Unfallgegner behauptet das Gegenteil. Was tun?

Wenn Sie unschuldig in einen Unfall verwickelt werden, kann es passieren, dass der Unfallverursacher den Vorgang anders darstellt, als es nach Ihrer Meinung geschehen ist. So kann es mitunter sehr schwierig werden, den Unfallablauf zu rekonstruieren und die Schuldfrage einwandfrei zu klären. Noch vertrackter kann es werden, wenn der Unfallgegner sich zunächst Ihrer Version anschließt, diese aber dann später ins Gegenteil verklärt, insbesondere wenn es darum geht ihren Schaden bei der gegnerischen Versicherung geltend zu machen.

Unfallgegner behauptet das Gegenteil. Was tun?
Unfallgegner behauptet das Gegenteil.

Aussage gegen Aussage

Zunächst einmal steht dann Aussage gegen Aussage, was ohnehin es erschwert den Unfallhergang zu klären. In diesem Fall ist die Polizei gefordert. Die kann anhand von weiteren Beweisen prüfen was sich am Unfallort ereignete. Vor allem ist es besonders dann ratsam die Polizei zu rufen, wenn sich der Eindruck erhärtet, der Unfallgegner könnte sich unkooperativ verhalten. Wenn nicht geklärt werden kann, wer für den Unfall verantwortlich gemacht werden kann, So folgt eine Schadensaufteilung im Verhältnis 50:50. Wenn der Unfallverantwortliche nicht genau ermittelt werden kann, greift die Unschuldsvermutung.

Zeugen können weiterhelfen

Unabhängige Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, können zusätzlich dazu beitragen den Unfall besser aufzuklären. Beifahrer gelten hingegen nicht als zuverlässige Quellen. Ferner können diese die Aussage verweigern, wenn sie mit Unfallteilnehmern verheiratet oder verwandt sind.

Lassen Sie sich nicht verunsichern

Nach dem Motto “Wer am lautesten brüllt, bekommt Recht”, sollten Sie sich vom Unfallgegner nicht beeindrucken lassen. Lassen Sie sich nicht zu unkorrekten Aussagen verleiten. Lassen Sie sich weder vom Unfallgegner noch von der Polizei zu einem Schuldeingeständnis verleiten. Dieses können Sie nachträglich nicht mehr rückgängig machen. Generell gelten nachträgliche geänderte Aussagen meist als unglaubwürdig.

Falschaussagen sind strafbar

Es ist dem subjektiven Empfinden geschuldet, dass unabhängig von der Schuldfrage, von jedem Unfallteilnehmer der Unfallhergang anders in Erinnerung bleibt. An diesem Punkt ist dem Unfallgegner noch keine vorsätzliche Falschaussage vorzuwerfen.

Ganz im Gegenteil: mit diesem Verhalten, die unerwiesene Unterstellung einer Falschaussage, können als Falschbeschuldigung noch ein übles Nachspiel nach sich ziehen. Der Unfallgegner könnte wegen Verleumdung vor Gericht ziehen. Ferner sollte man den Unfallgegner nicht unter Druck setzen. Er kann später seine Aussage revidieren und behaupten, er wurde unter Druck gesetzt oder gar dazu angehalten seine Aussage abzuändern.

Wird aber im Laufe der Ermittlungen nachgewiesen werden, dass einer der Unfallteilnehmer vorsätzlich eine Falschaussage macht, so begeht er eine Straftat. Derartiges Verhalten kann strafrechtliche wie zivilrechtiliche Konsequenzen nach sich ziehen. Außerdem kann seine Versicherung mit Regressforderungen später die Kosten für die Schäden zurückverlangen, wenn ein Versicherungsbetrug seitens des Unfallverursachers nachgewiesen werden kann.

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So helfen wir

Erste Schritte

Zunächst benötigen wir genauere Angaben über den Unfallhergang. Das ist notwendig, damit wir Sie kostenlos und rechtssicher beraten können. Als unsere Kunden entstehen Ihnen keine Kosten, da von der Rechtslage her die gegnerischen Versicherungen getragen werden.

Unsere Rechtsexperten überprüfen Ihre Ansprüche und sind bestens geschult in Hinblick auf die juristischen Details und wissen daher genau, was Ihnen zusteht. Wir überprüfen 16 Anspruchsarten von Abschleppkosten bis hin zur Wertminderung und holen in der Regel dabei mehr für Sie raus.

Wir wollen das Sie stets gut über den Bearbeitungsstatus Ihrer Regulierung informiert sind, sodass für Sie deutlich zu erkennen ist, dass wir Ihr Anliegen ernst nehmen und wir Wert auf eine zügige Bearbeitung legen. Mit der Hilfe von unserem Kunden-Informations-Systems haben Sie stets einen exakten Überblick über den aktuellen Verlauf ihrer Regulierung.

Durch faire-Regulierung sparen Sie kostbare Zeit und erhalten mehr Geld im Unterschied zu einer eigenständigen Abwicklung Je nach Unfallhergang, Fahrzeug und Schadensbild springen im Durchschnitt bis zu 330€ Entschädigung mehr für Sie heraus.

Unser Geschäftsmodell

Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. aus dem Jahr 2014 ist es in Folge der immer langwierigen und aufwändigen Verfahren ausgesprochen ratsam sich bei der Sicherstellung Ihrer Schadensansprüche Hilfe von Außen zu holen. Im Urteilstext heißt es dazu: “Auch bei einfachen Verkehrsunfällen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadensposition und der Rechtsprechung zu den Mietwagenkosten, Stundenverrechnungssätzen u.ä. lässt es geradezu fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln.”

Faire-Regulierung versteht sich als Dienstleister und “Anwalt” und steht Ihnen mit Rat und Tat beiseite. Wir wollen Ihnen weiterzuhelfen wenn Sie als Privatperson einen Unfall hatten, damit Ihnen, wenn möglich, kein finanzieller Verlust entsteht. Wir sorgen in Ihrem Namen dafür, dass Ihr Schaden vollständig ausgeglichen wird.

Denn laut § 249 des Bürgerlichen Gesetzbuches muss bei einem unverschuldeten Unfall der entstandene Schaden vollständig und ohne Nachteil für den Geschädigten reguliert werden. So steht im ersten Absatz des § 249: “Wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.”

Im zweiten Absatz heißt es weiter: “Ist wegen Verletzung einer Person oder wegen Beschädigung einer Sache Schadensersatz zu leisten, so kann der Gläubiger statt der Herstellung den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangen. Bei der Beschädigung einer Sache schließt der nach Satz 1 erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur mit ein, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist.”

Bei einem unverschuldeten Unfall muss die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners die entstandenen Schäden übernehmen. Welche zahlreichen Leistungen die gegnerische Haftpflichtversicherung zu übernehmen hat, lesen Sie hier.

So finanzieren wir uns

Unsere Dienstleistung stellen wir der gegnerischen Versicherung “in Rechnung” und decken somit unsere Kosten. Von daher gibt es auch keine Veranlassung, dass Sie von Ihrer Versicherung nach einem Schadensvorfall neu eingestuft werden könnten und durch unsere Dienstleistung in Zukunft einen höheren Versicherungsbeitrag zu leisten haben.

Diese Form der Schadensregulierung ist im § 249 des bürgerlichen Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben und auch Versicherungsunternehmen haben sich daran zu orientieren. Daher ist die gegnerische Versicherung aufgefordert, die Kosten für eine rechtliche Beratung und Begleitung durch uns zu begleichen. Diese Kosten richten sich nach der Schadenshöhe und werden von den regulierenden Anwälten eingefordert. Das bedeutet für Sie einen erstklassigen Service ohne zusätzliche Kosten oder Risiko.

Im Minimalfall erhalten Sie 25€ Aufwandspauschale von der gegnerischen Versicherung. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich. Sie schließen keine, über die Schadensregulierung hinauslaufenden, langfristigen Verträge ab.