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Ein Fahrradunfall endet leider häufig mit Verletzungen. Der Radfahrer hat keine Knautschzone. Hinzu kommen mangelhafte Fahrradstrecken-Infrastruktur, zu hohe Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer oder auch unübersichtliche Kreuzungsbereiche.

Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, was nach einem Fahrradunfall unbedingt zu beachten ist und wie Sie Ihre Schadensansprüche wie Schmerzensgeld und Verdienstausfall geltend machen können.

In Kürze
  • Prinzipiell müssen nach einem Fahrradunfall die gleichen Maßnahmen und Schritte unternommen werden, wie bei einem Autounfall.
  • Die Polizei muss nicht immer bei einem Fahrradunfall gerufen werden. Jedoch sollte Sie bei Verletzen, schweren Schäden oder Verdacht auf Alkohol- oder Drogenkonsum verständigt werden.
  • Der Unfallverursacher – beziehungsweise dessen Versicherung – muss für die entstandenen Schäden aufkommen. Welche Versicherung einspringt, hängt davon ab, mit welchem Fahrzeug der Unfallverursacher unterwegs war.
  • Ein Schmerzensgeldanspruch ist zwar bei kleinen Kratzern oder minimalen Schürfwunden schwieriger durchzusetzen. Spätestens bei größeren Verletzungen ist es dringend zu empfehlen, diese Ansprüche professionell geltend zu machen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Was ist nach einem Fahrradunfall im Straßenverkehr zu tun?

Ein Unfall mit dem Fahrrad ist schnell passiert und eine absolute Ausnahmesituation für jeden Radfahrer. Besonders wichtig ist jedoch, dass Sie Ruhe bewahren. Versuchen Sie einen Überblick zu behalten und besonnen zu reagieren. Häufig passiert ein Fahrradunfall mit einem Auto und das Risiko für Verletzungen und Blechschäden ist groß. 

Prinzipiell müssen nach einem Fahrradunfall die gleichen Maßnahmen und Schritte unternommen werden, wie bei einem Autounfall. Bei einem Fahrradunfall stehen daher stets die beiden Delikte „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ (§ 142 Strafgesetzbuch) und „Unterlassene Hilfeleistung“ (§ 323c Strafgesetzbuch) im Raum. War der Radfahrer mit mehr als 1,6 Promille alkoholisiert, kann ihm auch der Autoführerschein entzogen werden.

Was ist also nach einem Fahrradunfall mit einem Auto zu tun – und in welcher Reihenfolge?

8 wichtige Schritte nach einem Fahrradunfall

  1. Das wichtigste Gebot heißt Ruhe und Übersicht zu bewahren. Ein Unfall ist eine ungewollte Herausforderung für Ihr Organisationstalent.
  2. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab. 
  3. Wählen Sie nun umgehend den Notruf unter der Nummer 112. 
  4. Leisten Sie nun Erste Hilfe. Wenn mehrere Personen helfen können, dann teilen Sie sich auf: Eine Person verständigt den Notruf. Die anderen Personen leisten gleichzeitig Erste Hilfe. Sind Sie verletzt, versorgen Sie sich und helfen Sie dann den anderen Unfallbeteiligten.
  5. Ist der Rettungsdienst da oder kam es zu keinen Verletzten, dann schauen Sie sich jetzt nach möglichen Zeugen um.
  6. Tauschen Sie mit Ihrem Unfallgegner die wichtigsten Personalien und machen Sie Fotos von der Unfallstelle und den Schäden.
  7. Kontaktieren Sie gegebenenfalls die Polizei, damit der Unfall mit Tagebuchnummer aufgenommen wird.
  8. Weiterhin sollten Sie in jedem Falle auch einen Unfallbericht schreiben und sich etwaige Verletzungen ärztlich attestieren lassen. Wie genau Sie die einzelnen Schritte besten tun können, haben wir Ihnen in diesem Ratgeber-Artikel zusammengefasst.

Fahrradunfall: Wann die Polizei rufen?

Der Standardsatz eines jeden Juristen gibt hier die richtige Antwort: „Es kommt darauf an.“ Gesetzlich muss nicht bei jedem Unfall gerufen werden. Bei kleinen Bagatellschäden ist es oft sinnvoll, die Behörde nicht zu kontaktieren und sich die Zeit und Umstände zu sparen. Bei größeren Schäden oder Personenschäden sollten Sie unbedingt die Polizei verständigen. Als Unfallverursacher sind Sie dann sogar dazu verpflichtet. Falls Sie vermuten, dass der Unfallgegner alkoholisiert oder Drogen genommen hat, sollten Sie den Unfall auf jeden Fall bei der Polizei melden.

Unser Tipp

Gibt es Streit bezüglich des Unfallhergangs oder der Unfallschuld oder weigert sich der Unfallgegner, seine Daten herauszugeben, raten wir Ihnen, die Polizei zu rufen. Dasselbe gilt, wenn Sie sich unter Druck gesetzt fühlen oder Sie den Eindruck haben, dass der Unfall provoziert wurde. Herrscht Einvernehmen über Unfallursache und Schuldfrage und es wurde niemand verletzt, reicht es regelmäßig aus, die Personalien auszutauschen.

Fahrradunfall: Diese Ansprüche stehen Ihnen zu

Wenn Sie als Fahrradfahrer selbst Unfallopfer sind, können Sie Schadensersatz verlangen, unter anderem für Ihr beschädigtes Fahrrad und auch Schmerzensgeld bei Verletzungen. Bei schweren Verletzungen sind auch Ihre Heilbehandlungskosten – z. B. Arzt und Physiotherapie – und eventuelle Verdienstausfälle für Sie zu berechnen und einzufordern. Nicht zuletzt liegen in der Position des sogenannten Haushaltsführungsschadens erhebliche Erstattungsansprüche für Sie, wenn Sie in Ihren Möglichkeiten zur normalen Haushaltsführung eingeschränkt sind. Die Geltendmachung erfolgt gegenüber dem Unfallgegner oder gegenüber der Haftpflichtversicherung des Fahrers. Die Kfz-Versicherung darf hierfür direkt in Anspruch genommen werden. 

Dazu muss jedoch zunächst geklärt werden, wer schuld ist. Dann kann die Haftungsfrage festgelegt werden. Wenn Sie uns hier kostenlos kontaktieren, geben unsere Experten Ihnen innerhalb kürzester Zeit eine grobe Einschätzung der Haftungsfrage.

 

Fahrradunfall: Welche Versicherung zahlt?

Steht fest, dass Sie nicht der Unfallverursacher sind, bleibt die Frage, welche Versicherung nun Ihre Schäden zahlen muss. Da es keine explizite Fahrradunfall-Versicherung gibt, kommt es darauf an, welches Fahrzeug der Unfallverursacher genutzt hat. Gut zu wissen: Bei einem Fahrradunfall wird dem Autofahrer sehr oft eine Teilschuld zugesprochen. Dies liegt an der sogenannten „Betriebsgefahr“ des Autos. Dies bezieht die Tatsache ein, dass Autos gefährlicher sind als Fahrräder. Wenn sich der Radfahrer grob verkehrswidrig verhält – beispielsweise bei rot über die Kreuzung fährt -, haftet er allerdings allein.

Wichtig

Bei einem Fahrradunfall mit einem Auto ist die Kfz-Versicherung zuständig, wenn der Autofahrer Unfallverursacher ist. Hat ein Radfahrer einen anderen Fahrradfahrer geschädigt, zahlt die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers. Gleiches gilt bei durch Fußgänger verursachte Unfälle.

Sind Sie Unfallverursacher und wurden dabei selbst verletzt, ist für Ihre Körperschäden Ihre eigene Unfallversicherung der richtige Ansprechpartner. Fand der Unfall auf direktem Weg von oder zu Ihrer Arbeitsstätte statt, haben Sie als Angestellte(r) regelmäßig auch Ansprüche gegen die gesetzliche Unfallversicherung.

Ist der Unfallverursacher Fußgänger oder Fahrradfahrer und hat keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, haftet er mit seinem Privatvermögen. Autofahrer in Deutschland hingegen sind verpflichtet, diese Versicherung abzuschließen. Damit die Versicherung nun auch zahlt, muss schnellstmöglich Kontakt zur gegnerischen Versicherung hergestellt werden. Der Versicherung müssen dafür auch alle nötigen Unterlagen und Informationen zugespielt werden. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

Ausnahme: Fahrradunfall auf dem Weg zur Arbeit

Ein Fahrradunfall auf dem Weg zur Arbeit ist ein sogenannter „Wegeunfall“. Dieser muss auch der gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet werden. Die Meldung geht oft über den Arbeitgeber.

Fahrradunfall unter Alkoholeinfluss

Verursachen Sie unter Alkoholeinfluss einen Fahrradunfall, riskieren Sie, dass die Versicherung ihre Leistungen reduziert oder sogar komplett streicht. Auch kann Ihnen der Autoführerschein entzogen werden.

Fahrradunfall in falscher Fahrtrichtung

Fahren Sie als Fahrradfahrer auf der falschen Fahrbahnseite, zieht das möglicherweise eine Mitschuld nach sich.

Fahrradunfall mit Kopfhörern

Passiert ein Fahrradunfall, weil die Musik zu laut war und Sie nicht richtig hören konnten, ist es möglich, dass sowohl Unfall- als auch Privathaftpflichtversicherungen ihre Schadenszahlungen gravierend reduzieren.

Fahrradunfall ohne Helm

Ein Fahrradunfall ohne Helm hat keinen Einfluss auf die Versicherungszahlung. Jedoch ist es allein aus Sicherheitsaspekten ratsam, einen Helm zu tragen. Eine Ausnahme gilt für Rennradfahrer.

Schmerzensgeld nach Fahrradunfall

Ob Sie als Geschädigter Schmerzensgeld erhalten oder nicht, hängt maßgeblich von der Schwere des Ihnen entstandenen Schadens ab. Handelt es sich um gravierende Verletzungen und nicht um kleine Kratzer oder minimale Schürfwunden, ist es ratsam, Schmerzensgeldansprüche zu stellen. Unsere Verkehrsrechtsspezialisten können Ihre möglichen Ansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend machen. Wichtig für die Schadensregulierung ist jedoch, dass Sie bei Verletzungen einen Arzt aufsuchen und die Verletzungen dokumentieren lassen. Wir empfehlen Ihnen auch Fotos von den Verletzungen zu machen.

So gehen Sie nach einem Fahrradunfall vor

Es kam zu einem Fahrradunfall und Sie sind nicht schuld daran oder sind sich nicht sicher? Wir helfen Ihnen. Unser Spezialisten-Netzwerk unterstützt Sie kompetent und persönlich und übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls für Sie. 

Das bewährte Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das für Sie zweckmäßige weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern. 

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

 

Ein Verkehrsunfall ist nicht nur ärgerlich, sondern auch zeitaufwendig. Welche Kostenpauschale Ihnen nach einem Unfall zusteht, und wie Sie diese geltend machen erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber.

In Kürze
  • Für den Zeit- und Kostenaufwand steht Geschädigten nach einem Verkehrsunfall eine Kostenpauschale zu.
  • Sie können in der Regel ungefähr mit einer Pauschale zwischen 20 und 30 Euro rechnen.
  • Diese muss von der gegnerischen Haftpflichtversicherung gezahlt werden.
  • Das Spezialisten-Netzwerk von faire-Regulierung prüft alle Ansprüche ganz einfach und schnell.

Ihr Anspruch auf eine Kostenpauschale nach einem Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall, haben Sie als Geschädigter einige Dinge zu regeln, bei denen Ihnen ein Zeit-und Kostenaufwand entsteht. Sie müssen Termine mit der Werkstatt ausmachen, die Versicherung kontaktieren und Papierkram erledigen. Dafür benötigen Sie nicht nur viel Zeit, sondern müssen auch einige Kosten in Kauf nehmen. Im Rahmen des Schadenersatzes werden Ihnen entstandene Nebenkosten wie Telefon- und Portokosten erstattet. Um nicht jedes Telefongespräch oder jede Briefmarke einzeln nachweisen zu müssen, wurde vom Gesetzgeber zur Vereinfachung eine Kostenpauschale, auch Unkostenpauschale genannt, eingeführt.

Unser Tipp

Versicherungen wollen naturgemäß die Auszahlungen kleinhalten. Die Versicherung erstattet Ihnen die Kostenpauschale nur selten freiwillig. Deshalb müssen Sie Ihre Kostenpauschale ausdrücklich beim Versicherer des Unfallverursachers einfordern. Gerne übernehmen das unsere Spezialisten für Sie.

 

So hoch ist die Kostenpauschale

Die Höhe der Kostenpauschale nach einem Verkehrsunfall variiert je nach Gerichtszuständigkeit. Sie können mit einer Pauschale zwischen 20 und 30 Euro rechnen. Eine Auflistung der verschiedenen Gerichtsurteile zur Höhe der Kostenpauschale finden Sie hier.

Sie wissen nicht, ob und in welcher Höhe Ihnen die Kostenpauschale zusteht? Dann lassen Sie direkt Ihren Anspruch prüfen.

 

Kostenpauschale nach einem Unfall geltend machen

Die Kostenpauschale steht dem Geschädigten des Unfalls zu und muss von der gegnerischen Haftpflichtversicherung gezahlt werden.

Um die Kostenpauschale geltend machen zu können, ist es deshalb enorm wichtig zu klären, wer Geschädigter und Verursacher des Verkehrsunfalls ist. Die Schuldfrage wird anhand des Unfallhergangs ermittelt. Wenn Sie Ihren Unfall über das faire-Regulierung Portal melden, bekommen Sie blitzschnell – nämlich innerhalb von 24 Stunden – eine Ersteinschätzung der Schuldfrage durch einen unserer qualifizierten Verkehrsanwalt. Ihnen entstehen dabei keinerlei Kosten.

 

Wir haben Abhilfe gegen den erhöhten Zeitaufwand

Wie wir Ihnen nach einem Unfall weiterhelfen? Ganz einfach: Wir kümmern uns um Ihre komplette Schadensregulierung. Mit unserem faire-Regulierung-Netzwerk minimieren wir Ihre Aufwände zur Abwicklung Ihres Unfalls. Sie müssen sich somit nicht mehr mit Papierkram rumärgern und haben mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. 

Das beste für Sie: Mittels Kundeninformationssystem (KIS) können Sie den Stand Ihres Falls einsehen – und das topaktuell. Das KIS funktioniert ohne Installation auf Ihrem Smartphone oder Computer. Wichtige Dokumente wie Gutachten können Sie direkt einsehen und sind datenschutzkonform gespeichert. Alle Daten haben Sie ohne langes Suchen blitzschnell zur Hand.

 

So gehen Sie nach einem Unfall vor

Sie melden uns Ihren Unfall direkt online oder per Telefon unter 0800 – 30 111 60. Dafür benötigen Sie nur 2 Minuten. Danach ruft Sie ein Experte aus unserem Netzwerk in  kürzester Zeit zurück. Hier werden Ihnen alle weiteren Schritte erklärt. Und das beste: Nun können Sie sich zurücklehnen. Wir kümmern uns um alles rund um Ihre Schadensabwicklung.

Allgemeine Hilfestellungen, was Sie nach einem Verkehrsunfall tun sollten, finden Sie hier.

 

 

Ihr Fahrzeug ist nach einem Unfall so stark beschädigt und muss abgeschleppt werden. Das ist oftmals mit hohen Kosten verbunden. In diesem Artikel erfahren Sie, wer die Abschleppkosten nach einem Unfall zahlt und wie Sie Ihre Kosten schnell und unkompliziert geltend machen.

In Kürze
  • Die Abschleppkosten werden in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers getragen.
  • Sie sollten Ihren Wagen in die nächstgelegene Werkstatt schleppen lassen (Schadensminderungspflicht).
  • Sie müssen keine Preise von Abschleppdiensten vergleichen.
  • Als Verursacher müssen Sie ohne Kaskoversicherung die Abschleppkosten selbst zahlen.

Anspruch auf Erstattung der Abschleppkosten nach einem Unfall

Grundlegend gilt: Der Verursacher des Unfalls bzw. dessen Haftpflichtversicherung muss für alle Schäden aufkommen. Er hat die Pflicht, den ursprünglichen Zustand vor dem Unfall wiederherzustellen. Für Sie besteht nicht nur das Recht auf die Erstattung der Reparatur– und Mietwagenkosten, sondern auch auf die Erstattung der Abschleppkosten des Fahrzeugs.

Versicherungen möchten ihre Kosten in der Regel so gering wie möglich halten. Gerne kürzen sie deshalb Ansprüche, die Ihnen eigentlich zustehen. Da Abschleppkosten oftmals sehr hoch sind, setzen Versicherungen hier gerne den Rotstift an und zahlen nicht den gesamten Betrag aus.

Ihr Recht

Wer unmittelbar nach einem Unfall abgeschleppt wird, muss nicht vor der Beauftragung des Abschleppdienstes Preise vergleichen. Das heißt, dass auch wenn die Abschleppkosten hoch sind, die Versicherung Ihnen den gesamten Betrag der entstandenen Kosten für die Abschleppung zahlen muss.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie die Ansprüche auf Abschleppkosten nach einem Verkehrsunfall geltend machen können? Wir helfen Ihnen!

 

Wer zahlt die Abschleppkosten nach einem Unfall?

Im ersten Schritt muss die Schuldfrage geklärt werden. Haben Sie keine Schuld am Verkehrsunfall, kommt immer die gegnerische Haftpflichtversicherung für den Schadenersatz auf. Nicht nur die Kostenerstattung für Reparatur und Mietwagen stehen Ihnen zu – sondern auch die Abschleppkosten nach dem Unfall.

Bei einem selbstverschuldeten Verkehrsunfall liegt die Zahllast bei Ihnen. Haben Sie eine Kaskoversicherung abgeschlossen, werden die Abschleppkosten von dieser getragen. Wenn Sie keine Kaskoversicherung haben, bleiben Sie als Unfallverursacher selbst auf den Kosten sitzen.

Hinweise für eine Schadensregulierung bei Teilschuld finden Sie hier.

 

Abschleppen bis in die nächste Werkstatt nach einem Verkehrsunfall

Grundsätzlich besteht eine sogenannte Schadensminderungspflicht. Das bedeutet, dass auch als Geschädigter die Pflicht haben, die Kosten für die Schadensregulierung so gering wie möglich zu halten. In der Regel muss Ihr Auto also zur nächstgelegenen Werkstatt abgeschleppt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt natürlich Fälle, in denen die nächste Werkstatt nicht der günstigsten Variante entspricht.

Hier ein paar Beispiele:

  • Sie können Ihr Fahrzeug nur in einer Spezialwerkstatt reparieren lassen.
  • Sie müssen das Auto in Ihrer Vertragswerkstatt reparieren lassen, um Garantieansprüche nicht zu verlieren.
  • Die Werkstätten haben nicht geöffnet. Dann können Sie Ihr Fahrzeug beim Abschleppdienst zwischenparken.

Sie wissen nicht, ob die Versicherung in Ihrem Fall zahlen muss, dann lassen Sie Ihre Ansprüche jetzt prüfen.

 

Erstattung der Abschleppkosten nach einem Unfall

Sie sind auf der Suche nach einer schnellen Lösung für die Erstattung der Abschleppkosten nach einem Unfall?

Hier ist die bewährte Lösung. Lizenzierte Experten aus dem Netzwerk von faire-Regulierung setzen Ihre Ansprüche durch und begleiteten Sie persönlich in allen Fragen bis zur vollständigen Auszahlung.

✔ Melden Sie uns Ihren Verkehrsunfall innerhalb von 2 Minuten online oder telefonisch unter der kostenfreien Nummer 0800 – 30 111 60 Ihren Verkehrsunfall.

✔ Ein Spezialist aus unserem Netzwerk ruft Sie zurück und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

✔ Wir kümmern uns nun um Ihre gesamte Schadensregulierung, kommunizieren mit allen am Schadensmanagement beteiligten Parteien wie Versicherung, Anwalt, Werkstatt, Gutachter etc. So minimieren wir Ihren Aufwand und halten Ihnen konsequent den Rücken frei.

✔ Up to date

Über unser KIS (Kundeninformationssystem) sehen Sie den aktuellen Stand Ihres Falls. Das Beste ist, dass Sie das KIS einfach über den Internetbrowser nutzen können. Eine Installation auf dem PC oder Smartphone ist nicht notwendig. Wichtige Dokumente wie Rechnungen oder Schadensgutachten sehen Sie direkt online. Ihre Dokumente haben Sie somit top aktuell zur Hand – ohne einen Stapel Papier.

Es hat gekracht und Ihr Fahrzeug ist nicht mehr fahrtauglich und muss in die Werkstatt? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wann Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen nach einem Autounfall haben, wie lange Sie den Mietwagen dann benutzen dürfen und wer die Kosten dafür trägt.

In Kürze
  • Geschädigte haben in der Regel einen Anspruch auf einen Mietwagen, wenn Sie auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind und täglich mindestens 20 Kilometer fahren.
  • Falls Sie einen Anspruch haben, steht Ihnen der Mietwagen nicht nur für die Dauer der Reparatur Ihres beschädigten Fahrzeugs zu, sondern auch für die Zeit beim Gutachter und auch bis zur möglichen Beschaffung eines neuen Fahrzeuges.
  • Dokumentieren Sie genau, wie lange sich Ihr Wagen in der Werkstatt befindet und welche Fahrten Sie mit dem Mietwagen unternommen haben.
  • Die Kosten für den Mietwagen trägt die Versicherung des Unfallverursachers. Bei gerechtfertigten Kürzungen oder einer Teilschuld Ihrerseits werden Sie entsprechend zuzahlen.

Mietwagen nach Unfall: habe ich einen Anspruch?

Generell gilt, dass Sie als Geschädigter unmittelbar nach einem Unfall einen Anspruch auf einen Mietwagen haben. Das gilt insbesondere für die Zeit, in der sich Ihr Fahrzeug in der Werkstatt zur Reparatur befindet oder auch schon vorher, wenn es z. B. beim Gutachter oder dem Abschlepper ist. Auch nach der Erstellung des Gutachtens haben Sie noch für ein oder zwei Tage einen Anspruch auf den Mietwagen. Der Gesetzgeber hat diese Bedenkzeit eingeräumt, damit sich die Betroffenenbewusst entscheiden können, ob Sie Ihr Fahrzeug reparieren lassen möchten oder ob Sie sich die Summe auszahlen lassen wollen. On top kann noch der Wiederbeschaffungszeitraum, also der Zeitraum, in dem Sie auf Ihr neues Fahrzeug warten, kommen. Doch Achtung: Braucht Ihr Fahrzeug länger als gedacht bei der Reparatur, versucht die gegnerische Versicherung regelmäßig den Zeitraum Ihres Anspruchs zu kürzen! Als Leser dieses Artikels wissen Sie jetzt aber: Solange Sie persönlich nichts für die Verzögerung der Reparatur können, darf die Versicherung Ihren Mietwagenanspruch auch nicht kürzen! (Bsp.: verzögerte Ersatzteillieferung)

Wichtig

Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen nach einem Unfall nur, wenn Sie täglich mehr als 20 km mit diesem fahren müssen.

Erreichen Sie diese Geringfügigkeitsgrenze nicht, kann es sein, dass Ihnen kein Mietwagen zusteht. Dann werden meist die Taxikosten oder die Fahrtkosten für die öffentlichen Verkehrsmittel ersetzt. Prüfen Sie daher genau, ob Ihnen (auch im Einzelfall unter 20 km/Tag) ein Anspruch auf einen Mietwagen zusteht. Als Ausnahme von dieser 20-Kilometer-Regelung, können Sie sich die Feuerwehrmann-Eselsbrücke merken: Muss ein Fahrzeug aus besonderen Gründen ständig verfügbar sein, dann kann Ihnen ein Mietwagen auch dann zustehen, wenn Sie unter dieser Grenze liegen.

Wichtig

Sie haben keinen Anspruch auf einen Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung, wenn Sie sich gegen eine Reparatur entscheiden oder selbst reparieren.

Haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen, heißt das nicht, dass Sie ohne Extrakosten frei einen Wagen mieten dürfen. Als Faustregel gilt, dass der Mietwagen ein vergleichbares Modell zu Ihrem Fahrzeug sein muss. Das bedeutet, dass Ihnen ein Mietwagen zusteht, welcher derselben Klasse des eigenen Fahrzeugs entspricht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt beim Mietwagen eine Klasse, die eins unter der Klasse des eigenen Fahrzeugs liegt.

Gut zu wissen: Der Versicherer muss auch einen Zuschlag für eine Vollkaskoversicherung des Mietwagens tragen. Das gilt auch, wenn das eigene Fahrzeug nicht vollkaskoversichert ist.

 

Diese 6 Punkte müssen Sie beachten

Damit Sie Ihren Mietwagenanspruch richtig geltend machen und sich über volle Erstattung freuen können, sollten Sie folgende 6 Punkte unbedingt beachten:

  1. Weisen Sie nach, wie lange sich Ihr kaputtes Fahrzeug in der Werkstatt zur Reparatur befand und für Sie dadurch nicht nutzbar war. Bewahren Sie dazu alle Belege und Rechnungen der Werkstatt auf.
  2. Führen Sie eine Liste mit allen Fahrten, die Sie mit dem Mietwagen unternommen haben. Dazu gehört nicht nur die Fahrt zum Büro, oder zum Supermarkt, sondern auch die Spritztour am Wochenende sowie die Fahrt zum Hausarzt.
  3. Beachten Sie, dass die Erstattung der Versicherung für einen Mietwagen nach dem Unfall zweckgebunden ist. Das heißt, dass das Geld auch nur für die Nutzung eines Mietwagens ausgegeben werden darf. Nur tatsächlich entstandene Kosten sind auch erstattungsfähig!
  4. Wie bereits erwähnt, übernimmt die Versicherung die Kosten für einen Mietwagen, der mit Ihrem Fahrzeug vergleichbar ist. Das bedeutet umgekehrt jedoch auch, dass Sie keine Verschlechterung des Fahrkomforts hinnehmen müssen.
  5. Sie müssen sich selbstverständlich nicht sofort für einen Mietwagen entscheiden. Überlegen Sie jedoch länger als eine Woche, besteht die Gefahr, dass Sie Ihren Anspruch auf einen Mietwagen verlieren.
  6. Sie haben gegenüber Ihrem Unfallgegner eine so genannte Schadenminderungspflicht. Das heißt, dass Sie die Kosten nicht unnötig in die Höhe treiben dürfen und versuchen müssen, den Schaden gering zu halten.

Mieten Sie kein Fahrzeug „von privat“, denn die Versicherung kann dadurch bis zur Hälfte der Kosten kürzen. Da bleibt meistens nicht mehr viel übrig und Ihr persönlicher  Ärger mit dem privaten Vermieter ist vorprogrammiert. Wenn Sie den Weg über private Fahrzeuge gehen wollen, ist das Einfordern der sogenannten Nutzungsausfallentschädigung der bessere Weg für Sie. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wer zahlt den Mietwagen nach einem Unfall und wer stellt ihn zur Verfügung?

Als Geschädigter bei einem Verkehrsunfall steht Ihnen im Rahmen des Schadenersatzes auch die Übernahme der Mietwagenkosten zu. Die Versicherung des Unfallverursachers muss diese Kosten übernehmen. Sind Sie jedoch ganz oder teilweise selbst verantwortlich für den Unfall, dann kommt die eigene Vollkaskoversicherung ins Spiel.

Unser Tipp: Prüfen Sie unbedingt die Bedingungen Ihrer Vollkaskoversicherung. Sollten Sie feststellen, dass Sie keinen Anspruch auf einen Mietwagen haben, schützen Sie sich vor teuren Mietwagenrechnungen.

Wichtig

Versicherer dürfen kürzen, wenn Sie den Mietwagen zu lange behalten oder einen Mietwagen wählen, der nicht der Fahrzeugklasse Ihres Fahrzeuges entspricht.

Ein in unserer Praxis häufig auftauchender Kürzungsgrund ist, wenn die Versicherung Ihnen nachweisen kann, dass sie Ihnen ein konkretes und günstigeres Mietwagenangebot unterbreitet hatten. Die daraus resultierende Kürzungen auf die Kosten des günstigeren Angebotes sind rechtlich meistens nicht mehr zu heilen. Die ungedeckte Differenz zu Ihren tatsächlichen Mietwagenkosten zahlen Sie dann aus eigener Tasche.

Gut zu wissen: Auch wenn Sie einen Zweitwagen haben, aber dieser nachweislich von Ihren Kindern oder Ihrem Partner genutzt wird, haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen.

Schuldfrage ungeklärt: was erwartet mich?

Ist die Schuldfrage noch nicht abschließend geklärt, kann Ihnen möglich noch eine Teilschuld zugesprochen werden. Unter Umständen werden dann nicht die gesamten Mietwagenkosten von der generischen Versicherung übernommen und Sie müssen den Rest selbst bezahlen.

Gut zu wissen: Haben Sie sich gegen einen Mietwagen und für eine Nutzungsausfallentschädigung entschieden, bekommen Sie weniger Geld aus ursprünglich gedacht ausgezahlt. Jedoch müssen Sie dann auch bei einer Teilschuld nichts dazuzahlen. Das Geld für die Entschädigung können Sie absolut frei verwenden, z. B. auch zum internen Ausgleich an Ihren privaten Fahrzeugvermieter.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Es hat gekracht und Ihr Fahrzeug ist nicht mehr fahrtauglich oder muss in die Werkstatt? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das bewährte Vorgehen für Sie im Überblick:

  • Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche wie Mietwagenkosten geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang einfach und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden entlastet

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Ein Auffahrunfall ist schnell passiert: einmal kurz zu dicht aufgefahren, kurzer Blick aufs Handy oder die berühmte 1 Sekunde Ablenkung. Fast jeder kennt die Faustformel: Wer auffährt, ist immer schuld. Aber stimmt das auch in Ihrem konkreten Fall so? .

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber beide Seiten: Wann Sie bei einem Auffahrunfall die Schuld tragen. Wann Sie unschuldig sind und was Sie als Geschädigter  unbedingt beachten müssen um Ihre Entschädigung zu erhalten, selbst bei Teilschuld.

In Kürze
  • „Wer auffährt, hat immer Schuld“ mag oft zutreffend sein, aber eben nicht immer!
  • Die Schuldfrage ist immer von den Umständen des Einzelfalls abhängig.
  • Achten Sie daher unbedingt auf eine sorgfältige Dokumentation und verständigen Sie bei Streitigkeiten über die Schuld unbedingt die Polizei. Diese kann bei Fragen der Schadensregulierung wichtig werden.
  • Wir helfen Ihnen bei Ihrer Schadensregulierung gerne weiter. Auch wenn Sie eine Teilschuld am Auffahrunfall trifft, sind Sie über Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung versichert. Unsere Spezialisten helfen Ihnen beim Durchsetzen Ihrer Ansprüche.

Wer auffährt, hat immer Schuld – stimmt das?

Die einfache Weisheit „Wer auffährt, hat immer Schuld“ entspringt einem gleichlautenden Grundsatz im Verkehrsrecht. Es gilt der so genannte Anscheinsbeweis. Hierbei wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass derjenige, der auffährt, die Schuld trägt. Nach dieser Logik beweist schon der Umstand, dass es zur Kollision kam: der Hintermann ist zu dicht aufgefahren. Es wird argumentiert: Wäre der Abstand groß genug gewesen, hätte das Abbremsen des Vordermanns keinen Unfall nach sich gezogen. Wer auffährt, hat sich meistens im Straßenverkehr nicht vorausschauend verhalten und muss entsprechend dafür haften. Soweit die Theorie.

Meistens kann der Anscheinsbeweis als grobe Orientierung dienen, jedoch ist er keinesfalls eine allgemeingültige Lösung. Streiten sich die Beteiligten darüber wer die Schuld trägt, muss der Auffahrende den Anscheinsbeweis durch Beweise widerlegen.

Die Faustformel „Wer auffährt, hat immer Schuld“ gilt in folgenden Unfallkonstellationen nur eingeschränkt:

Ausnahmen
  • Der Vordermann macht bei einer grünen Ampel ohne erkennbaren Grund eine Vollbremsung. In diesem Fall besteht meist eine Teilschuld.
  • Der Vorausfahrende bremst plötzlich stark vor einem Blitzer ab und kommt zum Stillstand. Diese irreführende Fahrweise begründet ebenfalls meist eine Teilschuld.
  • Der Auffahrende, der mit überhöhter Geschwindigkeit und Lichthupe auf der Autobahn angerauscht kommt, begründet durch diese Nötigung zumindest eine Mitschuld.
  • Auch wer auf der Suche nach einem Parkplatz ist, die Parklücke zu spät erkennt und scharf abbremst und dadurch einen Auffahrunfall verursacht, macht sich meist teilweise schuldig.
  • Autofahrer, die wegen kleinen Tieren scharf abbremsen und dadurch einen Auffahrunfall verursachen, bekommen häufig eine Teilschuld zugesprochen. Handelt es sich jedoch um ein großes Tier wie ein Wildschein, so wird die Schuldfrage anders beantwortet. In diesem Fall hätte eine Kollision schwere Folgen für den Fahrer und auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Bremst der Vordermann beispielsweise unerwartet und ohne zwingenden Grund, begeht er damit selbst einen Verkehrsverstoß gemäß § 4 I 2 Straßenverkehrsordnung und trägt deshalb auch einen Teil zur Schuld bei. Es gilt, dass immer derjenige Schuld hat, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Verkehrsregeln verstößt und dadurch einen Unfall verursacht. Die Streitfrage ist dann: Lag ein Grund für die Vollbremsung des Vordermanns vor?

 

Anscheinsbeweis bei Auffahrunfällen

Gemäß § 4 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung gilt:

„Der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug muss in der Regel so groß sein, dass auch dann hinter diesem gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird.“

Auf diese Reglung stützt sich der Anscheinsbeweis beim Auffahrunfall: Kam es zu einem Auffahrunfall, lag beim Auffahrenden offenbar eine Pflichtverletzung vor.  Doch trotz Anscheinsbeweis lässt sich die Schuld bei einem Auffahrunfall nicht pauschal zuweisen: Protokollieren Sie daher den Unfall genau und machen Sie Bilder vom Schaden und der Umgebung. Rufen grundsätzlich auch die Polizei zum Unfallort hinzu.

Was zahlt die Versicherung bei einer Teilschuld?

Auch wenn Sie eine Teilschuld am Auffahrunfall trifft, sind sie über Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung versichert. Sie erhalten dann jedoch nicht den vollen Schaden erstattet – eben nur einen Teil. Gute Nachricht hier: Wenn Sie einen Experten hinzuziehen, der diese Schuldquote nach dem sogenannten Quotenvorrecht für Sie abrechnet, erhalten Sie eine deutlich höhere Erstattung als es die eigentliche Schuldquote erwarten lässt.

Beispiel: Ein 50% zu 50% Schuldverteilungsverhältnis sieht im Auszahlungsergebnis wie ein 70:30 Schuldverhältnis zu Ihren Gunsten aus.

 

Sonderfälle mit mehreren Autos: Massenkarambolage und Kettenunfall

Teilweise kommt es auch zu Auffahrunfällen, in die gleich mehrere Autos verwickelt sind. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei einer sogenannten Massenkarambolage oder einem Kettenunfall achten müssen.

Massenkarambolage: Wer zahlt?

Sehr häufig sind Massenunfälle eine Sammlung von Auffahrunfällen. Dann greift ein spezielles Regulierungsverfahren der Kfz-Versicherer. Finden die Regulierungsgrundsätze Anwendung, erstattet Ihnen Ihre Kfz-Haftpflichtversicherer ihren Schaden, ohne dass Ihr Schadenfreiheitsrabatt belastet wird. Doch dafür müssen zumindest folgende drei Kriterien erfüllt sein:

  1. Ein Unfallverursacher kann nicht festgestellt werden.
  2. Es müssen mindestens 40 Fahrzeuge beteiligt sein. Im Ausnahmefall genügen auch 20 Fahrzeuge, sofern der Unfallhergang nur schwer nachvollziehbar ist.
  3. Beteiligt sind alle Fahrzeuge, bei denen ein enger räumlicher und zeitlicher Zusammenhang zum Unfall besteht.

Wer zahlt bei einem Kettenunfall?

Fahren Sie bei einem Kettenunfall als Letzter hinten auf, bekommen Sie nach dem Anscheinsbeweis häufig die volle Schuld. Gegen Sie spricht zudem, dass Sie nicht von einem anderen Fahrzeug aufgeschoben wurden. Die volle Schuldzuweisung muss jedoch nicht zwingend richtig sein. Der Vorausfahrende kann für Sie unvorhersehbar gebremst haben oder ruckartig zum Stehen gekommen sein, indem er auf seinen Vordermann aufgefahren ist.

Auf ein stehendes Auto gefahren

Man könnte meinen, dass jemand, der auf ein stehendes Auto auffährt stets schuld ist. Doch selbst hier gibt es Ausnahmen. Wurde das Auto nicht ordnungsgemäß geparkt, nicht ausreichend beleuchtet oder wurde die Kollision mit Absicht provoziert, dann kann der Halter des Autos teilweise haften.

Tipp: Manche Auffahrunfälle werden von Versicherungsbetrügern bewusst provoziert, um abzukassieren. Sorgen Sie daher unbedingt für eine sorgfältige Dokumentation verständigen Sie die Polizei.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind in einen Auffahrunfall verwickelt und fragen sich, ob Sie die volle Schuld daran tragen? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie geraten zumindest teils unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.
  • Sie erhalten unbürokratisch den bestmöglichen Entschädigungsbetrag, egal ob als Direkterstattung an Ihre Werkstatt oder Auszahlung an Sie (siehe fiktive Abrechnung)

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, Nutzen auch Sie die Erfahrung und bewährtes Spezialisten-Wissen.

Es gab einen leichten Knall. Niemand ist verletzt und auf den ersten Blick  sieht alles nach einer Bagatelle aus. Sie fragen sich: Muss ich deshalb die Polizei rufen? Ein Verkehrsunfall ist immer ein Störer und eine ungewollte Aufgabe. Noch unangenehmer wird sie jedoch meist im Nachhinein, wenn es Ärger bei der Schadensabwicklung gibt. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber wann Sie die Polizei mit ins Boot holen sollten und wann Ihr Unfall ausnahmsweise ohne die Ordnungshüter abgewickelt werden kann. So können Sie spätere Streitigkeiten verhindern.

In Kürze

Besser zur Polizei: Melden Sie den Verkehrsunfall und riskieren Sie keinen Streit mit der Versicherung.

  • Unfall ohne Polizei: Bei Bagatellschäden am Fahrzeug – geringer Sachschaden! – dürfen Sie darauf verzichten, der Polizei den Unfall zu melden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie eventuell Obliegenheiten gegenüber Ihrer Versicherung haben und auch bei Bagatellschäden dazu angehalten sind die Polizei zu verständigen.
  • Wann Sie die Polizei rufen müssen: Sie müssen die Beamten verständigen, wenn es bei dem Unfall zu einem Personenschaden oder einem großen Sachschaden kam.
  • Wann Sie die Polizei rufen sollten: Besteht der Verdacht, dass einer der Fahrer vor der Fahrt Alkohol oder Drogen konsumiert hat, sollten Sie den Unfall bei der Polizeibehörde melden. Auch wenn Streitigkeiten über die Unfallschuld entstehen, das gegnerische Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Gebiet stammt oder Sie den Verdacht auf einen provozierten Unfall haben, sollten Sie die Polizei rufen.

Unfall mit geringem Sachschaden

Viele Unfälle betreffen Kleinigkeiten und sind daher so genannte Bagatellunfälle. Generell darf hier die Schadensabwicklung ohne Polizei erfolgen, wenn ein nicht bedeutender Sachschaden am Fahrzeug eingetreten ist. Das kann ein Kratzer am Lack beim Ausparken sein oder auch eine Beule beim unachtsamen Auffahren sein.

Merke

Merke: Ein Bagatellschaden ist ein Schaden, der sich auf eine geringe Schadenssumme bei einem Sachschaden beläuft. Als Orientierungswert für einen nicht bedeutenden Sachschaden geben einige Gerichte eine Schadenssumme bis 1.300 EUR an. Sie kann jedoch bei jedem Gericht anders ausfallen. Ein Personenschaden schließt einen Bagatellunfall aus.

Das bedeutet für Sie: Sie dürfen nach einem Bagatellunfall den Unfall ohne Polizei abwickeln und selbst einen Unfallbericht anfertigen. Das kann zum Beispiel der Europäische Unfallbericht sein. Diesen Bogen sollten Sie und Ihr Unfallgegner gemeinsam zweimal ausfüllen und unterschreiben.

WICHTIG: Unterschreiben Sie niemals am Unfallort ein Schuldanerkenntnis! Vom Unfallgegner formulierte Texte a la, „…bestätige ich mein alleiniges Verschulden…“ bekommen bitte niemals Ihre Unterschrift.

Sie können natürlich auch bei einem Bagatellschaden die Polizei zum Unfallort rufen. Sie dürfen den Unfall aber auch ohne Polizei dokumentieren. Sollten Sie sich für den Kontakt mit der Polizeibehörde entscheiden, müssen Sie sich gegebenenfalls auf längere Wartezeiten einstellen.

 

Wann muss die Polizei gerufen werden?

Es gibt jedoch einige Situationen, bei denen Sie die Polizei verständigen müssen oder auch zu Ihren Gunsten sollten. Wir haben Ihnen einen kleinen Überblick zusammengestellt:

  1. Wurde bei dem Unfall eine Person verletzt? Falls ja, müssen Sie die Polizei verständigen. Es ist hierbei egal, ob Ihr Unfallgegner, Sie oder eine nicht direkt am Unfall beteiligte Person zu Schaden gekommen ist.
  2. Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Unfallgegner den Unfall provoziert hat? Falls ja, sollten Sie auch bei Bagatellschäden umgehend die Obrigkeit kontaktieren. Die Beamten können dann alles dokumentieren und Zeugen befragen.
  3. Gibt es Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Unfallschuld? Oder ihr Unfallgegner weigert sich, seine Daten herauszugeben? Falls ja, raten wir Ihnen dazu den Unfall bei der Polizeibehörde zu melden.
  4. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Unfallgegner alkoholisiert gefahren ist oder Drogen konsumiert hat? Wenn Ihnen hier etwas am Verhalten Ihres Unfallgegners merkwürdig vorkommt, raten wir Ihnen dazu, sofort die Polizei zu rufen.
  5. Das gegnerische Kennzeichen ist kein EU-Kennzeichen und der Fahrer verfügt über keinen Nachweis über eine Versicherung? Führt Ihr Unfallgegner aus Nicht-EU-Gebieten keine so genannte grüne Karte mit sich, ist es ratsam die Polizei den Unfall dokumentieren zu lassen.

Sie sind mit einem Mietwagen unterwegs. In diesem Fall müssen Sie IMMER die Polizei hinzuziehen, selbst wenn augenscheinlich gar kein Schaden erkennbar ist. Tun Sie das nicht, ist Ärger vorprogrammiert da einige Vermieter für diesen Fall per AGB den Versicherungsschutz verweigern.

Wie Sie von der polizeilichen Schadensaufnahme profitieren

Der polizeiliche Unfallbericht ist häufig sehr nützlich für Ihre Schadensregulierung. Sowohl für die Schadensersatzleistung oder eine mögliche Gerichtsverhandlung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Schadensaufnahme erleichtert Ihnen die Schadensabwicklung.

Vorsicht: Bei einem Unfall ohne Polizei liegt kein offizieller Unfallbericht vor. Versicherungen stellen sich häufig quer, wenn Sie einen Unfall auf eigene Faust dokumentieren. Mit einem Unfallbericht der Beamten lässt Unfallhergang detailliert und professionell bestätigen. Die positive Folge für Sie: Der Schadensersatzanspruch kann ausreichend begründet werden und etwaigen Leistungskürzungen der gegnerischen Versicherung kann besser begegnet werden. Bei Bagatellschäden reicht jedoch gewöhnlich der von Ihnen ausgefüllte europäische Unfallbericht aus.

 

Entwendungs-, Brand- oder Wildschaden?

Hier ist Vorsicht geboten. Häufig finden Sie in den Bedingungen Ihrer Kaskoversicherung eine Klausel, die Sie bei Entwendungs-, Brand- oder Wildschaden über einem bestimmten Betrag (häufig 500 EUR) zur unverzüglichen polizeilichen Anzeige verpflichtet.

Unfallflucht vermeiden

Insbesondere bei einem Parkrempler ist der Geschädigte oft nicht anwesend. Damit Sie sich nicht der umgangssprach so genannten Fahrerflucht schuldig machen, müssen Sie eine angemessene Zeit – mindestens 30 Minuten – warten. Kommt der Geschädigte innerhalb dieser Zeit nicht zum Unfallort, müssen Sie den Vorfall bei der Polizei melden. Andernfalls begehen Sie Unfallflucht und diese ist nach § 124 Strafgesetzbuch strafbar. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Ihre Personalien festgestellt werden können!

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Rufen Sie uns jetzt kostenlos an unter 0800 – 30 111 60 oder lassen Sie Ihre Ansprüche direkt online prüfen!

Wir von faire-Regulierung geben Ihnen durch unser Lizenzierungsverfahren die Sicherheit, dass Ihr Anliegen ausschließlich durch nachgewiesen kundenorientiert arbeitende Verkehrs- und Versicherungsrechtspezialisten geprüft und kompetent für Sie in Ordnung gebracht wird. Mit nur wenigen Klicks kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen weiter. Ganz egal, ob es sich bei Ihrem Unfall um einen Unfall mit oder ohne Polizei handelt. Das faire-Regulierung Netzwerk setzt Ihre Ansprüche durch und begleitet Sie persönlich in allen Fragen bis zur vollständigen Auszahlung.

Genau dafür haben wir faire-Regulierung gegründet. Und genau das hat uns zu Deutschlands Regulierungsportal für Verkehrsunfälle mit den besten Kundenbewertungen gemacht.

Es gab einen Knall, aber Sie können an Ihrem Fahrzeug keinen Schaden erkennen? Oder Ihr Unfallgegner meint „Da ist nix.“ und fährt weiter? Insbesondere bei modernen Plastikstoßfängern sieht man nach einem leichten Rempler häufig nichts, aber darunter liegt dann der verdeckte Blechschaden. Manchmal weiß man selbst nicht genau, ob es überhaupt zu einem Unfall gekommen ist oder auch nicht. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, ob Fahrerflucht ohne Schaden überhaupt möglich ist und was Sie als Geschädigter unbedingt beachten müssen.

In Kürze
  • Fahrerflucht ist nach § 142 Strafgesetzbuch strafbar.
  • Auch wenn sie keinen Schaden erkennen können, kann es sich trotzdem um einen verdeckten Schaden handeln.
  • Geraten Sie in einen Verkehrsunfall ohne erkennbaren Schaden behandeln Sie diesen vorsichtshalber wie einen Unfall mit Schaden.
  • faire-Regulierung.de ist kostenlos und absolut risikofrei für Sie da und hilft Ihnen bei Ihren Fragen weiter.

 

Was genau ist Fahrerflucht? Und ist sie strafbar?

Unfallflucht, umgangssprachlich auch Fahrerflucht genannt, ist strafbar. Wenn sich Ihr verschuldeter Unfallgegner ohne Meldung vom Unfallort entfernt, erfüllt er den Straftatbestand der Fahrerflucht nach § 142 Strafgesetzbuch. Voraussetzung hierfür ist, dass er am Unfall beteiligt war und Sie oder die Polizei seine Personalien nicht feststellen konnten. Grundsätzlich ist die Fahrerflucht strafbar. Je nach Umständen müssen Flüchtige mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Hinzu können ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis kommen.

Wichtig: Gibt es keinen Schaden, kann es auch keine Fahrerflucht geben. Doch Vorsicht! Nicht jeder Schaden ist von außen betrachtet gleich sichtbar. Entfernt sich der Verursacher jedoch vom Unfallort, kann auch nachträglich noch Fahrerflucht festgestellt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass er die Feststellung seiner Personalien nicht ermöglicht hat. Dies trifft auch zu, wenn der Verursacher zum Zeitpunkt der Fahrerflucht keine Kenntnis davon hatte.

Es wird unbedingt dazu geraten, den Geschädigten oder die Polizei persönlich zu informieren. Gut zu wissen: Ein Zettel an der Windschutzscheibe des Geschädigten reicht nicht aus, um den Austausch der Personalien zu ermöglichen. Es kann nämlich nicht sichergestellt werden, dass der Geschädigte diesen Zettel tatsächlich erhält.

Gibt es überhaupt eine Fahrerflucht ohne Schaden?

Ein schadenfreier Unfall ist in sich ein Widerspruch. Ein Unfall liegt nur vor, wenn ein Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Die Fahrerflucht setzt voraus, dass sich ein Unfall ereignet hat. Ein Unfall führt jedoch stets zu einem Personen- oder Sachschaden. Fazit: Ohne Schaden kein Unfall und ohne Unfall keine Fahrerflucht.
Vorsicht! Können Sie an Ihrem oder dem gegnerischen Fahrzeug mit bloßem Auge keinen Schaden erkennen, heißt das nicht, dass es keinen Schaden gibt.
Fahrerflucht ohne sofort sichtbaren Schaden ist trotzdem möglich! Auch ein kleiner, kaum sichtbarer Kratzer kann ziemlich teuer werden. Wir raten Ihnen zum sicheren Weg – gehen Sie zunächst von einem Unfall aus. Nur so können Sie strafrechtlich nicht belangt werden.

Was ist keine Fahrerflucht?

Umstände, die nicht als Fahrerflucht gelten
  • Verlassen der Unfallstelle, um den Schaden umgehend bei der nächsten Polizeistelle zu melden
  • Verlassen der Unfallstelle, um Hilfe für Verletzte Personen zu holen
  • Weiterfahren, wenn nachweislich kein Schaden entstanden ist
  • Nach einem Wildunfall weiterfahren ist zwar keine Fahrerflucht, weil es keinen Geschädigten gibt. Verletzte Tiere dürfen natürlich nicht sich selbst überlassen werden.
    Sie müssen den Wildunfall umgehend der Polizei melden!
  • Weiterfahren, wenn der Unfall nicht bemerkt wurde ist keine Fahrerflucht, da diese einen gewissen Vorsatz voraussetzt. Doch Vorsicht! Ob der Vorfall wirklich nicht bemerkt wurde, wird in einem Gutachten überprüft.

 

 

Was tun als Geschädigter bei einem Unfall ohne Schaden?

Bei einem Verdacht auf einen Unfall gelten dieselben Vorschriften wie bei einem echten Unfall auch.
Besonders wichtig ist, dass Sie mit dem Unfallverursacher die Kontaktdaten austauschen. Schreiben Sie sich folgende Daten auf:
• Name und Anschrift des Fahrers
• Name und Anschrift des Fahrzeughalters
• Das gegnerische KfZ-Kennzeichen

Machen Sie unbedingt Fotos von Ihrem und dem gegnerischen Fahrzeug und der Umgebung und notieren Sie, wie sich der mögliche Unfall ereignet hat. Informieren Sie außerdem die Polizei um den Vorfall aufnehmen zu lassen. Lassen Sie anschließend Ihr Fahrzeug von einem Gutachter überprüfen. Falls Sie als Geschädigter Ansprüche oder Fragen haben, melden Sie sich bei unserem Expertenteam von faire-Regulierung.de und wir regeln absolut kostenfrei und zuverlässig Ihren Schadensfall.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie befürchten an Ihrem Fahrzeug einen Schaden oder haben einen verdeckten Schaden? Oder der Verursacher beging Fahrerflucht ohne Schaden? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:
• Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
• Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
• Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
• Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Schon gewusst? – Nach einem Verkehrsunfall mit Blechschaden und ohne Personenschaden müssen Sie Ihr Auto nicht in einer Werkstatt reparieren lassen. Sie können sich als Geschädigter auch den Unfallschaden auszahlen lassen. Jedoch gibt es dabei einige Faktoren zu berücksichtigen.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, was Sie beachten müssen, wenn Sie sich Ihren Unfallschaden auszahlen lassen möchten und warum es manchmal doch besser ist, sein Auto zur Reparatur in die Werkstatt zu bringen.

In Kürze
  • Grundsätzlich besteht für Sie die Möglichkeit, sich den Schaden auszahlen zu lassen.
  • Höhe des Schadens: Materialkosten, Arbeitskosten für Werkstatt, Mehrwertsteuer und weitere Positionen.
  • Jedoch müssen Sie bei einer fiktiven Abrechnung mit Kürzungen rechnen.
  • Eine fiktive Abrechnung kann sich lohnen; muss aber nicht.
  • Faire-Regulierung.de setzt Ihre Ansprüche für Sie kompetent und 100% kostenfrei durch und holt das Meiste aus Ihrem Anspruch für Sie raus.

Fiktive Abrechnung: Den Unfallschaden nicht reparieren lassen

In Deutschland zugelassene Kraftfahrzeuge müssen haftpflichtversichert sein. So kann im Schadensfall den Unfallopfern der Schaden erstattet werden, der ihnen unverschuldet entstanden ist. Im Rahmen der Schadensregulierung wird die Kostenübernahme der Reparatur mit allem, was dazu gehört, geltend gemacht. Dadurch soll der Zustand des Fahrzeuges vor dem Unfall wiederhergestellt werden.

Will man sein Auto nicht reparieren lassen, bedeutet dies nicht, dass der Schadenersatzanspruch aus dem unverschuldeten Unfall verloren geht. Im Gegenteil: Die gegnerische Versicherung ist verpflichtet, eine fiktive Abrechnung zu begleichen. Doch was genau ist das?

Üblicherweise rechnet die gegnerische Versicherung nach der Reparaturrechnung der Werkstatt ab. Es handelt sich dabei um eine konkrete Abrechnung. Eine fiktive Abrechnung hingegeben entspricht nur dem Wert einer professionellen Werkstattreparatur und wird entweder von einem Unfallgutachter ausgestellt oder beruht auf dem Kostenvoranschlag einer Werkstatt. Eine fiktive Abrechnung ist somit ein „Rechnungsersatz“ und man kann sich das Geld einfach auszahlen lassen. Anschließend kann man dann eine günstigere Werkstatt beauftragen, das Auto selbst reparieren oder gar nichts am Auto verändern.

Wie hoch ist die Schadenssumme?

Die Schadenssumme setzt sich zusammen aus den Kosten für die Ersatzteile, den Arbeitslohn für die Werkstatt, eventuellen Transportkosten zum und vom Lackierer, der Mehrwertsteuer und der möglichen Wertminderung. Bei einer fiktiven Abrechnung ist für gewöhnlich die Schadensumme geringer, als bei einer konkreten Abrechnung, denn ihr liegt eine andere Berechnungsmethode zugrunde.

Bei der fiktiven Abrechnung entfällt beispielsweise die Erstattung der Mehrwertsteuer. Denn nach § 249 BGB muss die gegnerische Versicherung keine Mehrwertsteuer für nicht erbrachte Leistung zahlen. Bei einer Reparatur hingegen schon. Sie als Geschädigter erhalten folglich nur den Nettobetrag. Falls Sie nach einer abgeschlossenen fiktiven Abrechnung nun doch Ihr Fahrzeug reparieren lassen möchten oder eine Reparatur in Eigenregie durchführen oder gar ein gleichwertiges Auto kaufen, können Sie sich die Mehrwertsteuer von der Versicherung zurückerstatten lassen.

Auch weitere Schadenspositionen werden bei der fiktiven Abrechnung anders behandelt. Bei einer Werkstattreparatur werden von der gegnerischen Versicherung die Transportkosten zum und vom Lackierer übernommen. Dies entfällt bei einer fiktiven Abrechnung. Außerdem entfällt die Nutzungsausfallentschädigung, wenn das Fahrzeug nicht repariert wird. Mietwagenkosten werden folglich auch nicht erstattet.

Hinweis: Die gegnerische Versicherung ist darauf bedacht die Schadensumme so gering wie möglich zu halten. Handeln Sie unbedacht, kann es sein, dass Sie wahrscheinlich nicht den vollen Entschädigungsbetrag von der Versicherung erstattet bekommen. So kommt es in Bezug auf die Wertminderung immer wieder zu juristischen Auseinandersetzungen, da von Seiten des Gesetzgebers keine zwingende Berechnungsmethode vorgeschrieben wurde.

Was ist bei einer fiktiven Abrechnung zu beachten?

Auch wenn es verlockend klingt, sich das Geld von der generischen Versicherung einfach auszahlen zu lassen, ist Vorsicht geboten.

Zwar ist eine fiktive Abrechnung bei kleinem Schaden wie Beulen oder Kratzern, welche die Fahrtauglichkeit nicht beinträchtigen, eine Überlegung wert, aber ein kleiner Lackschaden kann schnell dazu führen, dass ganze Fahrzeugteile ausgetauscht werden.

Tipp: Bei neuwertigen oder höherpreisigen Fahrzeugen ist es wichtig, die fiktive Abrechnung nicht nach dem Kostenvoranschlag der Werkstatt, sondern nach einem Gutachten zu bemessen. Bei einer Abrechnung nach dem Kostenvoranschlag wird nämlich der Wertverlust des Fahrzeugs nicht berücksichtigt.

Gut zu wissen: Auch andere Schadenpositionen sind streitbar. Dann wird es relevant, welcher Gutachter das Unfallgutachten verfasst hat. Sie haben bei Schaden, die nicht im Bagatellbereich (kleinere Blechschäden oder Beulen meist unter 1.000 EUR) liegen grundsätzlich einen Anspruch auf einen eigenen Gutachter. Wenn ein gegnerisches Gutachten vorliegt, muss die gegnerische Versicherung dann auch einen Sachverständiger Ihrer Wahl bezahlen. Stimmen Sie daher nicht zu, dass bei einer fiktiven Abrechnung der gegnerische Versicherer die Schadensregulierung übernimmt.

 

Die gegnerische Versicherung kann widersprechen!

Schwierig wird es für Sie, wenn Sie nur einen Bagatellschaden am Fahrzeug haben und dennoch ein zweiter Gutachter von Ihnen beauftragt wurde. Diesen muss die gegnerische Versicherung dann für gewöhnlich nicht zahlen. Probleme treten auch auf, wenn Unklarheiten am Gutachten entstehen oder es den Verdacht gibt, dass Sie mit dem Geld der fiktiven Abrechnung ihr Fahrzeug schwarz reparieren. Das führt dann regelmäßig zu einem Gerichtsverfahren. Hierbei kann Ihnen nur noch ein Anwalt für Verkehrsrecht weiterhelfen.

Aber keine Sorge! Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung für Sie zuverlässig, absolut risikofrei und zu 100% in Ihrem Sinne. Gerade, wenn es um knifflige Probleme geht, stehen wir mit Fachanwälten für Verkehrsrecht in engem Kontakt, um auch wirklich alles aus Ihrem Anspruch rauszuholen.

 

Lohnt sich das Auszahlen des Unfallschadens?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Je höher der Schaden ausfällt, umso vielschichtiger ist die korrekte Antwort. Und dafür sind wir für Sie da. Durch unser erfahrenes Netzwerk können wir Ihnen ausrechnen, ob eine fiktive Abrechnung sich für Sie lohnt oder eben nicht.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Erstattung Ihres Schadensersatzanspruches ist deshalb die saubere Schadensmeldung mit uns. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie daher kurz sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten ab:

  • Sie geraten unverschuldet in einen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
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  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort.
  • Ein von Versicherungen unabhängiger Experte aus unserem Netzwerk meldet sich direkt im Anschluss an die Prüfung bei Ihnen und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.

Sie sind im Zuge eines Verkehrsunfall vorübergehend arbeitsunfähig? Haben deshalb finanzielle Einbußen und wirtschaftlichen Schaden erlitten? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. Doch in welchen Fällen greift diese Regelung tatsächlich? Welche Punkte gibt es zu beachten und wie genau kommen Sie zu Ihrer Entschädigung? Wir haben die wichtigsten Tipps zum Verdienstausfall für Sie zusammengetragen.

 

Tipp 1: Verstehen Sie die Hintergründe bei Verdienstausfall!

Um Ihre Ansprüche durchzusetzen gilt es zunächst, das Rechtskonstrukt des Verdienstausfalls nach Verkehrsunfällen zu verstehen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht vor, dass der Verursacher eines Unfalls die Kosten für die daraus entstandenen Schäden aufkommt — auf materieller wie immaterieller Ebene. In den meisten Fällen übernimmt das die Haftpflichtversicherung. Zu den entstehenden Schäden kann auch die Arbeitsunfähigkeit eines Unfallbeteiligten zählen. Wer also aufgrund eines gebrochenen Arms keine Dächer decken oder mit Schädel-Hirn-Trauma keine Büroarbeit machen kann, fällt im Job unweigerlich aus — und erleidet somit einen wirtschaftlichen Schaden. Eine Unterscheidung muss dabei zwischen Angestellten und Selbständigen gemacht werden. Erstere erhalten per Gesetz für bis zu sechs Wochen nach dem Unfall Lohnfortzahlungen von ihrem Arbeitgeber. Erst danach greifen Ansprüche gegen den Unfallverursacher. Bei Selbständigen ist der Fall etwas komplizierter: Hier muss zunächst ein tatsächlicher Vermögensschaden nachgewiesen werden, der sich etwa aus der Minderung des Gewinns oder der Anstellung einer Vertretung ergibt. Die Unfähigkeit zu arbeiten allein ist in diesem Fall noch keine Garantie für eine Entschädigung.

Tipp 2: Kennen Sie Ihre Ansprüche!

Die Höhe der Ausfallzahlung richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen des Geschädigten, weshalb deren Berechnung denkbar einfach ist. Über entsprechende Nachweise aus den Vormonaten wird ein hypothetisches Einkommen errechnet — also der Betrag, den Sie erhalten würden, wenn Sie ganz normal weiter arbeiten gehen könnten. Um allerdings auch Einkünfte aus Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld  zu berücksichtigen, werden in den meisten Fällen die vergangenen zwölf Monate zur Berechnung des hypothetischen Gehalts herangezogen. Selbständige müssen aufgrund der meist stärker schwankenden Einkünfte mit externer Hilfe die Höhe einer möglichen Verdienstausfallzahlung berechnen lassen — zum Beispiel mit der Hilfe von Sachverständigen oder Wirtschaftsprüfern.

Tipp 3: Setzen Sie die Ansprüche aus Verdienstausfall richtig durch!

Um eine Entschädigung tatsächlich zu erhalten, ist eine korrekte Meldung und saubere Kommunikation zur Regulierung des Schadens entscheidend. Der direkte Austausch mit der Versicherung ist also naheliegend. Doch der Weg zum Ausgleich für den Verdienstausfall ist nicht immer einfach. Laxer Umgang mit dem Datenschutz, unvollständig eingereichte Unterlagen oder unzureichende Informationen lassen Sie häufig Extrarunden drehen und im schlimmsten Fall auf bares Geld verzichten. Hängen Sie nicht länger in Warteschleifen, verzichten Sie auf anstrengenden Schriftverkehr und erhalten Sie die Entschädigung, die Ihnen zusteht. Mit dem System von faire-Regulierung.de kommen Sie zu Ihrem Recht. Bei uns kümmert sich ein kompetentes Team um Ihren Fall.

 

Verdienstausfall richtig melden — Punkt für Punkt.

Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung für Sie zuverlässig, absolut risikofrei und zu 100% in Ihrem Sinne. Gerade, wenn es um das wasserdichte Geltendmachen einer Nutzungsausfallpauschale geht, ist die korrekte Meldung des Schadens das A und O. In vielen Fällen sind private Schadensmeldungen unvollständig, Zuständigkeiten werden missachtet, inkorrekte Angaben gemacht. In den seltensten Fällen ist das die Schuld des Versicherten – im Wald aus Regelungen, Fallstricken und Hürden verlieren viele schlichtweg den Überblick. Dies gilt es gerade in solch sensiblen Situationen wie nach einem Verkehrsunfall unbedingt zu vermeiden.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Ihr Entschädigungsanspruch, der sich aus Ihren Verdienstausfällen ergibt, ist nur eine von mehreren Erstattungsarten, die für Sie zu prüfen sind. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten für sich ab:

  • Sie sind in einen Verkehrsunfall verwickelt und vermuten Ansprüche aus Verdienstausfall.
  • Sie rufen uns unter 0800 30 111 60 kostenfrei an oder melden uns Ihr Anliegen per kinderleichtem Online-Formular.
  • Ein Expertenteam, kompetent und unabhängig von jeder Versicherung, nimmt Ihren Fall unter die Lupe.
  • Binnen 24 Stunden haben Sie eine Rückmeldung und klaren Fahrplan über die nächsten zweckmäßigen Schritte.
  • Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die To-Dos und kümmern sich um Ihre Ansprüche aus Verdienstausfall, absolut kompetent und ohne Risiko.

Schon gewusst? – Wer sein Auto nach einem Unfall für eine bestimmte Zeit nicht nutzen kann, etwa weil es stark beschädigt wurde, kann Nutzungsausfall geltend machen. Doch bevor Sie als Geschädigter auch tatsächlich in den Genuss dieser Vorzüge kommen, gibt es einige Regeln zu beachten. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wie Sie sich erfolgreich durch den Paragrafen-Dschungel schlagen – und zu Ihrem Recht kommen.

 

Nutzungsausfall oder Mietwagen? Was ist besser?

Klare Sache: Wessen Auto im Zuge eines Verkehrsunfalls beschädigt wurde, kann das Fahrzeug danach oft erst einmal nicht nutzen. Sei es aufgrund eines Totalschadens oder kleineren Mängeln, die zunächst behoben werden wollen. In der Regel haben Sie als Halter dann die Wahl, ob Sie sogenannten Nutzungsausfall geltend machen oder einen Mietwagen in Anspruch nehmen möchten. Auch wenn es verlockend klingt, sich direkt ein Leihfahrzeug vor die Haustür stellen zu lassen – eine Nutzungsausfallpauschale ist meist die klügere Wahl. Hintergrund ist, dass in vielen Fällen die Schuldfrage eines Unfalls erst noch geklärt werden muss. Sollte sich später herausstellen, dass Sie als der oder die Inanspruchnehmende des Mietwagens eine Teilschuld trifft, müssen Sie nachträglich einen Teil der entstandenen Kosten übernehmen. Bei einer Nutzungsausfallentschädigung fällt diese im schlimmsten Fall geringer aus, als erwartet – aber dafür zahlen Sie nicht drauf.

Wie hoch ist die Entschädigung beim Nutzungsausfall?

Kaum ein deutsches Wort könnte schöner sein: Nutzungsausfallentschädigung. Tatsächlich stehen diese 29 Buchstaben für eine so durchdachte wie kritisierte Regelung des deutschen Rechts.
Die Berechnungsgrundlage für die Höhe der Entschädigungen stammt nämlich – nicht erschrecken – aus dem Jahr 1966. Es handelt sich dabei um die Tabelle von Sander, Danner, Küppersbuch, Seifert und Kuhn. In der ständig aktualisierten Übersicht befinden sich 38.000 verschiedene Fahrzeugmodelle, aufgeteilt in 11 Gruppen. Die Zuordnung der Gruppe A bis L gibt Aufschluss über das Alter des Fahrzeugs. Je älter ein Fahrzeug ist, desto weiter nach hinten rutscht es in der Gruppenaufteilung.

Je nachdem, welcher Gruppe Ihr Auto zugeordnet wird, gibt wiederum Aufschluss über die Höhe der zu erwartenden Nutzungsausfallentschädigung pro Tag. Die Tagessätze liegen dann je nach Zuordnung zwischen 23 und 175 Euro. Weil die alleinige Einschätzung aufgrund des Fahrzeugalters nicht immer zielführend ist – schließlich gibt es top-gepflegte, ältere Fahrzeuge ebenso wie vier Jahre alte Klapperkisten – achten Sachverständige oft zusätzlich auf Pflege- und Erhaltungszustand.

Wie lange Sie mit Entschädigungen rechnen können.

Grundsätzlich läuft die Uhr bereits ab dem eigentlichen Unfallzeitpunkt. In den meisten Fällen wird die Nutzungsausfallentschädigung für 14 Tage gewährt, danach ist Schluss. Hintergrund dieser Regelung ist, dass Sie sich als Halter des Unfallfahrzeugs so schnell wie möglich um dessen Reparatur kümmern. Wie das Oberlandesgericht München in einem Urteil 2009 entschied, kann Ihnen aber für die Gutachtenerstellung oder die Entscheidungsfindung, ob nun ein Mietwagen oder Nutzungsausfall geltend gemacht werden soll, zusätzlich Zeit gewährt werden.

 

Nutzungsausfall beim PKW: Ihr Weg zur Ausfallpauschale

Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung für Sie zuverlässig, absolut risikofrei und zu 100% in Ihrem Sinne.
Gerade, wenn es um das wasserdichte Geltendmachen einer Nutzungsausfallpauschale geht, ist die korrekte Meldung des Schadens das A und O. In vielen Fällen sind private Schadensmeldungen unvollständig, Zuständigkeiten werden missachtet, inkorrekte Angaben gemacht. In den seltensten Fällen ist das die Schuld des Versicherten – im Wald aus Regelungen, Fallstricken und Hürden verlieren viele schlichtweg den Überblick. Dies gilt es gerade in solch sensiblen Situationen wie nach einem Verkehrsunfall unbedingt zu vermeiden.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Nutzungsausfallpauschale ist deshalb die saubere Schadensmeldung mit uns. Die Spezialisten aus unserem Netzwerk helfen Ihnen dabei, potenzielle Ansprüche geltend zu machen. Hier erklären wir, wie Sie am besten vorgehen:

  • Sie geraten in einen Verkehrsunfall und wollen Nutzungsausfall geltend machen.
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  • Unser Team prüft Ihren Fall sofort.
  • Ein Experte aus dem Netzwerk von faire-Regulierung.de meldet sich direkt im Anschluss an die Prüfung bei Ihnen zurück und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Unser Team wappnet Sie für die Geltendmachung des Nutzungsausfalls und weitere Ansprüche.