverursacher hat keine Versicherung? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden bis zu Ihrer bestmöglichen Entschädigungsleistung begleitet.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Es kracht und Sie sind plötzlich in einen Unfall verwickelt? Was nun zu tun ist, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber und geben Ihnen 5 wichtige Tipps mit auf den Weg.

Tipp 1: Erste Schritte nach dem Unfall

Was ist nach einem Unfall zu tun – und in welcher Reihenfolge?

1. Das wichtigste Gebot heißt Ruhe & Übersicht zu bewahren. Ein Unfall ist eine ungewollte Herausforderung für Ihr Organisationstalent.

2. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab. Schalten Sie dafür den Warnblinker an, um Auffahrunfälle zu vermeiden und Ihr Fahrzeug sichtbar zu machen. Ziehen Sie danach Ihre Warnweste So werden Sie von anderen Verkehrsteilnehmern und Rettungskräften sofort als unfallbeteiligte Person erkannt. Dann erst stellen Sie das Warndreieck auf. Innerorts laufen sie dazu 50 Meter vor die Unfallstelle, außerorts 100 Meter auf der Autobahn 200 Meter. Durch das Dreieck sehen die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer rechtzeitig die Unfallstelle und können Ihr Fahrverhalten anpassen.

Hinweis: Nach § 34 Absatz 1 Nr. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind Sie nach einem Unfall dazu verpflichtet, den Verkehr zu sichern. Dazu gehören die drei Ws „Warnblinker, Warnweste, Warndreieck“. Sie sind zum Mitführen von Warnweste und Warndreieck verpflichtet. Stellen Sie kein Warndreieck auf, kann das mit einem saftigen Bußgeld und einem Punkt in Flensburg bestraft werden.

Wichtig

Haben Sie zwar ein Warndreieck dabei, aber vergessen es aufzustellen, und es kommt deshalb zu einem Folgeunfall, kann Ihnen eine Mitschuld am Folgeunfall zugesprochen werden!

3. Wählen Sie nun umgehend den Notruf unter der Nummer 112. Achten Sie hierbei auf die 5 W-Fragen:

Wo ist der Unfall?

Was ist passiert?

Wie viele Personen sind verletzt? Bei Kindern: Wie alt?

Welche Art von Verletzung?

Warten Sie auf Rückfragen!

4. Leisten Sie nun Erste Hilfe. Wenn mehrere Personen helfen können, dann teilen Sie sich auf: Eine Person verständigt den Notruf. Die anderen Personen leisten gleichzeitig Erste Hilfe. Sind Sie verletzt, versorgen Sie sich und helfen Sie dann den anderen Unfallbeteiligten.

5. Ist der Rettungsdienst da oder kam es zu keinen Verletzten, dann schauen Sie sich jetzt nach möglichen Zeugen Zeugen erleichtern die Regulierung Ihrer Ersatzansprüche!

6. Tauschen Sie mit Ihrem Unfallgegner die Personalien Wir zeigen Ihnen in unserem zweiten Tipp, worauf Sie dabei unbedingt achten müssen.

7. Kontaktieren Sie gegebenenfalls die Polizei, damit der Unfall mit Tagebuchnummer aufgenommen wird.

 

Hinweis: Für das Wegräumen von Glasscherben und abgebrochenen Blechteilen sind Sie zuständig. Die Feuerwehrkräfte übernehmen dies nur bei schweren Unfällen. Bringen Sie anschließend Ihr beschädigtes Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt oder lassen Sie es dorthin abschleppen.

Empfehlung

Melden Sie sich so zeitnah wie möglich bei uns. Wir stehen Ihnen mit bewährtem Spezialwissen von Anfang bis Ende zur Seite. Sie werden entlastet und bekommen, was Ihnen zusteht.

 

 

Tipp 2: Austausch von Informationen

Wenn Sie mit Ihrem Unfallgegner die Personalien austauschen, dann achten Sie auf folgende Angaben:

  1. Vollständiger Name
  2. Anschrift
  3. Kennzeichen
  4. Versicherung des Unfallgegners

Sollte der Unfallgegner Ihnen bereits seine Schuld eingestehen, lassen Sie dies ihm auf einem Zettel formlos schriftlich bestätigen. Sie selbst geben am Unfallort niemals ein Schuldanerkenntnis ab!

Nach einem Unfall stellt sich auch die Frage, ob Sie die Polizei zur Schadensaufnahme rufen sollten. Rufen Sie die Beamten auf jeden Fall bei einem Unfall mit einem Miet- oder Firmenwagen oder bei größeren Sachschäden, verletzten Personen oder bei Verdacht auf Straftaten wie zum Beispiel alkoholisiertem Fahren oder Fahrerflucht. Mehr Tipps und Knowhow zum Thema Unfall und Polizei erfahren Sie hier.

Begehen Sie keine Fahrerflucht! Auch bei einem vermeintlich unwichtigen Parkrempler reicht ein Zettel an der Windschutzscheibe nicht aus. Wann Sie die Unfallstelle verlassen dürfen und wie Sie am besten vorgehen, um Fahrerflucht zu vermeiden, erfahren Sie hier.

Hinweis: Verändern Sie die Unfallstelle nicht, bis die Polizei eintrifft und geben Sie auch keine Schuldanerkenntnisse ab. Direkt nach einem Unfall kann man meist die Situation nicht komplett überblicken und ein Schuldeingeständnis wird sich im weiteren Verlauf negativ für Sie auswirken.

Falls es Augenzeugen gab, die den Unfall gesehen haben, sprechen Sie diese an und notieren Sie sich Namen und Kontaktdaten.

Tipp 3: Dokumentation des Unfalls

Fotografieren Sie den Unfall. Achten Sie drauf Übersichts- und Detailbilder zu machen. Es gilt: Lieber zu viele als zu wenige Bilder.

Achten Sie darauf, dass Sie Bilder machen, auf denen folgende Punkte gut zu erkennen sind:

  1. Schäden an den Fahrzeugen
  2. Bremsspuren auf der Straße, Splitterspuren rund um die Fahrzeuge
  3. Unfallposition inkl. aller beteiligten Fahrzeuge, Kreuzungen, Straßen, Verkehrsschilder und auch Bäume oder sonstige Hindernisse, sofern diese etwas mit dem Unfall zu tun haben.
  4. Kennzeichen des Unfallgegners

Fertigen Sie anschließend eine Unfallskizze an, am besten noch am Unfallort, behelfsweise auch zuhause solange die Unfalldetails noch frisch im Gedächtnis sind. Achten Sie dabei besonders auf Straßenverlauf, Schilder, Positionen und Fahrtrichtungen der beteiligten Fahrzeuge. Sie können dazu auch den Europäischen Unfallbericht ausfüllen, welcher in jedes Handschuhfach gehört. Hier können Sie diesen herunterladen und ausdrucken.

Wichtig: Unterschreiben Sie und Ihr Unfallgegner anschließend die Unfallskizze.

Trivial aber wichtig: Kennzeichen notieren nicht vergessen! Lassen Sie sich auch den Fahrzeugschein und den Führerschein des gegnerischen Fahrers zeigen und notieren Sie die relevanten Daten aus den Dokumenten. Achten Sie auf Auffälligkeiten: Ist der TÜV abgelaufen? Riecht der Unfallgegner nach Alkohol oder zeigt Anzeichen von Fahruntüchtigkeit? Trägt er Brille? (hier lesen Sie, warum das wichtig ist) Warten Sie auf das Eintreffen der Polizei, falls er sich unkooperativ zeigt.

Tipp 4: Kommunikation mit der Versicherung

Nach dem Unfall steht nun die Schadensregulierung an, oder einfach ausgedrückt: Sie müssen mit der Versicherung des Verursachers die Erstattung Ihrer Schäden klären. Dazu müssen Sie natürlich im ersten Schritt die Versicherung Ihres Unfallgegners ermitteln.

Für die Kunden von faire-Regulierung wird diese Ermittlung des richtigen Versicherers kostenfrei geleistet.

Merke: Schadensregulierung meint den gesamten Bearbeitungs- und Abwicklungsprozess von Schäden. Hierbei wird zunächst der Schaden gegenüber der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners geltend gemacht. Danach soll die Leistung des Schadensersatzes an den Geschädigten erfolgen. Eine ganz entscheidende Weiche für die Höhe Ihres Schadenersatzes ist die Ermittlung der Schuldverteilung, denn hier wird jetzt bestimmt, wer wieviel vom Schaden bezahlen muss. Mehr zum Ablauf der Schadensregulierung erfahren Sie hier.

Sie wollen sich nicht mit Formalitäten und unfallbedingtem Aufwand herumärgern? Sie wollen Leistungskürzungen vermeiden und bestmögliche Erstattung für sich sicherstellen? Dann machen Sie es wie unsere zufriedenen Kunden  und nutzen die Vorteile eines unabhängigen Regulierungsspezialisten.

Nachdem Sie Ihren Unfall telefonisch oder einfach online an faire-Regulierung.de gemeldet haben, prüfen zertifizierte Verkehrsrechtsexperten Ihre Ansprüche aus dem Unfall. Über unsere speziell dafür entwickelte Plattform, wird die Kommunikation zwischen allen am Schadensmanagement beteiligten Personen – von der Versicherung, über den Gutachter bis hin zum Anwalt für Sie sichergestellt. Und das Beste daran: Sie lehnen sich zurück und verfolgen ganz einfach über unser KIS (Kundeninformationssystem) den aktuellen Stand Ihrer Schadensregulierung – zeitgemäß und komfortabel über das Smartphone oder den PC.

Tipp 5: Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Klare Empfehlung für Unfallgeschädigte wie Sie: Nutzen Sie die Vorteile des faire-Regulierung-Portals.

Wir übernehmen die komplette Unfallabwicklung und verhelfen Ihnen zu einer bestmöglichen Schadensregulierung durch unser unabhängiges und kompetentes Netzwerk aus geprüften Verkehrsrechtspezialisten.

Unser Tipp:  Je schneller Sie sich bei uns melden, desto eher können wir Ihnen helfen.  Was müssen Sie nun tun? In wenigen Minuten melden Sie uns Ihren Unfall direkt online oder telefonisch unter der kostenfreien Servicenummer 0800 – 30 111 60. Ein Spezialist aus dem faire-Regulierung Netzwerk kontaktiert Sie in kürzester Zeit telefonisch. Persönlich und individuell werden die nächsten Schritte mit Ihnen beraten und abgestimmt. Von A- wie Abschlepper bis Z- wie Zahlung werden Sie kompetent begleitet. Und das Beste: Als Geschädigter zahlen Sie selbst keinen Cent. Die Unterstützung durch einen Regulierungsspezialisten ist ein Teil Ihrer Schadenersatzansprüche und wir rechnen nach erfolgreicher Regulierung direkt mit der Versicherung ab.

 

Führerscheinneulinge müssen in Deutschland eine zweijährige Probezeit bestehen, in welcher besondere Regeln gelten. Bei einem Verkehrsunfall in der Probezeit liegen die Nerven dementsprechend blank. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, mit welchen Folgen Sie als Fahranfänger nach einem Unfall in der Probezeit rechnen müssen und warum Fahrerflucht eine ganz schlechte Idee ist.

In Kürze
  • Sind Sie nicht schuld am Verkehrsunfall, müssen Sie mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen.
  • Sind Sie zum Teil Schuld oder haben den Unfall verursacht, kann das für Sie als Fahranfänger sehr teuer werden.
  • Bei vollendeten Straftaten droht Ihnen der Verlust Ihres Führerscheins.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen zuverlässig und 100% kostenfrei bei Fragen rund um Ihre Schadensregulierung weiter.

Die entscheidende Frage: Wer ist schuld?

Um beantworten zu können, welche Folgen der Verkehrsunfall in der Probezeit für Sie hat, muss zunächst die Schuldfrage geklärt werden. Hierbei gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Sie sind nicht schuld am Unfall.
  2. Sie tragen eine Teilschuld.
  3. Sie haben den Verkehrsunfall verursacht.

Tragen Sie als Fahranfänger keine Schuld am Verkehrsunfall, so haben Sie auch keine Probezeitmaßnahmen zu befürchten. Wenn Sie hingegen eine Teilschuld tragen oder den Unfall verursacht haben, indem Sie beispielsweise die Vorfahrt missachtet haben, müssen Sie mit Folgen rechnen.

Hinweis: Begehen Sie als Fahranfänger unter keinen Umständen Fahrerflucht! Bei Fahrflucht drohen der Führerscheinentzug, eine saftige Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe. Es ist also immer besser mit dem Unfallgegner zu sprechen und Kontaktdaten auszutauschen und ggf. den Unfall bei der Polizeibehörde zu melden. Mehr zum Thema Fahrerflucht erfahren Sie hier.

Welche Folgen hat ein Unfall während der Probezeit?

Welche Folgen ein Unfall in der Probezeit für den Führerschein hat, hängt sehr davon ab, um welchen Verstoß es sich handelt und ob Personen verletzt wurden.

Wichtig

Ein Unfall in der Probezeit hat nur Konsequenzen für den Fahranfänger, wenn er mindestens teilweise selbst die Schuld am Unfall trägt. Unterteilt sind die Verstöße in schwerere Vergehen (auch A-Verstöße genannt) und weniger schwere (B-Verstöße).

Begehen Sie als Fahranfänger eine Ordnungswidrigkeit, wie zum Beispiel eine Geschwindigkeitsüberschreitung, und verursachen dadurch einen Unfall, richten sich die Folgen nach dem Bußgeldkatalog. Der enthält für jeden Verstoß ein spezielles Bußgeld und definiert auch Strafen wie Punkte in Flensburg oder Fahrverbote. Grundsätzlich sind die Sanktionen abhängig von der Unfallursache und der Schwere des Schadens.

Unfall in der Probezeit wegen eines A-Verstoßes

Dazu zählen beispielsweise die Missachtung des Überholverbots oder ein Verstoß gegen die Vorfahrtsregelung. Das sind also die schweren Verstöße. A-Verstöße haben eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre zur Folge, sowie den Besuch eines Aufbauseminars für Fahranfänger. Kommt es zu einem weiteren A-Verstoß in der Probezeitverlängerung, gibt es eine Verwarnung sowie die Empfehlung eines verkehrspsychologischen Beratungsgespräches. Folgt noch ein weiterer A-Verstoß, kann der Führerschein entzogen werden.

Hinweis: Wird der Besuch eines Aufbauseminars verweigert, kann dem Betroffenen ebenfalls die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Unfall in der Probezeit wegen eines B-Verstoßes

Zu den B-Verstößen gehören z. B. das Fahren mit abgefahreneren Reifen oder das Überziehen der Hauptuntersuchung, die dann im Vergleich zur A-Gruppe weniger schwer sind. Mit Auswirkungen auf die Probezeit müssen Sie nicht rechnen.

Hinweis: Bei einem weiteren B-Verstoß müssen Sie mit denselben Folgen wie bei einem A-Verstoß rechnen.

Strafrechtliche Konsequenzen

Kommt es durch den Unfall zu verletzten Personen, kann Ihnen in der Probezeit eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung oder sogar fahrlässiger Tötung drohen. Diese Straftaten sind auch A-Verstöße. Allerdings sind die Folgen für Ihre Probezeit im Vergleich zu den strafrechtlichen Konsequenzen nicht so gravierend. Nach § 229 des Strafgesetzbuches (StGB) müssen Sie bei einer fahrlässigen Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe rechnen. Bei einer fahrlässigen Tötung sogar bis zu fünf Jahre. Das zählt auch für geübte Fahrer.

Wichtig! Begehen Sie eine Straftat im Straßenverkehr, wie beispielsweise eine fahrlässige Körperverletzung, eine Fahrerflucht, oder eine unterlassene Hilfeleistung, müssen Sie mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Was bedeutet ein Blechschaden für den Versicherungsschutz?

Grundsätzlich wird bei einem Unfall während der Probezeit die Schadensfreiklasse hochgestuft, sodass der Fahrzeughalter zukünftig höhere Beiträge bezahlen muss. Diese Höherstufung ist davon unabhängig, ob ein schwerwiegendes oder minderschweres Vergehen zu dem Unfall geführt hat.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind Fahranfänger und während der Probezeit unverschuldet in einen Unfall geraten? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent, bewährt und sicher für Sie.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wer den Schaden zahlen muss, wenn Sie mit einem Firmenwagen in einen Unfall geraten und welche Situationen Sie dabei unterscheiden müssen.

In Kürze
  • Wer den Schaden nach einem Unfall mit dem Firmenwagen tragen muss, hängt überwiegend davon ab, ob der Fahrer Schuld hat.
  • Bei einem unverschuldeten Unfall oder leichter Fahrlässigkeit müssen Sie mit keinen Kosten rechnen.
  • Bei mittlerer oder schwerer Fahrlässigkeit müssen Sie die Kosten zumindest anteilig selbst zahlen. Das Gleiche gilt bei Vorsatz.
  • Achten Sie auch insbesondere darauf, ob private Fahrten mit den Firmenwagen erlaubt sind.

Unfall mit Firmenwagen – Was nun?

Viele Autofahrer sind sich sicher, dass ihr Arbeitgeber für den entstandenen Schaden aufkommen muss, wenn sie mit dem Firmen- oder Dienstwagen in einen Unfall geraten oder diesen sogar verursachen. Dabei ist das gesetzlich gar nicht so eindeutig geregelt. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wieso Sie zwischen einer Dienstfahrt und Privatfahrt unterscheiden müssen und zeigen Ihnen, wer in dem jeweiligen Fall haftet.

Dieses wertvolle Wissen sollten Sie sich unbedingt aneignen, denn in bestimmten Konstellationen kann Ihr Unfall mit dem Firmenwagen sogar zu einer fristlosen Kündigung führen.

Wer haftet und wer zahlt bei einem Unfall mit dem Firmenwagen während der Arbeitszeit?

Wer muss den Schaden zahlen, wenn es während der Arbeitszeit zu einem Unfall mit dem Firmenwagen kommt? Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei a) die Schuldfrage und b)welcher Grad an Fahrlässigkeit vorlag.

Unser Tipp

Generell gilt: Je größer Ihre Schuld am Unfall ist, umso stärker müssen Sie sich am Schadensersatz beteiligen. Den Rest übernimmt regulär die Haftpflichtversicherung Ihres Arbeitgebers.

4 wichtige Tipps, wer beim Unfall mit einem Dienstwagen zahlt

Zunächst müssen Sie zwischen vier Situationen unterscheiden: Sie waren nicht Schuld oder es lag leichte, mittlere und grobe Fahrlässigkeit vor.

  1. Tragen Sie keine Schuld an dem Unfall, muss die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für die entstandenen Schäden aufkommen. Sie müssen nichts zahlen.
  2. Kommt es aufgrund leichter Fahrlässigkeit, wie beispielsweise Ihre leichte Geschwindigkeitsüberschreitung, zu einem Unfall, kann man Sie als Arbeitnehmer dafür nicht bestrafen.
  3. Bei mittlerer Fahrlässigkeit, wie zum Beispiel einem von Ihnen begangenen Vorfahrtsfehler, werden Sie als Arbeitnehmer häufig in Regress genommen und müssen den Schaden anteilig tragen. Es kommt aber auf die genaue Unfallsituation an. Den Rest zahlt meistens der Arbeitgeber. Je größer die eigene Schuld am Unfall mit dem Firmenwagen ist, desto höher fällt auch der Beitrag aus, den Sie zusteuern müssen. Ist das Fahrzeug vollkaskoversichert, wird üblicherweise die Selbstbeteiligung von Ihnen gefordert.
  4. Bei grober Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz müssen Sie als Arbeitnehmer und Fahrer des Firmenwagens grundsätzlich den vollen Schaden übernehmen. Grobe Fahrlässigkeit liegt beispielsweise vor, wenn Sie alkoholisiert fahren. Sollte die Schadenshöhe allerdings die Höhe Ihres Einkommens stark übersteigen, müssen Sie als Mitarbeiter wiederum nur anteilig zahlen. Der Gesetzgeber will Sie mit dieser Regelung vor dem finanziellen Ruin schützen.

Das Bundesarbeitsgericht entschied bereits 1987 im Fall Az. 8 AZR 66/82, dass ein Arbeitnehmer nicht selbst das erhöhte Schadensrisiko tragen muss, nur weil der Arbeitgeber keine Vollkasko für den Firmenwagen abgeschlossen hat.

Vorsicht

Diese Regelung gilt nur, wenn der Unfall während der Dienstzeit auf einer Dienstfahrt passiert oder wenn Ihre Privatfahrt vom Arbeitgeber genehmigt wurde.

Wie ist mein Dienstwagen eigentlich versichert?

Gut zu wissen: Wissen Sie, wie der Dienstwagen versichert ist? Ihr Arbeitgeber als Fahrzeughalter ist dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für den Firmenwagen abzuschließen. Häufig besteht für den Dienstwagen zusätzlich eine Vollkaskoversicherung. Üblicherweise liegen die Selbstbeteiligungskosten bei 500 Euro und maximal 1.000 Euro.

Tipp: Fragen Sie schnellstmöglich bei Ihrem Arbeitgeber den bestehenden Versicherungsschutz -Vollkasko ja/nein- und die vereinbarten Selbstbehaltshöhen ab.

Wer haftet bei einem Unfall während einer Privatfahrt mit dem Firmenwagen?

Das kommt darauf an, ob Sie die private Nutzung mit Ihrem Arbeitgeber vertraglich festgelegt und ausdrücklich erlaubt haben. Per Definition nutzen Sie den Firmenwagen immer dann privat, wenn die Fahrten nicht den im Arbeitsvertrag festgelegten Aufgaben dienen.

Ist die private Nutzung des Firmenwagens erlaubt, übernimmt die Versicherung des Arbeitgebers normalerweise die Kosten bei einem Verkehrsunfall.

Wenn eine private Nutzung nicht erlaubt ist, dann zahlen Sie beim Verstoß dagegen auch selbst den entstandenen Schaden aus dem Verkehrsunfall.

Ist ein Unfall mit dem Firmenwagen ein Kündigungsgrund?

Wirklich heikel wird es für Sie, wenn Sie den Firmenwagen ohne Erlaubnis für eine private Fahrt genutzt haben und dann einen Unfall verursacht haben. Aber kann das auch zu einer Kündigung führen?

Nutzen Sie den Firmenwagen unerlaubt privat, ist das zunächst ein Vertragsbruch, der auch abgemahnt werden kann. Ihr Arbeitgeber kann Sie für diese unrechtmäßige Fahrt tatsächlich auch kündigen. Ist die private Nutzung hingegen erlaubt, gelten dieselben Regeln, als wenn Sie auf einer Dienstfahrt gewesen wären.

Unser Tipp

Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Nutzung des Firmenwagens durch einen Fahrzeugüberlassungsvertrags vertraglich zu regeln.

Arbeitnehmer, die beruflich viel im Straßenverkehr unterwegs sind, sollten besonders gewissenhaft fahren. Bei einem Unfall gefährden sie nicht nur sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Job.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber waren mit dem Firmenwagen unterwegs? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung-Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent und persönlich.

E-Bike-Fahrer sind häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als normale Radfahrer, da sie auf den Straßen oft schneller unterwegs sind. Wir geben Ihnen in unserem Ratgeber 5 wichtige Infos, damit Sie wissen, was Sie bei einem Unfall mit E-Bike beachten müssen.

In Kürze
  • Unter die Kraftfahrzeuge fallen des E-Bike und das S-Pedelec. Als Fahrrad geht das Pedelec durch.
  • E-Bike und S-Pedelec benötigen daher eine eigene Haftpflichtversicherung. Das Pedelec jedoch nicht.
  • Geraten Sie in einen unverschuldeten Verkehrsunfall, muss der Verursacher Ihnen den entstandenen Schaden ersetzen.
  • Ansprüche sind dann u.a. der Sachschaden am E-Bike, an der Kleidung oder am Helm. Dazu kommen weitere Schadenspositionen.

E-Bike, Pedelec, Elektrofahrrad… welche Unterschiede gibt es?

Ein Elektrofahrrad ist ein Fahrrad, wenn es zum einen eine Leistung von 600 Watt nicht übersteigt und zudem eine Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h besitzt. Als Kraftfahrzeug gilt ein Elektrofahrrad, welche diese Kriterien übersteigt und z.B. die Motorunterstützung bei Erreichen von 25 km/h nicht abgebrochen wird.

Vorsicht: Für „schnelle Elektrofahrräder“ müssen alle geltenden Bestimmungen eingehalten werden, die auch für Kraftfahrzeuge gelten. Mit diesen E-Bikes dürfen die Radwege nicht mehr benutzt werden. Es muss auf der regulären Fahrbahn gefahren werden.

Was ist eigentlich ein E-Bike und wie unterscheidet es sich von einem Pedelec oder S-Pedelec?

E-Bike wird umgangssprachlich häufig als Oberbegriff für alle Elektroräder verwendet. Das ist aber nicht ganz richtig. Ein E-Bike ist ein Elektrofahrrad, das auch dann fährt, wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt. Abhängig von der Watt-Zahl und der Maximalgeschwindigkeit gelten sie entweder als „Fahrrad“ oder als „Kraftfahrzeug“. Achten Sie daher unbedingt auf die Bestimmungen, die für die „schnellen Elektrofahrräder“ gelten – wie z.B. die verpflichtende Kfz-Haftpflichtversicherung.

Ein Pedelec ist ein „Pedal Electric Cycle“, mit welchem eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden kann. Schneller kann man nur fahren, wenn man kräftig in die Pedale tritt. Das Pedelec ist ein Fahrrad.

Das S-Pedelec ist ein schnelles Pedelec und fällt unter die Kleinkrafträder. Durch die Motorunterstützung beim Treten kann eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreicht werden. Ein Mofa-Führerschein ist zum Fahren vorgeschrieben – genauso wie eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Gibt es einen Haftungsunterschied zwischen einem E-Bike und einem normalen Fahrrad?

Einen Haftungsunterschied gibt es grundsätzlich nicht, denn das E-Bike hat von sich aus theoretisch keine erhöhte Unfallgefahr. Anders als Motorräder, Motoroller und Autos wird dem E-Bike keine Betriebsgefahr zugerechnet. Autos tragen bei einem Unfall mit einem E-Bike-Fahrer, der nicht grob fahrlässig gehandelt hat, eine Teilschuld, da das Autofahren an sich regelmäßig als gefährlich zu werten ist.

Bei einem Unfall eines E-Bike-Fahrers mit einem normalen Fahrrad wird im Einzelfall geprüft, wer den Unfall verursacht hat.

Versicherung für E-Bikes

Für ein E-Bike und ein S-Pedelec reicht eine private Haftpflichtversicherung nicht aus. Für diese Elektrofahrradtypen müssen Sie unbedingt eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Dabei handelt es sich um eine klassische Rollerversicherung. Bei einem Pedelec braucht es das nicht.

Unser Tipp

Prüfen Sie unbedingt, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Ihr Pedelec mit einschließt. Falls nicht, empfehlen wir Ihnen zum Abschluss einer gesonderten Haftpflichtversicherung, die Sie schützt, wenn Sie jemand anderen schädigen.

 

Unfall mit E-Bike

Geraten Sie unverschuldet mit Ihrem E-Bike in einen Verkehrsunfall, kann ihr Unfallgegner dafür haftbar gemacht werden und seine Haftpflichtversicherung muss Ihnen den Schaden ersetzen. Ein E-Bike-Unfall darf wie jeder andere Kfz-Unfall nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auch hier kann es sich im sehr hohe Schadenssummen handeln. Dabei geht es viel weniger um den reinen Fahrzeugwert. Denn leider sind unfallbetroffene E-Biker oft auch verletzt und es geht regelmäßig um erhebliche Heilbehandlungskosten, Verdienstausfälle und Schmerzensgeldansprüche. Als Spezialisten verfügen wir über das hier benötigte Knowhow und helfen Ihnen damit kompetent Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Wichtig

Hat Ihr Unfallgegner weder eine Haftpflichtversicherung noch genügend Geld, um den Schaden zu begleichen, kommt es darauf an, ob Ihre eigene Versicherung solche Forderungsausfälle auch abdeckt. Prüfen Sie daher, ob Ihre bestehende Privathaftpflichtversicherung solche Situationen absichert und bessern Sie gegebenenfalls nach.

 

 

Ansprüche nach Unfall mit E-Bike

Nach einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike muss der Schädiger grundsätzlich – wie auch bei einem Autounfall ohne E-Bike – den Zustand wiederherstellen, der vor dem Unfall bestand. Wir prüfen kostenfrei Ihre Schadensersatzansprüche für Sie. Neben dem Sachschaden am E-Bike können auch Schäden am Helm und der Kleidung bestehen. Auch diese Positionen werden durch faire-Regulierung für Sie geltend gemacht.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Erstattung Ihres Schadensersatzanspruches ist die saubere Schadensmeldung mit uns. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie daher kurz sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten ab:

  • Sie geraten unverschuldet in einen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 – 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort.
  • Ein von Versicherungen unabhängiger Experte aus unserem Netzwerk meldet sich direkt bei Ihnen und bespricht individuell das weitere Vorgehen.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent, bewährt und ohne Risiko für Sie.

Schnell mal mit den Birkenstock-Schlappen zum Einkaufen fahren oder mit den Gummistiefeln aus dem Garten einen kurzen Abstecher zum Baumarkt. Wer kennt das nicht? Aber darf man mit Gummistiefeln, Birkenstocks, Flip-Flops, Sandalen oder gar High Heels überhaupt Auto fahren? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, welches Schuhwerk zum Autofahren geeignet ist und welche Risiken es für Sie gibt, wenn Sie mit falschem Schuhwerk fahren und in einen Autounfall geraten.

In Kürze
  • Grundsätzlich ist es nicht verboten, barfuß, mit Flip-Flops, Birkenstocks oder anderem ungeeigneten Schuhwerk zu fahren.
  • Allerdings besteht dann bei einem Verkehrsunfall das Risiko, dass Sie durch eine Sorgfaltspflichtverletzung teuer zur Kasse gebeten werden oder Ihre Kaskoversicherung die Kostenübernahme ablehnt.
  • Unser Tipp: Tragen Sie geeignetes Schuhwerk und verringern Sie dadurch die Unfallgefahr.

Gibt es ein Gesetz, dass das Fahren ohne Schuhe verbietet?

Nein. Es gibt keine gesetzliche Regelung in der StVO, welche Sie als Privatperson dazu verpflichtet, beim Autofahren Schuhe zu tragen. Grundsätzlich können Sie mit Ihren Birkenstocks oder Flip-Flips oder sogar barfuß fahren.

Doch Vorsicht: Auch wenn für Privatpersonen das Tragen von geeignetem Schuhwerk nicht Vorschrift ist, ist es dies für Berufskraftfahrer sehr wohl. Gemäß der BGV D29, §44 Abs. 2 gilt daher beispielsweise für Busfahrer, dass diese zum sicheren Führen des Fahrzeuges den Fuß umschließendes Schuhwerk tragen müssen. Tut der Berufskraftfahrer dies nicht, verstößt er gegen diese Vorschrift und macht sich unter Umständen sogar strafbar.

Barfuß Auto fahren – Das müssen Sie beachten

Barfuß Auto fahren ist grundsätzlich nicht verboten. Jedoch empfiehlt es sich nicht, da Sie barfuß sehr leicht von den Pedalen abrutschen können und Ihr Unfallrisiko damit enorm steigern. Wir raten Ihnen daher unbedingt vom Fahren ohne Schuhe ab.

 

Auto fahren mit Flip-Flops, Birkenstocks, Sandalen und den geliebten High Heels

Ähnlich verhält es sich mit Ihren geblieben Birkenstocks und Flip-Flops. Gerade wenn es draußen warm wird und Sie Sandalen tragen, oder Sie mit Ihren Hausschuhen kurz zum Einkaufen wollen, ist die Verlockung groß mit diesen Schuhen zu fahren. Leider ist diese Art von Schuhwerk nicht zum sicheren Steuern eines Autos geeignet. Sie haben dann keinen festen Halt auf den Pedalen haben oder bleiben sogar mit den Riemchen hängen. Auch High Heels sind nicht zum Fahren geeignet, da sich der Absatz leicht in den Pedal-Armen verkeilen kann. Da aber nicht zwingend eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer besteht, wenn Sie mit ungeeigneten Schuhen fahren, kommt es bei einer Kontrolle durch die Polizei auch nicht zwingend zu einem Bußgeld.

Unser Tipp für Sie: Um jedoch im Vorfeld Unfälle zu vermeiden, raten wir Ihnen dazu, sich ein Paar geschlossene Schuhe ins Auto zu legen und Ihre Sandalen vor der Fahrt gegen diese zu tauschen.

Unfall barfuß oder mit ungeeigneten Schuhen – Was nun?

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie ohne geeignetes Schuhwerk oder gar barfuß in einen Unfall geraten. Wer hat Schuld nach einem Unfall mit ungeeignetem Schuhwerk? Zwar ist es im Straßenverkehr nicht verboten, High Heels oder Flip-Flops zu tragen, aber oberste Priorität im Straßenverkehr hat die Verkehrssicherheit und somit auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

Wichtig

Konnten Sie durch das Fahren mit Birkenstocks oder Flip-Flops die Pedale nicht richtig bedienen und haben dadurch einen Unfall verursacht, kann auf Sie ein Bußgeld wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht zukommen.

Hinweis: Sie müssen auch damit rechnen, dass Sie nach dem Unfall von der Polizei befragt werden und vom Gericht eine Teilschuld wegen dieser Pflichtverletzung zugesprochen bekommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Zahlungsbereitschaft der beteiligten Versicherungen!

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall ohne geeignetes Schuhwerk?

Wird Ihnen eine Teilschuld zugesprochen, so kann Ihre eigene Versicherung Ihnen auch eine Teilhaftung zusprechen. Ihr Versicherungsschutz geht aber nicht vollständig verloren, da die meisten Kfz-Versicherer das Fahren mit Flip-Flops oder Birkenstocks nicht als fahrlässig ansehen. Ihre eigene Kaskoversicherung kann prinzipiell immer wegen einer Verletzung der vertraglich festgelegten Obliegenheiten Regressansprüche an Sie stellen oder eine höhere Selbstbeteiligung fordern. Ob das in Ihrem konkreten Fall von der Versicherung auch so gelebt wird, wenn Sie als Versicherungsnehmer mit ungeeigneten Schuhen gefahren sind, hängt erfahrungsgemäß von der Kulanz des Versicherers und der Schadenshöhe ab. Für den Schadensanteil, für den Sie nicht schuld sind wird dann – wie bei jedem üblichen Unfall auch – von der Versicherung des Unfallverursachers reguliert. Sie kann Ihnen aber wegen Ihrer möglichen Teilschuld die Ansprüche entsprechend anteilig kürzen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber unglücklicherweise mit Ihren geliebten Flip-Flops oder Birkenstocks gefahren? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Sie haben eine Brille oder Kontaktlinsen? In den meisten Lebensbereichen ist es Ihnen freigestellt, ob Sie Ihre Sehhilfen nutzen oder nicht. Im Straßenverkehr MÜSSEN Sie sie tragen. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, welche Strafen Sie beim Fahren ohne Brille erwarten und klären für Sie auf, was passiert, wenn Sie ohne Brille einen Unfall verursachen.

In Kürze
  • Fahren Sie ohne Brille erwartet Sie mindestens ein Verwarngeld von 25 Euro.
  • Verursachen Sie dabei einen Unfall, kann es für Sie sehr teuer werden. Zudem kann Ihre Versicherung Leistungen kürzen.
  • Kommt es bei einem Unfall ohne Brille zu Verletzten oder Toten, kann Ihnen der Vorwurf einer (groben) Fahrlässigkeit gemacht werden und Sie können eine Gefängnisstrafe erhalten.
  • Unser Tipp: Deponieren Sie einfach eine Ersatzbrille in Ihrem Auto.

Was kostet Fahren ohne Brille?

Fahren Sie trotz Sehschwäche ohne Sehhilfe, kann das abhängig von der jeweiligen Gefährdungshöhe ganz schön teuer werden. Sie verstoßen dann gegen § 23 Absatz 2, § 75 FeV; § 24 StVG; 169 BKat, indem Sie ein Kraftfahrzeug führen, ohne die Auflagen zu beachten. Werden Sie bei dieser Ordnungswidrigkeit erwischt, müssen Sie ein Verwarngeld von 25 Euro zahlen. Mit Punkten in Flensburg müssen Sie in der Regel nicht rechnen, aber es kann passieren, dass die Polizei Ihnen die Weiterfahrt untersagt.

Welche Strafen drohen beim Unfall ohne Brille?

Kommt es jedoch beim Fahren ohne Brille zu einem Unfall drohen Ihnen neben dem bereits erwähnten Verwarngeld weitere Konsequenzen. Ihnen kann der Vorwurf einer einfachen oder im schlimmsten Fall groben Fahrlässigkeit gemacht werden. Dieser Vorwurf kann sehr großen Einfluss auf den Umfang der zu leistenden Schadensersatzansprüche haben.

Wichtig

Nach § 276 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) handelt fahrlässig, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Grob fahrlässig handelt, wer diese Sorgfalt in besonders hohem Maße außer Acht lässt.

Insbesondere unter strafrechtlichen Gesichtspunkten kann sich der Fahrlässigkeitsvorwurf für Sie nachteilig auswirken. So können Sie sich – sollte es zu Verletzten oder gar Toten infolge des Unfalls kommen – wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. fahrlässiger Tötung strafbar machen. Und hierbei handelt es sich keineswegs um einen kleinen Verstoß! Wer sich gemäß § 229 Strafgesetzbuch (StGB) wegen einfacher fahrlässiger Körperverletzung strafbar macht, den erwartet eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Bei einer fahrlässigen Tötung nach § 222 StGB beträgt stehen sogar fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe auf dem Spiel. Zudem kann man 3 Punkte in Flensburg bekommen muss mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Hinweis: Dies ist keine abschließende Auflistung. Je nach Verhalten können auch noch weitere Delikte erfüllt sein.

 

Warum ist das Fahren ohne Brille strafbar?

Die klare Sicht beim Fahren verschlechtert sich insbesondere für Brillenträger enorm, wenn die Sehhilfe vergessen wurde. Durch solch eine eingeschränkte Sicht erhöht sich das Unfallrisiko – und das ist nicht nur für Sie als Fahrzeugführer gefährlich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Unser Tipp für Sie: Um erst gar nicht ohne Brille fahren zu müssen, empfehlen wir Ihnen, einfach Ihre Ersatzbrille oder Ihre Ersatz-Kontaktlinsen im Auto zu deponieren. So gefährden Sie weder sich noch Andere, wenn Sie mal Ihre Brille verlegt oder vergessen haben. Denn Vergessen zählt nicht als Entschuldigung, wenn Sie beim Fahren ohne Brille von der Polizei ertappt werden.

Woher weiß die Polizei, wer eine Brille zum Fahren benötigt?

Man könnte annehmen, dass die Polizei anhand des Führerscheinbilds erkennen kann, ob der Fahrer eine Brille zum Fahren benötigt. Das ist allerdings nicht richtig. Vielmehr ist entscheidend, ob in Ihrem Führerschein die Schlüsselnummer “01” vermerkt ist. Diese kennzeichnet, dass Sie auf eine Sehhilfe beim Fahren angewiesen sind. Vielleicht erinnern Sie sich, dass Sie vor dem Erwerb Ihres Führerscheins einen Sehtest machen mussten. Dabei müssen Sie sich mindestens 70 Prozent Sehleistung attestieren lassen. Auf eine Sehhilfe beim Fahren sind Sie angewiesen, wenn Sie diese Sehleistung nur mit Brille oder Kontaktlinsen erbringen können.

Wichtig

Wenn Sie auf eine Sehhilfe beim Fahren angewiesen sind, wird dies in Ihrem Führerschein auf der Rückseite ganz unten in der Zeile „12.“ vermerkt. In diese Zeile können verschiedene Schlüsselzahlen eingetragen werden.

Damit werden für Sie gültige Einschränkungen gekennzeichnet. Zum Beispiel Sie dürfen nur bei Tageslicht oder nur mit Sehhilfe fahren. In der Anlage 9 zu § 25 Absatz 3 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) sind die jeweiligen Schlüsselzahlen genauer erklärt. Die Schlüsselzahl „01“ bedeutet, dass Sie beim Autofahren auf eine Sehhilfe angewiesen sind. Diese Schlüsselzahl kann auch noch weiter konkretisiert sein:

Schlüsselzahlen
  • Schlüsselzahl „01.01“: Der Fahrer ist auf eine Brille angewiesen.
  • Schlüsselzahl „01.02“: Der Fahrer ist auf Kontaktlinsen angewiesen.
  • Schlüsselzahl „01.03“: Der Fahrer ist auf eine Schutzbrille angewiesen.

Häufig ist jedoch nur die allgemeine Schlüsselzahl „01“ vermerkt. Dann kann der Fahrer selbst entscheiden, ob er lieber eine Brille oder Kontaktlinsen tragen möchte.

Hinweis: Ist auf Ihrem Führerschein die Schlüsselzahl „01.01“ vermerkt, bedeutet dass, dass das Fahren ohne Brille auch dann nicht erlaubt ist, wenn Sie eine andere Sehhilfe wie zum Beispiel Kontaktlinsen tragen.

Zahlt die Versicherung beim Unfall ohne Brille?

Das Fahren ohne Brille kann auch nachteiligen Einfluss auf die Leistung Ihrer Kfz-Versicherung haben. Im Zweifelsfall übernimmt die Versicherung bei grober Fahrlässigkeit die entstandenen Schäden nicht oder zumindest nicht vollumfänglich. Denn die Versicherung kann nach § 26 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) in einem solchen Fall Kürzungen vornehmen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind ohne Brille gefahren und dabei un- oder teilverschuldet in einen Unfall geraten? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Sie haben einen Unfall verursacht oder sind in einen Unfall geraten – und einer der Beteiligten hatte keinen Führerschein? Auch wenn Sie eigentlich nicht schuld wären, in dieser Konstellation wird es rechtliche Konsequenzen geben. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Strafen bei einem Unfall ohne Fahrerlaubnis drohen und welche Geldstrafen Sie erwarten, wenn Sie Ihren Führerschein Zuhause vergessen haben. Wir erklären Ihnen dabei sowohl die strafrechtlichen Konsequenzen als auch die Auswirkungen auf den Versicherungsschutz bei Ihrem Kfz-Versicherer.

Wenn Sie einen „Unfall ohne Führerschein“ verursachen, müssen zwei wesentliche Situationen unterschieden werden:

In Kürze
  1. Besitzen Sie eine Fahrerlaubnis und haben lediglich vergessen, den Führerschein mit sich zu führen, erwartet Sie „nur“ ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro.
  2. Fahren Sie jedoch ohne gültige Fahrerlaubnis und besitzen daher keinen Führerschein oder Ihr Führerschein wurde Ihnen entzogen, stehen erhebliche Strafen im Raum. Es ist eine Straftat.

Sie haben Ihren Führerschein vergessen?

Wenn Sie eine Fahrerlaubnis besitzen und nur vergessen haben, verstoßen Sie gegen § 4 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV).  Dieser besagt, dass Sie bei jeder Fahrt Ihren Führerschein mitführen müssen und diesen zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung aushändigen müssen.

Missachten Sie diese Vorschrift, dann müssen Sie ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro bezahlen. Ganz anders sieht das aus, wenn Sie keine Fahrerlaubnis besitzen! Dann begehen Sie eine Straftat.

 

Sie fahren ohne gültige Fahrerlaubnis?

Fahren Sie ohne Fahrerlaubnis, begehen Sie nach § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) eine Straftat. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie nie eine Fahrerlaubnis erworben haben, oder ob Ihnen Ihre Fahrerlaubnis entzogen wurde. Die Höhe des Strafmaßes hängt dann davon ab, ob Vorsatz bzw. Fahrlässigkeit vorliegt.

Wichtig
  • Vorsatz: Ihnen wird bewusstes, willentliches Handeln nachgewiesen. Das kann eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe zur Folge haben.
  • Fahrlässigkeit: Sie kommen Ihrer Sorgfaltspflicht nicht nach. Hier müssen Sie mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe von maximal 180 Tagessätzen rechnen.

Hinweis: Dem Fahrzeughalter droht auch eine Strafe, wenn er zulässt, dass jemand sein Fahrzeug fährt, derjenige aber nicht die nötige Fahrerlaubnis vorweisen kann. Als Fahrzeughalter können Sie dann mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder mit einer Geldstrafe rechnen.

Unfall ohne Führerschein verursacht

Die Sachlage wird komplizierter, wenn Sie dann auch noch einen Unfall ohne Führerschein verursachen. Zum einen müssen Sie dann die oben genannten Strafen für das Fahren ohne Führerschein oder gar ohne Fahrerlaubnis auf sich nehmen. Dazu kommen dann die Unfallfolgen erschwerend hinzu. Diese hängen stark davon ab, wie schwer der Schaden letztendlich ausfällt.

Der Unfallverursacher muss bei dem Fahrzeug des Geschädigten den Zustand wiederherstellen, welchen dieses vor dem Unfall hatte und auch eventuell Schadensersatz leisten. Auch muss der Unfallverursacher für weitere Kosten wie beispielweise Behandlungskosten und Fahrtkosten aufkommen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie nie eine Fahrerlaubnis erworben haben, oder ob Ihnen Ihre Fahrerlaubnis entzogen wurde.

 

Zahlt die Versicherung?

Generell zahlt die eigene Haftpflichtversicherung für Schäden, die dem Unfallgegner entstanden sind. Aber wie sieht das aus, wenn der Unfall entstanden ist und Sie ohne Fahrerlaubnis gefahren sind? Nach § 5 Absatz 1 der Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung (KfzPflVV) liegt bei Ihnen dann eine Obliegenheitsverletzung vor, wenn Sie ohne Fahrerlaubnis ein Fahrzeug führen.

Wichtig

Bei einem Unfall ohne Führerschein ist der Versicherer eventuell nicht dazu verpflichtet, die Ihnen entstandenen Kosten zu übernehmen oder gar vollständig zu begleichen. Meist wird Ihre Versicherung zwar den Geschädigten auszahlen, aber Sie werden später sehr wahrscheinlich in Regress genommen. Das heißt, dass Ihre Versicherung dann einen Teil der Kosten von Ihnen zurückverlangen kann.

Gemäß § 5 Absatz 3 der KfzPflVV ist die Summe bei einem Regress auf 5.000 Euro beschränkt. Doch Vorsicht! Diese Summe kann sich erhöhen, wenn Sie beispielsweise nicht nur ohne Fahrerlaubnis gefahren sind, sondern auch noch betrunken das Fahrzeug geführt haben oder Fahrerflucht begangen wurde.

Fahrerflucht und keine Fahrerlaubnis

Entsprechend empfindlich werden die Strafen, wenn Sie ohne Fahrerlaubnis gefahren sind, dabei einen Unfall verursacht haben und anschließend Fahrerflucht begangen haben. Dann machen Sie sich zwei Obliegenheitsverletzungen schuldig. Ihr Versicherer wird Ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach den Versicherungsschutz versagen. Strafrechtlich drohen nach § 142 des Strafgesetzbuches (StGB) bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine saftige Geldstrafe. Zudem kommt für das Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe hinzu.

Mehr zur Fahrerflucht erfahren Sie hier.

Wichtig

Bei einem Unfall ohne Führerschein und Fahrerlaubnis mit anschließender Fahrerflucht entfällt der Versicherungsschutz vollständig, sodass der Unfallverursacher für sämtliche Kosten im Rahmen der Schadensregulierung selbst aufkommen muss.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie waren ohne Führerschein oder gültige Fahrerlaubnis unterwegs und sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten? Oder Sie sind in einen Unfall verwickelt, bei dem Ihr Unfallgegner keinen Führerschein hatte? Dann am besten schnell bei freie-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Unfälle während der Probefahrt passieren häufiger als man denkt! Es liegt in der Natur der Probefahrt, dass der Fahrer meistens das erste Mal am Steuer dieses Fahrzeugtyps sitzt.Daher ist es ganz typisch, wenn es schwerfällt, die Breite des Wagens oder dessen Bremsweg richtig einzuschätzen. Doch wer zahlt nun bei einem Unfall während der Probefahrt?

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wer in einem solchen Fall haftet und was Sie als Geschädigter unbedingt wissen müssen.

In Kürze
  • Wir empfehlen Ihnen bei einem Verkauf von privat zu privat vorab eine schriftliche Vereinbarung abzuschließen. Davon profitieren im Schadensfall beide Seiten.
  • Egal ob beim Händler oder bei einem privaten Verkäufer: Wenn der Kaufinteressent einen Unfall bei der Probefahrt grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht, kann die Versicherung des Händlers oder des privaten Verkäufers die Zahlung verweigern. Dann muss der Probefahrer für die verursachten Kosten aufkommen.

Wer haftet bei einem Unfall bei der Probefahrt?

Eine Probefahrt kann enorm hilfreich sein, um herauszufinden, ob das Fahrzeug den gewünschten Vorstellungen entspricht. Um in kurzer Zeit den Wagen auf Mark und Bein zu testen, liegt schnell die Aufmerksamkeit des Fahrers in erster Linie auf dem Fahrzeug und dessen Funktionen. Der eigentlich viel wichtigere Straßenverkehr bekommt nur kurze Seitenblicke. Dieses Setup ist für Probefahrten typisch und führt dazu, dass der Unfall schneller gebaut ist als sonst. Um herauszufinden, wer nun in der Zahlungspflicht steht, müssen zwei Fälle unterschieden werden:

Wichtig

Um herauszufinden, wer in der Zahlungspflicht steht, müssen zwei Fälle unterschieden werden:

  • Probefahrt beim Autohändler
  • Probefahrt bei einem Verkauf von privat zu privat

Die beiden Ausgangslagen unterscheiden sich in der Haftungsfrage ganz erheblich. Wir erklären Ihnen die Unterschiede.

 

Was Sie beim gewerblichen Händler beachten müssen

Schäden am Probefahrzeug sind quasi Teil des Berufsrisikos des Händlers. Für solche Schäden kommt in der Regel die Vollkaskoversicherung des Händlers auf. Doch Vorsicht! Das gilt nur bei leichter Fahrlässigkeit. Fährt der Probefahrer grob fahrlässig oder beschädigt das Fahrzeug sogar absichtlich, wird er vollständig zur Kasse gebeten. Das ist vor allem bei alkoholisiertem Fahren oder groben Verkehrsverstößen der Fall.

Wichtig

Für Schäden am Probefahrzeug kommt in der Regel die Vollkaskoversicherung des Händlers auf. Doch Vorsicht! Das gilt nur bei leichter Fahrlässigkeit. Fährt der Probefahrer grob fahrlässig, zum Beispiel unter Alkoholeinfluss, muss er die Kosten selbst tragen.

Woher weiß man, ob der Händler eine Vollkaskoversicherung hat?

Am besten fragen Sie einfach nach. Hat der Händler nichts Bestimmtes über die Art der Versicherung des Probefahrzeugs gesagt, greift eine für Sie wertvolle Sicherheitsfunktion: Die sogenannte stillschweigende Haftungsfreistellung. Weist der Händler Sie nicht ausdrücklich auf das Gegenteil hin, können Sie davon ausgehen, dass der Wagen vollkaskoversichert ist. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Damit die Versicherung zahlt, muss die mögliche Beschädigung durch den Unfall im Zusammenhang mit den Gefahren erfolgen, die typisch für derartige Probefahrten sind. Also beispielsweise Zusammenstöße wegen einer Fehleinschätzung der fahrzeugtypischen Breite oder Länge des Probefahrzeugs.

Entscheidet sich der Probefahrer des luxuriösen Cabriolets damit eine Tranche Pflastersteine vom Baumarkt zum eigenen Kleingarten zu transportieren, kann nicht von einer typischen Gefahr gesprochen werden. In solchen Fällen wird der Hobbygärtner zu Recht den Fahrzeugschaden selbst erstatten müssen.

Hinweis: Sollte der Händler keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben, muss er Sie vor der Probefahrt darauf aufmerksam machen, da dann Sie im bei einem Unfall die Reparaturkosten im Risiko stehen. Auch denkbar ist, dass Sie eine Vereinbarung erhalten, die für den Fall eines Unfalls eine Selbstbeteiligungshöhe festlegt. Diese liegen regelmäßig zwischen 1.000 und 3.000 €. Solche Regelungen finden Sie häufig in der Probefahrtvereinbarung, die Sie vor der Probefahrt zum Unterzeichnen bekommen. Achten Sie auf niedrige Selbstbeteiligungen!

Unfall bei Probefahrt – Verkauf von privat zu privat

Haben ein privater Verkäufer und ein privater Kaufinteressent vor der Probefahrt keine Vereinbarung über eine eventuelle Schadensregulierung getroffen, muss die Kaskoversicherung des Verkäufers für einen eventuellen Schaden am Fahrzeug aufkommen. Entscheidend ist dabei, welchen Kfz-Versicherungsschutz der Verkäufer gewählt hat:

Bei einer Voll- oder Teilkasko sind die jeweiligen Konditionen zu beachten. Teilweise wird die Haftung für einen Probefahrt-Unfall grundsätzlich ausgeschlossen. Auch kann eine Selbstbeteiligung verlangt werden oder der Unfall kann zu einem Verlust der Schadenfreiheitsklasse führen. Eine Haftpflicht hingegen übernimmt die Kosten, welche durch einen Unfall bei der Probefahrt entstehen, nicht. So muss der Probefahrer auch bei nur leichter Fahrlässigkeit die gesamten Kosten tragen.

Unser Tipp: Probefahrt-Vereinbarung bei Verkauf von privat zu privat

Wichtig

Für beide Seiten ist es ratsam, vor Fahrtbeginn eine schriftliche Vereinbarung über den Fall eines Unfalles während der Probefahrt abzuschließen. Als Privatverkäufer sollten Sie sich auch darüber informieren, welche Konditionen Ihre bestehende Kfz-Versicherung in solch einem Fall anbietet. So können Sie die Haftung im eventuellen Schadensfall vorab klären.

Auch wenn der Sinn so einer Vereinbarung auf der Hand liegt, wird sie in der Praxis zu oft vernachlässigt. Seien Sie konsequent! Lassen Sie sich als Verkäufer auch in jedem Fall vor Antritt der Probefahrt den Führerschein des Probefahrers zeigen. Halten Sie in der Vereinbarung auch fest, wie das Fahrzeug versichert ist und welche Selbstbeteiligung im Falle eines Unfalls für den Probefahrer fällig wird.

Hinweis: Wenn es während der Probefahrt zu einem Unfall kommt, wird sich danach meistens um die drohende Hochstufung in der Kfz-Versicherung gestritten. Wer soll die jetzt ausgleichen? Regeln Sie daher in der Vereinbarung zur Probefahrt, wie Sie damit umgehen wollen.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie haben bei einer Probefahrt durch leichte Fahrlässigkeit einen Unfall verursacht? Oder Sie wurden während der Probefahrt von einem Dritten angefahren und können gar nichts dafür? Oder Sie wollten Ihr Fahrzeug privat veräußern und der Probefahrer war grob fahrlässig unterwegs und es kam zu einem Zusammenstoß? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Mit dem revolutionären Portal der fairen-Regulierung wird es für Sie ganz einfach:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Ausschließlich lizenzierte und bewährte Verkehrsrechtspezialisten prüfen Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.