Unfall an Versicherung melden - Diese Frist sollten Sie beachten!

Einerseits ist es nicht schlau, direkt beim Versicherer nach seiner Erstattung zu fragen und sich dessen Diktat auszusetzen. Andererseits – egal ob selbst verschuldet, unschuldig geschädigt oder noch unklare Schuldfrage – die Versicherungen von allen Beteiligten müssen sauber informiert werden. In beiden Fällen droht der Fettnapf der Leistungskürzung. Wie man es richtig macht und was zur Frist zu beachten ist, lesen Sie hier.

 

Vom Knall bis zur dokumentieren Meldung – diese Frist gilt

Die Schadensmeldung an die eigene Versicherung sollte möglichst unmittelbar erfolgen – spätestens jedoch innerhalb einer Woche ab dem Unfall. Eine derartige Frist steht in der Regel in dem Versicherungsvertrag, den Sie unterschrieben haben, bzw. den Versicherungsbedingungen, die Bestandteil Ihres Versicherungsvertrags sind. Hier finden Sie ein Beispiel eines Versicherungsvertrags, in dem die Meldefrist von 1 Woche festgehalten ist.

Typischerweise sind sich die meisten Verunfallten nicht sicher, was und wie sie der Versicherung mitteilen dürfen, um sich in der anstehenden Regulierung nicht selbst zu benachteiligen. Der sicherste Weg ist die Meldung über einen unabhängigen Dienstleister wie Gutachter oder auch Verkehrsrechstanwälte. Wir empfehlen die smarte Lösung: Einfach die ungefilterte Unfallmeldung auf der faire-Regulierung Plattform abgeben. Ihre Unfallbeschreibung wird korrekt und in Ihrem Sinn aufbereitet und für Sie sicher dokumentiert an die zuständige Versicherung verteilt. On top bekommen Sie  aus dem Netzwerk der geprüften Verkehrsrechtsexperten innerhalb von 24 Stunden eine erste Prüfung Ihrer Ansprüche zurückgespielt. Diese stellen wir Ihnen garantiert kostenfrei zur Verfügung.

 

Unfall auch an die  Haftpflichtversicherung des Unfallgegners melden

Eine gesetzliche oder vertragliche Meldefrist besteht hier nicht. Mit fortschreitendem Abstand zum Schadensfall ist dieser jedoch schlechter nachweisbar, sodass schon allein aus Beweissicherungsgründen nicht zu lange mit der Schadensmeldung gewartet werden sollte. Wir empfehlen, sich hier an der vertraglichen Meldefrist der eigenen Versicherung zu orientieren und den Schaden der gegnerischen Haftpflichtversicherung innerhalb einer Frist von einer Woche nach dem Unfallereignis zu melden. Damit gehen Sie auf Nummer sicher und sorgen dafür, dass Ihnen die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht die Butter vom Brot nimmt! Auch dieser Schritt wird bei der Meldung über einen spezialisierten Dienstleister gleich mit für Sie erledigt.

Achtung – das könnte passieren, wenn Sie die Frist nicht einhalten

Wenn Sie sowohl Ihre eigene Versicherung als auch die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht rechtzeitig informieren, verwirken Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatzzahlungen (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21.06.2017 Az. 20 U 42/17). Nach dem Beschluss des OLG Hamm blieb der Fristversäumer auf den Reparaturkosten seines Porsches in Höhe von 5.600 Euro sitzen. Den Schaden aus eigener Tasche zahlen zu müssen, wenn die Meldepflichten nicht beachten wurden, möchte ja keiner. Tun Sie sich daher selbst einen Gefallen und melden Sie den Unfallschaden Ihrer eigenen Versicherung und der gegnerischen Haftpflichtversicherung innerhalb einer Woche nach dem Unfallgeschehen. So sind Sie immer auf der sicheren Seite und schon bald heißt es wieder: Freie Fahrt für Sie! 

ACHTUNG FETTNAPF – Telefonische Meldung über die Versicherungs-Hotline:

Auch wenn es verlockend einfach klingt, ist dieser Weg aus Kundensicht nicht zu empfehlen.

Die rechtssichere Dokumentation Ihrer ordnungsgemäßen Meldung liegt nach Ihrem Anruf allein auf der Versicherer Seite, Sie haben buchstäblich nichts in der Hand.
Gleichzeitig passiert es nur zu leicht, dass Sie im Telefonat durch geschulte Fragestellungen zu Angaben geführt werden, die Sie im Nachgang wertvolle Erstattungsleistungen kosten.

Merke 1

Für jeden Versicherer ist es vorteilhaft,  die Prämien im Unternehmen zu halten. Für Sie als Geschädigten ist es vorteilhaft, die volle Leistung zu bekommen. Sie und der Versicherer stehen in diesem Moment im Interessenkonflikt!

Merke 2

Schriftweg und am besten einen unabhängigen Spezialisten nutzen!  

 

So sichern Sie sich alle Ansprüche nach einem Unfall

Auf die Unsicherheiten bei der Meldung und die dann oft nervenraubend Schadensregulierung können Sie verzichten. Deshalb empfehlen wir: Gehen Sie den sicheren Weg und nutzen Sie den bewährten Service über die faire-Regulierung Plattform.

Das tun wir für Sie: Die geprüften Spezialisten des faire-Regulierung Netzwerks scannen für Sie alle Ansprüche, die Ihnen nach einem Verkehrsunfall zu stehen – von A wie Abschleppkosten bis Z wie Zulassung. Gerade die meistens zeitaufwendige Kommunikation mit allen Gewerken – Gutachter, Werkstatt, Versicherung, Behörden, etc… wird über die Plattform für Sie deutlich vereinfacht.  Die gute Nachricht: Sie müssen sich also nicht mehr selbst mit Versicherung & Co. auseinandersetzen. Und als spezielle Innovation bekommen Sie Ihr individuelles KIS! Das heißt, alle für Sie wichtigen Informationen erhalten Sie direkt und sicher auf Ihr Smartphone. Bei Bedarf erreichen Sie Ihren persönlichen Spezialisten aber auch direkt am Telefon.

So läuft die Schadensregulierung ab: 

  1. Sie melden uns Ihren Unfall unter der kostenfreien Nummer 0800 30 111 60 oder direkt online.
  2. Ein Experte aus dem  faire-Regulierung-Netzwerk wird sich innerhalb kürzester Zeit bei Ihnen zurückmelden, um mit Ihnen den Ablauf der Schadensregulierung zu erklären.
  3. Danach können Sie sich schon zurücklehnen, denn die Regulierung zu Ihrem bestmöglichen Ergebnis ist schon gestartet.