Anspruchsart Heilbehandlungskosten. © Pixabay

Anspruchsart Nr. 12: Heilbehandlungskosten

Die Heilbehandlungskosten sind Teil der Schadensregulierung, auf die der Geschädigte nach dem Unfall einen Anspruch hat. Wenn Sie als Geschädigter in Folge des Unfalls auf ärztliche Hilfe angewiesen sind, so muss der Unfallverursacher die daraus entstehenden Kosten übernehmen.

Physiotherapie und andere Leistungen

 

Wenn der Unfallgeschädigte nach dem Unfall auf ärztliche Betreuung angewiesen ist, so nennt man die daraus entstehenden Kosten Heilbehandlungskosten. Dazu zählen die Übernahme der Kosten für eine notwendig gewordene Physiotherapie, Bereitstellung von Gehilfen oder aber auch Medikamente. Ambulante wie stationäre Krankenhausaufenthalte gehören ebenfalls dazu. Die Kosten für die Behandlungen müssen jedoch gut dokumentiert sein, um bei einer Geltendmachung berücksichtigt werden zu können. Sie sind nicht mit dem Schmerzensgeld gleichzusetzen. Die nachträglich Geltendmachung von notwendigen, aber nicht rechtzeitig durchgeführten Behandlungen ist nicht zulässig.

Mehr als nur ärztliche Versorgung

Zu den Heilbehandlungskosten gehören auch die sogenannten “vermehrten Bedürfnisse”, die ebenfalls durch die gegnerische Versicherung zu tragen sind. Darunter versteht man zum Beispiel all jene Folgekosten, die durch den Unfall anfallen, zum Beispiel bei der Umrüstung der eigenen Wohnung oder des Fahrzeugs.

Die faire-Regulierung ist für Sie da

Die Expertes des Faire-Regulierung Netzwerkes, helfen Ihnen dabei, dass nach einem Unfall die gegnerische Versicherung die Kosten für Heilbehandlungen und für vermehrte Bedürfnisse übernimmt. So bleiben Sie nicht auf ihren offenen Rechnungen sitzen.