Unfallgegner lügt - Und nun?

Eigentlich sind Verkehrsunfälle in vielen Fällen in Sachen Schuldfrage eine klare Angelegenheit. Bei klarer Schuldfrage ist dann der Weg der Schadenersatzleistung klar gesetzlich vorgegeben. Wenn Sie z.B. in einen Verkehrsunfall verwickelt waren, den ein anderer etwa dadurch verschuldet hat, dass er Ihnen bei Dunkelheit aus Unachtsamkeit die Vorfahrt genommen hat, während Sie auf einer Vorfahrtsstraße unterwegs waren, haften der Unfallgegner und die gegnerische Kraftfahrthaftpflichtversicherung zu 100 % für die Ihnen entstandenen Schäden. Die Rechtslage ist hier eindeutig. Doch was tun, wenn der Unfallgegner lügt und den Unfallhergang bestreitet?

 

3 Tipps, wenn der Unfallgegner lügt

Leider gibt es in der Praxis mit unschöner Regelmäßigkeit immer wieder Fälle, in denen der Unfallverursacher dazu neigt, den Unfallhergang im Nachhinein anders darzustellen. Er will nicht allein an dem Unfall schuld sein. In unserem Beispielfall könnte derjenige, der Ihnen die Vorfahrt genommen hat, etwa behaupten, Sie hätten Ihre Fahrzeugbeleuchtung nicht eingeschaltet und wären somit ohne Licht gefahren. Dies würde einen Verstoß gegen die Beleuchtungs- und Sicherungspflicht gemäß § 17 Abs. 1 S. 1 StVO bedeuten. Beharrt der Unfallverursacher Ihnen oder auch der Polizei gegenüber darauf, dass Sie ohne Beleuchtung gefahren sind, obwohl dies nicht der Fall war, stehen Sie vor einem Problem: Wie können Sie beweisen, dass der Unfallverursacher lügt?

Wir helfen Ihnen dabei, sich in einer solchen misslichen Lage richtig zu verhalten. Es gibt also keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken!

Tipps

Das sollten Sie tun, wenn der Unfallverursacher den Hergang  des Schadensereignisses falsch darstellt:

#1 Fertigen Sie Fotos und Videos von der Unfallstelle mit Ihrem Smartphone an!


#2 Suchen Sie unmittelbar nach dem Unfall nach Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben!


# 3 Bewahren Sie Fotos, Videos und die Daten der Zeugen (Name, Anschrift) sowie deren Angaben sorgfältig auf!


# 4 Sie möchten sich nicht selbst mit der Schadensregulierung herumärgern? Dann haben wir hier die Lösung für Sie: faire-Regulierung.


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#1 Anfertigen von Fotos an der Unfallstelle

Häufig lassen sich wahrheitswidrige Behauptungen des Unfallverursachers schon dadurch widerlegen, dass Sie entsprechendes Foto- oder Videomaterial vorlegen, aus denen sich Rückschlüsse auf das tatsächliche Unfallgeschehen ziehen lassen. Da wir im Zeitalter der Digitalisierung unser Smartphone nahezu immer zur Hand haben, empfiehlt es sich, dieses für das Anfertigen der Aufnahmen zu verwenden. Fadenscheinige oder auch schlichtweg falsche Behauptungen des Unfallverursachers lassen sich in vielen Fällen durch aussagekräftige Fotos und Videos von der Unfallstelle entkräften.

#2 Finden und benennen von Augenzeugen, die den Unfall beobachtet haben

Nachdem Sie sich von dem ersten Schreck erholt und die Unfallstelle ordnungsgemäß gesichert haben, sollten Sie umgehend nach potenziellen Augenzeugen Ausschau halten. Dafür kommen andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger, aber auch Anwohner und Ladenbesitzer in Betracht, in deren Sichtweite sich der Unfall ereignet hat. Gehen Sie auf die Personen zu und fragen Sie diese, ob sie den Unfall beobachtet haben. Falls dies der Fall ist, notieren Sie sich den Namen und die Anschrift des Zeugen und notieren Sie die Schilderungen, die der Zeuge Ihnen gegenüber gemacht hat.

#3 Aufbewahren von Fotos und Videos sowie der Daten und Angaben von Zeugen

Für die Bearbeitung der Schadensregulierung ist die Aufbewahrung der von Ihnen angefertigten Fotos und Videos sehr wichtig und von höchster Bedeutung. 

Sie möchten sich nicht mit Papierkram und Datenwirrwarr herumärgern? Dann haben wir hier die perfekte Lösung für Sie zur Hand: Melden Sie Ihren Unfall über das faire-Regulierung-Portal und unsere Schadenexperten übernehmen die komplette Schadensregulierung für Sie.

 

 

Um eine für Sie erfolgreiche außergerichtliche Schadensregulierung sicherzustellen, werden unsere Verkehrsrechtsexperten mit Ihren Aufnahmen Ihre Ansprüche gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung prüfen und in dem Zuge die falschen Behauptungen des Unfallgegners widerlegen. Indem Sie das Unfallgeschehen mit Ihrem Smartphone festhalten, haben Sie eine perfekte Basis für eine komplette Schadensregulierung gelegt.

Gleiches gilt für die Daten und die Schilderungen der Zeugen. Wenn Sie Augenzeugen benennen können, die den Unfall gesehen haben, wird dies auch die gegnerische Haftpflichtversicherung bei der Beurteilung der Haftung berücksichtigen müssen. 

Das beste für Sie: Mit der Nutzung unseres Portals ist Ihnen ein einfaches Datenhandling sichergestellt. Fotos, Videos und Zeugenaussagen können Sie direkt in das KIS (Kundeninformationssystem) laden. Die Dokumente sind hier datenschutzkonform ablegt und ohne langes Suchen einfach auffindbar. Der Clou am KIS ist, dass Sie hier nicht nur Daten unkompliziert für die Schadensregulierung zur Verfügung stellen können, sondern auch immer up to date sind. Mittels KIS können Sie den Stand Ihres Falls jederzeit über Smartphone oder PC abrufen.

Schritt-für-Schritt zur kompletten Schadensregulierung

Sie fragen sich nun, wie Sie am besten Vorgehen? Das ist ganz einfach:

  1. Melden Sie uns Ihren Unfall online oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 30 111 60.
  2. Innerhalb von nur 2 Minuten meldet sich ein Mitarbeiter unseres Netzwerks bei Ihnen und erklärt Ihnen die nächsten Schritte.
  3. Sie lehnen sich zurück, die Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk kümmern sich um alles Weitere und prüfen Ihre Schadensersatzansprüche.