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Nach einem Verkehrsunfall muss der Versicherer informiert werden.
Um nicht in die Falle der Leistungskürzung zu geraten, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeberartikel wie man den Unfall der Versicherung melden sollte und welche Frist zu beachten ist.

In Kürze
  • Bei der eigenen Versicherung muss die die Schadensmeldung generell innerhalb einer Woche erfolgen.
  • Die Meldung bei der gegnerischen Versicherung ist nicht Pflicht, aber aus Beweissicherungsgründen innerhalb derselben Frist sinnvoll.
  • Wird die Frist nicht eingehalten, kann es durchaus passieren, dass Sie die entstandenen Kosten selbst tragen müssen.
  • Wir übernehmen absolut kompetent und kostenfrei die Schadensmeldung an beide Versicherungen für Sie und geben Ihnen innerhalb von 24 Stunden eine erste Einschätzung.

Bis wann muss der Unfall der Versicherung gemeldet werden?

Die Schadensmeldung an die eigene Versicherung sollte möglichst unmittelbar erfolgen – spätestens jedoch innerhalb einer Woche ab dem Unfall. Die typische Frist ist steht in der Regel in dem Versicherungsvertrag oder den dazugehörigen Versicherungsbedingungen, welche Sie unterschrieben haben.

Jedoch kann sehr leicht passieren, dass Sie der Versicherung unklare Schilderungen mitteilen und sich dadurch selbst benachteiligen. Das ist sehr ärgerlich und kann zu einer Leistungskürzung der Versicherung führen und dadurch erhalten Sie weniger Geld. Schreiben Sie daher nicht unüberlegt Ihrer oder der gegnerischen Versicherung!

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lassen Sie die Meldung über einen unabhängigen Dienstleister wie einen Gutachter oder auch über Verkehrsrechtsanwälte machen.

Unser Tipp: So geht es einfach und unkompliziert.

  • Unfallmeldung über faire-Regulierung abgeben
  • Ihre Unfallbeschreibung wird korrekt und in Ihrem Sinn aufbereitet und für Sie sicher dokumentiert an die zuständige Versicherung verteilt
  • Zusätzlich erhalten Sie aus dem Netzwerk der geprüften Verkehrsrechtsexperten innerhalb von 24 Stunden eine erste kostenfreie Prüfung Ihrer Ansprüche zugeschickt

 

Welcher Haftpflichtversicherung muss die Meldung erstattet werden?

In Ihren Vertragsunterlagen Ihrer Haftpflichtversicherung steht, dass Sie dieser Meldung – meist innerhalb einer Woche – erstatten müssen.

Eine gesetzliche oder vertragliche Meldefrist besteht nicht für eine Meldung bei der gegnerischen Versicherung. Jedoch ist es allein aus Beweissicherungsgründen sinnvoll, den Schaden der gegnerischen Haftpflichtversicherung innerhalb einer Frist von einer Woche nach dem Unfallereignis zu melden. Damit gehen Sie auf Nummer sicher. Auch dieser Schritt wird bei einer Meldung über die faire-Regulierung Plattform gleich mit für Sie erledigt.

Unfall der eigenen Versicherung melden, wenn Sie nicht schuld sind

Sie sollten Ihren Autounfall vorsorglich auch bei Ihrer eigenen Versicherung melden, wenn Sie selbst nicht schuld am Unfall sind. Das gilt auch bei einem Auffahrunfall oder wenn nur ein kleiner Schaden entstanden ist. Gerne übernehmen wir das kostenfrei für Sie.

 

Was passiert, wenn die Frist nicht eingehalten wird?

Wenn Sie sowohl Ihre eigene Versicherung als auch die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht rechtzeitig informieren, verwirken Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatzzahlungen. Den Schaden aus eigener Tasche zahlen zu müssen sollten Sie unbedingt vermeiden. Melden Sie also den Schaden selbst innerhalb der Frist oder lassen Sie das faire-Regulierung übernehmen!

Vorsicht: Melden Sie den Schaden über die Versicherungs-Hotline, liegt die Dokumentation Ihrer ordnungsgemäßen Meldung allein auf der Seite Ihres Versicherers. Sie selbst haben dann wortwörtlich nichts in der Hand. Gleichzeitig passiert es nur zu leicht, dass Sie im Telefonat durch geschulte Fragestellungen zu Angaben geführt werden, die Sie im Nachgang wertvolle Erstattungsleistungen kosten. Bedenken Sie, dass es aus finanzieller Sicht für die Versicherung am besten ist, die Prämien nicht an Sie auszuzahlen. Für Sie hingegen ist natürlich die volle Leistung auf Ihrem Konto am besten. Sie und der Versicherer stehen in diesem Moment im Interessenkonflikt.

Unser Tipp

Nutzen Sie am besten den Schriftweg eines unabhängigen Spezialisten.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten und müssen der Versicherung den Unfall noch melden? Gehen Sie den sicheren Weg und nutzen Sie den bewährten Service über die faire-Regulierung Plattform. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Der Reifenwechsel steht zweimal im Jahr an und ist damit etwas lästig. Jedoch ist das Fahren mit Winterreifen im Sommer keine gute Idee. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, ob Sie mit Winterreifen im Sommer fahren dürfen und wer haftet, wenn es zu einem Unfall kommt.

In Kürze
  • Zwar gibt es keine Pflicht im Sommer mit Sommerreifen zu fahren, aber mit falscher Bereifung besteht bei hohen Temperaturen die Gefahr eines längeren Bremsweges.
  • Auch ein höherer Spritverbrauch und der schnellere Verschleiß der Winterreifen auf sommerheißen Straßen spricht für einen rechtzeitigen Reifenwechsel.
  • Sind Sie nicht schuld an einem Unfall und waren mit Winterreifen im Sommer unterwegs, muss die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel trotzdem zahlen.
  • Sind Sie zumindest teilweise schuld am Unfall, kann Ihre eigene Kaskoversicherung Ihnen gegebenenfalls die Zahlung wegen der unpassenden Bereifung kürzen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Ist das Fahren mit Winterreifen im Sommer erlaubt?

Winterreifen sollten nach der „O bis O“-Formel von Oktober bis Ostern gefahren werden und daher rund um Ostern gewechselt werden.

Wichtig

Im Gegensatz zur Winterreifenpflicht besteht im Sommer keine Sommerreifenpflicht.

Zwar darf man grundsätzlich mit Winterrädern im Sommer fahren, aber ratsam ist es nicht. Aus diesen drei Gründen ist das Fahren mit Winterreifen in Sommermonaten keine gute Idee:

  1. Längerer Bremsweg: Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich ganz maßgeblich in der Zusammensetzung der Gummimischung. Winterreifen weichen bei hohenAußentemperaturen zu sehr auf. Das liegt an der elastischeren, weicheren Gummimischung der Reifen. Durch die im Winter wertvolle Elastizität verlängert sich im Sommer auf trockenen Fahrbahnen der Bremsweg erheblich. Längere Bremswege wiederum erhöhen das Risiko für Auffahrunfälle.
  2. Höherer Spritverbrauch: Durch die elastischere Reifenmischung walkt, klebt und arbeitet der Reifen mehr, der Rollwiderstand ist erhöht. Um das Auto zu bewegen muss mehr Motorleistung verwendet werden – und das erhöht den Benzinverbrauch.
  3. Schnellerer Verschleiß: Weichere Reifen verschleißen in Kombination mit trockenen, warmen Straßenschneller. Das Profil ist eher abgefahren und die Anschaffung neuer Reifen wird früher erforderlich. Schlussendlich kann sich das für den Winter ausgelegte Material bei hohen Temperaturen ungewollt verformen und der Reifen, speziell die Seitenwände, kann dadurch an Stabilität verlieren. Das macht sich wiederum in einem schlechteren Kurvenfahrverhalten für Sie bemerkbar.

Aus finanziellen und sicherheitsrelevanten Aspekten ist es daher ratsam, Winterreifen im Sommer nicht zu benutzen. Eine gesetzliche Pflicht zum Wechsel von Winter- auf Sommerreifen gibt es jedoch nicht.

Gut zu wissen: Winterreifen sind oft durch das M+S-Symbol gekennzeichnet. “M” steht für Mud (englisch für Matsch) und “S” für Snow (englisch für Schnee). Auf Sommerreifen befindet sich diese Bezeichnung nicht.

Bin ich schuld bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer?

Leider kann es bei falscher Bereifung schnell zu einem Unfall mit Winterreifen im Sommer kommen. Das Fahren mit Winterreifen im Sommer kann zur Folge haben, dass es sich das negativ auf die Beantwortung der Schuldfrage auswirkt. Leider auch, wenn Sie sich ansonsten vorbildlich an die Verkehrsregeln gehalten haben.

Wer haftet bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer?

Wenn es mit Winterreifen im Sommer zu einem Unfall kommt, ist die erste Reaktion der leistungspflichtigen Versicherung oft: „Wir zahlen Ihnen den Schaden nicht.“

Es wird in diesem Zusammenhang gern mit der nicht an den Tag gelegten notwendigen Vorsicht bei der Bereifungswahl argumentiert. In Extremfällen kann Ihnen gegebenenfalls grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden und die Versicherung mit diesem Argument die Übernahme der Kosten verweigern. Sind Sie jedoch selbst Opfer bspw. eines Auffahrunfalls geworden und haben auch nicht selbst durch Abbremsen oder andere Vorgänge beigetragen, spielt es häufig keine Rolle, dass mit falschen Reifen gefahren sind. In diesem Fall kann typischerweise weniger Ihre Fahrweise als unfallursächlich erachtet werden. Jedoch muss auch hier jeder Fall einzeln betrachtet werden!

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer?

Sind Sie selbst Geschädigter und nicht Verursacher des Unfalls, ist für die Schadenregulierung die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung zuständig. Erhält diese Kenntnis davon, dass Sie bei sommerlichen Temperaturen mit Winterreifen gefahren sind, kann der Versicherer versuchen, Ihnen zumindest eine Teilschuld zuzusprechen – ob dies nun zutrifft oder nicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung sollte jedoch in der Regel zahlen, auch wenn der Betroffene im Sommer noch Winterreifen benutzt.

Anders hingegen sieht es bei der eigenen Kaskoversicherung aus. Diese springt ein, wenn Sie selbst zumindest Mitverursacher am Unfall sind oder den Unfall komplett selbst verschuldet haben. Wenn das Verhalten des Fahrers grob fahrlässig war, ist es möglich, dass die Fahrzeugversicherung nicht oder nicht vollständig für die Schäden an Ihrem  Unfallauto aufkommt. Verursachen Sie um Beispiel einen Auffahrunfall, kann die Versicherung argumentieren, dass der Unfall nur mit Winterreifen im Sommer geschehen konnte, da sich dadurch der Bremsweg verlängert. Der Fahrer handelte demnach grob fahrlässig.

Hinweis: Zur groben Fahrlässigkeit finden sich in den meisten Verträgen finden entsprechende Klauseln.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Auch und gerade bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer gilt: mit faire-Regulierung.de sind Sie auf der sicheren Seite. Das Beste daran: Sind Sie unverschuldet unfallgeschädigt, zahlen Sie selbst für unseren Service keinen Cent, denn die Abrechnung erfolgt einfach & direkt mit dem Unfallgegner.

Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unsere erfahrenen Spezialisten prüfen Ihren Fall sofort und erklären Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die bestmögliche Schadensregulierung wird für Sie eingeleitet und bis zur vollständigen Auszahlung für Sie vorangetrieben

 

Sommerreifen, Winterreifen oder doch die Allwetterreifen? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, ob Sie Ihre Sommerreifen im Winter weiter benutzen dürfen und welche Bußgelder Sie bei Verstößen rund um das Thema erwarten können.

In Kürze
  • In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht.
  • Das heißt für Sie, dass Sie bei winterlichen Verhältnissen mit Winterreifen oder Ganzjahres- oder Allwetterreifen fahren müssen.
  • Tun Sie das nicht, droht Ihnen ein Bußgeld und bei einem Verkehrsunfall kann Ihnen die Versicherung die Leistungen erheblich kürzen – auch für Sie als eigentlich Geschädigten.

Die richtige Reifenart finden

Der grundlegende Unterschied zwischen Winter- und Sommerreifen besteht zwischen dem Reifenprofil und der Gummimischung. Die Gummimischung ist aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer bei Sommerreifen härter. Winterreifen sind hingegen durch eine weichere Gummizusammensetzung und viele kleine Lamellen gekennzeichnet, damit das Profil der Reifen bei Schnee oder Glatteis besser haftet.

Im Winter haben Sie die Wahl zwischen klassischen Winterreifen und Ganzjahres- oder Allwetterreifen. Winterreifen sind am Alpine-Symbol (Schneeflocke + Berg) zu erkennen. Sie geben dem Fahrer zusätzlichen Grip bei Schnee auf der Straße. Ganzjahres- oder Allwetterreifen können das ganze Jahr bei allen Straßenverhältnissen gefahren werden, da sie die Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen kombinieren und die Kennzeichnung „M+S“ oder das Alpine-Symbol haben.

Unser Tipp: Die Reifenwahl ist entscheidend um Ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu sichern. Ganzjahres- oder Allwetterreifen klingen verlockend, da Sie nur einen Reifensatz brauchen. Beachten Sie jedoch, dass bei Benutzung dieser Reifen die Abnutzung größer ist und Sie mit einem größeren Kraftstoffverbrauch rechnen müssen.

Wichtig

Reifen mit der Kennzeichnung „M+S“ ohne das Alpine-Symbol gelten nur noch bis zum 30. September 2024 als wintertauglich!

Alpine-Symbol auf Winterreifen

Ab dem 01.10.2024 Pflicht: Winterreifen mit Alpine-Symbol | Quelle: ADAC e.V./Wolfgang Grube

Hinweis: Nach dem 30. September 2024 dürfen nur noch Reifen mit dem Alpine-Symbol bei winterlichen Straßenverhältnissen genutzt werden. Auch müssen Ihre Reifen ein Mindestprofil von 1,6 Millimeter aufweisen. Empfohlen wird jedoch ein Mindestprofil von 4 Millimetern. Auch sollten Sie Ihre Reifen alle sechs Jahre wechseln, da die Gummierung hart oder spröde werden kann. Das kann besonders im Winter zu schlechtem Grip führen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel?

Tipp

Von “O bis O” lautet die Faustregel beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen. Das heißt, dass Sommerreifen zwischen Ostern und Oktober und Winterreifen zwischen Oktober und Ostern genutzt werden sollten.

Doch Vorsicht! Diese Faustregel ist keineswegs gesetzlich verpflichtend. Rechtlich gesehen gibt es in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht. Das heißt, dass die Nutzung von Winterreifen nicht an ein bestimmtes Datum gebunden ist, sondern maßgeblich von den Wetterbedingungen abhängt. Bahnen sich winterliche Straßenverhältnisse mit glatten Straßen und Schneematsch an, sollten Sie mit Winterreifen fahren. Die Winterreifenpflicht ist nur erfüllt, wenn alle Räder des Fahrzeugs mit Winterreifen oder Ganzjahres- oder Allwetterreifen bezogen sind.

Welche Bußgelder drohen beim Fahren mit Sommerreifen im Winter?

In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht nach der Straßenverkehrsordnung (StVO). Autofahrer müssen nach § 2 Absatz 3a der StVO bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte“ mit Winterreifen fahren, welche den Anforderungen des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Das heißt für Sie, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Reifen mit dem Alpine-Symbol der der Kennzeichnung „M+S“ verwenden müssen.

Wichtig

Wenn Sie bei Schnee, Glätte, Matsch oder Glatteis mit Reifen fahren, die nicht geeignet für winterliche Verhältnisse sind, müssen Sie mindestens mit einem Bußgeld ab 60€ und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Tipp: Diese Vorschriften gelten nur für das Fahren im Straßenverkehr! Parken dürfen Sie auch im tiefsten Winter mit Sommerreifen.

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall mit Sommerreifen im Winter?

Das Fahren mit Sommerreifen im Winter kann gefährlich enden. Unfälle wegen der Benutzung der Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen sind schnell passiert, da bei Schnee der Grip fehlt und der Bremsweg verlängert wird. Sie handeln dabei meist grob fahrlässig und das kann zu Problemen mit der Unfallregulierung durch Ihre Versicherung führen.

Kommt es wegen der falschen Bereifung bei winterlichen Straßenverhältnissen zu einem Unfall, kann dies zur erheblichen Leistungskürzungen der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit führen.  Grob fahrlässig handelt ein Verkehrsteilnehmer, wenn er in außergewöhnlichem Maß gegen die Verkehrsgebote verstößt und naheliegende Überlegungen gar nicht erst macht.

Auch bei der Haftpflichtversicherung hat die falsche Bereifung erhebliche Auswirkungen, da es hier aus demselben Vorwurf der groben Fahrlässigkeit zu einer Mithaftung des Geschädigten kommen kann. Wer nämlich bei Schnee oder Glatteis noch mit Sommerreifen fährt, stellt eine erhöhte Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Selbst bei eigentlich unverschuldeten Unfällen können Sie mit haftbar gemacht werden, wenn der Unfall mit der richtigen Bereifung hätte vermieden werden können.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, waren aber mit Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen unterwegs? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und entwickelt mit Ihnen individuell das weitere Vorgehen.
  • Ihre Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent und bestens bewertet.

 

Jeder verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer sollte es mittlerweile verinnerlicht haben: Handy am Steuer — besser nicht! Die Zahlen sind erschreckend: Ganze 500 Verkehrstote durch Telefonnutzung pro Jahr rechnet die Verkehrssicherheits-Initiative „Be smart!“ auf ihrer Website vor.

Doch wie verhält es sich eigentlich bei Smartwatches wie Apple Watch, Fitbit und Co? Sind sie nicht ein ähnlich gefährlicher Ablenkungsfaktor? Und wird der Blick auf die Smartwatch am Steuer ebenso geahndet wie die Handynutzung? Wir gehen der Sache auf den Grund.

In Kürze
  • Die Straßenverkehrsordnung schränkt die Benutzung technischer Geräte stark ein — auch bei Smartwatches.
  • Im Zweifelsfall ist auch vom kurzen Blick aufs Display abzusehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.
  • Wer, abgelenkt von einer Smartwatch, einen Unfall verursachtet, dem drohen 200 Euro Strafe, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.
  • Die Haftpflichtversicherung übernimmt in die Regel die Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners.
  • Als Unfallverursacher handelt man grob fahrlässig. Ob die Kaskoversicherung Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt, hängt von den jeweiligen Konditionen ab.

 

Mit der Smartwatch im Straßenverkehr — Diese Regeln gelten.

Die Nutzung elektronischer Geräte ist durch §23 StVO recht eindeutig beschränkt. Auch wenn Smartwatches als noch junges Phänomen hier nicht explizit benannt sind, wird die Regelung auch auf deren Nutzung angewandt.

Entscheidend sind dabei die im Paragraphen genannten Nutzungszwecke der „Kommunikation, Information und Organisation“. Das bedeutet also: Wer die smarte Uhr tatsächlich wie eine Uhr benutzt — also kurz drauf schaut, um die Zeit abzulesen — muss keine Strafe befürchten. Wer hingegen E-Mails checkt, Kalorien zählt und vielleicht noch durch seine Urlaubsfotos scrollt, schon eher.

Hierzu lohnt es sich auch, §1 StVO noch einmal zu Gemüte zu führen: „Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Das „Wie“ macht also den Unterschied.

Smartwatch genutzt und Unfall verursacht. Was nun?

Wer abgelenkt durch eine Smartwatch beim Autofahren einen Unfall verursacht, muss mit Strafen rechnen. Derzeit sieht der Gesetzgeber dafür einen Monat Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro vor. Für viele Autofahrer eine bittere Pille und neben der Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit sicherlich gute Gründe, sich nicht vom technischen Spielzeug ablenken zu lassen.

 

Unfall wegen Smartwatch am Steuer. Zahlt die Versicherung?

Klares Jein! In der Regel zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers den entstandenen Schaden am anderen Fahrzeug — auch wenn der Verursacher durch seine Smartwatch abgelenkt war.

Für den Schaden an dessen Fahrzeug ist wiederum die Kaskoversicherung zuständig. Ob diese aber tatsächlich für entstandene Schäden aufkommt, ist wie so oft vom vereinbarten Tarif abhängig. Schließlich handelt es sich es sich bei dem Vergehen um grobe Fahrlässigkeit.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

  • Unfall kostenfrei melden: online oder telefonisch unter 0800 30 111 60
  • Kostenfreie Prüfung Ihres Unfalls durch einen Anwalt
  • Das Expertenteam leitet die faire Regulierung Ihres Falles in die Wege und sorgt für eine fachgerechte und verlässliche Abwicklung.
  • Sie profitieren von der bestmöglichen Entschädigung, die Ihnen zusteht.

Eine typisches, und in unserer Regulierungspraxis immer wieder anzutreffendes Phänomen nach Verkehrsunfällen, ist der Meinungswechsel über Nacht. Direkt nach dem Knall, noch am Unfallort waren sich alle Beteiligten über den Hergang einig und die Zusicherung „Sorry, mein Fehler…bringe ich natürlich mit meiner Versicherung wieder in Ordnung… Tut mir wirklich leid…“ wirkte wohltuend beruhigend gegen das Unfalladrenalin. Doch was passiert, wenn Aussage gegen Aussage steht, das erklären wir hier.

 

Achtung – diese Fehler sollten Sie nicht machen

Für viele Unfallgeschädigte ist die Situation scheinbar klar und sie begehen in gutem Glauben einen oder mehrere der folgenden Fehler:

 

Keine Polizei…

Wegen des einsichtigen Verhaltens haben Sie auf das Herbeirufen der Polizei verzichtet.

 

Keine Fotos…

Auch das umfängliche Fotografieren beider Fahrzeuge und der gesamten Situation empfanden Sie bei so einem geständigen und kooperativen Verkehrsteilnehmer als unangemessen.

 

Keine Zeugen…

Wer schon selbst sagt, dass er einen Fehler gemacht hat, gegen den muss ich doch nicht noch Zeugen sammeln, oder? Passanten ansprechen und nach deren Kontaktdaten für den Fall der Fälle zu fragen kostet oft Überwindung und wird daher gern weggelassen.

 

Kein Schuldanerkenntnis…

Das Einfordern eines schriftliches Schuldeingeständnis hätten Sie gegenüber dem Pechvogel schon fast als Nötigung empfunden und haben deshalb kollegial darauf verzichtet.

 

Keine Dash-Cam…

Das Rumfahren mit scharfer Kamera ist nicht jedermanns Sache. Fragen Sie doch einfach mal Alexa, Siri und Cortana…

 

Meistens sieht der weitere Verlauf dann so aus:

  • Unfallgegner meldet sich nicht wie vereinbart zurück
  • Unfallgegner ist telefonisch nicht erreichbar, reagiert nicht auf Emails
  • Unfallgegner zeigt den Schaden nicht bei seiner Versicherung an
  • Auf Ihre eigene Schadensanzeige an die gegnerische Versicherung erhalten Sie von dort die Meldung, dass zuerst Rücksprache mit dem Versicherungsnehmer, ihrem Unfallgegner, genommen werden muss

 

Nochmal einige Tage, gern auch Wochen später bekommen Sie dann Post:

  • entweder von der Versicherung des Unfallgegners:
    „…abweichende Unfallschilderung… keine Leistungspflicht erkennbar…“ Meint: Ihr Unfallgegner hat eine Schilderung abgegeben, die nicht zu Ihrer eigenen Darstellung passt und die gegnerische Versicherung sieht daher keinen Grund zur Zahlung an Sie.
  • oder von einem der 160.000 in Deutschland agierenden Anwälte:
    Sehr geehrte… zeigen wir an dass,… unser Mandant… diesseits vorherrschend… es wird bestritten… höchstvorsorglich… behalten uns vor… hochachtungsvoll….“
    Meint: Ich, Anwalt XY, vertrete Ihren Unfallgegner und bevor Sie einen Euro von ihm sehen, müssen Sie erst einmal mein akademisches Schreiben übersetzen lassen.

 

Das müssen Sie beachten, wenn Sie sich in der Situation – Aussage gegen Aussage – befinden

Wichtig: Sie brauchen professionelle Hilfe!

Die gute Nachricht zuerst. Hier muss guter Rat nicht zwingend teuer sein. Wenn der Nachweis Ihrer Unschuld gelingt, werden alle erforderlichen Dienstleister – beispielsweise faire-Regulierung – am Ende mit der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers abzurechnen sein. Die Idee des § 249 BGB ist – salopp gesagt -, dass Sie am Ende so dastehen, wie 1 Sekunde vor dem Unfall, sprich vollständig wiederhergestellt sind.

Die Schwierigkeit: Bei dünner Beweislage (keine Polizei und/oder keine Zeugen und/oder keine oder wenig Fotos) lassen sich Ihre berechtigten Ansprüche nur mit detailgenauer Regulierungsarbeit für Sie geltend machen.

Neben der geschulten Befragung Ihres Unfallgegners zum Aufdecken von Widersprüchen gibt es noch die meist mühevolle nachträglichen Suche nach Zeugen. Die sozialen Netzwerke bieten heutzutage erstaunliche Verteiler-Reichweiten. Was Sie dabei beachten müssen, um einen echten Zeugen von einem Knallzeugen zu unterscheiden, finden Sie hier.

Eines der wertvollsten Werkzeuge in dieser Situation, ist die sogenannte Plausibilitätsprüfung im Rahmen eines Schadengutachtens.

Ein kompetenter KFZ-Sachverständiger kann aus den Beschädigungen an Ihrem Fahrzeug wertvolle Hinweise auf den tatsächlichen Unfallhergang für Sie herleiten. Umgekehrt kann er unplausible Schilderungen Ihres Unfallgegners entkräften.

Daher gilt für alle Betroffenen die goldene Regel: Nicht reparieren / Spuren beseitigen bevor die in Ihrer Situation extra-wertvollen Beschädigungen und Spuren sauber und ausführlich, am besten durch ein ordentliches Schadensgutachten, dokumentiert sind.

Achtung

SIE schulden dem von Ihnen beauftragten Gutachter sein Sachverständigenhonorar, welches je nach Schadenshöhe zwischen ca. 400 € bis deutlich über 1.000 € liegen kann. Nur wenn der Nachweis der Schuld des Unfallgegners gelingt, haben Sie die Chance, Ihre tatsächlich angefallenen Gutachtergebühren der generischen Haftpflichtversicherung zur Erstattung auf den Tisch zu legen. Spätestens wenn Ihr Fall streitig wird und vor Gericht geht, wird ein Sachverständiger für Unfallrekonstruktion vom Gericht beauftragt werden. Dessen Kosten wird der Verlierer des Verfahrens am Ende on-top zu tragen haben.

 

Bei modernen Fahrzeugen eröffnet sich im Eskalationsfall eventuell die Möglichkeit der Datenauslese aus den beteiligten Fahrzeugen. Ob mit oder ohne Unfalldatenspeicher (UDS), Ermittlungsbehörden haben inzwischen gesetzliche Zugriffsrechte und können neben gefahrenen Geschwindigkeiten selbst die eventuelle Handy-Nutzung als unfallrelevantes Detail offenlegen. Allein kommen Sie allerdings nicht an diese Daten. Sie brauchen dazu ein Ermittlungsverfahren, womit Sie wieder bei der oben bereits erwähnten Notwendigkeit einer professionellen Unterstützung ankommen.

Was sich regelmäßig auch nachträglich lohnt, ist die genaue Besichtigung des Unfallortes. Nicht selten finden sich doch noch Bremsspuren, Splitterspuren (Glas und/oder Lack), Kratzspuren und Beschädigungen am Straßenbelag, Bordsteinen und Stadtinventar. Hier gilt nun: Es gibt nicht zu viele Fotos! Halten Sie auf jedes Detail und aus allen Winkeln drauf. Wir suchen uns dann schon das Richtige für Sie raus.

Um aus den wenigen verbliebenen Möglichkeiten nun das Beste für Sie zu machen, empfiehlt sich abschließend dringend die Beauftragung eines professionellen Regulierungsdienstleisters. Sie ahnen es, Sie finden einen auf dieser Webseite… Bis dahin, allzeit gute Fahrt!

 

Viele Betroffene stehen nach einem Unfall vor der Frage: “Lasse ich mein Fahrzeug reparieren oder kaufe ich mir ein neues Fahrzeug?” Schnell wird man dabei mit Begriffen wie Totalschaden, Restwert, Wiederbeschaffungswert und Wiederbeschaffungsaufwand konfrontiert. Es ist wichtig, all diese Begriffe einzuordnen und in den richtigen Zusammenhang zu bringen. Das klingt jetzt alles kompliziert, muss es aber für Sie nicht sein.

 

Was ist ein technischer und was ist ein wirtschaftlicher Totalschaden?

Dazu ist zunächst zu klären, was es überhaupt mit den Begriffen “Wiederbeschaffungswert, Restwert und Wiederbeschaffungsaufwand” auf sich hat.

Wiederbeschaffungswert

Der Wiederbeschaffungswert entspricht der Summe, die man aufbringen müsste, um ein gleichwertiges Fahrzeug zu beschaffen. Daher handelt es sich bei dieser Wertangabe um Kosten, die für den gleichwertigen Ersatz des beschädigten Autos aufgebracht werden müssen.

Restwert

Hierbei handelt es sich um den Wert des Fahrzeugs nach einem Autounfall, den es im nicht reparierten Zustand besitzt.

Wiederbeschaffungsaufwand

Das ist der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes.

 

Es handelt sich um einen  technischen Totalschaden, wenn eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Der Restwert, der vom Sachverständigen festgesetzt wird, beträgt null Euro.

Ist das Fahrzeug derart beschädigt, dass die veranschlagten Kosten für eine Reparatur höher sind als der Wiederbeschaffungswert, dann handelt es sich um einen echten Totalschaden. Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden (bzw. unechtem Totalschaden) hingegen liegen die Reparaturkosten unter dem Wiederbeschaffungswert, aber über der Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert. Die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert nennt man Wiederbeschaffungsaufwand. Der Wiederbeschaffungswert meint dabei den Betrag, den Sie aufwenden müssen, um sich ein Fahrzeug zu kaufen, das die gleiche Art und Güte Ihres alten Auto zum Unfallzeitpunkt hatte. Bei dem Restwert handelt es sich um den Wert, den Ihr Fahrzeug nun nach dem Unfall mit dem Unfallschaden hat.

Sie wissen nicht, ob Ihr Auto nach einem Unfall einen technischen oder wirtschaftlichen Totalschaden aufweist und wie es nun mit dem verunfallten Fahrzeug weitergeht? Gerne helfen wir Ihnen weiter. Die Experten aus unserem Netzwerk prüfen alle Ansprüche, die Ihnen nach einem Verkehrsunfall zustehen und kümmern sich um alle Schritte für Ihre bestmögliche Schadensregulierung.

 

Das ist bei einem Totalschaden nach einem Unfall zu beachten

Bei einem Totalschaden stellt sich die Frage, wie ein unechter und echter Totalschaden zu berechnen sind. 

Hier ein kleines Beispiel dazu:

Anschaffung eines gleichwertigen Fahrzeugs (Wiederbeschaffungswert) = 10.000 EUR 

Von einem echten Totalschaden spricht man, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen. Wenn also in unserem Zahlenbeispiel die Reparaturkosten über 10.000 EUR liegen würden.

Restwert des Autos = 5.000 EUR 

kalkulierte Reparaturkosten = 6.000 EUR netto.

Die Bedingung des wirtschaftlichen Totalschadens (unechter Totalschaden) sind in diesem Beispiel erfüllt. Denn hier würden die Kosten für die Reparatur  mit 6.000 Euro über der Differenz aus Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert (Wiederbeschaffungsaufwand), in diesem Falle 5.000 Euro, liegen. 

 

Das sagt die 130% Regel

Als Spezialregelung gilt die sogenannte 130 % Regel. Bei einem unverschuldeten Unfall wahrt sie das Integritätsinteresse des Geschädigten. Hiermit bezeichnet man das Interesse des Geschädigten am Erhalt seines Vermögens. Die Regel kann sowohl bei einem echten Totalschaden als auch bei einem wirtschaftlichen Totalschaden in Betracht kommen – jedoch lediglich in einem Haftpflichtfall. Bei einem Kaskoschaden findet diese Sonderregel keine Anwendung! Hier gilt als Obergrenze für Reparaturkosten der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs. 

Durch die 130 % Regel hat der Geschädigter die Möglichkeit, sein beschädigtes Fahrzeug zu behalten, wenn die Kosten für die Instandsetzung maximal 30 % über den Kosten für die Wiederbeschaffung liegen. Das heißt, Sie können bis zu 130 % der Wiederbeschaffungskosten als Schadensersatz fordern, wenn Ihr Wagen für diesen Betrag wiederhergestellt werden kann und Sie Ihr Auto weiterhin nutzen. Der sogenannte Weiternutzungswille und das Integritätsinteresse sind wichtige Voraussetzungen für die 130%-Regel.   

Zum Beispiel:

Wiederbeschaffungswert für ein gleichwertiges Auto = 7.000 EUR

Maximaler Schadensersatz für die Reparatur = 9.100 € = 130 % vom Wiederbeschaffungswert

Liegen die Reparaturkosten über der 130 % Grenze, wird maximal eine Summe in Höhe des Wiederbeschaffungswertes gezahlt. 

Zusammenfassend können Sie daher unter den oben genannten Bedingungen Ihr Fahrzeug reparieren lassen. Sollte Sie sich dazu entscheiden, Ihr Fahrzeug nicht reparieren zu lassen, erfolgt eine fiktive Abrechnung auf Totalschadenbasis.

Welche zusätzlichen Kosten muss die Versicherung zahlen?

Bei einem technischen und wirtschaftlichen Totalschaden hat die gegnerische Haftpflichtversicherung darüber hinaus die Kosten für einen Mietwagen zu ersetzen. Die Versicherung muss Ihnen ferner die Kosten ersetzen, die für die An- und Abmeldung sowie möglicherweise für die Entsorgung des Fahrzeugs entstanden sind. 

Um zu prüfen, welche Ansprüche Ihnen als Geschädigter eines Verkehrsunfalls noch zustehen, melden Sie uns ganz einfach Ihren Unfall. Die Spezialisten aus unserem Netzwerk setzen sich direkt mit Ihnen in Verbindung und erklären Ihnen die nächsten Schritte.

 

Schritte zur bestmöglichen Schadensregulierung

Sie haben das Gefühl, dass die Schadensregulierung Ihres Verkehrsunfalls kompliziert ist? Wir bringen Licht ins Dunkel und helfen Ihnen mit unserem Spezialisten-Netzwerk bei der kompletten Abwicklung des Schadenfalls.

So gehen Sie am besten vor:

  1. Sie melden uns Ihren Unfall unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 30 111 60 oder ganz einfach online.
  2. Innerhalb von nur 2 Minuten meldet sich ein Experte unseres Netzwerks bei Ihnen und bespricht Ihnen die nächsten Steps.
  3. Sie atmen tief durch und können sich nun zurücklehnen, denn die Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk kümmern sich um alles Weitere und prüfen Ihre Ansprüche nach einem Verkehrsunfall.

 

Eigentlich sind Verkehrsunfälle in vielen Fällen in Sachen Schuldfrage eine klare Angelegenheit. Bei klarer Schuldfrage ist dann der Weg der Schadenersatzleistung klar gesetzlich vorgegeben. Wenn Sie z.B. in einen Verkehrsunfall verwickelt waren, den ein anderer etwa dadurch verschuldet hat, dass er Ihnen bei Dunkelheit aus Unachtsamkeit die Vorfahrt genommen hat, während Sie auf einer Vorfahrtsstraße unterwegs waren, haften der Unfallgegner und die gegnerische Kraftfahrthaftpflichtversicherung zu 100 % für die Ihnen entstandenen Schäden. Die Rechtslage ist hier eindeutig. Doch was tun, wenn der Unfallgegner lügt und den Unfallhergang bestreitet?

 

3 Tipps, wenn der Unfallgegner lügt

Leider gibt es in der Praxis mit unschöner Regelmäßigkeit immer wieder Fälle, in denen der Unfallverursacher dazu neigt, den Unfallhergang im Nachhinein anders darzustellen. Er will nicht allein an dem Unfall schuld sein. In unserem Beispielfall könnte derjenige, der Ihnen die Vorfahrt genommen hat, etwa behaupten, Sie hätten Ihre Fahrzeugbeleuchtung nicht eingeschaltet und wären somit ohne Licht gefahren. Dies würde einen Verstoß gegen die Beleuchtungs- und Sicherungspflicht gemäß § 17 Abs. 1 S. 1 StVO bedeuten. Beharrt der Unfallverursacher Ihnen oder auch der Polizei gegenüber darauf, dass Sie ohne Beleuchtung gefahren sind, obwohl dies nicht der Fall war, stehen Sie vor einem Problem: Wie können Sie beweisen, dass der Unfallverursacher lügt?

Wir helfen Ihnen dabei, sich in einer solchen misslichen Lage richtig zu verhalten. Es gibt also keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken!

Tipps

Das sollten Sie tun, wenn der Unfallverursacher den Hergang  des Schadensereignisses falsch darstellt:

#1 Fertigen Sie Fotos und Videos von der Unfallstelle mit Ihrem Smartphone an!


#2 Suchen Sie unmittelbar nach dem Unfall nach Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben!


# 3 Bewahren Sie Fotos, Videos und die Daten der Zeugen (Name, Anschrift) sowie deren Angaben sorgfältig auf!


# 4 Sie möchten sich nicht selbst mit der Schadensregulierung herumärgern? Dann haben wir hier die Lösung für Sie: faire-Regulierung.


JETZT UNFALL MELDEN

 

 

#1 Anfertigen von Fotos an der Unfallstelle

Häufig lassen sich wahrheitswidrige Behauptungen des Unfallverursachers schon dadurch widerlegen, dass Sie entsprechendes Foto- oder Videomaterial vorlegen, aus denen sich Rückschlüsse auf das tatsächliche Unfallgeschehen ziehen lassen. Da wir im Zeitalter der Digitalisierung unser Smartphone nahezu immer zur Hand haben, empfiehlt es sich, dieses für das Anfertigen der Aufnahmen zu verwenden. Fadenscheinige oder auch schlichtweg falsche Behauptungen des Unfallverursachers lassen sich in vielen Fällen durch aussagekräftige Fotos und Videos von der Unfallstelle entkräften.

#2 Finden und benennen von Augenzeugen, die den Unfall beobachtet haben

Nachdem Sie sich von dem ersten Schreck erholt und die Unfallstelle ordnungsgemäß gesichert haben, sollten Sie umgehend nach potenziellen Augenzeugen Ausschau halten. Dafür kommen andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger, aber auch Anwohner und Ladenbesitzer in Betracht, in deren Sichtweite sich der Unfall ereignet hat. Gehen Sie auf die Personen zu und fragen Sie diese, ob sie den Unfall beobachtet haben. Falls dies der Fall ist, notieren Sie sich den Namen und die Anschrift des Zeugen und notieren Sie die Schilderungen, die der Zeuge Ihnen gegenüber gemacht hat.

#3 Aufbewahren von Fotos und Videos sowie der Daten und Angaben von Zeugen

Für die Bearbeitung der Schadensregulierung ist die Aufbewahrung der von Ihnen angefertigten Fotos und Videos sehr wichtig und von höchster Bedeutung. 

Sie möchten sich nicht mit Papierkram und Datenwirrwarr herumärgern? Dann haben wir hier die perfekte Lösung für Sie zur Hand: Melden Sie Ihren Unfall über das faire-Regulierung-Portal und unsere Schadenexperten übernehmen die komplette Schadensregulierung für Sie.

 

 

Um eine für Sie erfolgreiche außergerichtliche Schadensregulierung sicherzustellen, werden unsere Verkehrsrechtsexperten mit Ihren Aufnahmen Ihre Ansprüche gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung prüfen und in dem Zuge die falschen Behauptungen des Unfallgegners widerlegen. Indem Sie das Unfallgeschehen mit Ihrem Smartphone festhalten, haben Sie eine perfekte Basis für eine komplette Schadensregulierung gelegt.

Gleiches gilt für die Daten und die Schilderungen der Zeugen. Wenn Sie Augenzeugen benennen können, die den Unfall gesehen haben, wird dies auch die gegnerische Haftpflichtversicherung bei der Beurteilung der Haftung berücksichtigen müssen. 

Das beste für Sie: Mit der Nutzung unseres Portals ist Ihnen ein einfaches Datenhandling sichergestellt. Fotos, Videos und Zeugenaussagen können Sie direkt in das KIS (Kundeninformationssystem) laden. Die Dokumente sind hier datenschutzkonform ablegt und ohne langes Suchen einfach auffindbar. Der Clou am KIS ist, dass Sie hier nicht nur Daten unkompliziert für die Schadensregulierung zur Verfügung stellen können, sondern auch immer up to date sind. Mittels KIS können Sie den Stand Ihres Falls jederzeit über Smartphone oder PC abrufen.

Schritt-für-Schritt zur kompletten Schadensregulierung

Sie fragen sich nun, wie Sie am besten Vorgehen? Das ist ganz einfach:

  1. Melden Sie uns Ihren Unfall online oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 30 111 60.
  2. Innerhalb von nur 2 Minuten meldet sich ein Mitarbeiter unseres Netzwerks bei Ihnen und erklärt Ihnen die nächsten Schritte.
  3. Sie lehnen sich zurück, die Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk kümmern sich um alles Weitere und prüfen Ihre Schadensersatzansprüche.

 

 

Nach einem Verkehrsunfall, den ein anderer zu Ihren Nachteilen verursacht hat, müssen Sie innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnisnahme von einem Schaden zuerst Ihre Versicherung und dann die des Unfallverursachers informieren. Im besten Fall wird Ihnen die gegnerische Versicherung die weiteren Schritte zur Abwicklung Ihres Schadens erklären und Sie somit an die Hand nehmen. Erfahrungsgemäß kommt es jedoch häufig vor, dass sich die gegnerische Versicherung nur sehr schleppend mit dem Vorfall auseinandersetzt. Dies dient oft dazu, die Zahlungsverpflichtung der gegnerischen Versicherung hinauszuzögern. Sollte die gegnerische Versicherung nicht auf Ihre Anfragen reagieren, lassen wir Sie nicht allein im Regen stehen!

 

So treten Sie am besten in Kontakt mit der Versicherung

Generell können Sie die gegnerische Versicherung telefonisch oder per E-Mail kontaktieren, wobei sich zur ersten Kontaktaufnahme ein persönliches Telefongespräch empfiehlt. Jedes Versicherungsunternehmen hat eine Servicehotline, unter der Sie Ihr Anliegen schildern können. Im Regelfall werden Sie an die entsprechende Schadenabteilung der Versicherung weitergeleitet.

Notieren Sie sich beim Gespräch den Namen des Sachbearbeiters und dessen Kontaktdaten, damit Sie sich bei weiteren Fragen direkt an Ihren persönlichen Ansprechpartner bei der gegnerischen Versicherung wenden können!

 

Diese Fristen werden der gegnerischen Versicherung eingeräumt

Der gegnerischen Haftpflichtversicherung wird ein gewisser Zeitraum zugebilligt, innerhalb dessen sie ihre Eintrittspflicht zu bestätigen hat. Diese sogenannte Prüffrist beginnt mit der Zusendung eines speziellen Anspruchsschreibens beim Haftpflichtversicherer. Darin müssen Sie als Geschädigter Angaben zum Unfallhergang machen. Wichtig ist es dabei, den Unfallort und die Unfallzeit zu nennen und die Details des tatsächlichen Unfallhergangs zu schildern. Nach der Rechtsprechung (vgl. OLG Saarbrücken – Beschluss vom 10.11.2017 – 4 W 16/17) ist ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen als angemessene Prüffrist festgelegt.

Tipp

Sie haben keine Nerven und keine Zeit in der Warteschleife der Versicherung zu hängen, um Ihren Unfall zu melden? Gerne übernehmen wir das. Unser Netzwerk aus Verkehrsrechtsexperten überprüft all Ihre Ansprüche nach einem Verkehrsunfall und kommuniziert mit allen im Schadensmanagement beteiligten Parteien.
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Fünf Tipps, wenn sich die gegnerische Versicherung nicht meldet

#1 In regelmäßigen Abständen nachhaken

Stellen Sie regelmäßig telefonisch oder per E-Mail Nachfragen zu dem Sachstand Ihres Anliegens.

 

#2 Direkten Kontakt aufnehmen

Nehmen Sie direkten Kontakt mit der Schadensabteilung der Versicherung auf.

 

#3 Hinweis auf Prüffrist

Weisen Sie die Versicherung auf die geltende Prüfungsfrist hin.

 

#4 Termine setzen

Vereinbaren Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter einen festen Termin für eine Rückmeldung.

 

#5 Spezialisten beauftragen

Sie haben den Überblick in Ihrer Schadensregulierung verloren und wissen gar nicht, welche Ansprüche Ihnen zustehen? Dann beauftragen Sie uns als unabhängigen Spezialisten an Ihrer Seite. Wir bündeln ein Netzwerk erfahrener Rechtsexperten für Sie, die Ihre Ansprüche auf Schadensersatz nach einem Unfall kostenfrei prüfen.

 

So geht´s schneller

Eine Schadensregulierung muss nicht zwingend kompliziert und langwierig sein, denn mit uns gehen Sie einen cleveren Weg. Unser Netzwerk an Experten kümmert sich um die komplette Regulierung Ihres Schadens.

Immer uptodate sein: Im KIS (Kundeninformationssystem) sehen Sie den Status Ihres Falls. Dazu müssen Sie weder eine Software noch eine App installieren. Über Ihren Internetbrowser – egal ob auf dem Handy oder PC – greifen Sie ganz unkompliziert auf das KIS zu. Hier können Sie wichtige Dokumente wie Rechnungen oder Gutachten direkt online sehen. Mit dem KIS sagen Sie adé zu Papierkram und langem Suchen.

Zeit sparen: Ihr Aufwand wird auf ein Minimum reduziert. Denn die spezialisierten Rechtsexperten prüfen Ihre Ansprüche nach einem Unfall und kommunizieren mit allen am Schadensmanagement beteiligten Parteien wie Versicherung, Anwalt, Werkstatt, Gutachter etc. So haben Sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

Und jetzt? Innerhalb von nur 2 Minuten melden Sie uns Ihren Unfall. Das geht ganz einfach online oder telefonisch unter der kostenfreien Nummer 0800 – 30 111 60. Ein Spezialist aus unserem Netzwerk ruft Sie zurück und geht mit Ihnen das weitere Vorgehen durch. Für Sie ist nun Entspannung angesagt.

 

Statistisch gesehen haben Autofahrer alle 7 Jahre einen Verkehrsunfall. Das ist also eine Situation in der man selten steckt und in der die Unfallbeteiligten meist gar nicht richtig wissen, was zu tun ist. Hier geben wir Tipps für den Fall, dass die am Unfall beteiligten Parteien eine Teilschuld tragen. Denn mit dem richtigen Regulierungsweg können Sie viel Geld sparen.

 

Die Schuldfrage für den Unfall muss dringend geklärt werden

Ein Verkehrsunfall ist sehr ärgerlich, egal ob großer Schaden oder kleiner Kratzer. Dabei zieht der Unfall nicht nur einen zu reparierenden Schaden mit sich, sondern auch viel Papierkram, der erledigt werden muss. Bevor ein Schaden reguliert werden kann, muss zunächst die Schuldfrage geklärt werden. Je nachdem wer bzw. wer wie viel Schuld am Verkehrsunfall hat, kommt für den Schaden die Kfz-Haftpflichtversicherung oder Kaskoversicherung auf. 

Um die Schadensersatzansprüche geltend machen zu können, ist es deshalb sehr wichtig zu klären, wer Geschädigter und Verursacher des Verkehrsunfalls ist. Die Schuldfrage wird anhand des Unfallhergangs festgelegt. Wenn Sie Ihren Verkehrsunfall über das Portal von faire-Regulierung melden, bekommen Sie blitzschnell – nämlich innerhalb von 24 Stunden – eine erste Einschätzung zur Schuldfrage aus unserem Netzwerk der top qualifizierten Verkehrsanwälte. Und das Beste: Ihnen entstehen dabei keinerlei Kosten.

 

Das ist bei Teilschuld der richtige Weg

Oftmals werden Unfälle mit Teilschuld – fälschlicherweise – wie folgt reguliert. Wenn jeder der Unfallbeteiligten ein bisschen Schuld trägt, muss auch jeder einen Teil des Schadens ersetzen. Die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für den Schaden des Gegners auf. Wie viel die Versicherung dabei übernimmt, kommt auf die prozentuale Aufteilung der Schuld an. Liegt die Schuldverteilung bei 50 %, so erstattet die Haftpflichtversicherung 50 % der Kosten vom Gegner. Auf dem Rest bleiben die Beteiligten trotz Vollkaskoversicherung oftmals sitzen.

Tipp

Nutzen Sie die Vorteile des Quotenvorrechts. Statt stumpf alles direkt an die Haftpflichtversicherung des Gegners zu schicken, wickeln Sie den Schaden unter Nutzung Ihrer eigenen Vollkaskoversicherung ab. D.h. Sie kommen deutlich besser weg, wenn Sie Ihren Schaden vorrangig über die Vollkaskoversicherung regulieren und den Rest über die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners holen.

 

Clever kombinieren und viel Geld sparen

Zwei Autofahrer haben einen Unfall und tragen zu 50 % Teilschuld. Die Reparaturkosten von Auto 1 betragen 1.000 € und die von Auto 2 15.000 €. Nach der üblichen Regulierungsweise  würde die Haftpflichtversicherung von Autofahrer 2 an Autofahrer 1 500 € zahlen. Die Haftpflichtversicherung von Autofahrer 1 zahlt 7.500 € an den Autofahrer 2. Beide Autofahrer bleiben nun auf 50 % der entstandenen Kosten sitzen. 

Fälschlicherweise gehen viele davon aus, dass der Rest über die Vollkaskoversicherung abzurechnen ist. Die Kaskoversicherung übernimmt zwar die Reparaturkosten, aber kommt nicht für Ansprüche wie Wertminderung, Mietwagen oder Gutachter auf. 

Regulieren Sie Ihren Schaden vorrangig über die Vollkaskoversicherung und holen den Rest  über die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners zurück.

 

Beispiel – Autofahrer 50 % Teilschuld, 300 € Selbstbeteiligung bei Vollkaskoversicherung

 

 

Übliche Vorgehensweise: Der Autofahrer wählt den Weg, dass die gegnerische Versicherung für 50 % der Kosten aufkommen muss – in diesem Fall 1.640 €. Den Rest möchte sich der Autofahrer über die Vollkaskoversicherung holen. Da die Vollkasko nur die Reparaturkosten einschließt, würde der Autofahrer hier von seiner Vollkaskoversicherung 1.000 € bekommen. Von beiden Versicherungen zusammen erhält er dann 2.640 €. Daraus folgt, dass er auf 640 € sitzen bleibt.

Der deutlich bessere Weg: Der Autofahrer wendet sich zunächst an die Vollkaskoversicherung. Diese übernimmt nicht nur die Hälfte des Schadens, sondern die vollen Reparaturkosten – also 2.000 €. Abzüglich einer Selbstbeteiligung von 300 € bekommt der Autofahrer 1.700 € von seiner Vollkaskoversicherung. Im nächsten Schritt geht der Autofahrer zur Haftpflichtversicherung seines Unfallgegners, um die restlichen Schadenspositionen einzufordern. Der Haftpflichtversicherer die übrigen Positionen übernehmen und das nicht nur anteilig, sondern bei manchen Kostenpunkten sogar zu 100 %.

 

*VK= eigene Vollkaskoversicherung, *HP = Haftpflichtversicherung des Unfallgegners

 

In dem Beispiel wird deutlich, dass der Autofahrer bei der üblichen Vorgehensweise 640 € selbst tragen muss. Reguliert man den Schaden zunächst über die Vollkasko und holt sich den Rest über die gegnerische Haftpflichtversicherung, müssten hier in diesem Fall nur 165 € aus eigener Tasche gezahlt werden.

So einfach ist die Schadensregulierung für Sie

Sie gehen davon aus, dass eine Schadensregulierung immer kompliziert und intransparent ist? NICHT MIT UNS, denn wir kümmern uns um die gesamte Regulierung Ihres Schadens.

MIT UNS ZEIT SPAREN – Wir minimieren Ihren Aufwand, denn mit unseren Experten prüfen wir Ihre Ansprüche nach einem Unfall und kommunizieren mit allen am Schadensmanagement beteiligten Parteien wie Versicherung, Anwalt, Werkstatt, Gutachter etc. 

MIT UNS AUF DEM NEUESTEN STAND SEIN – Über unser KIS (Kundeninformationssystem) sehen Sie den aktuellen Status Ihres Falls. Der Clou ist, dass das KIS einfach über den Internetbrowser funktioniert. Eine Installation ist nicht notwendig. Wichtige Dateien wie Gutachten oder Rechnungen können Sie direkt einsehen. Ihre Dokumente haben Sie somit topaktuell zur Hand – ohne langes Suchen.

MIT UNS SCHNELL SEIN – Innerhalb von 2 Minuten melden Sie uns online unter https://www.faire-regulierung.de/lp/anspruchsrechner/ oder telefonisch unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 – 30 111 60 Ihren Unfall. Ein Experte aus unserem Netzwerk ruft Sie zurück und erklärt Ihnen die nächsten Schritte. Sie können sich nun zurücklehnen, denn wir kümmern uns um Ihre komplette Schadensregulierung.

 

 

Der Winter rückt näher und die Temperaturen sinken. Nässe und Kälte sind nicht nur eine Herausforderung für Sie als Fahrer, sondern auch für das Auto. Wappnen Sie sich für die anstehende Jahreszeit, bevor der Winter Sie eiskalt erwischt. Für den Wintercheck Ihres Fahrzeugs haben wir Ihnen hier hilfreiche Tipps zusammengestellt.

 

Eine Liste der Dinge, die Sie vor dem Winter unbedingt prüfen sollten

#1 Winterreifen: In Deutschland gibt es eine situative Winterreifenpflicht, d.h. das Fahren mit Winterreifen ist nicht an ein bestimmtes Datum gebunden. Winterreifen müssen Sie bei winterlichen Straßenverhältnissen nutzen – sprich bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Winterreifen finden Sie hier.

#2 Batterie: Die Autobatterie wird im Winter durch Scheinwerfer, Heizung & Co. besonders stark beansprucht. Die Batterie sollte spätestens nach 4 Jahren ausgetauscht werden. Ältere Batterien geben nämlich schnell beim ersten Frost auf – sorgen Sie vor! 

#3 Beleuchtung: Damit Sie bei der dunklen Jahreszeit gut sehen und auch gesehen werden, empfiehlt es sich, die Beleuchtung regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen.

#4 Scheiben: Das Scheibenwischwasser sollte im Winter mit Frostschutzmittel versehen werden. So stellen Sie sicher, dass das Wasser die Pumpe und Spritzdüsen nicht einfriert.

Spröde Scheibenwischer sollten Sie ersetzen, denn diese verursachen Schlieren auf der Scheibe. Tipp: Die Scheibenwischer können Sie über Nacht auf einer Abdeckfolie platzieren. So frieren diese nicht an und werden nicht beschädigt.

#5 Kühler: Der Kühler sollte im Winter mit genügend Frostschutzmittel versehen sein. Ist dies nicht der Fall, droht die Kühlerflüssigkeit bei niedrigen Temperaturen einzufrieren und das zieht teure Schäden mit sich.

Das können Sie außerdem noch vorsorglich tun

Um sich und Ihr Auto für den Winter vorzubereiten, sollten Sie nicht nur das Fahrzeug an sich prüfen. Auch weitere Vorkehrungen helfen, mit dem Auto gut durch den Winter zukommen. Legen Sie in Ihr Auto unbedingt einen Eiskratzer. So haben Sie diesen bei Bedarf direkt zur Hand und müssen bei zugefrorenen Scheiben am Morgen nicht erst lange danach suchen. Sollten Sie mit Ihrem Auto mal liegenbleiben oder im Stau stehen, ist es auch immer empfehlenswert eine warme Decke im Auto zu platzieren. Eine Abdeckfolie für die Frontscheibe verhindert bei kalten Nächten das Zufrieren der Scheibe. Somit haben Sie am Morgen weniger Arbeit beim Kratzen.

Das sollten Sie vor der Fahrt beachten

Vor dem Losfahren ist es wichtig, das Auto komplett von Eis und Schnee zu befreien. Dadurch entfernen Sie zum einen alle Sichtbehinderungen auf den Scheiben Ihres Autos. Zum anderen kann sich auf großen Flächen wie Dach und Motorhaube kein Schnee oder Eis sammeln, das sich dann beim Bremsen löst und möglicherweise Autos oder Menschen trifft. 

Im Winter möchten Sie Ihr Auto gerne möglichst schnell warm haben. Viele Autofahrer nutzen die Zeit während des Eiskratzens, um die Heizung schon mal anzuschalten. Beachten Sie, dass Sie den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, denn das stellt eine hohe Umweltbelastung dar und ist zudem verboten.

Achtung

Den Motor im Stand laufen lassen, ist eine Ordnungswidrigkeit, bei der ein Verwarn- oder Bußgeld droht.

Gerade im Winter behindern nicht nur Schnee und Eis sondern auch beschlagene Scheiben die freie Sicht. Fahren Sie erst los, wenn die Scheiben nicht mehr beschlagen sind. Mittels Heizung, Gebläse oder Klimaanlage haben Sie wieder einen guten Durchblick.

Das sollten Sie tun, falls es im Winter zu einem Unfall kommt

Auch eine gute Vorbereitung auf den Winter vermeidet nicht den Notfall. Falls es bei Ihnen doch mal zu einem Unfall kommt, ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren.

Wie Sie im Detail bei einem Unfall vorgehen, finden Sie hier.

Wenn Sie an der Unfallstelle alles dokumentiert und geregelt haben, geht es nun an die Schadensregulierung. Nach einem Unfall stehen Ihnen verschiedene Kostenerstattungen zu. Als Geschädigter haben Sie zum Beispiel das Recht auf die Erstattung der Reparatur-, Gutachter- und Mietwagenkosten.

Wenn Sie nicht wissen, welche Ansprüche Sie haben, dann lassen Sie diese jetzt prüfen.

 

Das müssen Sie nach einem Unfall regeln

Sie fragen sich, was Sie nach einem Unfall alles regeln müssen? Werkstatt suchen? Gutachter beauftragen? Autovermietung ausfindig machen?

NEIN, das müssen Sie nicht machen, denn wir sind für Sie da!

Wir regeln alles rund um Ihre Schadensregulierung. Uns steht ein Netzwerk aus Experten zur Verfügung, damit Sie sich nicht mehr mit Papierkram ärgern müssen. Mit unseren Spezialisten prüfen wir Ihre Ansprüche nach einem Unfall und kommunizieren mit allen an der Regulierung beteiligten Parteien wie Werkstatt, Versicherung, Anwalt, Gutachter usw. Somit minimieren wir Ihren Aufwand. 

Clever und immer aktuell: Mit unserem KIS (Kundeninformationssystem) sehen Sie den Status Ihres Falls immer topaktuell. Das beste dabei ist, dass Sie das KIS nicht installieren müssen, denn es läuft einfach über den Internetbrowser. Ihre wichtigen Dokumente wie Gutachten oder Rechnungen können Sie direkt online sehen. Ihre Dateien haben Sie damit ohne langes Suchen parat.

So einfach melden Sie uns Ihren Unfall: Online oder telefonisch unter der kostenfreien Nummer 0800 – 30 111 60 schildern Sie uns Ihren Verkehrsunfall. Das dauert gerade mal 2 Minuten. Danach ruft Sie ein Experte aus unserem Netzwerk an und klärt mit Ihnen die nächsten Schritte. Für Sie gilt nun: zurücklehnen! Unsere Experten kümmern sich um alles Weitere.