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Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wer den Schaden zahlen muss, wenn Sie mit einem Firmenwagen in einen Unfall geraten und welche Situationen Sie dabei unterscheiden müssen.

In Kürze
  • Wer den Schaden nach einem Unfall mit dem Firmenwagen tragen muss, hängt überwiegend davon ab, ob der Fahrer Schuld hat.
  • Bei einem unverschuldeten Unfall oder leichter Fahrlässigkeit müssen Sie mit keinen Kosten rechnen.
  • Bei mittlerer oder schwerer Fahrlässigkeit müssen Sie die Kosten zumindest anteilig selbst zahlen. Das Gleiche gilt bei Vorsatz.
  • Achten Sie auch insbesondere darauf, ob private Fahrten mit den Firmenwagen erlaubt sind.

Unfall mit Firmenwagen – Was nun?

Viele Autofahrer sind sich sicher, dass ihr Arbeitgeber für den entstandenen Schaden aufkommen muss, wenn sie mit dem Firmen- oder Dienstwagen in einen Unfall geraten oder diesen sogar verursachen. Dabei ist das gesetzlich gar nicht so eindeutig geregelt. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wieso Sie zwischen einer Dienstfahrt und Privatfahrt unterscheiden müssen und zeigen Ihnen, wer in dem jeweiligen Fall haftet.

Dieses wertvolle Wissen sollten Sie sich unbedingt aneignen, denn in bestimmten Konstellationen kann Ihr Unfall mit dem Firmenwagen sogar zu einer fristlosen Kündigung führen.

Wer haftet und wer zahlt bei einem Unfall mit dem Firmenwagen während der Arbeitszeit?

Wer muss den Schaden zahlen, wenn es während der Arbeitszeit zu einem Unfall mit dem Firmenwagen kommt? Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei a) die Schuldfrage und b)welcher Grad an Fahrlässigkeit vorlag.

Unser Tipp

Generell gilt: Je größer Ihre Schuld am Unfall ist, umso stärker müssen Sie sich am Schadensersatz beteiligen. Den Rest übernimmt regulär die Haftpflichtversicherung Ihres Arbeitgebers.

4 wichtige Tipps, wer beim Unfall mit einem Dienstwagen zahlt

Zunächst müssen Sie zwischen vier Situationen unterscheiden: Sie waren nicht Schuld oder es lag leichte, mittlere und grobe Fahrlässigkeit vor.

  1. Tragen Sie keine Schuld an dem Unfall, muss die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für die entstandenen Schäden aufkommen. Sie müssen nichts zahlen.
  2. Kommt es aufgrund leichter Fahrlässigkeit, wie beispielsweise Ihre leichte Geschwindigkeitsüberschreitung, zu einem Unfall, kann man Sie als Arbeitnehmer dafür nicht bestrafen.
  3. Bei mittlerer Fahrlässigkeit, wie zum Beispiel einem von Ihnen begangenen Vorfahrtsfehler, werden Sie als Arbeitnehmer häufig in Regress genommen und müssen den Schaden anteilig tragen. Es kommt aber auf die genaue Unfallsituation an. Den Rest zahlt meistens der Arbeitgeber. Je größer die eigene Schuld am Unfall mit dem Firmenwagen ist, desto höher fällt auch der Beitrag aus, den Sie zusteuern müssen. Ist das Fahrzeug vollkaskoversichert, wird üblicherweise die Selbstbeteiligung von Ihnen gefordert.
  4. Bei grober Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz müssen Sie als Arbeitnehmer und Fahrer des Firmenwagens grundsätzlich den vollen Schaden übernehmen. Grobe Fahrlässigkeit liegt beispielsweise vor, wenn Sie alkoholisiert fahren. Sollte die Schadenshöhe allerdings die Höhe Ihres Einkommens stark übersteigen, müssen Sie als Mitarbeiter wiederum nur anteilig zahlen. Der Gesetzgeber will Sie mit dieser Regelung vor dem finanziellen Ruin schützen.

Das Bundesarbeitsgericht entschied bereits 1987 im Fall Az. 8 AZR 66/82, dass ein Arbeitnehmer nicht selbst das erhöhte Schadensrisiko tragen muss, nur weil der Arbeitgeber keine Vollkasko für den Firmenwagen abgeschlossen hat.

Vorsicht

Diese Regelung gilt nur, wenn der Unfall während der Dienstzeit auf einer Dienstfahrt passiert oder wenn Ihre Privatfahrt vom Arbeitgeber genehmigt wurde.

Wie ist mein Dienstwagen eigentlich versichert?

Gut zu wissen: Wissen Sie, wie der Dienstwagen versichert ist? Ihr Arbeitgeber als Fahrzeughalter ist dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für den Firmenwagen abzuschließen. Häufig besteht für den Dienstwagen zusätzlich eine Vollkaskoversicherung. Üblicherweise liegen die Selbstbeteiligungskosten bei 500 Euro und maximal 1.000 Euro.

Tipp: Fragen Sie schnellstmöglich bei Ihrem Arbeitgeber den bestehenden Versicherungsschutz -Vollkasko ja/nein- und die vereinbarten Selbstbehaltshöhen ab.

Wer haftet bei einem Unfall während einer Privatfahrt mit dem Firmenwagen?

Das kommt darauf an, ob Sie die private Nutzung mit Ihrem Arbeitgeber vertraglich festgelegt und ausdrücklich erlaubt haben. Per Definition nutzen Sie den Firmenwagen immer dann privat, wenn die Fahrten nicht den im Arbeitsvertrag festgelegten Aufgaben dienen.

Ist die private Nutzung des Firmenwagens erlaubt, übernimmt die Versicherung des Arbeitgebers normalerweise die Kosten bei einem Verkehrsunfall.

Wenn eine private Nutzung nicht erlaubt ist, dann zahlen Sie beim Verstoß dagegen auch selbst den entstandenen Schaden aus dem Verkehrsunfall.

Ist ein Unfall mit dem Firmenwagen ein Kündigungsgrund?

Wirklich heikel wird es für Sie, wenn Sie den Firmenwagen ohne Erlaubnis für eine private Fahrt genutzt haben und dann einen Unfall verursacht haben. Aber kann das auch zu einer Kündigung führen?

Nutzen Sie den Firmenwagen unerlaubt privat, ist das zunächst ein Vertragsbruch, der auch abgemahnt werden kann. Ihr Arbeitgeber kann Sie für diese unrechtmäßige Fahrt tatsächlich auch kündigen. Ist die private Nutzung hingegen erlaubt, gelten dieselben Regeln, als wenn Sie auf einer Dienstfahrt gewesen wären.

Unser Tipp

Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Nutzung des Firmenwagens durch einen Fahrzeugüberlassungsvertrags vertraglich zu regeln.

Arbeitnehmer, die beruflich viel im Straßenverkehr unterwegs sind, sollten besonders gewissenhaft fahren. Bei einem Unfall gefährden sie nicht nur sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Job.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber waren mit dem Firmenwagen unterwegs? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung-Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent und persönlich.

E-Bike-Fahrer sind häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als normale Radfahrer, da sie auf den Straßen oft schneller unterwegs sind. Wir geben Ihnen in unserem Ratgeber 5 wichtige Infos, damit Sie wissen, was Sie bei einem Unfall mit E-Bike beachten müssen.

In Kürze
  • Unter die Kraftfahrzeuge fallen des E-Bike und das S-Pedelec. Als Fahrrad geht das Pedelec durch.
  • E-Bike und S-Pedelec benötigen daher eine eigene Haftpflichtversicherung. Das Pedelec jedoch nicht.
  • Geraten Sie in einen unverschuldeten Verkehrsunfall, muss der Verursacher Ihnen den entstandenen Schaden ersetzen.
  • Ansprüche sind dann u.a. der Sachschaden am E-Bike, an der Kleidung oder am Helm. Dazu kommen weitere Schadenspositionen.

E-Bike, Pedelec, Elektrofahrrad… welche Unterschiede gibt es?

Ein Elektrofahrrad ist ein Fahrrad, wenn es zum einen eine Leistung von 600 Watt nicht übersteigt und zudem eine Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h besitzt. Als Kraftfahrzeug gilt ein Elektrofahrrad, welche diese Kriterien übersteigt und z.B. die Motorunterstützung bei Erreichen von 25 km/h nicht abgebrochen wird.

Vorsicht: Für „schnelle Elektrofahrräder“ müssen alle geltenden Bestimmungen eingehalten werden, die auch für Kraftfahrzeuge gelten. Mit diesen E-Bikes dürfen die Radwege nicht mehr benutzt werden. Es muss auf der regulären Fahrbahn gefahren werden.

Was ist eigentlich ein E-Bike und wie unterscheidet es sich von einem Pedelec oder S-Pedelec?

E-Bike wird umgangssprachlich häufig als Oberbegriff für alle Elektroräder verwendet. Das ist aber nicht ganz richtig. Ein E-Bike ist ein Elektrofahrrad, das auch dann fährt, wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt. Abhängig von der Watt-Zahl und der Maximalgeschwindigkeit gelten sie entweder als „Fahrrad“ oder als „Kraftfahrzeug“. Achten Sie daher unbedingt auf die Bestimmungen, die für die „schnellen Elektrofahrräder“ gelten – wie z.B. die verpflichtende Kfz-Haftpflichtversicherung.

Ein Pedelec ist ein „Pedal Electric Cycle“, mit welchem eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden kann. Schneller kann man nur fahren, wenn man kräftig in die Pedale tritt. Das Pedelec ist ein Fahrrad.

Das S-Pedelec ist ein schnelles Pedelec und fällt unter die Kleinkrafträder. Durch die Motorunterstützung beim Treten kann eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreicht werden. Ein Mofa-Führerschein ist zum Fahren vorgeschrieben – genauso wie eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Gibt es einen Haftungsunterschied zwischen einem E-Bike und einem normalen Fahrrad?

Einen Haftungsunterschied gibt es grundsätzlich nicht, denn das E-Bike hat von sich aus theoretisch keine erhöhte Unfallgefahr. Anders als Motorräder, Motoroller und Autos wird dem E-Bike keine Betriebsgefahr zugerechnet. Autos tragen bei einem Unfall mit einem E-Bike-Fahrer, der nicht grob fahrlässig gehandelt hat, eine Teilschuld, da das Autofahren an sich regelmäßig als gefährlich zu werten ist.

Bei einem Unfall eines E-Bike-Fahrers mit einem normalen Fahrrad wird im Einzelfall geprüft, wer den Unfall verursacht hat.

Benötige ich eine Versicherung für E-Bikes?

Für ein E-Bike und ein S-Pedelec reicht eine private Haftpflichtversicherung nicht aus. Für diese Elektrofahrradtypen müssen Sie unbedingt eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Dabei handelt es sich um eine klassische Rollerversicherung. Bei einem Pedelec braucht es das nicht.

Unser Tipp

Prüfen Sie unbedingt, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Ihr Pedelec mit einschließt. Falls nicht, empfehlen wir Ihnen zum Abschluss einer gesonderten Haftpflichtversicherung, die Sie schützt, wenn Sie jemand anderen schädigen.

 

Unfall mit E-Bike

Geraten Sie unverschuldet mit Ihrem E-Bike in einen Verkehrsunfall, kann ihr Unfallgegner dafür haftbar gemacht werden und seine Haftpflichtversicherung muss Ihnen den Schaden ersetzen. Ein E-Bike-Unfall darf wie jeder andere Kfz-Unfall nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auch hier kann es sich im sehr hohe Schadenssummen handeln. Dabei geht es viel weniger um den reinen Fahrzeugwert. Denn leider sind unfallbetroffene E-Biker oft auch verletzt und es geht regelmäßig um erhebliche Heilbehandlungskosten, Verdienstausfälle und Schmerzensgeldansprüche. Als Spezialisten verfügen wir über das hier benötigte Knowhow und helfen Ihnen damit kompetent Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Wichtig

Hat Ihr Unfallgegner weder eine Haftpflichtversicherung noch genügend Geld, um den Schaden zu begleichen, kommt es darauf an, ob Ihre eigene Versicherung solche Forderungsausfälle auch abdeckt. Prüfen Sie daher, ob Ihre bestehende Privathaftpflichtversicherung solche Situationen absichert und bessern Sie gegebenenfalls nach.

 

 

Ansprüche nach Unfall mit E-Bike

Nach einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike muss der Schädiger grundsätzlich – wie auch bei einem Autounfall ohne E-Bike – den Zustand wiederherstellen, der vor dem Unfall bestand. Wir prüfen kostenfrei Ihre Schadensersatzansprüche für Sie. Neben dem Sachschaden am E-Bike können auch Schäden am Helm und der Kleidung bestehen. Auch diese Positionen werden durch faire-Regulierung für Sie geltend gemacht.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Erstattung Ihres Schadensersatzanspruches ist die saubere Schadensmeldung mit uns. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie daher kurz sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten ab:

  • Sie geraten unverschuldet in einen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 – 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort.
  • Ein von Versicherungen unabhängiger Experte aus unserem Netzwerk meldet sich direkt bei Ihnen und bespricht individuell das weitere Vorgehen.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent, bewährt und ohne Risiko für Sie.

Schnell mal mit den Birkenstock-Schlappen zum Einkaufen fahren oder mit den Gummistiefeln aus dem Garten einen kurzen Abstecher zum Baumarkt. Wer kennt das nicht? Aber darf man mit Gummistiefeln, Birkenstocks, Flip-Flops, Sandalen oder gar High Heels überhaupt Auto fahren? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, welches Schuhwerk zum Autofahren geeignet ist und welche Risiken es für Sie gibt, wenn Sie mit falschem Schuhwerk fahren und in einen Autounfall geraten.

In Kürze
  • Grundsätzlich ist es nicht verboten, barfuß, mit Flip-Flops, Birkenstocks oder anderem ungeeigneten Schuhwerk zu fahren.
  • Allerdings besteht dann bei einem Verkehrsunfall das Risiko, dass Sie durch eine Sorgfaltspflichtverletzung teuer zur Kasse gebeten werden oder Ihre Kaskoversicherung die Kostenübernahme ablehnt.
  • Unser Tipp: Tragen Sie geeignetes Schuhwerk und verringern Sie dadurch die Unfallgefahr.

Gibt es ein Gesetz, dass das Fahren ohne Schuhe verbietet?

Nein. Es gibt keine gesetzliche Regelung in der StVO, welche Sie als Privatperson dazu verpflichtet, beim Autofahren Schuhe zu tragen. Grundsätzlich können Sie mit Ihren Birkenstocks oder Flip-Flips oder sogar barfuß fahren.

Doch Vorsicht: Auch wenn für Privatpersonen das Tragen von geeignetem Schuhwerk nicht Vorschrift ist, ist es dies für Berufskraftfahrer sehr wohl. Gemäß der BGV D29, §44 Abs. 2 gilt daher beispielsweise für Busfahrer, dass diese zum sicheren Führen des Fahrzeuges den Fuß umschließendes Schuhwerk tragen müssen. Tut der Berufskraftfahrer dies nicht, verstößt er gegen diese Vorschrift und macht sich unter Umständen sogar strafbar.

Darf man barfuß Auto fahren?

Barfuß Auto fahren ist grundsätzlich nicht verboten. Jedoch empfiehlt es sich nicht, da Sie barfuß sehr leicht von den Pedalen abrutschen können und Ihr Unfallrisiko damit enorm steigern. Wir raten Ihnen daher unbedingt vom Fahren ohne Schuhe ab.

 

Auto fahren mit Flip-Flops, Birkenstocks, Sandalen und den geliebten High Heels

Ähnlich verhält es sich mit Ihren geblieben Birkenstocks und Flip-Flops. Gerade wenn es draußen warm wird und Sie Sandalen tragen, oder Sie mit Ihren Hausschuhen kurz zum Einkaufen wollen, ist die Verlockung groß mit diesen Schuhen zu fahren. Leider ist diese Art von Schuhwerk nicht zum sicheren Steuern eines Autos geeignet. Sie haben dann keinen festen Halt auf den Pedalen haben oder bleiben sogar mit den Riemchen hängen. Auch High Heels sind nicht zum Fahren geeignet, da sich der Absatz leicht in den Pedal-Armen verkeilen kann. Da aber nicht zwingend eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer besteht, wenn Sie mit ungeeigneten Schuhen fahren, kommt es bei einer Kontrolle durch die Polizei auch nicht zwingend zu einem Bußgeld.

Unser Tipp für Sie: Um jedoch im Vorfeld Unfälle zu vermeiden, raten wir Ihnen dazu, sich ein Paar geschlossene Schuhe ins Auto zu legen und Ihre Sandalen vor der Fahrt gegen diese zu tauschen.

Unfall barfuß oder mit ungeeigneten Schuhen – Was nun?

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie ohne geeignetes Schuhwerk oder gar barfuß in einen Unfall geraten. Wer hat Schuld nach einem Unfall mit ungeeignetem Schuhwerk? Zwar ist es im Straßenverkehr nicht verboten, High Heels oder Flip-Flops zu tragen, aber oberste Priorität im Straßenverkehr hat die Verkehrssicherheit und somit auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

Wichtig

Konnten Sie durch das Fahren mit Birkenstocks oder Flip-Flops die Pedale nicht richtig bedienen und haben dadurch einen Unfall verursacht, kann auf Sie ein Bußgeld wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht zukommen.

Hinweis: Sie müssen auch damit rechnen, dass Sie nach dem Unfall von der Polizei befragt werden und vom Gericht eine Teilschuld wegen dieser Pflichtverletzung zugesprochen bekommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Zahlungsbereitschaft der beteiligten Versicherungen!

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall ohne geeignetes Schuhwerk?

Wird Ihnen eine Teilschuld zugesprochen, so kann Ihre eigene Versicherung Ihnen auch eine Teilhaftung zusprechen. Ihr Versicherungsschutz geht aber nicht vollständig verloren, da die meisten Kfz-Versicherer das Fahren mit Flip-Flops oder Birkenstocks nicht als fahrlässig ansehen. Ihre eigene Kaskoversicherung kann prinzipiell immer wegen einer Verletzung der vertraglich festgelegten Obliegenheiten Regressansprüche an Sie stellen oder eine höhere Selbstbeteiligung fordern. Ob das in Ihrem konkreten Fall von der Versicherung auch so gelebt wird, wenn Sie als Versicherungsnehmer mit ungeeigneten Schuhen gefahren sind, hängt erfahrungsgemäß von der Kulanz des Versicherers und der Schadenshöhe ab. Für den Schadensanteil, für den Sie nicht schuld sind wird dann – wie bei jedem üblichen Unfall auch – von der Versicherung des Unfallverursachers reguliert. Sie kann Ihnen aber wegen Ihrer möglichen Teilschuld die Ansprüche entsprechend anteilig kürzen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber unglücklicherweise mit Ihren geliebten Flip-Flops oder Birkenstocks gefahren? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

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Der E-Scooter ermöglicht eine einfache Fortbewegung von A nach B – und das inzwischen in fast jeder großen Stadt Deutschlands. Gerade nachts und bei Partypeople erfreuen sich die Scooter großer Beliebtheit. Da liegt die Frage nahe: Ist es erlaubt, alkoholisiert E-Scooter zu fahren? Und wo liegt überhaupt die Promillegrenze beim E-Roller? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Ratgeber.

In Kürze
  • Für E-Scooter gilt dieselbe Promillegrenze wie für Autofahrer auch.
  • Ab 1,1 Promille ist die Grenze von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat überschritten.
  • Wer betrunken mit einem E-Roller fährt, kann mit einem Bußgeld von 250€ bis 1500€ rechnen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Was sind die Voraussetzungen, um in Deutschland mit dem E-Scooter fahren zu dürfen?

Der E-Scooter sieht äußerlich aus wie ein normaler Tretroller, aber hat im Gegensatz zum normalen Tretroller einen Elektroantrieb. Somit ist er der Kategorie „Elektrokleinstfahrzeuge“ zuzuordnen. Um ihn fahren zu dürfen, muss man daher mindestens 14 Jahre alt sein – einen Führerschein braucht man nicht. Nichtsdestotrotz gelten für den E-Roller alle Verkehrsregeln, die auch für Autofahrer gelten. So muss der E-Scooter-Fahrer beim Abbiegen ein Handzeichen geben und bei einer roten Ampel halten.

Fahren darf man mit dem E-Scooter auf dem Fahrradweg und falls es keinen gibt, nur auf der normalen Fahrbahn.

Mit wie viel Promille darf man E-Scooter fahren?

Für E-Scooter gilt in Deutschland dieselbe Promillegrenze wie für andere Kraftfahrzeuge auch. Wie viel Promille sind beim E-Scooter-Fahren gestattet? Und ab wann steht das Fahren mit dem E-Scooter unter Alkoholeinfluss unter Strafe?

Gut zu wissen: Durch den Alkoholkonsum wird die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit deutlich eingeschränkt, sodass alkoholisierte Fahrer in brenzligen Situationen häufig nicht mehr rechtzeitig reagieren können. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, komplett auf Alkohol zu verzichten, wenn Sie eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr planen. Aufgrund der eingeschränkten Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit durch Alkoholeinfluss gilt auch für das Fahren von E-Scooter 0,49 Promille als maximaler Wert. Das ist hier die 0,5-Promille-Grenze, die jeder Autofahrer kennt. Überschreiten Sie einen Alkoholwert von 0,49 Promille, handeln Sie ordnungswidrig. Das bedeutet für Sie, mindestens ein Bußgeld von 500€, zwei Punkte in Flensburg sowie ein mindestens einmonatiges Fahrverbot.

Wichtig

Ein striktes Alkoholverbot gilt für Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden und auch für Fahrer unter 21 Jahren. Die 0,0 Promille-Grenze für Fahranfänger und unter 21-Jährige greift auch bei E-Scootern uneingeschränkt. Ein Verstoß gegen die 0,0-Promille-Grenze kann neben 250€ Bußgeld und einem Punkt in Flensburg als A-Verstoß gewertet werden. Bei diesem Verstoß droht die Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar und eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre.

 

 

E-Scooter betrunken fahren – Ab wann liegt eine Straftat vor?

Ab 1,1 Promille wird das Fahren mit einem E-Scooter als eine strafbare Trunkenheitsfahrt angenommen und Betroffene müssen bei fahrauffälligem Verhalten mit einer Anzeige rechnen. Dann drohen eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr. Mögliche Nebenstrafen sind ein bis zu 6-monatiges Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis. Doch grundsätzlich kann das Fahren unter Alkoholeinfluss auch schon deutlich früher als Straftat gewertet werden. Die Sanktionen können sogar in der Entziehung der Fahrerlaubnis münden. Denn beim Fahren unter Alkoholeinfluss kann die Grenze zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat fließend sein. Bereits ab einem Wert von 0,3 Promille kann einem Fahrer der Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr (§ 316 Strafgesetzbuch) gemacht werden, wenn dieser sich fahrauffällig verhält.

Wie teuer ist es, mit dem E-Scooter betrunken zu fahren?

Welche Sanktionen und Strafen drohen können, wenn Sie auf dem E-Scooter mit 0,5 Promille oder mehr unterwegs sind, haben wir Ihnen hier kurz und bündig aufgelistet:

Betrunken fahren mit einem E-Scooter (0,5 Promille oder mehr)

  • 1. Mal: 500€ Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot
  • 2. Mal: 1000€ Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot
  • 3. Mal: 1500€ Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot

Betrunken fahren mit einem E-Scooter (1,1 Promille oder mehr)

  • Geldstrafe nach Tagessätzen oder Freiheitsstrafe bis 1 Jahr, 2 oder 3 Punkte in Flensburg und Fahrverbot bis 6 Monate oder Entziehung der Fahrerlaubnis

Unfall mit E-Scooter – Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind mit einem E-Scooter in einen Unfall geraten? Wir helfen Ihnen. Unser Spezialisten-Netzwerk übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls. So einfach geht´s:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, erfahren, persönlich und engagiert!

Führerscheinneulinge müssen in Deutschland eine zweijährige Probezeit bestehen, in welcher besondere Regeln gelten. Bei einem Verkehrsunfall in der Probezeit liegen die Nerven dementsprechend blank. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, mit welchen Folgen Sie als Fahranfänger nach einem Unfall in der Probezeit rechnen müssen und warum Fahrerflucht eine ganz schlechte Idee ist.

In Kürze
  • Sind Sie nicht schuld am Verkehrsunfall, müssen Sie mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen.
  • Sind Sie zum Teil Schuld oder haben den Unfall verursacht, kann das für Sie als Fahranfänger sehr teuer werden.
  • Bei vollendeten Straftaten droht Ihnen der Verlust Ihres Führerscheins.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen zuverlässig und 100% kostenfrei bei Fragen rund um Ihre Schadensregulierung weiter.

Die entscheidende Frage: Wer ist schuld?

Um beantworten zu können, welche Folgen der Verkehrsunfall in der Probezeit für Sie hat, muss zunächst die Schuldfrage geklärt werden. Hierbei gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Sie sind nicht schuld am Unfall.
  2. Sie tragen eine Teilschuld.
  3. Sie haben den Verkehrsunfall verursacht.

Tragen Sie als Fahranfänger keine Schuld am Verkehrsunfall, so haben Sie auch keine Probezeitmaßnahmen zu befürchten. Wenn Sie hingegen eine Teilschuld tragen oder den Unfall verursacht haben, indem Sie beispielsweise die Vorfahrt missachtet haben, müssen Sie mit Folgen rechnen.

Hinweis: Begehen Sie als Fahranfänger unter keinen Umständen Fahrerflucht! Bei Fahrflucht drohen der Führerscheinentzug, eine saftige Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe. Es ist also immer besser mit dem Unfallgegner zu sprechen und Kontaktdaten auszutauschen und ggf. den Unfall bei der Polizeibehörde zu melden. Mehr zum Thema Fahrerflucht erfahren Sie hier.

Welche Folgen hat ein Unfall während der Probezeit?

Welche Folgen ein Unfall in der Probezeit für den Führerschein hat, hängt sehr davon ab, um welchen Verstoß es sich handelt und ob Personen verletzt wurden.

Wichtig

Ein Unfall in der Probezeit hat nur Konsequenzen für den Fahranfänger, wenn er mindestens teilweise selbst die Schuld am Unfall trägt. Unterteilt sind die Verstöße in schwerere Vergehen (auch A-Verstöße genannt) und weniger schwere (B-Verstöße).

Begehen Sie als Fahranfänger eine Ordnungswidrigkeit, wie zum Beispiel eine Geschwindigkeitsüberschreitung, und verursachen dadurch einen Unfall, richten sich die Folgen nach dem Bußgeldkatalog. Der enthält für jeden Verstoß ein spezielles Bußgeld und definiert auch Strafen wie Punkte in Flensburg oder Fahrverbote. Grundsätzlich sind die Sanktionen abhängig von der Unfallursache und der Schwere des Schadens.

Unfall in der Probezeit wegen eines A-Verstoßes

Dazu zählen beispielsweise die Missachtung des Überholverbots oder ein Verstoß gegen die Vorfahrtsregelung. Das sind also die schweren Verstöße. A-Verstöße haben eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre zur Folge, sowie den Besuch eines Aufbauseminars für Fahranfänger. Kommt es zu einem weiteren A-Verstoß in der Probezeitverlängerung, gibt es eine Verwarnung sowie die Empfehlung eines verkehrspsychologischen Beratungsgespräches. Folgt noch ein weiterer A-Verstoß, kann der Führerschein entzogen werden.

Hinweis: Wird der Besuch eines Aufbauseminars verweigert, kann dem Betroffenen ebenfalls die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Unfall in der Probezeit wegen eines B-Verstoßes

Zu den B-Verstößen gehören z. B. das Fahren mit abgefahreneren Reifen oder das Überziehen der Hauptuntersuchung, die dann im Vergleich zur A-Gruppe weniger schwer sind. Mit Auswirkungen auf die Probezeit müssen Sie nicht rechnen.

Hinweis: Bei einem weiteren B-Verstoß müssen Sie mit denselben Folgen wie bei einem A-Verstoß rechnen.

Strafrechtliche Konsequenzen

Kommt es durch den Unfall zu verletzten Personen, kann Ihnen in der Probezeit eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung oder sogar fahrlässiger Tötung drohen. Diese Straftaten sind auch A-Verstöße. Allerdings sind die Folgen für Ihre Probezeit im Vergleich zu den strafrechtlichen Konsequenzen nicht so gravierend. Nach § 229 des Strafgesetzbuches (StGB) müssen Sie bei einer fahrlässigen Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe rechnen. Bei einer fahrlässigen Tötung sogar bis zu fünf Jahre. Das zählt auch für geübte Fahrer.

Wichtig! Begehen Sie eine Straftat im Straßenverkehr, wie beispielsweise eine fahrlässige Körperverletzung, eine Fahrerflucht, oder eine unterlassene Hilfeleistung, müssen Sie mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Was bedeutet ein Blechschaden für den Versicherungsschutz?

Grundsätzlich wird bei einem Unfall während der Probezeit die Schadensfreiklasse hochgestuft, sodass der Fahrzeughalter zukünftig höhere Beiträge bezahlen muss. Diese Höherstufung ist davon unabhängig, ob ein schwerwiegendes oder minderschweres Vergehen zu dem Unfall geführt hat.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind Fahranfänger und während der Probezeit unverschuldet in einen Unfall geraten? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

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Sie haben eine Brille oder Kontaktlinsen? In den meisten Lebensbereichen ist es Ihnen freigestellt, ob Sie Ihre Sehhilfen nutzen oder nicht. Im Straßenverkehr MÜSSEN Sie sie tragen. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, welche Strafen Sie beim Fahren ohne Brille erwarten und klären für Sie auf, was passiert, wenn Sie ohne Brille einen Unfall verursachen.

In Kürze
  • Fahren Sie ohne Brille erwartet Sie mindestens ein Verwarngeld von 25 Euro.
  • Verursachen Sie dabei einen Unfall, kann es für Sie sehr teuer werden. Zudem kann Ihre Versicherung Leistungen kürzen.
  • Kommt es bei einem Unfall ohne Brille zu Verletzten oder Toten, kann Ihnen der Vorwurf einer (groben) Fahrlässigkeit gemacht werden und Sie können eine Gefängnisstrafe erhalten.
  • Unser Tipp: Deponieren Sie einfach eine Ersatzbrille in Ihrem Auto.

Was kostet Fahren ohne Brille?

Fahren Sie trotz Sehschwäche ohne Sehhilfe, kann das abhängig von der jeweiligen Gefährdungshöhe ganz schön teuer werden. Sie verstoßen dann gegen § 23 Absatz 2, § 75 FeV; § 24 StVG; 169 BKat, indem Sie ein Kraftfahrzeug führen, ohne die Auflagen zu beachten. Werden Sie bei dieser Ordnungswidrigkeit erwischt, müssen Sie ein Verwarngeld von 25 Euro zahlen. Mit Punkten in Flensburg müssen Sie in der Regel nicht rechnen, aber es kann passieren, dass die Polizei Ihnen die Weiterfahrt untersagt.

Welche Strafen drohen beim Unfall ohne Brille?

Kommt es jedoch beim Fahren ohne Brille zu einem Unfall drohen Ihnen neben dem bereits erwähnten Verwarngeld weitere Konsequenzen. Ihnen kann der Vorwurf einer einfachen oder im schlimmsten Fall groben Fahrlässigkeit gemacht werden. Dieser Vorwurf kann sehr großen Einfluss auf den Umfang der zu leistenden Schadensersatzansprüche haben.

Wichtig

Nach § 276 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) handelt fahrlässig, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Grob fahrlässig handelt, wer diese Sorgfalt in besonders hohem Maße außer Acht lässt.

Insbesondere unter strafrechtlichen Gesichtspunkten kann sich der Fahrlässigkeitsvorwurf für Sie nachteilig auswirken. So können Sie sich – sollte es zu Verletzten oder gar Toten infolge des Unfalls kommen – wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. fahrlässiger Tötung strafbar machen. Und hierbei handelt es sich keineswegs um einen kleinen Verstoß! Wer sich gemäß § 229 Strafgesetzbuch (StGB) wegen einfacher fahrlässiger Körperverletzung strafbar macht, den erwartet eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Bei einer fahrlässigen Tötung nach § 222 StGB beträgt stehen sogar fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe auf dem Spiel. Zudem kann man 3 Punkte in Flensburg bekommen muss mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Hinweis: Dies ist keine abschließende Auflistung. Je nach Verhalten können auch noch weitere Delikte erfüllt sein.

 

Warum ist das Fahren ohne Brille strafbar?

Die klare Sicht beim Fahren verschlechtert sich insbesondere für Brillenträger enorm, wenn die Sehhilfe vergessen wurde. Durch solch eine eingeschränkte Sicht erhöht sich das Unfallrisiko – und das ist nicht nur für Sie als Fahrzeugführer gefährlich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Unser Tipp für Sie: Um erst gar nicht ohne Brille fahren zu müssen, empfehlen wir Ihnen, einfach Ihre Ersatzbrille oder Ihre Ersatz-Kontaktlinsen im Auto zu deponieren. So gefährden Sie weder sich noch Andere, wenn Sie mal Ihre Brille verlegt oder vergessen haben. Denn Vergessen zählt nicht als Entschuldigung, wenn Sie beim Fahren ohne Brille von der Polizei ertappt werden.

Woher weiß die Polizei, wer eine Brille zum Fahren benötigt?

Man könnte annehmen, dass die Polizei anhand des Führerscheinbilds erkennen kann, ob der Fahrer eine Brille zum Fahren benötigt. Das ist allerdings nicht richtig. Vielmehr ist entscheidend, ob in Ihrem Führerschein die Schlüsselnummer “01” vermerkt ist. Diese kennzeichnet, dass Sie auf eine Sehhilfe beim Fahren angewiesen sind. Vielleicht erinnern Sie sich, dass Sie vor dem Erwerb Ihres Führerscheins einen Sehtest machen mussten. Dabei müssen Sie sich mindestens 70 Prozent Sehleistung attestieren lassen. Auf eine Sehhilfe beim Fahren sind Sie angewiesen, wenn Sie diese Sehleistung nur mit Brille oder Kontaktlinsen erbringen können.

Wichtig

Wenn Sie auf eine Sehhilfe beim Fahren angewiesen sind, wird dies in Ihrem Führerschein auf der Rückseite ganz unten in der Zeile „12.“ vermerkt. In diese Zeile können verschiedene Schlüsselzahlen eingetragen werden.

Damit werden für Sie gültige Einschränkungen gekennzeichnet. Zum Beispiel Sie dürfen nur bei Tageslicht oder nur mit Sehhilfe fahren. In der Anlage 9 zu § 25 Absatz 3 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) sind die jeweiligen Schlüsselzahlen genauer erklärt. Die Schlüsselzahl „01“ bedeutet, dass Sie beim Autofahren auf eine Sehhilfe angewiesen sind. Diese Schlüsselzahl kann auch noch weiter konkretisiert sein:

Schlüsselzahlen
  • Schlüsselzahl „01.01“: Der Fahrer ist auf eine Brille angewiesen.
  • Schlüsselzahl „01.02“: Der Fahrer ist auf Kontaktlinsen angewiesen.
  • Schlüsselzahl „01.03“: Der Fahrer ist auf eine Schutzbrille angewiesen.

Häufig ist jedoch nur die allgemeine Schlüsselzahl „01“ vermerkt. Dann kann der Fahrer selbst entscheiden, ob er lieber eine Brille oder Kontaktlinsen tragen möchte.

Hinweis: Ist auf Ihrem Führerschein die Schlüsselzahl „01.01“ vermerkt, bedeutet dass, dass das Fahren ohne Brille auch dann nicht erlaubt ist, wenn Sie eine andere Sehhilfe wie zum Beispiel Kontaktlinsen tragen.

Zahlt die Versicherung beim Unfall ohne Brille?

Das Fahren ohne Brille kann auch nachteiligen Einfluss auf die Leistung Ihrer Kfz-Versicherung haben. Im Zweifelsfall übernimmt die Versicherung bei grober Fahrlässigkeit die entstandenen Schäden nicht oder zumindest nicht vollumfänglich. Denn die Versicherung kann nach § 26 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) in einem solchen Fall Kürzungen vornehmen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind ohne Brille gefahren und dabei un- oder teilverschuldet in einen Unfall geraten? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Sie haben einen Unfall verursacht oder sind in einen Unfall geraten – und einer der Beteiligten hatte keinen Führerschein? Auch wenn Sie eigentlich nicht schuld wären, in dieser Konstellation wird es rechtliche Konsequenzen geben. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Strafen bei einem Unfall ohne Fahrerlaubnis drohen und welche Geldstrafen Sie erwarten, wenn Sie Ihren Führerschein Zuhause vergessen haben. Wir erklären Ihnen dabei sowohl die strafrechtlichen Konsequenzen als auch die Auswirkungen auf den Versicherungsschutz bei Ihrem Kfz-Versicherer.

Wenn Sie einen „Unfall ohne Führerschein“ verursachen, müssen zwei wesentliche Situationen unterschieden werden:

In Kürze
  1. Besitzen Sie eine Fahrerlaubnis und haben lediglich vergessen, den Führerschein mit sich zu führen, erwartet Sie „nur“ ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro.
  2. Fahren Sie jedoch ohne gültige Fahrerlaubnis und besitzen daher keinen Führerschein oder Ihr Führerschein wurde Ihnen entzogen, stehen erhebliche Strafen im Raum. Es ist eine Straftat.

Sie haben Ihren Führerschein vergessen?

Wenn Sie eine Fahrerlaubnis besitzen und nur vergessen haben, verstoßen Sie gegen § 4 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV).  Dieser besagt, dass Sie bei jeder Fahrt Ihren Führerschein mitführen müssen und diesen zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung aushändigen müssen.

Missachten Sie diese Vorschrift, dann müssen Sie ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro bezahlen. Ganz anders sieht das aus, wenn Sie keine Fahrerlaubnis besitzen! Dann begehen Sie eine Straftat.

 

Sie fahren ohne gültige Fahrerlaubnis?

Fahren Sie ohne Fahrerlaubnis, begehen Sie nach § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) eine Straftat. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie nie eine Fahrerlaubnis erworben haben, oder ob Ihnen Ihre Fahrerlaubnis entzogen wurde. Die Höhe des Strafmaßes hängt dann davon ab, ob Vorsatz bzw. Fahrlässigkeit vorliegt.

Wichtig
  • Vorsatz: Ihnen wird bewusstes, willentliches Handeln nachgewiesen. Das kann eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe zur Folge haben.
  • Fahrlässigkeit: Sie kommen Ihrer Sorgfaltspflicht nicht nach. Hier müssen Sie mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe von maximal 180 Tagessätzen rechnen.

Hinweis: Dem Fahrzeughalter droht auch eine Strafe, wenn er zulässt, dass jemand sein Fahrzeug fährt, derjenige aber nicht die nötige Fahrerlaubnis vorweisen kann. Als Fahrzeughalter können Sie dann mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder mit einer Geldstrafe rechnen.

Unfall ohne Führerschein verursacht

Die Sachlage wird komplizierter, wenn Sie dann auch noch einen Unfall ohne Führerschein verursachen. Zum einen müssen Sie dann die oben genannten Strafen für das Fahren ohne Führerschein oder gar ohne Fahrerlaubnis auf sich nehmen. Dazu kommen dann die Unfallfolgen erschwerend hinzu. Diese hängen stark davon ab, wie schwer der Schaden letztendlich ausfällt.

Der Unfallverursacher muss bei dem Fahrzeug des Geschädigten den Zustand wiederherstellen, welchen dieses vor dem Unfall hatte und auch eventuell Schadensersatz leisten. Auch muss der Unfallverursacher für weitere Kosten wie beispielweise Behandlungskosten und Fahrtkosten aufkommen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie nie eine Fahrerlaubnis erworben haben, oder ob Ihnen Ihre Fahrerlaubnis entzogen wurde.

 

Zahlt die Versicherung?

Generell zahlt die eigene Haftpflichtversicherung für Schäden, die dem Unfallgegner entstanden sind. Aber wie sieht das aus, wenn der Unfall entstanden ist und Sie ohne Fahrerlaubnis gefahren sind? Nach § 5 Absatz 1 der Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung (KfzPflVV) liegt bei Ihnen dann eine Obliegenheitsverletzung vor, wenn Sie ohne Fahrerlaubnis ein Fahrzeug führen.

Wichtig

Bei einem Unfall ohne Führerschein ist der Versicherer eventuell nicht dazu verpflichtet, die Ihnen entstandenen Kosten zu übernehmen oder gar vollständig zu begleichen. Meist wird Ihre Versicherung zwar den Geschädigten auszahlen, aber Sie werden später sehr wahrscheinlich in Regress genommen. Das heißt, dass Ihre Versicherung dann einen Teil der Kosten von Ihnen zurückverlangen kann.

Gemäß § 5 Absatz 3 der KfzPflVV ist die Summe bei einem Regress auf 5.000 Euro beschränkt. Doch Vorsicht! Diese Summe kann sich erhöhen, wenn Sie beispielsweise nicht nur ohne Fahrerlaubnis gefahren sind, sondern auch noch betrunken das Fahrzeug geführt haben oder Fahrerflucht begangen wurde.

Fahrerflucht und keine Fahrerlaubnis

Entsprechend empfindlich werden die Strafen, wenn Sie ohne Fahrerlaubnis gefahren sind, dabei einen Unfall verursacht haben und anschließend Fahrerflucht begangen haben. Dann machen Sie sich zwei Obliegenheitsverletzungen schuldig. Ihr Versicherer wird Ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach den Versicherungsschutz versagen. Strafrechtlich drohen nach § 142 des Strafgesetzbuches (StGB) bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine saftige Geldstrafe. Zudem kommt für das Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe hinzu.

Mehr zur Fahrerflucht erfahren Sie hier.

Wichtig

Bei einem Unfall ohne Führerschein und Fahrerlaubnis mit anschließender Fahrerflucht entfällt der Versicherungsschutz vollständig, sodass der Unfallverursacher für sämtliche Kosten im Rahmen der Schadensregulierung selbst aufkommen muss.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie waren ohne Führerschein oder gültige Fahrerlaubnis unterwegs und sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten? Oder Sie sind in einen Unfall verwickelt, bei dem Ihr Unfallgegner keinen Führerschein hatte? Dann am besten schnell bei freie-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Carsharing boomt. In Deutschland nutzen bereits 1,08 Millionen Menschen Carsharing-Angebote. Doch was ist eigentlich bei einem Unfall mit Sharing-Fahrzeugen zu beachten?

 

Warum Sie vor jeder Fahrt eine Runde ums Auto gehen sollten

Bevor Sie mit dem Sharing-Auto starten, sollten Sie das Fahrzeug inspizieren und auf Vorschäden prüfen. Es gilt die Regel: Machen Sie lieber ein Foto zu viel als zu wenig.

Denn kommt es zum Unfall und damit verbundenen Schäden, wird die zahlungspflichtige Versicherung zu Recht nach vorhandenen Vorschäden fragen. Ohne saubere Dokumentation drohen hier Kürzungen der Schadensersatzleistungen und Sie haben schnell die Differenzforderung in Ihrem eigenen Briefkasten.

DriveNow geht seit Mitte 2019 sogar soweit, dass die Inspektion vor Fahrtantritt und die unmittelbare Meldung eventuell gefundener Schäden nun verpflichtende Bestandteile der Mietverträge sind.

Generell gilt: Wenn Sie bei Ihrer Runde um´s Fahrzeug Schäden oder Mängel feststellen, teilen Sie diese unmittelbar dem Carsharer mit – am besten noch vor Fahrtantritt und schriftlich.

Achten Sie besonders auf:

  • Felgen und Radkappen
  • Außenspiegel
  • Ecken der Stoßfänger (Klassiker für Rangierschäden)
  • Türeinstiege (Spuren eingeklemmter Gurtschlösser u.ä.)
  • Ladekanten (Spuren unsachgemäß ein- und ausgeladener Lasten)
  • Scheiben (Steinschläge)

Die meisten Carsharing Unternehmen haben ihre Fahrzeuge Vollkasko versichert und bieten damit Schutz auch vor selbst verursachten Schäden. Allerdings ist nicht selten eine ordentliche Selbstbeteiligung im Mietvertrag vereinbart. Ihr vor Fahrtantritt gemachter fotografischer Nachweis ist so nicht selten 1.000 € ersparte Selbstbeteiligung wert.

Gehen Sie auf Nummer sicher und nutzen im Fall eines Unfalls unser Experten-Netzwerk zur Regulierung Ihres Schadens. Hier können Sie uns online Ihren Unfallschaden melden.

 

Versicherungsschutz bei Unfall mit einem Carsharing Auto

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen privatem und gewerblichem Carsharing.

Privates Carsharing ist das Teilen des privaten Fahrzeugs mit anderen. Die Sharing-Autos werden beispielsweise über Vermittlerplattformen vermietet. Nun stellt sich die Frage, ob alle Fahrer beim privaten Carsharing abgesichert sind. Oftmals ist die Anzahl der Fahrzeugnutzer im Basisvertrag der Versicherung eingeschränkt. Wichtig ist, dass der private Carsharer, die Nutzung des Fahrzeugs von mehreren Personen an seine Versicherung meldet, damit Sie als Fahrer abgesichert sind. Im Zweifel, lassen Sie sich den Versicherungsvertrag zeigen. Zu beachten ist, dass oftmals eine Selbstbeteiligung im Fall eines Unfalls gezahlt werden muss.

Für gewerbliches Carsharing gibt es bereits eine große Anzahl an Anbietern Die Auswahl des richtigen Carsharers ist nicht immer ganz einfach. Wichtig ist, dass Sie die Entscheidung für einen Anbieter nicht nur vom Preis abhängig machen. Betrachten Sie den Versicherungsschutz im Detail und binden Sie diesen Aspekt in Ihre Auswahlkriterien ein. Die Fahrzeuge des Carsharing-Anbieters sind meistens kasko- und haftpflichtversichert. Verursacht der Nutzer des Sharing-Autos einen Unfall übernimmt die Versicherung des Carsharing-Anbieters die Kosten. Allerdings besteht auch hier oftmals eine Selbstbeteiligung. Diese variieren je nach Anbieter zwischen 500 und 1.500 €.

Tipp

Klären Sie – sowohl beim privaten als auch gewerblichen Carsharing – die Höhe der Selbstbeteiligung. Fragen Sie Ihren Carsharer nach der Möglichkeit die Selbstbeteiligung zu reduzieren. Oft können Sie für wenige Euro mehr im Vertrag Ihr Risiko erheblich reduzieren.

Hier hat der ADAC aus unserer Sicht nützliches Material zum Thema Carsharing zusammengestellt.

So sichern Sie sich die Erstattung nach einem Unfall mit Carsharing

Haben Sie einen Unfall mit einem Sharing-Auto informieren Sie umgehend den Carsharing-Anbieter. Rufen Sie zudem die Polizei. Viele Carsharer verlangen einen Unfallbericht der Polizei, selbst bei Bagatellschäden. Dokumentieren Sie den Unfall und die Unfallstelle mit Fotos. Achten Sie hier besonders auf Brems- und Splitterspuren.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung allgemeiner Hinweise zum Verhalten bei einem Unfall.

Beachten Sie auch, dass nur die im Vertrag notierten Fahrer das Gemeinschaftsauto fahren. Manche Carsharer erlauben nur dem Vertragspartner das Fahren des Sharing-Autos. Fährt also eine andere Person und verursacht einen Unfall, kann es passieren, dass in diesem Fall kein Versicherungsschutz besteht.

 

Direkt zur faire-Regulierung

Wie geht es nun nach der Unfalldokumentation weiter? Mit nur wenigen Klicks melden Sie uns Ihren Unfall online oder telefonisch über die kostenfreie 0800 30 111 60. Binnen weniger Minuten haben Sie einen Verkehrsrechtsexperten aus dem faire-Regulierung Netzwerk an Ihrer Seite. Als besonderen Service erhalten Sie unmittelbar nach der Unfallschilderung eine kostenfreie Prüfung Ihrer bestehenden Ansprüche. Der passende Spezialist aus dem Netzwerk wird dann nahtlos Ihre Erstattung für Sie schnell und einfach vorantreiben. Alle relevanten Dokumente sind für Sie einfach und datenschutzgerecht auf Ihrem Telefon erreichbar. Ihre weiteren Mehrwerte erkennen Sie sehr gut hier.