Wechsel Sommer- zu Winterreifen

Von “O bis O” lautet die Devise beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen. Das heißt Sommerreifen werden als Faustregel zwischen Ostern und Oktober und Winterreifen zwischen Oktober und Ostern genutzt. Auch wenn es noch keine Spur von glatten Straßen gibt, sollten Sie sich jetzt auf den bevorstehenden Winter vorbereiten. Was Sie zum Thema Winterreifen wissen sollten, erfahren Sie hier.

 

Diese Reifen sollten Sie im Winter nutzen

Auf dem Markt gibt es verschiedene Reifen, die Sie im Winter aufziehen können: Klassische Winterreifen und Ganzjahresreifen. Winterreifen sind am Alpine-Symbol zu erkennen (Schneeflocke + Berg). Die Reifen sind für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Der Gummi des Reifens hat eine spezielle Zusammensetzung, der es auch bei Schnee ermöglicht, Grip auf der Straße zu haben.

Ganzjahresreifen – auch so genannte Allwetterreifen – können sowohl im Sommer als auch im Winter gefahren werden. Ein Wechsel der Reifen ist demnach nicht notwendig. Die Allwetterreifen kombinieren die Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen und können auch bei winterlichen Straßenverhältnissen genutzt werden. Die Ganzjahresreifen erkennen Sie an der Kennzeichnung “M+S”. Beachten sollten Sie allerdings, dass Sie sich zwar den Reifenwechsel und einen zweiten Radsatz sparen, jedoch höhere Kosten durch einen höheren Verschleiß und Kraftstoffverbrauch haben.

Wichtig

Reifen mit der Kennzeichnung M+S ohne Alpine-Symbol gelten nur noch bis zum 30. September 2024 als wintertauglich. Danach sind diese Reifen verboten. Ab dem 1. Oktober 2024 dürfen nur noch Winterreifen und Allwetterreifen mit dem Alpine-Symbol bei winterlichen Straßenverhältnissen genutzt werden.

Grundsätzlich gilt, dass die Reifen ein Mindestprofil von 1,6 mm aufweisen sollten. Laut ADAC ist sogar ein Profil von mindestens 4 mm empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass Ihre Reifen nicht zu alt sind. Winterreifen sollten spätestens nach 6 Jahren durch neue Reifensätze ausgetauscht werden, da der Gummi hart bzw. spröde wird und somit nicht mehr genug Grip auf der Straße hat.

Dann sollten Sie zu Winterreifen wechseln

Eine Eselsbrücke für den Wechsel von Sommer- zu Winterreifen lautet von “O bis O”, d.h. zwischen Ostern und Oktober sollten Sie die Sommerreifen und zwischen Oktober und Ostern Winterreifen für Ihr Auto nutzen. Die Faustregel dient nur zur Orientierung und sichert Sie rechtlich nicht ab. Einen festen Termin für den Reifenwechsel gibt es nicht, viel mehr sollten Sie auf die Wetterbedingungen achten. Zeichnen sich glatte Straßen durch kalte und feuchte Wetterlagen ob, ist es zwingend notwendig auf Winterräder umzusteigen.

Rechtlich gesehen gibt es in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht. D.h. die Nutzung von Sommer- und Winterreifen ist nicht an ein bestimmtes Datum gebunden. Winterreifen müssen bei winterlichen Straßenverhältnissen aufgezogen werden – sprich bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte.

Wichtig

Ihre Winterreifenpflicht erfüllen Sie nur, wenn Sie an allen vier Rädern Ihres Autos Winterreifen aufgezogen haben.

 

Das sind günstige Anbieter für Räderwechsel

Ihnen fehlt das richtige Werkzeug, um die Reifen zu wechseln? Am Markt gibt es viele Anbieter, die Ihnen das Reifenwechseln abnehmen. Sogar das Einlagern von Reifen ist bei manchen Anbietern möglich. So sparen Sie sich nicht nur Zeit sondern auch Platz in Ihrem Keller oder Ihrer Garage.

Ihr Autohaus oder die bekannten Fast-Fitter wie stop+go sind hier gute Ansprechpartner für Sie.

 

Damit müssen Sie rechnen, wenn Sie im Winter einen Unfall mit Sommerreifen haben

Wenn Sie im Winter mit Sommerreifen fahren, handeln Sie nicht nur grob fahrlässig, sondern riskieren auch eine hohe Leistungskürzung bei Ihrer Versicherung. Außerdem gefährden Sie nicht nur sich selbst sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. 

Haben Sie den Unfall selbst verschuldet, müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen die Leistungen der Kaskoversicherung stark gekürzt werden. Wenn Ihnen nachgewiesen werden kann, dass Sie wider besseren Wissens trotzdem mit untauglichen Reifen am winterlichen Straßenverkehr teilgenommen haben, kann der Versicherer die Leistung komplett verweigern.

Auch wenn Sie den Unfall nicht selbst verschuldet haben – Sie also Geschädigter sind – wird Ihnen in diesem Fall die gegnerische Haftpflichtversicherung eine Mithaftung zurechnen.

Das Ringen um gerechte prozentuale Verteilung ist selbst unter Regulierungsprofis eine spannende Herausforderung mit ungewissem Ausgang.

Gehen Sie also auf Nummer sicher und fahren Sie im Winter nur mit wintertauglicher Bereifung. 

Doch selbst mit der richtigen Bereifung für winterliche Straßenverhältnisse steigt das Risiko für Unfälle. Sollten Sie trotz guter Vorkehrungen einen Unfall haben, helfen wir Ihnen weiter.

 

Wir sind der Spezialist an Ihrer Seite

Sie fragen sich, wie wir Ihnen nach einem Unfall weiterhelfen können? Das ist ganz einfach: Wir kümmern uns um Ihre komplette Schadensregulierung. Mit unserem Netzwerk aus Experten prüfen wir all Ihre Ansprüche nach einem Verkehrsunfall. Wir kommunizieren mit allen am Schadensmanagement beteiligten Parteien wie Versicherung, Anwalt, Werkstatt, Gutachter etc. und minimieren somit Ihren Aufwand. Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram beschäftigen.

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Wie Sie uns Ihren Unfall melden? Ganz einfach: online unter https://www.faire-regulierung.de/lp/anspruchsrechner/ oder telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800 – 30 111 60 schildern Sie uns Ihren Verkehrsunfall. Das dauert gerade mal 2 Minuten. Danach ruft Sie ein Spezialist aus unserem Netzwerk zurück und schildert Ihnen das weitere Vorgehen. Das beste für Sie: Sie können sich ab nun an zurücklehnen. Wir prüfen Ihre Schadensansprüche nach Ihrem Verkehrsunfall und kümmern uns um die komplette Schadensabwicklung.