Schnell mal mit den Birkenstock-Schlappen zum Einkaufen fahren oder mit den Gummistiefeln aus dem Garten einen kurzen Abstecher zum Baumarkt. Wer kennt das nicht? Aber darf man mit Gummistiefeln, Birkenstocks, Flip-Flops, Sandalen oder gar High Heels überhaupt Auto fahren? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, welches Schuhwerk zum Autofahren geeignet ist und welche Risiken es für Sie gibt, wenn Sie mit falschem Schuhwerk fahren und in einen Autounfall geraten.

In Kürze
  • Grundsätzlich ist es nicht verboten, barfuß, mit Flip-Flops, Birkenstocks oder anderem ungeeigneten Schuhwerk zu fahren.
  • Allerdings besteht dann bei einem Verkehrsunfall das Risiko, dass Sie durch eine Sorgfaltspflichtverletzung teuer zur Kasse gebeten werden oder Ihre Kaskoversicherung die Kostenübernahme ablehnt.
  • Unser Tipp: Tragen Sie geeignetes Schuhwerk und verringern Sie dadurch die Unfallgefahr.

Gibt es ein Gesetz, dass das Fahren ohne Schuhe verbietet?

Nein. Es gibt keine gesetzliche Regelung in der StVO, welche Sie als Privatperson dazu verpflichtet, beim Autofahren Schuhe zu tragen. Grundsätzlich können Sie mit Ihren Birkenstocks oder Flip-Flips oder sogar barfuß fahren.

Doch Vorsicht: Auch wenn für Privatpersonen das Tragen von geeignetem Schuhwerk nicht Vorschrift ist, ist es dies für Berufskraftfahrer sehr wohl. Gemäß der BGV D29, §44 Abs. 2 gilt daher beispielsweise für Busfahrer, dass diese zum sicheren Führen des Fahrzeuges den Fuß umschließendes Schuhwerk tragen müssen. Tut der Berufskraftfahrer dies nicht, verstößt er gegen diese Vorschrift und macht sich unter Umständen sogar strafbar.

Darf man barfuß Auto fahren?

Barfuß Auto fahren ist grundsätzlich nicht verboten. Jedoch empfiehlt es sich nicht, da Sie barfuß sehr leicht von den Pedalen abrutschen können und Ihr Unfallrisiko damit enorm steigern. Wir raten Ihnen daher unbedingt vom Fahren ohne Schuhe ab.

 

Auto fahren mit Flip-Flops, Birkenstocks, Sandalen und den geliebten High Heels

Ähnlich verhält es sich mit Ihren geblieben Birkenstocks und Flip-Flops. Gerade wenn es draußen warm wird und Sie Sandalen tragen, oder Sie mit Ihren Hausschuhen kurz zum Einkaufen wollen, ist die Verlockung groß mit diesen Schuhen zu fahren. Leider ist diese Art von Schuhwerk nicht zum sicheren Steuern eines Autos geeignet. Sie haben dann keinen festen Halt auf den Pedalen haben oder bleiben sogar mit den Riemchen hängen. Auch High Heels sind nicht zum Fahren geeignet, da sich der Absatz leicht in den Pedal-Armen verkeilen kann. Da aber nicht zwingend eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer besteht, wenn Sie mit ungeeigneten Schuhen fahren, kommt es bei einer Kontrolle durch die Polizei auch nicht zwingend zu einem Bußgeld.

Unser Tipp für Sie: Um jedoch im Vorfeld Unfälle zu vermeiden, raten wir Ihnen dazu, sich ein Paar geschlossene Schuhe ins Auto zu legen und Ihre Sandalen vor der Fahrt gegen diese zu tauschen.

Unfall barfuß oder mit ungeeigneten Schuhen – Was nun?

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie ohne geeignetes Schuhwerk oder gar barfuß in einen Unfall geraten. Wer hat Schuld nach einem Unfall mit ungeeignetem Schuhwerk? Zwar ist es im Straßenverkehr nicht verboten, High Heels oder Flip-Flops zu tragen, aber oberste Priorität im Straßenverkehr hat die Verkehrssicherheit und somit auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

Wichtig

Konnten Sie durch das Fahren mit Birkenstocks oder Flip-Flops die Pedale nicht richtig bedienen und haben dadurch einen Unfall verursacht, kann auf Sie ein Bußgeld wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht zukommen.

Hinweis: Sie müssen auch damit rechnen, dass Sie nach dem Unfall von der Polizei befragt werden und vom Gericht eine Teilschuld wegen dieser Pflichtverletzung zugesprochen bekommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Zahlungsbereitschaft der beteiligten Versicherungen!

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall ohne geeignetes Schuhwerk?

Wird Ihnen eine Teilschuld zugesprochen, so kann Ihre eigene Versicherung Ihnen auch eine Teilhaftung zusprechen. Ihr Versicherungsschutz geht aber nicht vollständig verloren, da die meisten Kfz-Versicherer das Fahren mit Flip-Flops oder Birkenstocks nicht als fahrlässig ansehen. Ihre eigene Kaskoversicherung kann prinzipiell immer wegen einer Verletzung der vertraglich festgelegten Obliegenheiten Regressansprüche an Sie stellen oder eine höhere Selbstbeteiligung fordern. Ob das in Ihrem konkreten Fall von der Versicherung auch so gelebt wird, wenn Sie als Versicherungsnehmer mit ungeeigneten Schuhen gefahren sind, hängt erfahrungsgemäß von der Kulanz des Versicherers und der Schadenshöhe ab. Für den Schadensanteil, für den Sie nicht schuld sind wird dann – wie bei jedem üblichen Unfall auch – von der Versicherung des Unfallverursachers reguliert. Sie kann Ihnen aber wegen Ihrer möglichen Teilschuld die Ansprüche entsprechend anteilig kürzen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber unglücklicherweise mit Ihren geliebten Flip-Flops oder Birkenstocks gefahren? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Der E-Scooter ermöglicht eine einfache Fortbewegung von A nach B – und das inzwischen in fast jeder großen Stadt Deutschlands. Gerade nachts und bei Partypeople erfreuen sich die Scooter großer Beliebtheit. Da liegt die Frage nahe: Ist es erlaubt, alkoholisiert E-Scooter zu fahren? Und wo liegt überhaupt die Promillegrenze beim E-Roller? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Ratgeber.

In Kürze
  • Für E-Scooter gilt dieselbe Promillegrenze wie für Autofahrer auch.
  • Ab 1,1 Promille ist die Grenze von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat überschritten.
  • Wer betrunken mit einem E-Roller fährt, kann mit einem Bußgeld von 250€ bis 1500€ rechnen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Was sind die Voraussetzungen, um in Deutschland mit dem E-Scooter fahren zu dürfen?

Der E-Scooter sieht äußerlich aus wie ein normaler Tretroller, aber hat im Gegensatz zum normalen Tretroller einen Elektroantrieb. Somit ist er der Kategorie „Elektrokleinstfahrzeuge“ zuzuordnen. Um ihn fahren zu dürfen, muss man daher mindestens 14 Jahre alt sein – einen Führerschein braucht man nicht. Nichtsdestotrotz gelten für den E-Roller alle Verkehrsregeln, die auch für Autofahrer gelten. So muss der E-Scooter-Fahrer beim Abbiegen ein Handzeichen geben und bei einer roten Ampel halten.

Fahren darf man mit dem E-Scooter auf dem Fahrradweg und falls es keinen gibt, nur auf der normalen Fahrbahn.

Mit wie viel Promille darf man E-Scooter fahren?

Für E-Scooter gilt in Deutschland dieselbe Promillegrenze wie für andere Kraftfahrzeuge auch. Wie viel Promille sind beim E-Scooter-Fahren gestattet? Und ab wann steht das Fahren mit dem E-Scooter unter Alkoholeinfluss unter Strafe?

Gut zu wissen: Durch den Alkoholkonsum wird die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit deutlich eingeschränkt, sodass alkoholisierte Fahrer in brenzligen Situationen häufig nicht mehr rechtzeitig reagieren können. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, komplett auf Alkohol zu verzichten, wenn Sie eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr planen. Aufgrund der eingeschränkten Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit durch Alkoholeinfluss gilt auch für das Fahren von E-Scooter 0,49 Promille als maximaler Wert. Das ist hier die 0,5-Promille-Grenze, die jeder Autofahrer kennt. Überschreiten Sie einen Alkoholwert von 0,49 Promille, handeln Sie ordnungswidrig. Das bedeutet für Sie, mindestens ein Bußgeld von 500€, zwei Punkte in Flensburg sowie ein mindestens einmonatiges Fahrverbot.

Wichtig

Ein striktes Alkoholverbot gilt für Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden und auch für Fahrer unter 21 Jahren. Die 0,0 Promille-Grenze für Fahranfänger und unter 21-Jährige greift auch bei E-Scootern uneingeschränkt. Ein Verstoß gegen die 0,0-Promille-Grenze kann neben 250€ Bußgeld und einem Punkt in Flensburg als A-Verstoß gewertet werden. Bei diesem Verstoß droht die Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar und eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre.

 

 

E-Scooter betrunken fahren – Ab wann liegt eine Straftat vor?

Ab 1,1 Promille wird das Fahren mit einem E-Scooter als eine strafbare Trunkenheitsfahrt angenommen und Betroffene müssen bei fahrauffälligem Verhalten mit einer Anzeige rechnen. Dann drohen eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr. Mögliche Nebenstrafen sind ein bis zu 6-monatiges Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis. Doch grundsätzlich kann das Fahren unter Alkoholeinfluss auch schon deutlich früher als Straftat gewertet werden. Die Sanktionen können sogar in der Entziehung der Fahrerlaubnis münden. Denn beim Fahren unter Alkoholeinfluss kann die Grenze zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat fließend sein. Bereits ab einem Wert von 0,3 Promille kann einem Fahrer der Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr (§ 316 Strafgesetzbuch) gemacht werden, wenn dieser sich fahrauffällig verhält.

Wie teuer ist es, mit dem E-Scooter betrunken zu fahren?

Welche Sanktionen und Strafen drohen können, wenn Sie auf dem E-Scooter mit 0,5 Promille oder mehr unterwegs sind, haben wir Ihnen hier kurz und bündig aufgelistet:

Betrunken fahren mit einem E-Scooter (0,5 Promille oder mehr)

  • 1. Mal: 500€ Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot
  • 2. Mal: 1000€ Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot
  • 3. Mal: 1500€ Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot

Betrunken fahren mit einem E-Scooter (1,1 Promille oder mehr)

  • Geldstrafe nach Tagessätzen oder Freiheitsstrafe bis 1 Jahr, 2 oder 3 Punkte in Flensburg und Fahrverbot bis 6 Monate oder Entziehung der Fahrerlaubnis

Unfall mit E-Scooter – Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind mit einem E-Scooter in einen Unfall geraten? Wir helfen Ihnen. Unser Spezialisten-Netzwerk übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls. So einfach geht´s:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, erfahren, persönlich und engagiert!

Tag für Tag kracht es auf deutschen Straßen. Wenn Verkehrsteilnehmer aneinandergeraten, ist ein sauberer Austausch zwischen den Beteiligten entscheidend. Leider passiert aber viel zu oft das: Nach den ersten Absprachen meldet sich der Unfallgegner nicht mehr. Was es in einem solchen Fall zu tun gibt, erklären wir in unserem Ratgeber.

In Kürze
  • Wenn sich der Unfallgegner unkooperativ zeigt oder gar Fahrerflucht begeht: Merken Sie sich das Kennzeichen!
  • Der Unfallverursacher meldet sich nicht? Trotzdem können Sie erfolgreich Schadensersatz einfordern!
  • Der Versicherung des Verantwortlichen haftet auch dann, wenn dieser selbst nicht greifbar ist.
  • In Österreich ist die Schadensregulierung in solchen Fällen etwas komplizierter.
  • Es ist sinnvoll, den entstandenen Schaden auch der eigenen Versicherung zu melden – auch, wenn Sie selbst keine Schuld zu treffen scheint.

Nach dem Unfall: Was gilt es zu beachten?

Wie so oft sind es die ersten Sekunden nach einem Crash, die später entscheidend sein können. Auch in einem Moment der Aufregung gilt hier: Bewahren Sie Ruhe und notieren Sie sich das Kennzeichen Ihres Unfallgegners. Schließlich können Sie vorab nie wissen, wie kooperativ er sich zeigt. Auch Unfallflucht ist eine mögliche Gefahr. Halten Sie in solchen Fällen Ausschau nach Zeugen, die sich eventuell das Kennzeichen des Fahrzeugs gemerkt haben könnten.

Doch selbst wenn dieser Extremfall nicht eintritt, können die Beteiligten einem das Leben schwer machen. Wenn Sie im Gespräch merken, der Unfallgegner will die Daten seiner Versicherung nicht herausgeben (und diese auch nicht selbst kontaktieren), lohnt es sich zu wissen, dass dieser er nach §34 StVo genau dazu gesetzlich verpflichtet ist.

Zeigt sich also der Unfallgegner nicht kooperativ, sollten Sie in jedem Fall die Polizei verständigen, um die Sachlage vor Ort zu klären.

Unfallgegner meldet schaden nicht fristgerecht. Was tun?

Unabhängig davon, wie der verantwortliche Beteiligte handelt, steht Ihnen die Regulierung Ihres Schadens zu. Das bedeutet: die gegnerische Versicherung muss für entsprechende Kosten aufkommen – auch wenn die Gegenpartei die Biege macht, Fristen verstreichen lässt oder sich nicht mehr zurückmeldet.

Wichtig

Wenn Sie das Kennzeichen parat haben, kann faire-Regulierung für Sie die verantwortliche Versicherung ermitteln.

Sind Sie selbst Unfallverursacher, müssen Sie den Schaden der Polizei melden, wenn der Geschädigte nicht auszumachen ist – etwa im Falle eines Aneckens beim Einparken. Tun Sie dies nicht, kann Ihnen dies als Fahrerflucht nach §142 StGB ausgelegt werden. Warten Sie also auf jeden Fall einige Zeit am Ort des Geschehens und versuchen Sie, den Geschädigten auszumachen und hinterlassen Sie Ihren Namen und Kontaktdaten, wenn dieser nicht auftaucht.

 

Als Unfallopfer den Schaden bei der Versicherung melden?

Übrigens lohnt es sich auf Nummer Sicher zu gehen und auch als Unfallopfer den Schaden der eigenen Versicherung zu melden. Schließlich könnte sich um Laufe der Ermittlungen herausstellen, dass Sie eine Teilschuld trifft. Ist diese nicht rechtzeitig angezeigt worden, kann Ihnen je nach vertraglicher Regelung der Versicherungsschutz versagt werden.

Zwar zahlt Ihre Versicherung in diesem Fall dem Unfallgegner den Anteil des Schadens, für den Sie verantwortlich sind. Sie wird aber den entsprechenden Betrag später von Ihnen einfordern. Um hier jede unnötige Unsicherheit zu vermeiden, raten wir Ihnen sich direkt an einen unabhängigen Regulierungsdienstleister wie faire-Regulierung zu wenden. Das bedeutet für Sie die deutlich verbesserte Aussicht, ohne diese Zuzahlungen aus dem Unfall zu kommen

Unfallgegner meldet sich nicht — Regeln für Österreich

Wenn in Österreich der Unfallverursacher den Schaden nicht meldet, sind die Ansprüche als Geschädigter deutlich schwerer durchzusetzen. Hier gilt laut ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club): Ohne Schadensmeldung des Verantwortlichen zahlt die gegnerische Versicherung erst einmal gar nichts. Jedoch kann die gegnerische Haftpflichtversicherung den Versicherungsnehmer nach einem entsprechenden Hinweis zur Meldung auffordern. Bleibt diese auch nach drei Anläufen aus, zahlt die Versicherung üblicherweise trotzdem.

Anders verhält es sich, wenn der Gegner seiner Versicherung ein ausdrückliches Auszahlungsverbot erteilt. In diesem Fall droht jedoch ein Prozess, der je nach Eindeutigkeit der Schuldfrage für den Verursacher wenig Aussicht auf Erfolg hat.

Übrigens: Wer als Unfallopfer in solchen Fällen für Reparaturarbeiten in Vorleistung geht, verliert keine Ansprüche. Stellen Sie jedoch sicher, dass die gegnerische Versicherung den Schaden vorab inspiziert — dies tut Sie in der Regel auch ohne Schadensmeldung durch den Versicherungsnehmer.

Schritt für Schritt zur fairen Schadensregulierung

Ob selbst verschuldet, teilverschuldet oder fremdverschuldet — jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung. Den Schaden bei der Versicherung nicht ordnungsgemäß zu melden, führt zu Problemen. Überlassen Sie deshalb nichts dem Zufall. faire-Regulierung begleitet Sie durch den Vorgang, in vier einfachen Schritten:

  • Melden Sie uns Ihren Schaden über unsere Online-Plattform oder telefonisch unter 0800 30 111 60.
  • Unser Spezialistennetzwerk nimmt Ihren Fall sorgfältig auf und versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen zum weiteren Vorgehen.
  • Ein Mitarbeiter meldet sich binnen 60 Minuten (werktags von 08:00 – 20:00) mit einem detaillierten Schritt-für-Schritt-Vorgehen bei Ihnen zurück.

Alle erforderlichen Regulierungsschritte werden für Sie koordiniert Bei Bedarf kommen Abschlepper, Gutachter und Mietwagen zu Ihnen nach Hause bzw. an den Unfallort. Alle Regulierungsschritte werden für Sie koordiniert und die Abrechnung gegenüber dem leistungspflichtigen Versicherer wird professionell sichergestellt

Der Reifenwechsel steht zweimal im Jahr an und ist damit etwas lästig. Jedoch ist das Fahren mit Winterreifen im Sommer keine gute Idee. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, ob Sie mit Winterreifen im Sommer fahren dürfen und wer haftet, wenn es zu einem Unfall kommt.

In Kürze
  • Zwar gibt es keine Pflicht im Sommer mit Sommerreifen zu fahren, aber mit falscher Bereifung besteht bei hohen Temperaturen die Gefahr eines längeren Bremsweges.
  • Auch ein höherer Spritverbrauch und der schnellere Verschleiß der Winterreifen auf sommerheißen Straßen spricht für einen rechtzeitigen Reifenwechsel.
  • Sind Sie nicht schuld an einem Unfall und waren mit Winterreifen im Sommer unterwegs, muss die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel trotzdem zahlen.
  • Sind Sie zumindest teilweise schuld am Unfall, kann Ihre eigene Kaskoversicherung Ihnen gegebenenfalls die Zahlung wegen der unpassenden Bereifung kürzen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Ist das Fahren mit Winterreifen im Sommer erlaubt?

Winterreifen sollten nach der „O bis O“-Formel von Oktober bis Ostern gefahren werden und daher rund um Ostern gewechselt werden.

Wichtig

Im Gegensatz zur Winterreifenpflicht besteht im Sommer keine Sommerreifenpflicht.

Zwar darf man grundsätzlich mit Winterrädern im Sommer fahren, aber ratsam ist es nicht. Aus diesen drei Gründen ist das Fahren mit Winterreifen in Sommermonaten keine gute Idee:

  1. Längerer Bremsweg: Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich ganz maßgeblich in der Zusammensetzung der Gummimischung. Winterreifen weichen bei hohenAußentemperaturen zu sehr auf. Das liegt an der elastischeren, weicheren Gummimischung der Reifen. Durch die im Winter wertvolle Elastizität verlängert sich im Sommer auf trockenen Fahrbahnen der Bremsweg erheblich. Längere Bremswege wiederum erhöhen das Risiko für Auffahrunfälle.
  2. Höherer Spritverbrauch: Durch die elastischere Reifenmischung walkt, klebt und arbeitet der Reifen mehr, der Rollwiderstand ist erhöht. Um das Auto zu bewegen muss mehr Motorleistung verwendet werden – und das erhöht den Benzinverbrauch.
  3. Schnellerer Verschleiß: Weichere Reifen verschleißen in Kombination mit trockenen, warmen Straßenschneller. Das Profil ist eher abgefahren und die Anschaffung neuer Reifen wird früher erforderlich. Schlussendlich kann sich das für den Winter ausgelegte Material bei hohen Temperaturen ungewollt verformen und der Reifen, speziell die Seitenwände, kann dadurch an Stabilität verlieren. Das macht sich wiederum in einem schlechteren Kurvenfahrverhalten für Sie bemerkbar.

Aus finanziellen und sicherheitsrelevanten Aspekten ist es daher ratsam, Winterreifen im Sommer nicht zu benutzen. Eine gesetzliche Pflicht zum Wechsel von Winter- auf Sommerreifen gibt es jedoch nicht.

Gut zu wissen: Winterreifen sind oft durch das M+S-Symbol gekennzeichnet. “M” steht für Mud (englisch für Matsch) und “S” für Snow (englisch für Schnee). Auf Sommerreifen befindet sich diese Bezeichnung nicht.

Bin ich schuld bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer?

Leider kann es bei falscher Bereifung schnell zu einem Unfall mit Winterreifen im Sommer kommen. Das Fahren mit Winterreifen im Sommer kann zur Folge haben, dass es sich das negativ auf die Beantwortung der Schuldfrage auswirkt. Leider auch, wenn Sie sich ansonsten vorbildlich an die Verkehrsregeln gehalten haben.

Wer haftet bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer?

Wenn es mit Winterreifen im Sommer zu einem Unfall kommt, ist die erste Reaktion der leistungspflichtigen Versicherung oft: „Wir zahlen Ihnen den Schaden nicht.“

Es wird in diesem Zusammenhang gern mit der nicht an den Tag gelegten notwendigen Vorsicht bei der Bereifungswahl argumentiert. In Extremfällen kann Ihnen gegebenenfalls grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden und die Versicherung mit diesem Argument die Übernahme der Kosten verweigern. Sind Sie jedoch selbst Opfer bspw. eines Auffahrunfalls geworden und haben auch nicht selbst durch Abbremsen oder andere Vorgänge beigetragen, spielt es häufig keine Rolle, dass mit falschen Reifen gefahren sind. In diesem Fall kann typischerweise weniger Ihre Fahrweise als unfallursächlich erachtet werden. Jedoch muss auch hier jeder Fall einzeln betrachtet werden!

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer?

Sind Sie selbst Geschädigter und nicht Verursacher des Unfalls, ist für die Schadenregulierung die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung zuständig. Erhält diese Kenntnis davon, dass Sie bei sommerlichen Temperaturen mit Winterreifen gefahren sind, kann der Versicherer versuchen, Ihnen zumindest eine Teilschuld zuzusprechen – ob dies nun zutrifft oder nicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung sollte jedoch in der Regel zahlen, auch wenn der Betroffene im Sommer noch Winterreifen benutzt.

Anders hingegen sieht es bei der eigenen Kaskoversicherung aus. Diese springt ein, wenn Sie selbst zumindest Mitverursacher am Unfall sind oder den Unfall komplett selbst verschuldet haben. Wenn das Verhalten des Fahrers grob fahrlässig war, ist es möglich, dass die Fahrzeugversicherung nicht oder nicht vollständig für die Schäden an Ihrem  Unfallauto aufkommt. Verursachen Sie um Beispiel einen Auffahrunfall, kann die Versicherung argumentieren, dass der Unfall nur mit Winterreifen im Sommer geschehen konnte, da sich dadurch der Bremsweg verlängert. Der Fahrer handelte demnach grob fahrlässig.

Hinweis: Zur groben Fahrlässigkeit finden sich in den meisten Verträgen finden entsprechende Klauseln.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Auch und gerade bei einem Unfall mit Winterreifen im Sommer gilt: mit faire-Regulierung.de sind Sie auf der sicheren Seite. Das Beste daran: Sind Sie unverschuldet unfallgeschädigt, zahlen Sie selbst für unseren Service keinen Cent, denn die Abrechnung erfolgt einfach & direkt mit dem Unfallgegner.

Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unsere erfahrenen Spezialisten prüfen Ihren Fall sofort und erklären Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die bestmögliche Schadensregulierung wird für Sie eingeleitet und bis zur vollständigen Auszahlung für Sie vorangetrieben

 

Die Anschaffungsformen eines Neuwagens haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Während sich Opa und Oma noch über eine gefühlte Ewigkeit den frischen Neuwagen mühsam zusammensparten, wird heute geleast, was das Zeug hält.

Doch die neuen Spielregeln der Fahrzeugbeschaffung ziehen auch neue Fragen zu Versicherung und Schadensregulierung nach sich. Ein Unfall mit dem Leasingauto ist schnell passiert – doch was gilt es in diesem Fall eigentlich zu beachten?

In Kürze
  • Es wird zwischen unverschuldetem, verschuldetem und teilverschuldetem Unfall unterschieden. Jede Unfallart hat andere Folgen für Sie und Ihren Leasingpartner.
  • In der Regel überträgt der Leasinggeber dem Fahrzeughalter (Leasingnehmer) die Haftung.
  • Bei der Wahl der Werkstatt gilt es, die Partnerwerkstätten des Leasingpartners zu berücksichtigen – auch dann, wenn günstigere Optionen zur Auswahl stehen. (Bsp.: Mercedes-Benz Leasing wird Sie im Regelfall zu einer Mercedes-Benz Werkstatt schicken, auch wenn der Fastfitter an der Ecke billiger wäre.)
  • Wenn Sie sich Unterstützung bei der Unfallregulierung holen, muss diese sich – insbesondere bei Totalschäden – mit dem Leasinggeber abstimmen
  • Immer lohnt sich der Blick in den Leasingvertrag. Hier sind alle kritischen Punkte genau festgehalten. Lassen Sie sich von einem Spezialisten beraten.

Unfall mit Leasingfahrzeug: Was tun?

Wer in einem Crash mit seinem Leasingauto verwickelt ist, fragt sich zurecht, was nun eigentlich genau zu beachten ist. Grundsätzlich unterscheidet sich das Vorgehen wenig zu jedem anderen Unfall. Natürlich gilt: Ruhe bewahren, Unfallstelle sichern, die Situation analysieren und bestmöglich dokumentieren. Zunächst jedoch am wichtigsten: Schauen Sie, dass niemand verletzt wurde und, wenn doch, leisten Sie entsprechend Hilfe.

Erst, wenn diese Basics geregelt sind, stellen sich beim Unfall mit einem Leasingfahrzeug die Fragen nach Haftung, korrekter Meldung und Reparatur des PKW.

 

Schuldfrage und Haftung bei Unfall mit Leasingfahrzeug

Grundsätzlich wird hierbei zwischen dem unverschuldeten und dem selbstverschuldeten Unfall mit Leasingfahrzeug unterschieden. In der Regel gilt: Wer als Fahrzeughalter einen Unfall verursacht, verletzt nach § 832 BGB das Eigentum eines anderen. Da der Leasingvertrag üblicherweise die Haftung auf den Fahrzeughalter (also den eingetragenen Nutzer des geleasten Fahrzeugs) überträgt, muss dieser dann auch für den Schaden und damit einhergehende Reparaturen aufkommen.

Im Fall des fremdverschuldeten Unfalls mit Leasingfahrzeug – Sie wurden also beispielsweise von jemand anderem angefahren- haben sowohl Leasingnehmer als auch Leasinggeber Ansprüche gegenüber dem Unfallverursacher, da sie beide durch den Crash geschädigt wurden. Zum detaillierten Verständnis der Zuständigkeiten lohnt sich ein Blick in den Leasingvertrag. Dieser regelt normalerweise eindeutig, wer für Instandsetzung und Einforderung anfallender Kosten Sorge tragen muss.

Selbstverständlich gibt es auch den Fall des beidseitigem Verschulden. Typisches Beispiel ist die Schuldverteilung nach Spurwechsel-Unfällen. Bei denen nicht mehr klar zu ermitteln ist, wer in wessen Spur eingeschert ist. Hier mindern sich die möglichen Ansprüche des geschädigten Fahrzeughalters je nach Art und Ausmaß des eigenen Schuldanteils. Das Ergebnis: Jede Partei zahlt der anderen einen Anteil am Schaden des Gegenübers. Am eigenen Schaden werden Anteile selbst zu leisten sein oder durch die eigene Kaskoversicherung zu leisten sein.

Leasing-Unfall: Wer zahlt?

Die Frage nach Schuld und Haftung bei einem Unfall mit Leasingfahrzeugen ist vor allem aus versicherungstechnischer Sicht entscheidend. Dabei ist auch eine korrekte Schadensmeldung essenziell, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen.

Unser Tipp

Je zügiger und fachkundiger die Schadensmeldung erfolgt, desto besser. Die Versicherung des Verursachers steht nach einer korrekten Schadensmeldung als Erstes in der Pflicht.

 

 

Auch hinsichtlich der Wertminderung eines Fahrzeugs nach einem Crash lohnt sich der Blick in die Vertragsunterlagen. So zahlt der Leasingnehmer im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls nicht nur anfallende Reparaturkosten, sondern muss dem Leasinggeber im Falle einer Wertminderung ihm diese auch ersetzen. Schließlich gilt das Fahrzeug jetzt als Unfallfahrzeug und wird im Moment der Rückgabe einen geringeren Wert haben, als vereinbart. Trägt die Gegenpartei die Schuld für die Wertminderung kann der Leasingnehmer entsprechende Kosten einfordern, um die Wertminderung beim Leasinggeber zu ersetzen.

Reparatur nach Unfall mit Leasingfahrzeug: Was es zu beachten gilt

Auch ein Leasingfahrzeug nach einem Unfall reparieren zu lassen unterliegt den Regeln des Leasingvertrags. Sie sollten davon absehen, eine freie Werkstatt oder Ihren alten Schrauberfreund an der Ecke aufzusuchen. Die allermeisten Verträge sehen nämlich eine konkrete Auswahl an Partnerwerkstätten bzw. Vertragswerkstätten vor, in deren vertrauensvolle Hände Sie den Unfallwagen geben sollten. Denn die Leasinggeber will natürlich durch eine sachgerechte Reparatur den bestmöglichen Restwert des Fahrzeug sicherstellen. Schließlich steht zum Leasingende irgendeine Form der Weiterverwertung für den Leasinggeber an. (Verkauf, Export, Verwertung)

Anders verhält es sich beim Leasing-Unfall mit Totalschaden. In diesem Fall muss die Regulierung in besonders enger Abstimmung mit dem Leasinggeber erfolgen. Gemeinsam mit der Leasingbank wird dabei in den meisten Fällen eine Auflösung des Leasingvertrags vereinbart. Die genauen Konditionen dazu finden sich – Sie ahnen es – in den entsprechenden Verträgen.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Auch und gerade bei Schaden am Leasingfahrzeug gilt: mit faire-Regulierung.de sind Sie auf der sicheren Seite.

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Im faire-Regulierung Netzwerk wird der für Sie richtige Spezialist aktiviert, der umgehend Ihren Fall in Ihrem Sinn prüft und sich direkt mit einem Punkt-für-Punkt Plan mit Ihnen abstimmt.
  • Die bestmögliche Schadensregulierung wird ohne weiteren Aufwand für Sie eingeleitet. Von Gutachter über Mietwagen bis Reparatur wird alles für Sie umgesetzt.

Ein Fahrradunfall endet leider häufig mit Verletzungen. Der Radfahrer hat keine Knautschzone. Hinzu kommen mangelhafte Fahrradstrecken-Infrastruktur, zu hohe Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer oder auch unübersichtliche Kreuzungsbereiche.

Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, was nach einem Fahrradunfall unbedingt zu beachten ist und wie Sie Ihre Schadensansprüche wie Schmerzensgeld und Verdienstausfall geltend machen können.

In Kürze
  • Prinzipiell müssen nach einem Fahrradunfall die gleichen Maßnahmen und Schritte unternommen werden, wie bei einem Autounfall.
  • Die Polizei muss nicht immer bei einem Fahrradunfall gerufen werden. Jedoch sollte Sie bei Verletzen, schweren Schäden oder Verdacht auf Alkohol- oder Drogenkonsum verständigt werden.
  • Der Unfallverursacher – beziehungsweise dessen Versicherung – muss für die entstandenen Schäden aufkommen. Welche Versicherung einspringt, hängt davon ab, mit welchem Fahrzeug der Unfallverursacher unterwegs war.
  • Ein Schmerzensgeldanspruch ist zwar bei kleinen Kratzern oder minimalen Schürfwunden schwieriger durchzusetzen. Spätestens bei größeren Verletzungen ist es dringend zu empfehlen, diese Ansprüche professionell geltend zu machen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Was ist nach einem Fahrradunfall im Straßenverkehr zu tun?

Ein Unfall mit dem Fahrrad ist schnell passiert und eine absolute Ausnahmesituation für jeden Radfahrer. Besonders wichtig ist jedoch, dass Sie Ruhe bewahren. Versuchen Sie einen Überblick zu behalten und besonnen zu reagieren. Häufig passiert ein Fahrradunfall mit einem Auto und das Risiko für Verletzungen und Blechschäden ist groß. 

Prinzipiell müssen nach einem Fahrradunfall die gleichen Maßnahmen und Schritte unternommen werden, wie bei einem Autounfall. Bei einem Fahrradunfall stehen daher stets die beiden Delikte „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ (§ 142 Strafgesetzbuch) und „Unterlassene Hilfeleistung“ (§ 323c Strafgesetzbuch) im Raum. War der Radfahrer mit mehr als 1,6 Promille alkoholisiert, kann ihm auch der Autoführerschein entzogen werden.

Was ist also nach einem Fahrradunfall mit einem Auto zu tun – und in welcher Reihenfolge?

8 wichtige Schritte nach einem Fahrradunfall

  1. Das wichtigste Gebot heißt Ruhe und Übersicht zu bewahren. Ein Unfall ist eine ungewollte Herausforderung für Ihr Organisationstalent.
  2. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab. 
  3. Wählen Sie nun umgehend den Notruf unter der Nummer 112. 
  4. Leisten Sie nun Erste Hilfe. Wenn mehrere Personen helfen können, dann teilen Sie sich auf: Eine Person verständigt den Notruf. Die anderen Personen leisten gleichzeitig Erste Hilfe. Sind Sie verletzt, versorgen Sie sich und helfen Sie dann den anderen Unfallbeteiligten.
  5. Ist der Rettungsdienst da oder kam es zu keinen Verletzten, dann schauen Sie sich jetzt nach möglichen Zeugen um.
  6. Tauschen Sie mit Ihrem Unfallgegner die wichtigsten Personalien und machen Sie Fotos von der Unfallstelle und den Schäden.
  7. Kontaktieren Sie gegebenenfalls die Polizei, damit der Unfall mit Tagebuchnummer aufgenommen wird.
  8. Weiterhin sollten Sie in jedem Falle auch einen Unfallbericht schreiben und sich etwaige Verletzungen ärztlich attestieren lassen. Wie genau Sie die einzelnen Schritte besten tun können, haben wir Ihnen in diesem Ratgeber-Artikel zusammengefasst.

Fahrradunfall: Wann die Polizei rufen?

Der Standardsatz eines jeden Juristen gibt hier die richtige Antwort: „Es kommt darauf an.“ Gesetzlich muss nicht bei jedem Unfall gerufen werden. Bei kleinen Bagatellschäden ist es oft sinnvoll, die Behörde nicht zu kontaktieren und sich die Zeit und Umstände zu sparen. Bei größeren Schäden oder Personenschäden sollten Sie unbedingt die Polizei verständigen. Als Unfallverursacher sind Sie dann sogar dazu verpflichtet. Falls Sie vermuten, dass der Unfallgegner alkoholisiert oder Drogen genommen hat, sollten Sie den Unfall auf jeden Fall bei der Polizei melden.

Unser Tipp

Gibt es Streit bezüglich des Unfallhergangs oder der Unfallschuld oder weigert sich der Unfallgegner, seine Daten herauszugeben, raten wir Ihnen, die Polizei zu rufen. Dasselbe gilt, wenn Sie sich unter Druck gesetzt fühlen oder Sie den Eindruck haben, dass der Unfall provoziert wurde. Herrscht Einvernehmen über Unfallursache und Schuldfrage und es wurde niemand verletzt, reicht es regelmäßig aus, die Personalien auszutauschen.

Fahrradunfall: Diese Ansprüche stehen Ihnen zu

Wenn Sie als Fahrradfahrer selbst Unfallopfer sind, können Sie Schadensersatz verlangen, unter anderem für Ihr beschädigtes Fahrrad und auch Schmerzensgeld bei Verletzungen. Bei schweren Verletzungen sind auch Ihre Heilbehandlungskosten – z. B. Arzt und Physiotherapie – und eventuelle Verdienstausfälle für Sie zu berechnen und einzufordern. Nicht zuletzt liegen in der Position des sogenannten Haushaltsführungsschadens erhebliche Erstattungsansprüche für Sie, wenn Sie in Ihren Möglichkeiten zur normalen Haushaltsführung eingeschränkt sind. Die Geltendmachung erfolgt gegenüber dem Unfallgegner oder gegenüber der Haftpflichtversicherung des Fahrers. Die Kfz-Versicherung darf hierfür direkt in Anspruch genommen werden. 

Dazu muss jedoch zunächst geklärt werden, wer schuld ist. Dann kann die Haftungsfrage festgelegt werden. Wenn Sie uns hier kostenlos kontaktieren, geben unsere Experten Ihnen innerhalb kürzester Zeit eine grobe Einschätzung der Haftungsfrage.

 

Fahrradunfall: Welche Versicherung zahlt?

Steht fest, dass Sie nicht der Unfallverursacher sind, bleibt die Frage, welche Versicherung nun Ihre Schäden zahlen muss. Da es keine explizite Fahrradunfall-Versicherung gibt, kommt es darauf an, welches Fahrzeug der Unfallverursacher genutzt hat. Gut zu wissen: Bei einem Fahrradunfall wird dem Autofahrer sehr oft eine Teilschuld zugesprochen. Dies liegt an der sogenannten „Betriebsgefahr“ des Autos. Dies bezieht die Tatsache ein, dass Autos gefährlicher sind als Fahrräder. Wenn sich der Radfahrer grob verkehrswidrig verhält – beispielsweise bei rot über die Kreuzung fährt -, haftet er allerdings allein.

Wichtig

Bei einem Fahrradunfall mit einem Auto ist die Kfz-Versicherung zuständig, wenn der Autofahrer Unfallverursacher ist. Hat ein Radfahrer einen anderen Fahrradfahrer geschädigt, zahlt die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers. Gleiches gilt bei durch Fußgänger verursachte Unfälle.

Sind Sie Unfallverursacher und wurden dabei selbst verletzt, ist für Ihre Körperschäden Ihre eigene Unfallversicherung der richtige Ansprechpartner. Fand der Unfall auf direktem Weg von oder zu Ihrer Arbeitsstätte statt, haben Sie als Angestellte(r) regelmäßig auch Ansprüche gegen die gesetzliche Unfallversicherung.

Ist der Unfallverursacher Fußgänger oder Fahrradfahrer und hat keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, haftet er mit seinem Privatvermögen. Autofahrer in Deutschland hingegen sind verpflichtet, diese Versicherung abzuschließen. Damit die Versicherung nun auch zahlt, muss schnellstmöglich Kontakt zur gegnerischen Versicherung hergestellt werden. Der Versicherung müssen dafür auch alle nötigen Unterlagen und Informationen zugespielt werden. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

Ausnahme: Fahrradunfall auf dem Weg zur Arbeit

Ein Fahrradunfall auf dem Weg zur Arbeit ist ein sogenannter „Wegeunfall“. Dieser muss auch der gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet werden. Die Meldung geht oft über den Arbeitgeber.

Fahrradunfall unter Alkoholeinfluss

Verursachen Sie unter Alkoholeinfluss einen Fahrradunfall, riskieren Sie, dass die Versicherung ihre Leistungen reduziert oder sogar komplett streicht. Auch kann Ihnen der Autoführerschein entzogen werden.

Fahrradunfall in falscher Fahrtrichtung

Fahren Sie als Fahrradfahrer auf der falschen Fahrbahnseite, zieht das möglicherweise eine Mitschuld nach sich.

Fahrradunfall mit Kopfhörern

Passiert ein Fahrradunfall, weil die Musik zu laut war und Sie nicht richtig hören konnten, ist es möglich, dass sowohl Unfall- als auch Privathaftpflichtversicherungen ihre Schadenszahlungen gravierend reduzieren.

Fahrradunfall ohne Helm

Ein Fahrradunfall ohne Helm hat keinen Einfluss auf die Versicherungszahlung. Jedoch ist es allein aus Sicherheitsaspekten ratsam, einen Helm zu tragen. Eine Ausnahme gilt für Rennradfahrer.

Schmerzensgeld nach Fahrradunfall

Ob Sie als Geschädigter Schmerzensgeld erhalten oder nicht, hängt maßgeblich von der Schwere des Ihnen entstandenen Schadens ab. Handelt es sich um gravierende Verletzungen und nicht um kleine Kratzer oder minimale Schürfwunden, ist es ratsam, Schmerzensgeldansprüche zu stellen. Unsere Verkehrsrechtsspezialisten können Ihre möglichen Ansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend machen. Wichtig für die Schadensregulierung ist jedoch, dass Sie bei Verletzungen einen Arzt aufsuchen und die Verletzungen dokumentieren lassen. Wir empfehlen Ihnen auch Fotos von den Verletzungen zu machen.

So gehen Sie nach einem Fahrradunfall vor

Es kam zu einem Fahrradunfall und Sie sind nicht schuld daran oder sind sich nicht sicher? Wir helfen Ihnen. Unser Spezialisten-Netzwerk unterstützt Sie kompetent und persönlich und übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls für Sie. 

Das bewährte Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das für Sie zweckmäßige weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern. 

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

 

Egal, ob mit Neuwagen oder Liebhabermodell — irgendwann wird für jeden Autofahrer ein Werkstattbesuch fällig. Immer häufiger werden Fahrzeughalter dann mit dem Begriff der Werkstattbindung konfrontiert. Spätestens wenn es im Falle eines Crashs aber einmal schnell gehen muss, sollte bei diesem Thema Klarheit herrschen. 

In welchen Fällen existiert also eine solche Bindung? Was gilt es zu beachten? Und welche besonderen Vor- oder Nachteile ergeben sich aus ihr? — Unser Ratgeber klärt auf.

In Kürze
  • Viele Kaskoversicherungen locken mit guten Konditionen, verlangen im Reparaturfall allerdings eine Bindung an bestimmte Partnerwerkstätten. 
  • Eine Werkstattbindung geht oft mit weiteren Vorzügen wie Abhol- und Mietwagenservice für die Dauer der Reparatur einher. 
  • Problematisch: Fahrzeughalter werden in der freien Wahl der Werkstatt eingeschränkt. Zudem kollidiert die Werkstattbindung häufig mit Garantieregelungen bei Neuwagen oder Leasingfahrzeugen.
  • Wer die Vorgaben der Werkstattbindung missachtet, muss mit empfindlichen Vertragsstrafen rechnen.

 

Werkstattbindung — Was heißt das eigentlich?

Der Begriff der Werkstattbindung ist, wenig überraschend, ziemlich selbsterklärend: Der Fahrzeughalter verpflichtet sich im Falle notwendiger Überprüfungen oder Reparaturen — etwa nach einem Verkehrsunfall — eine bestimmte Werkstatt aufzusuchen.  Dabei muss es sich nicht um eine einzige Anlaufstelle handeln. Vielmehr gilt die Bindung häufig für ein Netzwerk oder Verbund verschiedener Werkstätten, zu denen das Auto gebracht werden kann.

Unter welchen Bedingungen gilt eine Werkstattbindung?

Eine Werkstattbindung gilt häufig bei KfZ-Kaskoversicherungen. Besonders Fahranfänger profitieren in diesen Fällen von den üblicherweise günstigen Konditionen des Versicherers.

Welche Werkstatt bei Werkstattbindung anzusteuern ist, ist leicht herauszufinden. Der Versicherer baut meist ein ganzes Netzwerk aus Partnerwerkstätten auf. Die Schrauber profitieren von einer stabilen Auftragslage und arbeiten ihrerseits zu günstigeren Konditionen.

In der Regel müssen Sie sich als Versicherter im Schadensfall nicht selbst auf die Suche nach der Partnerwerkstatt begeben — Sie bekommen sie durch die Versicherung zugeteilt.

Wichtig

Wichtig: Die Bindung gilt meist nur im Kaskoschadensfall. Zur Fahrzeugwartung können Sie weiterhin die Werkstatt um die Ecke aufsuchen — auch wenn sie nicht zum Netzwerk des Versicherers gehört.

 

Werkstattbindung: Vorteile und Nachteile

Selbstverständlich hat die Werkstattbindung Vor- und Nachteile, von denen manche offensichtlich, andere erst auf den zweiten Blick entscheidend sind. Grundsätzlich gilt es, vor einer Entscheidung für oder gegen eine entsprechende Versicherung, beide Seiten abzuwägen. 

Vorteilhaft sind vor allem Kosten und Sonderkonditionen. Gerade für Fahranfänger lohnen sich Versicherungspakete, bei denen bares Geld gespart werden kann. Häufig sehen diese Kaskoversicherungen eine Werkstattbindung vor, locken aber auch mit speziellen Leistungen: So profitieren Sie im Schadensfall häufig sogar von einem Abholservice, der das beschädigte Fahrzeug zur Werkstatt bringt und nach der Reparatur von dort auch wieder abholt. In einigen Fällen lässt die Versicherung sogar einen Mietwagen für die Dauer der Reparatur springen.

So verlockend all das klingt — auch bei der Werkstattbindung ist nicht alles Gold, was glänzt. Zunächst einmal handelt es sich um eine Bindung, was bedeutet, dass sie Fahrzeughaltern keinerlei Freiheit bei der Auswahl der Werkstatt lässt und somit von vornherein den Handlungsspielraum im Schadensfall minimiert. Das kann vor allem in ländlichen Regionen ohne Abholservice entscheidend sein: Längere Wege und entsprechend größere Zeitaufwände sind der Preis. 

Auch stolze Neuwagenbesitzer sollten bei Versicherungen mit Werkstattbindung vorsichtig sein: Kulanzleistungen vom Hersteller werden nach Ablauf der Garantie meist nur dann gewährt, wenn der Fahrzeughalter für Reparaturen eine Vertragswerkstatt vom Händler aufsucht. Eine solche Regelung liegt oft mit der Werkstattbindung einer Versicherung über Kreuz.

Werkstattbindung nicht beachtet. Und nun?

Wer sein Auto bei einer anderen als den vorgesehenen Partnerwerkstätten reparieren lässt, muss mit Konsequenzen rechnen: Die Palette reicht hier vom Anstieg der Selbstbeteiligung bis zur Vertragsstrafe.

Mindestens aber müssen Sie damit rechnen, einen Teil der Reparaturkosten selbst zu tragen. Die Höhe orientiert sich dabei an den Preisen einer Reparatur der Versicherungspartner. Da diese in der Regel niedriger sind, müssen Sie die entsprechende Differenz auf Ihre Kappe nehmen. Je nach vertraglicher Regelung müssen Sie sogar die gesamten Kosten tragen, wenn Sie die Werkstattbindung umgehen.

Anders verhält es sich im Ausland: Kommt es hier zu einem Kaskoschaden, der direkt behoben werden muss, gilt die Werkstattbindung normalerweise nicht. Schauen Sie im Zweifelsfall in Ihre Versicherungsunterlagen.

Ihr Weg zur fairen Regulierung

Ganz egal, ob mit oder ohne Werkstattbindung — bei einem Unfallschadens gilt es, richtig zu handeln. Bei faire-Regulierung leiten wir Sie sicher und erfolgsorientiert durch Schadensmeldungsdschungel.

  • Melden Sie uns Ihren Schaden unmittelbar nach dem Crash über unsere Online-Plattform oder telefonisch unter 0800 30 111 60 — am besten noch vom Unfallort aus. 
  • Wir ermitteln den richtigen Ansprechpartner aus unserem Netzwerk und nehmen Ihren Fall zielorientiert auf. 
  • Unsere Mitarbeiter prüfen Ihre Daten sorgfältig und melden sich mit einem Schritt-für-Schritt-Vorgehen umgehend bei Ihnen zurück. 
  • Wir begleiten Sie durch den Prozess der Regulierung und leiten die verlässliche und erfolgsorientierte Abwicklung in die Wege.  

Straßenbahnen sind bis zu 65 km/h schnell, haben bei mehr als 30 Tonnen Gewicht deutlich längere Bremswege als Kraftfahrzeuge und Ausweichen ist für sie keine Option.

Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie das Risiko für einen Straßenbahnunfall reduzieren können, wie Sie sich nach einem Unfall richtig verhalten und wer für den entstandenen Schaden aufkommen muss.

In Kürze
  • Hauptursache für Straßenbahn-Unfälle sind Verkehrsverstöße anderer Verkehrsteilnehmer. 
  • Besonders häufig passieren Unfälle mit der Straßenbahn im Kreuzungsbereich.
  • Durch Achtsamkeit haben Sie gute Chancen, einen Straßenbahnunfall zu vermeiden.
  • Straßenbahnen haben gemäß der Straßenverkehrsordnung generell Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmern.
  • Geraten Sie unverschuldet in einen Unfall mit einer Straßenbahn, muss grundsätzlich die Versicherung der jeweiligen Verkehrsbetriebe zahlen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen gerne bei der Schadensregulierung nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall weiter.

 

Welche Ursachen kann ein Unfall mit einer Straßenbahn haben?

Besonders häufig passieren Unfälle zwischen Verkehrsteilnehmern und der Straßenbahn im Kreuzungsbereich. Die Ursachen dafür sind vielseitig. Wir haben Ihnen einige häufige Ursachen aufgelistet:

  • Verstoß gegen die Vorfahrtsregeln
  • Unachtsamkeit der Verkehrsteilnehmer
  • Überqueren der Straße, obwohl diese befahren ist
  • Überfahren einer roten Ampel
  • Zu wenig Abstand zur Straßenbahn
  • Zu nahes Parken an den Schienen

Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer werden bei diesen Unfällen häufig sehr schwer verletzt. Verursacht werden die Unfälle mit der Straßenbahn jedoch auch vorwiegend von diesen drei Gruppen. Eher selten wird der Unfall durch den Straßenbahnfahrer selbst verursacht.

Wie kann ein Unfall mit einer Straßenbahn vermieden werden?

Achtsamkeit ist das Stichwort! Dadurch, dass Straßenbahnen sehr schwer sind und auf Schienen fahren, können sie nicht ausweichen und haben sehr lange Bremswege. Überqueren Sie daher nie die Schienen, ohne sicherzugehen, dass keine Straßenbahn in Sichtweite ist. Vermeiden Sie auch unbedingt Ablenkungen wie das Smartphone oder laute Musik. Unterschätzen Sie auch nicht die Geschwindigkeit der Straßenbahn und lassen Sie diese sicherheitshalber lieber vorbeifahren, bevor Sie die Schienen überqueren.

Welche Maßnahmen sind nach dem Unfall einzuleiten?

Nach einem Straßenbahnunfall sind die üblichen Schritte zur Unfallsicherung einzuleiten. Sie müssen dabei 

  • die Unfallstelle absichern,
  • die Polizei informieren,
  • bei Verletzten die Rettungskräfte rufen und Erste Hilfe leisten
  • und den Unfall bei Ihrer Versicherung melden. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

5 Tipps dazu, was Sie nach einem Unfall unbedingt tun sollten, lesen Sie hier.

 

Haben Straßenbahnen immer Vorfahrt?

Die Regelungen zur Vorfahrt regelt die so genannte Straßenverkehrsordnung (StVO). Nach der StVO haben Straßenbahnen grundsätzlich Vorfahrt.

Wichtig

Die § 2 und § 9 StVO bestimmen, dass Schienenfahrzeuge – und damit auch die Straßenbahn – stets Vorrang zu gewähren ist.

Gut zu wissen: Bei Abbiegevorgängen von Kraftfahrzeugen, welche die Schienen überqueren müssen, haben Straßenbahnen auch bei einer grünen Ampel für die Autos Vorfahrt.

Auch wenn Straßenbahnen grundsätzlich Vorrang haben, stellt sich die Frage, wer bei einem Unfall mit der Straßenbahn schuld ist. Sehr häufig tragen Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer, Fußgänger oder Radfahrer Schuld, da sie die Vorfahrtsregeln der StVO missachten. Doch auch dem Straßenbahnfahrer oder dem Verkehrsbetrieb kann im Einzelfall eine Mitschuld oder eine Mithaftung am Unfallereignis zugesprochen werden. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Straßenbahnfahrer ordnungswidrig oder fahrlässig handelt. Kann die Schuldfrage nicht abschließend geklärt werden, ist auch eine Haftungsteilung zwischen den Unfallbeteiligten möglich.

Wichtig

Auch wenn häufig nicht der Straßenbahnfahrer am Unfall schuld ist, sollten Sie sich nicht vorschnell selbst belasten oder gar ein Schuldanerkenntnis am Unfallort abgeben. Wenn Sie sich stattdessen an uns wenden, geben unsere Experten Ihnen eine erste Einschätzung der Schuldfrage innerhalb kürzester Zeit.

Wer zahlt bei einem Autounfall mit der Straßenbahn?

Da die Straßenbahn generell Vorrang hat, kann Ihnen als Autofahrer grundsätzlich vorgeworfen werden, diesen Vorrang missachtet zu haben. Daher haften auch meistens die Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer. Sind Sie verletzt worden, zahlt Ihre eigene Krankenkasse. Einen Anspruch auf Schmerzensgeld haben Sie allerdings nicht. Wurden auch in der Straßenbahn Personen verletzt, können diese Ansprüche gegen Sie als Unfallverursacher geltend machen.

Wichtig

Sind Sie unverschuldet in den Unfall geraten, dann muss in der Regel die Versicherung des jeweiligen Verkehrsbetriebs Ihren Schaden bezahlen.

 

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind in einen Unfall mit einer Straßenbahn geraten? Wir helfen Ihnen. Das faire-Regulierung Spezialisten-Netzwerk übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls.

Das ausgezeichnet bewertete Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang kostenfrei und unverbindlich telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller hier online.
  • Unser erfahrenes Team aus Verkehrsrecht-Spezialisten prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das für Sie zweckmäßige Vorgehen.
  • Sie erhalten einen persönlichen Ansprechpartner und die Schadensregulierung wird eingeleitet. Ihre Ansprüche werden kompetent und persönlich für Sie reguliert und ausgezahlt. 

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, digital, zeitsparend und freundlich.

Sommerreifen, Winterreifen oder doch die Allwetterreifen? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, ob Sie Ihre Sommerreifen im Winter weiter benutzen dürfen und welche Bußgelder Sie bei Verstößen rund um das Thema erwarten können.

In Kürze
  • In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht.
  • Das heißt für Sie, dass Sie bei winterlichen Verhältnissen mit Winterreifen oder Ganzjahres- oder Allwetterreifen fahren müssen.
  • Tun Sie das nicht, droht Ihnen ein Bußgeld und bei einem Verkehrsunfall kann Ihnen die Versicherung die Leistungen erheblich kürzen – auch für Sie als eigentlich Geschädigten.

Die richtige Reifenart finden

Der grundlegende Unterschied zwischen Winter- und Sommerreifen besteht zwischen dem Reifenprofil und der Gummimischung. Die Gummimischung ist aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer bei Sommerreifen härter. Winterreifen sind hingegen durch eine weichere Gummizusammensetzung und viele kleine Lamellen gekennzeichnet, damit das Profil der Reifen bei Schnee oder Glatteis besser haftet.

Im Winter haben Sie die Wahl zwischen klassischen Winterreifen und Ganzjahres- oder Allwetterreifen. Winterreifen sind am Alpine-Symbol (Schneeflocke + Berg) zu erkennen. Sie geben dem Fahrer zusätzlichen Grip bei Schnee auf der Straße. Ganzjahres- oder Allwetterreifen können das ganze Jahr bei allen Straßenverhältnissen gefahren werden, da sie die Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen kombinieren und die Kennzeichnung „M+S“ oder das Alpine-Symbol haben.

Unser Tipp: Die Reifenwahl ist entscheidend um Ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu sichern. Ganzjahres- oder Allwetterreifen klingen verlockend, da Sie nur einen Reifensatz brauchen. Beachten Sie jedoch, dass bei Benutzung dieser Reifen die Abnutzung größer ist und Sie mit einem größeren Kraftstoffverbrauch rechnen müssen.

Wichtig

Reifen mit der Kennzeichnung „M+S“ ohne das Alpine-Symbol gelten nur noch bis zum 30. September 2024 als wintertauglich!

Alpine-Symbol auf Winterreifen

Ab dem 01.10.2024 Pflicht: Winterreifen mit Alpine-Symbol | Quelle: ADAC e.V./Wolfgang Grube

Hinweis: Nach dem 30. September 2024 dürfen nur noch Reifen mit dem Alpine-Symbol bei winterlichen Straßenverhältnissen genutzt werden. Auch müssen Ihre Reifen ein Mindestprofil von 1,6 Millimeter aufweisen. Empfohlen wird jedoch ein Mindestprofil von 4 Millimetern. Auch sollten Sie Ihre Reifen alle sechs Jahre wechseln, da die Gummierung hart oder spröde werden kann. Das kann besonders im Winter zu schlechtem Grip führen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel?

Tipp

Von “O bis O” lautet die Faustregel beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen. Das heißt, dass Sommerreifen zwischen Ostern und Oktober und Winterreifen zwischen Oktober und Ostern genutzt werden sollten.

Doch Vorsicht! Diese Faustregel ist keineswegs gesetzlich verpflichtend. Rechtlich gesehen gibt es in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht. Das heißt, dass die Nutzung von Winterreifen nicht an ein bestimmtes Datum gebunden ist, sondern maßgeblich von den Wetterbedingungen abhängt. Bahnen sich winterliche Straßenverhältnisse mit glatten Straßen und Schneematsch an, sollten Sie mit Winterreifen fahren. Die Winterreifenpflicht ist nur erfüllt, wenn alle Räder des Fahrzeugs mit Winterreifen oder Ganzjahres- oder Allwetterreifen bezogen sind.

Welche Bußgelder drohen beim Fahren mit Sommerreifen im Winter?

In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht nach der Straßenverkehrsordnung (StVO). Autofahrer müssen nach § 2 Absatz 3a der StVO bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte“ mit Winterreifen fahren, welche den Anforderungen des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Das heißt für Sie, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Reifen mit dem Alpine-Symbol der der Kennzeichnung „M+S“ verwenden müssen.

Wichtig

Wenn Sie bei Schnee, Glätte, Matsch oder Glatteis mit Reifen fahren, die nicht geeignet für winterliche Verhältnisse sind, müssen Sie mindestens mit einem Bußgeld ab 60€ und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Tipp: Diese Vorschriften gelten nur für das Fahren im Straßenverkehr! Parken dürfen Sie auch im tiefsten Winter mit Sommerreifen.

Zahlt die Versicherung bei einem Unfall mit Sommerreifen im Winter?

Das Fahren mit Sommerreifen im Winter kann gefährlich enden. Unfälle wegen der Benutzung der Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen sind schnell passiert, da bei Schnee der Grip fehlt und der Bremsweg verlängert wird. Sie handeln dabei meist grob fahrlässig und das kann zu Problemen mit der Unfallregulierung durch Ihre Versicherung führen.

Kommt es wegen der falschen Bereifung bei winterlichen Straßenverhältnissen zu einem Unfall, kann dies zur erheblichen Leistungskürzungen der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit führen.  Grob fahrlässig handelt ein Verkehrsteilnehmer, wenn er in außergewöhnlichem Maß gegen die Verkehrsgebote verstößt und naheliegende Überlegungen gar nicht erst macht.

Auch bei der Haftpflichtversicherung hat die falsche Bereifung erhebliche Auswirkungen, da es hier aus demselben Vorwurf der groben Fahrlässigkeit zu einer Mithaftung des Geschädigten kommen kann. Wer nämlich bei Schnee oder Glatteis noch mit Sommerreifen fährt, stellt eine erhöhte Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Selbst bei eigentlich unverschuldeten Unfällen können Sie mit haftbar gemacht werden, wenn der Unfall mit der richtigen Bereifung hätte vermieden werden können.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, waren aber mit Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen unterwegs? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und entwickelt mit Ihnen individuell das weitere Vorgehen.
  • Ihre Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent und bestens bewertet.

 

Schneiden, drängeln, ausbremsen – wer kennt das im Straßenverkehr nicht? Da fühlt man sich manchmal genötigt, auszuweichen oder gar schneller zu fahren. Doch ab wann erfüllt solch ein Verhalten den Straftatbestand der Nötigung?

Um diese Frage zu beantworten, sind sehr viele Faktoren einzubeziehen, da jeder Fall individuell zu betrachten ist. Wir geben Ihnen in diesem Ratgeber einen Einblick und anschauliche Beispiele zur Nötigung im Straßenverkehr.

In Kürze
  • Die Nötigung ist in § 240 des Strafgesetzbuches geregelt und stellt eine Straftat dar.
  • Eine Nötigung im Straßenverkehr kann durch ein empfindliches Übel oder durch Gewalt gegeben sein. Jedoch ist jeder Fall einzeln zu bewerten.
  • Eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr kann telefonisch oder auch persönlich bei der Polizei oder Onlinewache Ihres jeweiligen Bundeslandes erfolgen.
  • Die Strafe für eine Nötigung im Straßenverkehr ist entweder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe von 20 bis 40 Tagessätzen. Hinzu können die Entziehung der Fahrerlaubnis und 3 Punkte in Flensburg, sowie ein bis zu dreimonatiges Fahrverbot und eine Sperrfrist für die Beantragung einer neuen Fahrerlaubnis kommen.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter und übernehmen Ihre Unfallregulierung 100% kostenfrei für Sie.

Was ist Nötigung im Straßenverkehr?

Da es eine „Nötigung im Straßenverkehr“ nicht explizit als eigenen Paragrafen gibt, ziehen Juristen hierzu § 240 des Strafgesetzbuches (StGB) heran.

Wichtig

Nach § 240 des Strafgesetzbuches (StGB) handelt es sich um eine Nötigung, wenn ein Mensch durch Gewalt oder durch Androhung von Gewalt zu einer Tat oder dem Unterlassen einer Tat gezwungen wird.

Im Straßenverkehr kann eine Nötigung zum Beispiel durch zu dichtes Auffahren vorliegen, wenn der andere Fahrer dadurch so stark unter Druck gesetzt wird, dass er Angst um sein Leib und Leben hat und so gezwungen wird, die Fahrbahn gegen seinen Willen zu wechseln. Der auffahrende Fahrer muss auch den Vorsatz haben, den anderen Fahrer zu nötigen.

Wann wird aus verkehrswidrigem Verhalten eine Nötigung im Straßenverkehr?

Doch Vorsicht! Nicht jedes rechtswidrige Verhalten ist gleich eine Nötigung. Was ist also erlaubt und was ist strafbar?

Macht zum Beispiel ein Fahrer vor dem Überholen per Lichthupe auf sich aufmerksam, nötigt er den vorausfahrenden Fahrer nicht sofort. Grund dafür ist, dass die Nötigung im Straßenverkehr eine vorsätzliche Behinderung voraussetzt. Die kurze Lichthupe vor dem Überholen auf Straßen außerhalb von geschlossenen Ortschaften ist nach der Straßenverkehrsordnung (§ 5 Abs. 5 StVO) als Warnfunktion sogar erlaubt! Dieses Verhalten kann jedoch zu einer Nötigung werden, wenn der Fahrer immer dichter auffährt und gleichzeitig ständig Lichthupe gibt, damit die Fahrspur „endlich“ frei gemacht wird und der vorausfahrende Fahrer sich gezwungen fühlt zu weichen.

Generell ist die Nötigung in zwei Gruppen einzuteilen. Die Nötigung mit Gewalt und die Nötigung durch ein empfindliches Übel.

Nötigung im Straßenverkehr durch ein empfindliches Übel

Diese Form der Nötigung ist erfüllt, wenn wenn der Täter dem Opfer mit einer Situation droht, auf deren Verlauf er Einfluss zu haben vorgibt. Ein Beispiel: der Fahrer hinter Ihnen droht damit, Sie „anzuschieben“, wenn Sie nicht augenblicklich über die rote Ampel fahren und den Weg freimachen. Er nimmt Einfluss auf Ihren Wartewillen bis zur nächsten Grünphase, dass sie vermutlich aus Angst sofort Gas geben würden.

Dabei ist es irrelevant, ob das Fahrzeug hinter Ihnen tatsächlich so leistungsstark ist, dass es ihr Fahrzeug „anschieben“ könnte. Natürlich muss hier jedoch besonders auf den Einzelfall geschaut werden, da eine pauschale Einordnung des jeweiligen Verhaltens im Nachgang oft nur schwer möglich ist.

Nötigung im Straßenverkehr durch Gewalt

Diese liegt dann vor, wenn der Täter psychisch oder mit körperlicher Gewalt auf sein Opfer im Straßenverkehr einwirkt, um ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen.

Ein Beispiel für psychische Gewalt: eine Gruppe Menschen stellt sich auf die Fahrbahn, um die Autofahrer am Weiterfahren zu hindern. 

Weitere Beispiele für Nötigung im Straßenverkehr:

  • Behinderung beim Überholen durch beharrliches Fahren auf der linken Seite der Fahrbahn trotz freier rechter Spur oder abruptes Abbremsen
  • Zu dichtes Auffahren und gleichzeitiges Drängeln bei hohem Tempo oder ein absichtliches Langsamfahren mit einem plötzlichen Ausscheren
  • Bremsen ohne Grund oder ein plötzlicher Fahrbahnwechsel
  • Vorsätzliches Ausbremsen

Um eine Nötigung klar von anderem verkehrswidrigen Verhalten abzugrenzen, muss insbesondere die Fahrgeschwindigkeit, der Abstand zum nächsten Fahrzeug, die Länge der Fahrbahnstrecke und die Dauer des nötigenden Verhaltens mit einbezogen werden. So ist zum Beispiel das bloße Zeigen des Stinkefingers noch keine Nötigung, aber sicher eine Beleidigung.

In drei Schritten zur Anzeige

Wenn Sie sich durch andere Verkehrsteilnehmer genötigt fühlen, oder eines der vorherigen Beispiele auf ihre Situation zutrifft, dann sollten Sie Anzeige erstatten.

Wie kann ich eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr erstatten?

  1. Ist die Situation, in die Sie geraten sind, anzeigewürdig? Diese Entscheidung liegt bei Ihnen. Wir finden, dass ein Versuch (auch wenn sie sich nicht 100% sicher sind) nicht schadet. Die Beamten können Ihre Anzeige auch einfach ablehnen, wenn keine Nötigung vorlag.
  2. Merken Sie sich unbedingt das Kennzeichen, den Fahrzeugtyp, die Automarke und Autofarbe. Im Idealfall haben Sie sich auch das Aussehen des Fahrers gemerkt. Auch ist besonders wichtig, was wann wo wie genau passiert ist. Notieren Sie alle Infos.
  3. Nun können Sie all diese Infos bei der Erstattung Ihrer Anzeige vermerken. Dies geht telefonisch oder auch persönlich bei der Polizei oder Onlinewache Ihres jeweiligen Bundeslandes.

Hinweis: Einen Zeugen brauchen Sie nicht, da Sie keinen direkten Vorteil aus der Anzeige ziehen. Ihnen als Anzeigeerstatter wird in der Regel geglaubt, da Sie die Mühen auf sich nehmen, den Vorfall anzuzeigen.

Wie geht es nach der Anzeige weiter? Nachdem die Anzeige erstattet wurde, wird die Polizei versuchen, den Täter zu finden. Dieser muss sich dann schriftlich äußern. Sollte es zu einer Verhandlung kommen, müssen Sie als Zeuge erscheinen.

 

Welche Strafen drohen?

Bei einer Nötigung im Straßenverkehr drohen dem Täter eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe von 20 bis 40 Tagessätzen. Ein Tagessatz entspricht einem Tagesgehalt, also einem Dreißigstel seines monatlichen Nettogehalts. Hinzu können die Entziehung der Fahrerlaubnis und 3 Punkte in Flensburg, sowie ein bis zu dreimonatigem Fahrverbot und eine Sperrfrist für die Beantragung einer neuen Fahrerlaubnis kommen. Sollte es sich jedoch nur um eine Ordnungswidrigkeit und nicht um eine Nötigung handeln, erwartet den Täter ein Bußgeld.

Gut zu wissen: Steht Ihre Aussage gegen die Aussage des Angeklagten und es gibt keine Zeugen, wird nach Ermessen des Richters entschieden. Spätestens jetzt empfiehlt es sich, einen Anwalt hinzuzuziehen, da dieser vergleichbare Fälle kennt und vor Gericht gezielt argumentieren kann. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie wurden im Straßenverkehr genötigt und es kam zu einem Unfall? Wir helfen Ihnen. Unser Spezialisten-Netzwerk übernimmt die komplette Abwicklung des Schadenfalls. Einer unkomplizierten und korrekten Schadensregulierung stehen nun jegliche Türen offen.

Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.