Nach einem Unfall stellen sich viele Autofahrer die Frage, ob sie ihren Unfallwagen noch verkaufen können. Zwar ist es nicht ganz einfach einen Unfallwagen zu verkaufen, aber oft gibt es lohnende Alternativen zum Schrottplatz.

In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, was Sie wissen müssen, um Ihren Unfallwagen verkaufen zu können.

Ab wann gilt mein verunfalltes Fahrzeug als „Unfallwagen“?

Nicht jedes Auto, welches in einen Unfall geraten ist, muss gleich als Unfallwagen gekennzeichnet werden. Doch ab wann gilt ein verunfalltes Fahrzeug als Unfallwagen?

Leider hat der Gesetzgeber hierzu keine klare Regelung getroffen. Als Unfall gilt juristisch gesehen jedes Ereignis, welches plötzlich, unbeabsichtigt und physisch oder mechanisch einen dauerhaften Schaden verursacht. Das schließt nicht nur einen Verkehrsunfall mit ein, sondern auch Einflüsse durch Brand, Wasser oder Hagel.

Auch nicht ganz klar abgrenzbar ist die Grenze zwischen Bagatellschaden und Unfallschaden. Standardmäßig kann man sich an der Bagatellgrenze von 200€ orientieren. So fallen kleine Kratzer oder Beulen noch unter die Bagatellgrenze. Fahrzeuge mit solch minimalen Schäden müssen nicht als Unfallwagen gekennzeichnet werden.

Gut zu wissen

Bagatellschäden müssen Sie beim Verkauf nicht von sich aus ansprechen, allerdings sind Sie auf Nachfrage dazu verpflichtet Auskunft zu geben. Liegt der Schaden über der Bagatellgrenze, dann müssen Sie ihn ansprechen. Verschweigen Sie den Schaden, handeln Sie arglistig. Haben Sie den Käufer wider besseren Wissens nicht über den tatsächlichen Zustand informiert, hat er Schadensersatzansprüche. Auch verliert beim Privatverkauf der Haftungsausschluss seine Gültigkeit. Sie rutschen dann ganz schnell für zwei Jahre in die Gewährleistung. Auch ist eine Rückabwicklung des Kaufs denkbar.

Fachgerecht repariertes Fahrzeug verkaufen

Ihr Fahrzeug wurde nach einem Verkehrsunfall bereits fachgerecht repariert und Sie möchten dieses nun verkaufen?

Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Ein Fahrzeug, bei welchem alle Schäden fachgerecht beseitigt wurden, muss im Vergleich zu einem unfallfreien Gebrauchtwagen nicht sonderlich im Preis einbüßen. Häufig ist der Erlös nur wenig geringer als bei einem unfallfreien Fahrzeug.

Oft ist das Autohaus, welches die herstellergerechte Reparatur ausgeführt hat, auch ein guter Ansprechpartner für die Inzahlungnahme des Fahrzeuges.
Warum: Die Werkstatt weiß nun sehr genau, wie gut das Fahrzeug ist und welche Teile verbaut wurden. Oft haben die Verkäufer sogar schon einen Interessenten im Auge, dem sie das top instandgesetzte Fahrzeug weiterverkaufen können. Gleichzeitig entstehen durch den Erwerb des Nachfolgefahrzeuges zusätzliche Marge, die als Preisvorteil an Sie weitergegeben werden können.

Wichtig

Sie müssen die Reparatur beim Verkauf dokumentieren können. In der Regel reichen hierfür die detaillierte Reparaturrechnung der Werkstatt und das Schadensgutachten aus.

Besonders beim Gebrauchtwagenverkauf ist es wichtig, transparent mit dem behobenen Schaden umzugehen. Käufer sind in der Regel eher misstrauisch und je transparenter Sie sind, umso mehr Vertrauen können Sie gewinnen.

Hinweis: Private Anbieter können beim Verkauf ihres Unfallfahrzeuges im Kaufvertrag die Haftung ausschließen. So gehen Sie sicher, dass die nicht bei bereits bestehenden, aber versteckten Schäden blechen müssen. Geben Sie auch keine Garantien, die sich im Nachhinein als falsch erweisen können. Mit Garantien sind Zusicherungen gemeint, zum Beispiel darüber, ob der originale Motor verbaut ist. Beschreiben Sie im Kaufvertrag den Zustand des Fahrzeuges so genau wie möglich. Dokumentieren Sie den Unfall mit der selben Sorgfalt.

Auto mit Totalschaden verkaufen

Sie möchten Ihr Auto mit einem Totalschaden verkaufen? Hierzu ist zunächst wichtig zu wissen, wann ein Totalschaden vorliegt. Ein wirtschaftlicher Totalschaden ist dann gegeben, wenn die Reparatur nicht mehr rentabel ist. Wenn ein Fahrzeug gleicher Art und Güte am Markt für weniger Geld zu beschaffen ist, als die fachgerechte Reparatur kosten würde, handelt es sich meist um einen sogenannten wirtschaftlichen Totalschaden. Dabei kann das Auto häufig noch fahren, aber würde in dem Zustand nicht mehr für die Straße zugelassen werden.
Die harte Grenze zum Totalschaden ist erreicht, wenn die Reparatur 130% des ermittelten Wiederbeschaffungswertes (zu welchem Preis kann man derzeit ein KFZ gleicher Art und Qualität am Markt kaufen) übersteigt.

Der Restwert des kaputten Fahrzeug wird im Rahmen der Gutachtenerstellung über die Platzierung einer aussagefähigen Anzeige in verschiedenen Restwertbörsen ermittelt. Diese Tätigkeit leistet der Sachverständige. In den Restwertbörsen geben regionale und überregionale Fahrzeugaufkäufer verbindliche Kaufangebote ab. Das höchste Restwertangebot wird die leistungspflichtige Versicherung als zu erzielenden Verkaufserlös annehmen und ihre Leistung um genau diesen Betrag kürzen. Die Begründung lautet schlicht: Das fehlende Geld zur Wiederbeschaffung ist schließlich vom Käufer des Totalschaden-Fahrzeuges zu holen.

Beispielrechnung:

  • Reparatur soll 13.500 € kosten
  • Wiederbeschaffungswert wird mit 10.000 € angegeben

Die Reparaturkosten lägen damit über 130% des Preises eines Ersatzfahrzeuges gleicher Art und Güte. Also liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden vor.

  • der Gutachter ermittelt in der Restwertbörse 1.000 € Restwert für das unreparierte Fahrzeug als Höchstgebot
  • Die Versicherung müsste 10.000 € zur Wiederbeschaffung eines gleichwertigen Fahrzeuges leisten
  • Die Versicherung kürzt um 1.000 Restwert (beim Schrottkäufer selbst zu holen) und leistet nur 9.000 € an den Geschädigten

Private Käufer interessieren sich eher nicht für solch ein Fahrzeug. Jedoch finden sich im Internet zahlreiche – auch seriöse – Online-Portale, welche Autos mit Totalschaden ankaufen. Für diese Händler kann sich der Ankauf lohnen, da sie beispielsweise eigene Werkstätten haben, Fahrzeuge zerlegen und werthaltige Teile weitervermarkten oder das Fahrzeug ins Ausland schicken. Auch sie selbst könnten ein Totalschadenauto ins Ausland verkaufen, da dort oft die Ansprüche an ein Fahrzeug nicht so hoch sind wie bei uns in Deutschland und meist auch die Instandsetzungskosten deutlich geringer ausfallen.

 

Defektes Auto bzw. Schrottauto verkaufen

Wenn Sie nicht nur ein Fahrzeug mit wirtschaftlichem, sondern eines mit einem technischen Totalschaden verkaufen möchten, handelt es sich hierbei um sogenannte Schrottautos. Aber auch diese können noch verkauft werden. Interessenten hierfür können beispielsweise Bastler sein, die eine neue Herausforderung suchen.

Sie können Ihr Fahrzeug aber auch zum Ausschlachten, als sogenannten Teilespender verkaufen. Händler und Schrauber kommen so günstig an Ersatzteile.

Brauche ich eine Freigabe zum Verkauf von der Versicherung?

Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Die sind aber auf der sicher Seite, wenn eine  kurze Abstimmung mit der gegnerischen Versicherung erfolgt ist oder ein Gutachten vorliegt, welches mindestens drei konkrete Restwertaufkaufangebote enthält.

Sie können dann davon ausgehen, dass der Restwert korrekt ist und das Fahrzeug zum ermittelten Restwert verkaufen, ohne sich den manchmal höheren Restwert eines von der gegnerischen Versicherung eingeholten Angebots abziehen lassen zu müssen.

Hinweis: Gibt die Versicherung von Anfang an zu erkennen, vor Verkauf des Fahrzeugs den Restwert prüfen zu wollen, müssen Sie ihr jedoch die Möglichkeit einräumen. Werden hierdurch weitere Kosten verursacht, muss die Versicherung diese ersetzen.

 

 

Darf ich mein Fahrzeug zum Export verkaufen?

Deutsche Autos sind im Ausland sehr beliebt und da ist der Gedanke nicht fern, das eigene Unfallauto im Ausland zu verkaufen. Für Sie als privaten Verkäufer ist das jedoch aufgrund der hohen Bürokratiehürden und der Ausfuhrgebühren in der Regel kaum lohnenswert. Auch müssten Sie ein für die Überführung geltendes Kennzeichen beantragten. Für Autohändler ist dieses Prozedere deutlich leichter.

Wollen Sie Ihren Unfallwagen trotzdem exportieren, gilt es einiges zu beachten, um den besten Preis zu erzielen: Ermitteln Sie den Restwert Ihres Wagens und suchen Sie nach einem seriösen Gebrauchtwagenhändler. Vergleichen Sie Angebote und vergessen Sie nicht zu verhandeln.

Darf ich mein Fahrzeug zum Export verkaufen?

Der Unfallschaden bestimmt den Preis. Im Schadensgutachten sind in der Regel alle Schäden am Unfallwagen aufgelistet. Als Faustregel gilt, dass ein straßentauglicher und verkehrssicherer Unfallwagen oft etwas günstiger als ein unfallfreier Gebrauchtwagen ist. Der Wert des durch den Unfall reduzierten Kaufpreises wird als merkantiler Minderwert bezeichnet und ist bei unverschuldeten Unfällen ein wichtiger Teil Ihres Schadenersatzanspruches, den wir für Sie einholen.

Wurde das Fahrzeug fachgerecht repariert, gibt es keine weiteren Nachteile gegenüber einem normalen Gebrauchten.

Faktoren wie Baujahr, gefahrene Kilometer oder auch die Ausstattung des Fahrzeuges bestimmen ebenfalls den Preis.

Sobald Sie wissen, welchen Zustand und Restwert Ihr Unfallwagen hat, können Sie sich auf die Suche nach einem Ankäufer begeben.

Gut zu wissen: Auf einer Restwertbörse finden sich Verkäufer und Ankäufer von Autos, welche teilweise erhebliche Schäden aufweisen. Für die Preisfindung werden Gutachter und Sachverständige hinzugezogen, um für die Autoversicherung die Restwertermittlung vorzunehmen. Mitbieten können angemeldete Kunden, wobei einige Börsen nur für gewerbliche Ankäufer zugänglich sind. Vergleichbar sind diese Unfallbörsen mit Onlineauktionen.

Wo finde ich einen seriösen Ankäufer?

Neben der bereits angesprochenen Restwertbörse, können Sie Ihr Fahrzeug auch anderweitig verkaufen. Sie können Ihr Fahrzeug, bei einem freien, ungebundenen und regionalen Händler, einem markengebundenen Händler verkaufen oder einen Privatkäufer finden.

Bei einigen Händlern geht das nur in Kombination mit einem Neuerwerb eines anderen Wagens. Fragen Sie hier unbedingt vorher nach. 

Hinweis: Bei markengebundenen Händlern werden Fremdfabrikate oftmals nicht gut bezahlt. Achten Sie daher auf die Marke Ihres Fahrzeuges.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind in einen Unfall geraten und überlegen Ihr Unfallfahrzeug zu verkaufen? Dann gehen Sie auf Nummer Sicher und melden Sie sich direkt bei uns:

  • Unser kompetentes Expertenteam bespricht mit Ihnen das für Sie richtige weitere Vorgehen.  
  • Bei Bedarf organisieren wir einen Gutachter bequem zu Ihnen nach Hause. Er erstellt das wichtige unabhängige Gutachten  
  • Ihre vollständigen Ansprüche werden durch spezialisierte Anwaltsteams mit unserer Software berechnet  
  • Ihre so optimierten Ansprüche werden bei den leistungspflichtigen Versicherungen geltend gemacht und für Sie zur Auszahlung gebracht  
  • Bei Bedarf unterstützt Sie unser Netzwerk mit geprüft zuverlässigen Fachwerkstätten und Ersatzfahrzeugen  
  • Sie werden über jeden Regulierungsfortschritt über unser innovatives KIS (Kunden-Informations-System) auf dem Laufenden gehalten.  

Wir können Ihren Unfall nicht ungeschehen machen. Aber wir machen das Beste für Sie daraus, versprochen!

Parkhäuser und Tiefgaragen sind in unseren Innenstädten oft die einzige Chance auf einen Parkplatz. Doch steile Einfahrten, enge Spuren und schmale Parktaschen provozieren geradezu den Parkschaden. Auch wenn es meist nur Blechschäden sind, gibt es Einiges zu beachten.

In unserem Ratgeber lesen Sie, welche Regeln im Parkhaus gelten und wie Sie sich bei einem Unfall im Parkhaus oder in der Tiefgarage richtig verhalten.

Welche Regeln gelten im Parkhaus und in der Tiefgarage?

In Tiefgaragen und Parkhäusern findet die Straßenverkehrsordnung (StVO) regulär Anwendung. So gilt daher auch im Parkhaus Grundregel „rechts-vor-links“, jedoch gibt es auch Einschränkungen dieser regeln: „Rechts-vor-links“ gilt im Parkhaus laut der Rechtsprechung nur, wenn die sich kreuzenden Fahrspuren im Parkhaus mit einer normalen Straße vergleichen lassen. Auch wer rechts aus einer Parklücke hinaus fährt, hat nicht automatisch Vorfahrt. 

Die normalen StVO-Regeln sind war im Grundsatz dieselben wie auf der normalen Straße, jedoch lassen sie sich nicht eins zu eins auf die Situation im Parkhaus oder in der Tiefgarage übertragen. Als oberste Regel gilt daher bei der Fahrt durchs Parkhaus die besondere Sorgfaltspflicht und gegenseitige Rücksichtnahme.

Um einen Parkhausunfall zu vermeiden, empfehlen wir, die nachfolgenden Verhaltensregeln beachten:

  • Fahren Sie besonders vorsichtig.
  • Nehmen Sie auf andere Verkehrsteilnehmer noch etwas mehr als sonst Rücksicht.
  • Fahren Sie maximal Schrittgeschwindigkeit
  • Erwarten Sie jederzeit kreuzende Fußgänger und seien Sie deshalb ständig bremsbereit.
  • Seien Sie achtsam und rechnen Sie immer mit ein- und ausparkende Autos.
  • Lassen Sie sich beim Ein- und Ausparken in unübersichtlichen oder herausfordernden Situationen von außen einweisen
  • Auch wenn in Parkhäusern die StVO gilt, kann es sinnvoll sein, in bestimmten Situationen auf die eigene Vorfahrt zu verzichten, um beispielsweise anderen Autofahrern das Rangieren zu erleichtern oder einen Parkhausunfall zu verhindern.

In Parkhäusern sind Sie mit einer hohen Anzahl von  Gefahrensituationen konfrontiert. Neben den ein- bzw. ausparkenden Fahrzeugen sind dies vor allem auch Fußgänger, die spontan die Fahrbahn kreuzen können. Aus diesem Grund sollten Sie nur mit geringem Tempo in Tiefgaragen fahren.

Sie haben im Parkhaus einen Schaden an Ihrem Fahrzeug verursacht?

Viele Parkhausschäden sind selbst verursacht, entstehen also ohne Unfallgegner bzw. Fremdeinwirkung  und sind damit ein Fall für Ihre eigene Vollkasko-Versicherung oder die Zahlung aus eigener Kasse.

Aus unserer täglichen Regulierungspraxis kennen wir folgende häufige Schadensursachen:

  1. Schrankenanlagen

Ein absoluter Schaden-Hotspot im Parkhaus sind bereits die Zufahrten und Schrankenanlagen. Besonders ungeübten Parkhausbesuchern fällt es schwer den richtigen Abstand zu den Ticketautomaten an der Schranke zu kalkulieren. Kollisionen mit den äußeren Stoßfängerkanten oder das Streifen mit den Außenspiegeln finden hier täglich hundertfach statt.

  1. Säulen

Eine besondere Gefahr bilden die unvermeidlichen Säulen, welche oft in toten Winkeln des Fahrers stehen. Dementsprechend häufig sind die typischen weißen Schleifspuren in Kotflügeln und Seitentüren.

  1. Kurvenradien

Ein Klassiker unter den Ursachen für selbst verschuldete Parkhausschäden sind die oft engen Radien der Zufahrten und Etagenauffahrten. Gerade bei Fahrzeugen mit längerem Radstand, wie zum Beispiel Reiselimousinen, Kleinbussen und Transportern, sind die Ecken der Stoßfänger schnell in ungewolltem Kontakt mit der Parkhauswand.

  1. hohe Bordsteinkanten

Zur Begrenzung der knappen Fahrspuren wird häufig die schwarz-gelb gestreifte, extrahohe Bordsteinkante in Parkhäusern installiert. Tiefliegende Frontschürzen zerbersten hier mit schmerzhaftem Knackgeräuschen. 

Im Zusammenhang mit engen Kurvenradien ist der Kontakt mit der teuren Felge ein immer wieder vorkommendes Ärgernis. Das schwarz-gelb zerkratzte Rad ist sozusagen der Klassiker unter den ungewollten Parkhaus-Mitbringseln.

  1. niedrige Deckenhöhe

Viele Tiefgaragen sind mit ca. 2,05 bis 2,30  Meter Deckenhöhe konstruiert. Bereits für viele Kleinbusse und Transporter ist das zu wenig. Sieht von außen immer lustig aus, ist es für den Betroffenen aber selten: Die “vergessene” Dachbox oder gar die Fahrräder auf dem Dachgepäckträger sorgen für spektakuläre Schadensbilder an den Einfahrten. Selbst wenn die Höhe der Einfahrt noch passt, sorgen dann oft die im Inneren der Garage tief hängende Lüfterrohre oder Hinweistafeln für hässliche Kratzgeräusche und entsprechende Schadensbilder.

Tipp: Achten Sie unbedingt auf die beschilderten Höhenangaben an der Einfahrt! Im Zweifel steigen Sie einmal aus und vergewissern sich der Passform.

  1. Enge

Naturgemäß will der Betreiber des Parkhauses so viele Stellflächen wie möglich vermieten. Dementsprechend eng sind in vielen Anlagen die Parktaschen.
Die meisten Parkhausnutzer kennen den Ärger, wenn das Fahrzeug neben dem eigenen Stellplatz ungenau geparkt wurde und nun das Ein-und Aussteigen zur Herausforderung wird. Weil der Nachbar zu eng an der Parktaschenmarkierung steht, steigt das Risiko der Beschädigung durch Öffnen der Fahrzeugtüren an Wänden, Säulen und Nachbarfahrzeugen.

Kann man für selbstgemachte  Schäden am eigenen Auto den Parkhausbetreiber in Haftung nehmen?

Nur wenn es Ihnen gelingt, bauliche Gegebenheiten des Parkhauses als eindeutige Ursache für den damit unvermeidlich entstehenden Schaden zu belegen, haben Sie eine Chance den Betreiber in Haftung zu nehmen. Wenn nicht gerade Teile von der Garagendecke auf Ihr Fahrzeug gefallen sind, gestaltet sich in der Praxis dieser Nachweis meist schwierig. 

Sie haben das Parkhaus oder seine Infrastruktur beschädigt?

Kann mich der Parkhausbetreiber für von mir verursachte Schäden an seinem Parkhaus in Haftung nehmen?

In der Theorie sind Sie als Verursacher selbstverständlich auch gegenüber dem Parkhausbetreiber für die von Ihnen verursachten Schäden schadenersatzpflichtig.

Die Kosten der Beseitigung von Autolackspuren, Putzschäden oder Kollisionsspuren an den baulichen Strukturen des Parkhauses sind versicherungsseitig ein Fall für die KFZ-Haftpflicht des Verursachers. Eine angefahrene Schrankenanlage kann schnell mehrere zehntausend Euro Schaden bedeuten. In der Praxis “vergessen” viele Verursacher den Schaden beim Parkhausbetreiber und ihrer Versicherung zu melden.

Beschädigen Sie das Parkhaus und verlassen ohne Meldung den Unfallort begehen Sie Unfallflucht, was ein Straftatbestand ist.

 

Sie haben einen Schaden an einem anderen Fahrzeug im Parkhaus verursacht?

Wer in einem Parkhaus ein anderes Fahrzeug beschädigt, ist verpflichtet, mit dem Geschädigten die Personalien auszutauschen. Verlassen Sie den Unfallort vorher, stellt dies in der Regel eine Fahrerflucht dar. 

Wichtig: Auch wenn der Verursacher eines Parkschadens nur schnell einen Zettel mit seinen Kontaktdaten am beschädigten Fahrzeug hinterlässt und danach einfach wegfährt, ohne die Polizei in Kenntnis zu setzen, ist oftmals der Tatbestand der Unfallflucht erfüllt.

Wie bei jedem Unfall haben die Absicherung der Unfallstelle und Erste Hilfe oberste Priorität. Wer gegen ein parkendes Auto fährt, dessen Halter abwesend ist, muss außerdem eine angemessene Zeit warten oder die Polizei informieren, wenn er sich nicht wegen Fahrerflucht strafbar machen will. Als Unfallverursacher haben Sie die Pflicht, eine gewisse Zeit – etwas 15 bis 30 Minuten, bei schwereren Schäden bis zu einer Stundeam Unfallort zu warten, bis der Besitzer des anderen Autos erscheint.

Sollte dieser nicht auftauchen, müssen Sie den Parkhausunfall innerhalb der folgenden 24 Stunden bei der Polizei melden

Haben die Fahrzeuge beim Parkhausunfall nur kleinere Kratzer oder einen Blechschaden abbekommen, reicht es meistens aus, mit der Gegenseite die Personalien und die Versicherungsinformationen auszutauschen.

Zudem sollten Sie immer die entstandenen Unfallschäden dokumentieren. Machen Sie möglichst umfänglich Fotos der Schäden und der Gegebenheiten vor Ort. 

Der von Ihnen verursachte Schaden am anderen Fahrzeug und oder dem Parkhaus ist ein Fall für Ihre eigene KFZ-Haftpflichtversicherung. Melden Sie den Schaden unverzüglich Ihrem KFZ-Haftpflichtversicherer.

Ihr geparktes Fahrzeug wurde in einem Parkhaus beschädigt

Sie finden bei der Rückkehr zu Ihrem Fahrzeug eine Beschädigung vor. Wenn Sie Glück haben wartet auch der Verursacher hier auf Sie oder hat wenigstens seine Kontaktdaten an Ihrem Fahrzeug hinterlegt. Aus unserer langjährigen Regulierungspraxis wissen wir, dass die Freude über die vermeintlichen Kontaktdaten oft nur von kurzer Dauer ist. Denn inzwischen täuschen viele Verursacher die Erfüllung ihrer Unfallmeldepflicht nur vor und hinterlassen falsche Kontaktdaten.

Um jedoch Ihren Schaden vom Verursacher erstattet zu bekommen, müssen Sie ihn kennen.

Sie haben drei Möglichkeiten der Ermittlung:

  1. Schauen Sie sich den Schaden genau an und suchen Sie dann nach passenden Fahrzeugen mit entsprechenden Schadensspuren im Parkhaus. Oft parkt der unwissende Verursacher von Kleinschäden in unmittelbarer Nähe.
  2. Suchen Sie im Parkhaus nach Zeugen. Dazu lohnt oft das Warten auf zurückkehrende Parkhausnutzer, die in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Fahrzeug parken.
  3. Wenden Sie sich an den Parkhausbetreiber und fragen nach Beobachtungen oder Kameraaufzeichnungen. Mit etwas Glück ist in bewachten Parkhäusern dem Personal etwas aufgefallen oder es gibt tatsächlich noch eine verwertbare Aufzeichnung und Sie bekommen so ein Kennzeichen genannt.

 

Parkhäuser haben Kameras. Kann man Schädiger mit der Videoüberwachung ermitteln?

Parkhausbetreiber begeben sich mit dem Betrieb von Kamerasystemen in ein erhebliches datenschutzrechtliches Haftungsrisiko. Um dieses zu minimieren wird statt von “Überwachung” meist nur noch von “Kontrolle des regulären Betriebes” gesprochen und auf Aufzeichnungen weitgehend verzichtet. Sollten Sie das Glück haben, dass der Betreiber tatsächlich noch Aufzeichnungen erstellt und vorhält, hilft Ihnen nun, dass die Unfallflucht des Verursachers per se als Straftat bewertet wird. Denn nach § 6 Absatz 3 Satz 2 des BundesDatenSchutzGesetzes dürfen die Aufzeichnung nur zur Abwehr öffentlicher Gefahren oder zur Verfolgung von Straftaten herausgegeben werden. Aber Sie müssen schnell handeln. Denn Video-Aufzeichnung sollen nach 72 Stunden gelöscht werden. Geht es nach dem Willen der Datenschützer, soll die Löschung sogar unmittelbar nach Verlassen des Parkhauses oder der Tiefgarage erfolgen. Dementsprechend übersichtlich sind Ihre Chancen, beim Parkhausbetreiber eine verwertbare Auskunft zu erhalten. 

Aber fragen kostet nichts! 

Wenn sich kein Verursacher findet, kann man für fremdverschuldete Schäden am eigenen Auto den Parkhausbetreiber in Haftung nehmen?

In der Regel nein. Sie können regulär nur den Verursacher in Haftung nehmen. Selbst aus fehlenden Video-Aufzeichnungen konnten bisher gerichtlich kaum Schadensersatzansprüche gegen den Betreiber hergeleitet werden.

Hinweis: Gilt die StVO auch in Parkhäusern?

Es kommt darauf an, ob es sich um einen privaten Parkplatz handelt oder einen öffentlichen Raum, der jedermann zugänglich ist. Private Parkhaus-Betreiber können durchaus eigene Benutzungsregeln aufstellen. Private Parkplätze sind zum Beispiel sind all jene, die entweder bestimmten Personen zugewiesen oder aber nur für einen bestimmten Personenkreis zugänglich sind (etwa mit Zugangskontrollen).

Muss ich die Polizei benachrichtigen?

Die Polizei ist nur bei Personenschäden zu verständigen. Sinnvoll ist die Unterstützung der Beamten aber auch bei größeren Sachschäden oder einer unklaren Schuldfrage. Diese erstellt dann ein Unfallprotokoll und befragt gegebenenfalls Zeugen.

Wer kommt für den entstandenen Schaden auf?

Kann bei einem Unfall im Parkhaus die Schuldfrage eindeutig geklärt werden, kommt die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für die Schäden am Auto auf. Ist es nicht möglich die Schuld nur einer Unfallpartei zu geben, müssen alle Parteien einen Anteil der Kosten übernehmen.

In der Regel zahlt die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Falls beide Fahrzeuge bei dem Unfall im Parkhaus in Bewegung waren, ist oft eine Einigung beider Versicherungen nötig – je nachdem, welcher Fahrer die Schuld am Parkhausunfall trägt.

Als wichtigster Grundsatz sei hier deshalb stets auf die besondere Sorgfaltspflicht aller Fahrer hinzuweisen. Kommt es damit etwa zu einem Parkhausunfall, weil ein anderer Verkehrsteilnehmer die einem anderen vermeintlich zustehende Vorfahrt missachtete, kann so schnell auch dem Unfallgegner eine Mitschuld zugewiesen werden. Hat der Geschädigte nämlich aufgrund mangelnder Sorgfalt mit zum Parkhausunfall beigetragen, kann die Schuld nicht allein bei dem anderen Kfz-Fahrer gesucht werden. Hier wird es zu einer sogenannten Quotelung, also der anteiligen Aufteilung der Schuld kommen. Entsprechend der Quote werden die beteiligten KFZ-Versicherer dann gegenseitig leisten.

Die Haftpflichtversicherung übernimmt nur den Schaden am Auto des Unfallgegners, nicht jedoch die am eigenen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind im Parkhaus in einen Unfall geraten? Dann gehen Sie auf Nummer Sicher und melden Sie sich direkt bei uns:

  • Unser kompetentes Expertenteam bespricht mit Ihnen das für Sie richtige weitere Vorgehen. 
  • Bei Bedarf organisieren wir einen Gutachter bequem zu Ihnen nach Hause. Er erstellt das wichtige unabhängige Gutachten 
  • Ihre vollständigen Ansprüche werden durch spezialisierte Anwaltsteams mit unserer Software berechnet 
  • Ihre so optimierten Ansprüche werden bei den leistungspflichtigen Versicherungen geltend gemacht und für Sie zur Auszahlung gebracht 
  • Bei Bedarf unterstützt Sie unser Netzwerk mit geprüft zuverlässigen Fachwerkstätten und Ersatzfahrzeugen 
  • Sie werden über jeden Regulierungsfortschritt über unser innovatives KIS (Kunden-Informations-System) auf dem Laufenden gehalten. 

Wir können Ihren Parkhausunfall nicht ungeschehen machen. Aber wir machen das Beste für Sie daraus, versprochen!

Im wohlverdienten Urlaub ist das Letzte, was man braucht, ein Autounfall. Das gilt um so mehr, wenn die Reise ins Ausland führte und nun im fremden Land die Herausforderungen eines Unfalls zu bewältigen sind.

Wer jedoch im Vorfeld gut vorbereitet ist, kann seinen Urlaub auch nach einem Crash noch genießen. Welche Telefonnummern und Unterlagen für Sie wichtig sind und wie sich sich am besten beim Auslandsunfall verhalten, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.

In Kürze
  • Packen Sie für den Notfall die wichtigsten Telefonnummern, die Grüne Karte und einen Europäischen Unfallbericht in verschiedenen Sprachen ein.
  • Informieren Sie sich, ob Sie als Kfz-Fahrer im Ausland eine zusätzliche Kfz-Versicherung benötigen. 
  • Nach einem Auslandsunfall gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland: Ruhig bleiben, Unfallstelle absichern, verletzten Personen helfen, Rettungskräfte informieren, den Unfallbericht ausfüllen und den Schaden zur Regulierung melden.
  • Alles, was es in den 5 beliebtesten Urlaubsländern zu beachten gibt, haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Welche Telefonnummern sind beim Unfall im Ausland wichtig?

Sollte es im Ausland zu einem Kfz-Unfall kommen, sind folgende Telefonnummern für Sie besonders wichtig:

  • Nummer des Rettungsdienstes: 112 (gilt wie in Deutschland auch in anderen europäischen Ländern)
  • Nummer der Kfz-Versicherung des von Ihnen genutzten Fahrzeuges oder die Nummer der Mietwagenfirma
  • Nummer von faire-Regulierung: +49 (0)800 30 111 60
  • Nummer Ihrer Kontaktperson

Diese Nummern können Sie am Besten vor Ihrer Reise notieren und ins Handschuhfach legen. Wir empfehlen Ihnen, in Ihrem Smartphone einen Kontakt “Notfallnummern” anzulegen. Das ist einfach & praktikabel und spart im Fall der Fälle Such- und Wählzeit.

Gut zu wissen: Wir können für Sie in Erfahrung bringen, welche Kfz-Versicherung Ihr Unfallgegner hat. Das ist besonders für die anschließende Schadensregulierung von Bedeutung, da so die Schadensersatzansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend gemacht werden können. Notieren Sie sich daher nach einem Unfall unbedingt das gegnerische Kennzeichen und überlassen Sie den danach anfallenden Papierkram uns.

Welche Unterlagen benötige ich beim Auslandsunfall?

Neben den eben genannten Nummern, sind auch einige Dokumente beim Verkehrsunfall im Ausland wichtig.

Eines davon ist die Grüne Karte. Diese belegt, dass Sie für Ihr Fahrzeug eine Kfz-Versicherung abgeschlossen haben. Diese ist bei in Deutschland gemeldeten Fahrzeugen Pflicht. Auf der Grünen Karte stehen alle relevanten Daten zum Auto und zu Ihrer Versicherung. 

Ein weiteres wichtiges Dokument ist der Europäische Unfallbericht. Auf dieser Vorlage kann der Unfallhergang geschildert werden. Das Formblatt hilft, dass alle wichtigen unfallbezogenen Daten erfasst werden. Dank der mehrsprachigen Erklärungen der Felder und des tabellarischen Aufbaus gelingt die Erfassung auch im fremden Land.

Unser Tipp: Der Europäische Unfallbericht ist in zahlreichen Sprachen verfügbar, sodass beide Unfallbeteiligten den Bogen in Ihrer Muttersprache ausfüllen können. Legen Sie sich daher vor Reiseantritt drei ausgedruckte Formulare ins Auto: Eines auf deutsch, eines auf Englisch und ein Exemplar in der Amtssprache Ihres Urlaubsziels.

Verkehrsunfall im Ausland: Was tun?

Kommt es im Ausland zum Unfall, sollten Sie einige grundsätzliche Regeln unbedingt beachten, die nicht allzu sehr von den allgemeinen Regeln in Deutschland abweichen.

Diese Checkliste hilft Ihnen dabei:

  • Bleiben Sie ruhig.
  • Sichern Sie zunächst die Unfallstelle ab. Dazu sollten Sie zunächst die Warnblinkanlage einschalten, die Warnweste anziehen und das Warndreieck aufstellen. Hinweis: Die Pflichten zum Tragen einer Warnweste variieren in den verschiedenen europäischen Staaten. Informieren Sie sich daher unbedingt vor Reiseantritt über die geltenden Bestimmungen im jeweiligen Reiseland.
  • Schauen Sie sich dann um, ob Personen verletzt wurden oder ob lediglich ein Blechschaden entstanden ist.
  • Leisten Sie bei Verletzten Erste Hilfe und kontaktieren Sie die Polizei, sowie den Rettungsdienst unter der Nummer 112 im EU-Inland. Hinweis: Die Polizei sollten Sie immer kontaktieren, wenn Personen verletzt sind, oder der Sachschaden groß ist. Ebenfalls, wenn sich Ihr Unfallgegner uneinig zeigt oder Fahrerflucht begangen hat. 
  • Bleiben Sie unbedingt bei den verletzten Personen, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind und beschreiben Sie den Rettungskräften detailliert den Ort und das Geschehen. 
  • Schauen Sie sich nach Zeugen um und notieren Sie deren Namen und Anschrift.
  • Füllen Sie den Europäischen Unfallbericht am Besten gemeinsam mit Ihrem Unfallgegner aus. Fotos von den Schäden können später ebenfalls sehr hilfreich sein. 
  • Rufen Sie die kostenfreie Hilfe-Nummer 0800- 30 111 60* der faire-Regulierung an und erhalten konkrete Hilfe bei korrekten Meldung und Regulierung 

Gut zu wissen: In manchen europäischen Staaten stehen Infos zur Haftpflicht auf einer Plakette hinter der Windschutzscheibe.

*wenn Sie noch direkt aus dem Ausland anrufen steht Ihnen die Telefonnummer 0341-70290 309 zur Verfügung

 

Wer zahlt beim Auslandsunfall?:

Prinzipiell gilt, dass derjenige, der den Schaden verursacht hat, den Schaden auch zahlen muss.

Sind Sie Unfallverursacher, ist Ihre deutsche Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel auch im europäischen Ausland gültig. Es kann jedoch sein, dass diese Versicherung für Unfälle außerhalb der EU nicht ausreicht und Sie eine zusätzliche Versicherung benötigen. Diese sollten Sie vor Reiseantritt unbedingt abschließen.

Sollten Sie nicht schuld am Verkehrsunfall sein, muss die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners für den Kfz-Schaden im Ausland aufkommen. Ist Ihnen ein Schaden entstanden, haben Sie ein Anspruch gegenüber dem Verursacher und dessen Versicherung.

Hinweis

Es kommt bei der Schadenregulierung nach einem Unfall das jeweilige Landesrecht zum Tragen. So kann es durchaus sein, dass die Unfallregulierung teilweise erheblich von der üblichen Weise in Deutschland abweicht. Für Sie haben wir in Kürze alle Infos zu den 5 beliebtesten Reiseländern von uns Deutschen zusammengestellt.

Was gibt es in den Top 5 Reiseländern der Deutschen zu beachten?

Hinweis: Wenn Sie einen Autounfall im Ausland hatten, können Sie uns einfach anrufen. Wir als unabhängige Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter und ersparen Ihnen damit gerne jede Menge Papierkram.


Spanien

Polizei: Bei kleinen Blechschäden kommt die Polizei nicht, aber bei größeren Schäden oder Unstimmigkeiten sollten Sie die Polizei rufen, Tel.-Nr.: 112

Rettungskräfte: 061

Geltendes Recht für Schadensersatzansprüche: Spanisches Recht

Grüne Karte: Keine Pflicht

Wird erstattet:

Abschleppkosten: bei nicht mehr fahrbereiten Kfz bis zur nächsten Werkstätte gegen Rechnung. 

Reparaturkosten: gegen Vorlage der Quittung. Vorsicht: Deutsche Gutachten oder Kostenvoranschläge werden nicht anerkannt und eine fiktive Abrechnung ist nicht möglich. Bei Reparatur in Deutschland gibt es erhebliche Abschläge.

Totalschaden: ein Totalschaden liegt dann vor, wenn die Reparaturkosten (nach spanischen Sätzen) den Wiederbeschaffungswert (nach spanischem Preisgefüge) überschreiten. Ein spanisches Gutachten ist Voraussetzung. Erstattet wird die Differenz des Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes. 

Wird nicht erstattet:

Mietwagenkosten, Nutzungsausfallentschädigung, Wertminderung (es bestehen Ausnahmen beim gerichtlichen Prozess), Gutachterkosten, Außergerichtliche Anwaltskosten oder Anwaltskosten beim verlorenen gerichtlichen Prozess, unfallbedingte Nebenkosten, Entgangene Urlaubsfreuden und die allgemeine Unkostenpauschale.


Italien

Polizei: Bei kleinen Blechschäden kommt die Polizei nicht, aber bei größeren Schäden oder Unstimmigkeiten sollten Sie die Polizei rufen, Tel.-Nr.: 112

Rettungskräfte: 118

Geltendes Recht für Schadensersatzansprüche: Italienisches Recht

Grüne Karte: Keine Pflicht

Wird erstattet:

Abschleppkosten: bei nicht mehr fahrbereiten Kfz bis zur nächsten Werkstätte gegen Rechnung. 

Reparaturkosten: gegen Vorlage der Reparaturrechnung. Bei Sachschäden ab ca. 1.000 € ist häufig zusätzlich ein Gutachten nötig

Totalschaden: es gilt der durch ein Gutachten nachgewiesene Zeitwert des Fahrzeugs abzüglich des Restwertes

Mietwagenkosten: Nur, wenn es beruflich benötigt wird, jedoch mit Abzügen

Nutzungsausfall: Nach Tagespauschale bis circa 30€ für maximal 10 Tage

Gutachterkosten: nur, wenn dieses gerichtlich gefordert wird

Wertminderung: nur bei stark beschädigten Fahrzeugen, die jünger als ein Jahr sind

Anwaltskosten: die Anwaltskosten müssen (außer bei Vorliegen einer Verkehrsrechtsschutzversicherung) vom Geschädigten teilweise selbst getragen werden. 

Wird nicht erstattet:

Entgangene Urlaubsfreuden, allgemeine Unkostenpauschale


Österreich

Polizei: Bei kleinen Blechschäden kommt die Polizei nicht, aber bei größeren Schäden oder Unstimmigkeiten sollten Sie die Polizei rufen, Tel.-Nr.: 113 

Rettungskräfte: 112

Geltendes Recht für Schadensersatzansprüche: Österreichisches  Recht

Grüne Karte: Keine Pflicht

Wird erstattet:

Abschleppkosten: bei nicht mehr fahrbereiten Kfz bis zur nächsten Werkstätte gegen Rechnung. 

Reparaturkosten: gegen Vorlage einer Werkstattrechnung oder eines Sachverständigengutachtens, bei Bagatellschäden auch mittels Kostenvoranschlag, fiktive Abrechnung möglich

Totalschaden: ist der durch ein Sachverständigengutachten nachgewiesene Zeitwert des Fahrzeugs abzüglich des Restwerts

Mietwagenkosten: auch für private Nutzung des Fahrzeugs während der Reparaturdauer bis maximal drei Wochen. 10 bis 15 % Eigenersparnisabzug. 

Gutachterkosten: werden erstattet, sofern der Schaden nicht durch die österreichische Versicherung besichtigt wurde. Hinweis: Diese Besichtigung sollte vorab ermöglicht werden

Post- und Telefongebühren: nur mit Nachweis

Anwaltskosten: werden meist übernommen

Wird nicht erstattet:

Nutzungsausfallentschädigung, entgangene Urlaubsfreuden (es sei denn nachweisbarer materieller Schaden)


Kroatien

Polizei: Bei kleinen Blechschäden kommt die Polizei nicht, aber bei größeren Schäden oder Unstimmigkeiten sollten Sie die Polizei rufen, Tel.-Nr.: 92, Tipp: Lassen Sie sich eine Unfallbestätigung (Potvrda) ausstellen 

Rettungskräfte: 94

Geltendes Recht für Schadensersatzansprüche: Kroatisches Recht

Grüne Karte: Keine Pflicht

Wird erstattet:

Abschleppkosten: bei nicht mehr fahrbereiten Kfz bis zur nächsten Werkstätte gegen Rechnung. 

Reparaturkosten: die volle Rechnung bei einer Reparatur in Deutschland wird nur dann erstattet, wenn eine Übereinstimmung mit der Schadensbeschreibung auf der polizeilichen Unfallbestätigung (Potvrda) vorliegt oder die Schadensschätzungsübereinstimmung einer dortigen Versicherung besteht. Bei Bagatellfällen reicht ein Kostenvoranschlag aus.

Totalschaden: ist der durch ein Sachverständigengutachten nachgewiesene Zeitwert des Fahrzeugs abzüglich des Restwerts

Mietwagenkosten: Nur, wenn es beruflich benötigt wird, für die technisch notwendige Reparaturdauer oder bis zur Wiederbeschaffung, jedoch mit Abzügen von 20% wegen Eigenersparnis

Gutachterkosten: nur wenn der Schaden nicht anderweitig nachgewiesen werden kann oder die gegnerische Versicherung ein Gutachten verlangt

Wertminderung: nur gering Höhe bei schwerer beschädigten, neueren Fahrzeugen mit geringer Laufleistung

Anwaltskosten: außergerichtliche Anwaltskosten werden nur selten und nur bei unstrittiger Erforderlichkeit erstattet. Anwaltliche Gerichtskosten nur bei Sieg.

Wird nicht erstattet:

Nutzungsausfallentschädigung, allgemeine Unkostenpauschale, entgangene Urlaubsfreuden


Frankreich

Polizei: Bei kleinen Blechschäden kommt die Polizei nicht, aber bei größeren Schäden oder Unstimmigkeiten sollten Sie die Polizei rufen, Tel.-Nr.: 17 

Rettungskräfte: 15

Geltendes Recht für Schadensersatzansprüche: Französisches Recht

Grüne Karte: Keine Pflicht

Wird erstattet:

Abschleppkosten: bei nicht mehr fahrbereiten Kfz bis zur nächsten Werkstätte gegen Rechnung. 

Reparaturkosten: gegen Vorlage der Reparaturrechnung. Bei Sachschäden ab ca. 1.000 € ist häufig zusätzlich ein Gutachten nötig. Kostenvoranschlag reicht nur für Bagatellschaden aus

Totalschaden: ist der durch ein Sachverständigengutachten nachgewiesene Zeitwert des Fahrzeugs abzüglich des Restwerts. Bei deutschen Gutachten gibt es häufig Abschläge

Mietwagenkosten: werden für die Dauer der Reparatur erstattet, wenn nachgewiesen wird, dass das Fahrzeug zur Berufsausübung unbedingt benötigt wird. Nicht ausreichend ist der bloße Weg zur Arbeit; 25 bis 35% Abzug wegen ersparter Eigenkosten. 

Nutzungsausfallentschädigung: Tagespauschale von 10€ bis 20€ bis maximal 10 Tage bei Totalschaden

Gutachterkosten: werden nur manchmal erstattet

Anwaltskosten: bei Obsiegen nur Prozesskostenpauschale

Regelmäßig nicht erstattet wird:

Wertminderung, allgemeine Unkostenpauschale, entgangene Urlaubsfreuden, Anwaltskosten, unfallbedingte Nebenkosten


 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten? Dann gehen Sie auf Nummer Sicher und melden Sie sich direkt bei uns:

  • Unser kompetentes Expertenteam bespricht mit Ihnen das für Sie richtige weitere Vorgehen.
  • Bei Bedarf organisieren wir einen Gutachter bequem zu Ihnen nach Hause. Er erstellt das wichtige unabhängige Gutachten
  • Ihre vollständigen Ansprüche werden durch spezialisierte Anwaltsteams mit unserer Software berechnet
  • Ihre so optimierten Ansprüche werden bei den leistungspflichtigen Versicherungen geltend gemacht und für Sie zur Auszahlung gebracht
  • Bei Bedarf unterstützt Sie unser Netzwerk mit geprüft zuverlässigen Fachwerkstätten und Ersatzfahrzeugen
  • Sie werden über jeden Regulierungsfortschritt über unser innovatives KIS (Kunden-Informations-System) auf dem Laufenden gehalten.

Wir können Ihren Auslandsunfall nicht ungeschehen machen. Aber wir machen das Beste für Sie daraus, versprochen!

Sie haben einen Unfallschaden und der Unfallverursacher meldet sich bei Ihnen mit dem Vorschlag: “Ich zahl das selbst, lassen Sie uns die Versicherung raus halten.” Unsere Kunden sind rückblickend immer besonders dankbar, wenn wir sie davor bewahren.

Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, ob Sie zustimmen sollten, dass Ihr Unfallgegner Ihnen den Schaden direkt bezahlt und was es mit dem Rückkauf des Schadens auf sich hat.

In Kürze
  • Sie sind als Geschädigter nicht verpflichtet zuzustimmen, wenn der Unfallgegner den Schaden selbst zahlen möchte.
  • Die sicher und immer bestehende Option ist, dass zunächst die Versicherung den Schaden ausbezahlt und der Unfallverursacher am Jahresende den Schaden zurückkauft.
  • Mithilfe des Kennzeichens kann die gegnerische Versicherung ermittelt werden auch wenn der Unfallverursacher sie nicht angeben will

Welche Möglichkeiten der Bezahlung eines Unfallschadens gibt es

Üblicherweise erfolgt die Übernahme der entstandenen Kosten für die Wiederherstellung Ihres beschädigten Fahrzeugs nach einem Unfall durch die KFZ-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.

Faustformel: Die Versicherung des Verursachers zahlt den Schaden des Geschädigten.
Deshalb ist in Deutschland der Nachweis einer KFZ-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben und auch Voraussetzung zur Zulassung des Fahrzeuges.

Geht es dagegen um einen selbst verursachten Schaden, also den Schaden am eigenen Fahrzeug, kommt Ihre eigene Voll- oder Teilkaskoversicherung ins Spiel.

Wirkung auf die SF-Klasse, die Schadensfreiheitsklasse

Wenn eine KFZ-Haftpflichtversicherung einen Schadens bezahlt, legt sie im Normalfall den zu leistenden Entschädigungsbetrag auf die Beiträge der kommenden Jahre um, sprich: die Beiträge des Versicherungsnehmers sind im nächsten Jahr höher.
Dieser Effekt trägt sich in die kommenden Jahre des Versicherungsvertrages und besteht selbst bei einem Wechsel des KFZ-Versicherers fort. Deshalb versuchen einige Versicherungsnehmer nach einem selbst verursachten Schaden, diesen aus eigener Kasse, ohne Involvierung ihrer Versicherung, zu bezahlen. Diese Möglichkeit besteht prinzipiell, ist aber aus Sicht des Geschädigten nicht zu empfehlen.

Empfohlen ist im ersten Schritt immer die reguläre Abrechnung über die Versicherung. Der Verursacher kann am Jahresende sein Recht zum Schadensrückkauf ausüben und die “Vorkasse” seiner Versicherung an diese zurückerstatten. Sein Ziel der Vermeidung einer Rückstufung ist damit einfach zu erreichen.

Was sind SF-Klassen und Rückstufungen?

Das in Deutschland derzeit noch übliche System der Beitragsrabattierung für schadensfreie Jahre, animiert die Versicherungsnehmer, so lange als möglich keine Versicherungsleistung in Anspruch zu nehmen. Die Versicherung “bedankt sich” mit der Zuteilung steigender Rabatte, die in SF-Klassen, Schadensfreiheitsklassen ausgedrückt werden.
Faustformel: Je höher die SF-Klasse, um so größer ist der Rabatt auf den Beitrag zur Versicherung. Rückstufung bedeutet hier also , dass man durch schadensfreie Jahre erworbene Rabatte wieder verliert.
Zur konkreten Berechnung der Beitragserhöhung führt jede Versicherung eigene Rückstufungstabellen.
SF-Klassen gibt es nur in der Haftpflicht- und der Vollkaksoversicherung, nicht jedoch in der Teilkasko.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn der Unfallgegner ohne Versicherung regulieren will?

Unsere Erfahrung aus vielen tausend Unfallregulierungen und das Feedback der meisten Betroffenen in dieser Situation führt zu einer klaren Empfehlung:
Wenn Sie einer “Zahlung aus eigener Kasse” zustimmen, nutzen Sie bitte IMMER die Unterstützung eines unabhängigen Regulierers! Ein unabhängiger Spezialist wird die korrekte und für beide Seiten faire Abrechnung erstellen und moderieren. 

Andernfalls bezahlen Sie für Ihr freundliches Entgegenkommen fast immer mit zu geringer Entschädigungsleistung und haben in 9 von 10 Fällen erheblichen Mehraufwand.
Wie kommt das? Die Tragweite der korrekten und für beide Seiten fairen Schadensregulierung wird fast immer unterschätzt. Der Gesamtschaden wird unwissentlich viel zu gering eingeschätzt.

  1. korrekte Reparatur
    Fair und korrekt ist, wenn das Fahrzeug so wiederhergestellt wird, wie es eine Sekunde vor dem Unfall war. Das meint im Besonderen dass Sie ein undiskutables Recht auf die herstellerkonforme, fach- und sachgerechte Reparatur haben. Der Verweis auf den “Schrauber für kleines Geld”, “einfach auspolieren”, “schnelle smart-repair” lässt die freundlich Einwilligenden einfach viel zu häufig auf Restschäden zurück. Spätestens wenn es nach einem “halb beseitigten” Schaden in die Diskussion geht, was denn der eigentliche Unfallschaden war, wird es aufwendig und zäh.
    Die Fachwerkstatt -und bei Schäden größer 750,- € ein unabhängiger Schadensgutachter-, sind dringend empfohlen!
  2. Wertminderung
    Die kleine Beule ist doch den Aufwand nicht wert… Die kleine Beule führt aber oft im Moment des Fahrzeugverkaufes, spätestens bei der Frage “Hatte das Fahrzeug einen Unfall?” zu einem geringeren Verkaufserlös für Sie!
    Damit Sie diese sogenannte Wertminderung im Moment des Verkaufs nicht als “Verlust wegen Freundlichkeit nach unverschuldetem Unfall” hinnehmen müssen, muss die Wertminderung festgestellt und beim Schädiger geltend gemacht werden. Hier geht es schnell um mehrere hundert Euro, die im ersten Blick niemand auf der Rechnung hatte.
  3. Aufwandsentschädigung
    Bei einer ordnungsgemäßen Regulierung, stehen Ihnen für Ihren – durch den Unfallverursacher herbeigeführten-  Aufwand, Telefonate und Abstimmung mindestens 25,- € Pauschale zu.
    Die werden bei Regulierung aus eigener Tasche fast immer “vergessen”.
  4. Fahrtkosten, Ersatzfahrzeug, unfallbedingte Mehraufwände
    Wenn ihr Fahrzeug unfallbedingt in der Werkstatt steht, haben Sie meist Anspruch auf einen Tagessatz Nutzungsausfall-Entschädigung. Je nach Fahrzeugklasse geht es hier um 29,- bis 79- € pro tag. Alternativ werden Sie mit einem Ersatzfahrzeug mobil gehalten. Auch diese Kosten dürfen nicht zu Ihren Lasten gehen.

Leider sehen wir viel zu häufig, wie anfänglich kooperative Unfallgegner bei Vorlegen einer absolut korrekten Fachwerkstattskalkulation bzw. einem vorbildlichen Schadensgutachten und der Berechnung der zustehenden Nebenkosten dann in Feilschen und emotionales Nachverhandeln wechseln. Ein unabhängiger Regulierungs-Spezialist kann Sie davor bewahren.

 

Was Sie niemals tun sollten:

In einigen speziellen Fällen bieten Unfallverursacher an, den Schaden selbst, oder “beim Schwager / dem guten Bekannten” in Stand zu setzen. In unserer langjährigen Regulierungspraxis ist uns kein einziger Fall bekannt, in dem das Eingehen auf diesen Vorschlag zu einem guten Ergebnis für den Geschädigten geführt hat.

Bietet Ihnen Ihr Unfallgegner an, den Schaden aus eigener Tasche zu bezahlen, sind Sie nicht verpflichtet, dieses Angebot anzunehmen

Denn last but not least können Sie ohne Bonitätsprüfung gar nicht sicher sein, dass Ihr Unfallgegner den Schaden auch wirklich zahlen kann. Selbst bei gegebener Bonität bleibt das Risiko des Zahlungsausfalls wegen Meinungsänderung des Zahlungspflichtigen bei Ihnen.

Option: Schaden von der Versicherung zurückkaufen

Die mit dieser Situation konfrontierten Betroffenen bewerten im Nachgang folgende Lösung am besten:

Der Unfallverursacher wird zunächst den Schaden von seiner Versicherung ganz normal regulieren lassen. Alle Positionen werden für den Geschädigten regulär erfasst und auch vom leistungspflichtigen Versicherer auf Angemessenheit gegengeprüft. Im Ergebnis hat der Geschädigte die korrekte Erstattungsleistung und der Verursacher die Sicherheit, dass keine ungerechtfertigte Bereicherung bezahlt wurde.

Immer zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres erfolgt eine mögliche Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse gemeinsam mit der Versendung des neuen Beitragsbescheides. Zu diesem Zeitpunkt besteht für den Unfallverursacher die Möglichkeit, bei seiner KFZ-Versicherungen  den Schaden zurückzukaufen. Das heißt, er zahlt die geflossene Entschädigungsleistung nun an seine Versicherung statt direkt an Sie. Mit diesem sogenannten Schadensrückkauf erreicht er sein Ziel, seine SF-Klasse zu erhalten. Auf diese Art  lässt sich der aktuelle Schadenfreiheitsrabatt problemlos retten. 

Der Geschädigte muss sich weder um Bonität noch Zahlungsausfälle Gedanken machen. Gleichzeitig haben beide Seiten die Gewissheit, das alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Das Interesse des Schädigers, seine SF-Klasse zu erhalten ist auch gewahrt.

Empfehlung

Schicken Sie dem Unfallgegner den Link zu diesem Artikel und nutzen Sie zum Vorteil beider Seiten unseren bewährten Service.

Ab wann sich der Rückkauf für den Schädiger lohnt, hängt von der Schadenssumme, der Versicherung und der erreichten Schadensfreiheitsklasse ab. Es gilt als Faustregel, dass sich der Rückkauf bis zur selben Summe lohnt, wie man in einem Jahr insgesamt für die Versicherung zahlt. Der Wert entspricht also einem Jahresbeitrag. Auf Nachfrage muss der Versicherer Ihnen eine individuelle Auskunft geben. So kann man sicher kalkulieren, ob sich ein Rückkauf lohnt oder nicht.

Hinweis: Bei einer Teilkaskoversicherung gibt es keinen Schadenfreiheitsrabatt, weshalb auch die Hochstufung der Schadenfreiheitsklasse hier entfällt. Rückkauf ist daher nur in der Vollkaskoversicherung oder einer KFZ-Haftpflichtversicherung zu prüfen.

 

Was kann ich tun, wenn der Unfallgegner seine Versicherung nicht kennt oder nicht angeben will?

Der Schlüssel hierzu ist das gegnerische Kennzeichen und das Unfalldatum. Notieren Sie sich beides unbedingt nach einem Autounfall.

Mithilfe des Kennzeichens ermitteln wir taggleich für Sie, bei welcher Versicherung das gegnerische Unfallfahrzeug versichert ist. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter. Also: Kennzeichen und Unfalldatum notieren und einfach bei unseren unabhängigen Spezialisten von faire-Regulierung anrufen.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten und Ihr Unfallgegner will den Schaden aus eigener Tasche zahlen? Dann gehen Sie auf Nummer Sicher und melden Sie sich direkt bei uns:

  • Unser kompetentes Expertenteam bespricht mit Ihnen das für Sie richtige weitere Vorgehen.
  • Bei Bedarf organisieren wir einen Gutachter bequem zu Ihnen nach Hause. Er erstellt das wichtige unabhängige Gutachten
  • Ihre vollständigen Ansprüche werden durch spezialisierte Anwaltsteams mit unserer zertifizierten Software berechnet
  • Ihre so optimierten Ansprüche werden bei den leistungspflichtigen Versicherungen geltend gemacht und für Sie zur Auszahlung gebracht
  • Bei Bedarf unterstützt Sie unser Netzwerk mit geprüft zuverlässigen Fachwerkstätten und Ersatzfahrzeugen
  • Sie werden über jeden Regulierungsfortschritt über unser innovatives KIS (Kunden-Informations-System) auf dem Laufenden gehalten.

Wir können Ihren Unfall nicht ungeschehen machen. Aber wir machen das Beste für Sie daraus, versprochen!

Der weltweite Wohnmobilmarkt boomt seiten einigen Jahren wie noch nie. Immer mehr Menschen lieben die Unabhängigkeit dieser Art des Reisens. Aber wissen Sie, wie Sie sich bei einem Wohnmobil-Unfall richtig verhalten?

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wie sie sich nach einem Unfall mit dem Wohnmobil richtig verhalten und was  Sie als Geschädigter unbedingt wissen müssen, um ihren Urlaub weiterhin genießen zu können.

In Kürze
  • Häufige Ursachen für einen Wohnmobil-Unfall sind mangelnde Fahrpraxis und Unwissenheit über das Fahrzeugverhalten
  • Durch eine ordnungsgemäße Ladesicherung und Training der Fahrpraxis kann das Unfallrisiko minimiert werden
  • Nach einem Wohnmobil-Unfall gilt es die selben grundsätzlichen Regeln wie bei einem gewöhnlichen Unfall zu beachten
  • Regelmäßig wird der Schaden von der Versicherung des Unfallverursachers beglichen

     

Welche Ursachen kann ein Unfall mit dem Wohnmobil haben?

Oft wird nur in den schönen Sommermonaten mit dem Wohnmobil gefahren. Den Rest des Jahres sind viele Wohnmobilfans mit dem normalen Pkw unterwegs. Die mangelnde Fahrpraxis beim Wohnmobil führt zusammen mit der Unwissenheit bezüglich des Fahrzeugverhaltens regelmäßig zu Wohnmobil-Unfällen. Auch sind Fahrer häufig nicht an die größeren Maße ihres Wohnmobils gewöhnt oder missachten das deutlich höhere Gewicht ihres Wohnwagen.

Wie kann das Unfallrisiko verringert werden?

Das Schlüsselwort lautet hier: Ladungssicherung. Die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung kann bei einem Crash überlebenswichtig sein! Daher ist auch in § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt, dass die Ladung selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen darf.

Beachten Sie daher, dass schwere Gegenstände auf oder nahe des Bodens im Wohnmobil-Innenraum mit Spanngurten verstaut werden sollten. In den Regalen und höheren Ebenen des Wohnmobil-Innenraums gilt, dass dort nur leichtere Gegenstände Platz finden dürfen. Zerbrechliche und splitternde Gegenstände sollten am besten ganz zuhause bleiben.

Besonders wichtig ist, dass Sie Ihr Wohnmobil nicht überladen. Angaben zur maximalen zugelassenen Zuladung finden Sie im Fahrzeugschein oder der Zulassungsbescheinigung. 

Unser Tipp: Üben Sie vor einer größeren Fahrt unbedingt mit ihrem unbeladenen Wohnmobil oder Wohnwagen-Gespann. Nutzen Sie verkehrsberuhigte Strecken und erarbeiten Sie sich wertvolle Fahrpraxis. Fahrerassistenzsysteme können auf längeren Strecken auch eine gute Unterstützung sein.

Richtiges Verhalten nach dem Unfall

Leider kann auch bei allen denkbaren Vorkehrungen ein Wohnmobil-Unfall nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden. Kommt es doch zum Unfall, sollten Sie einige grundsätzliche Regeln unbedingt beachten.

  • Diese Checkliste hilft Ihnen dabei:
  • Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.
  • Sichern Sie zunächst die Unfallstelle ab. Dazu schalten Sie zuerst die Warnblinkanlage ein, legen die Warnweste an und stellen das Warndreieck vor der Unfallstelle auf.
  • Schauen Sie sich dann um, ob Personen verletzt wurden oder ob lediglich ein Blechschaden entstanden ist.
  • Leisten Sie bei Verletzten Erste Hilfe und kontaktieren Sie die Polizei, sowie den Notarzt.
  • Bleiben Sie unbedingt bei den verletzten Personen, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind und beschreiben Sie den Rettungskräften detailliert den Ort und das Geschehen.
  • Eine genaue Auflistung, was nach einem Verkehrsunfall zu tun ist, lesen Sie hier.

Hinweis: Nach einem Wohnmobil-Unfall sollten Sie auch daran denken, den Kindersitz auszutauschen. Bereits durch sogenannte Haarrisse, welche ab einer Aufprallgeschwindigkeit von 10 km/h entstehen können, ist der Schutz bei einem erneuten Aufprall nicht mehr gewährleistet. Mit dem bloßen Auge sind diese Risse nicht erkennbar.

 

 

Wer zahlt beim Wohnmobil-Unfall?

Im Gegensatz zum Wohnwagen, wo sowohl für den Pkw, als auch für den Wohnwagenanhänger eine eigene Versicherung vorliegen muss, gibt es beim Wohnmobil nur eine einzelne Versicherung. Durch diese Versicherung sind Sie abgesichert, wenn Sie einen Unfall verursachen. Schäden am Wohnmobil des Verursachers werden über die Teilkasko oder Vollkasko abgewickelt – sofern die Bedingungen erfüllt sind.

Sind Sie unverschuldet in einen Wohnmobil-Unfall geraten, muss die Versicherung des Unfallverursachers für Schäden und mögliche Schadensersatzforderungen aufkommen. Der Schaden muss dementsprechend korrekt gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers geltend gemacht werden. Das erledigen wir kompetent und unkompliziert für Sie.

 

Ist das Inventar mitversichert?

Manche Wohnmobilbesitzer investieren viel Geld und sogar ganze Jahre in den Ausbau ihres geliebten Wohnmobils.

Doch wie sieht es mit der Versicherung des entstandenen Innenausbaus und Inventars aus? 

Wieder müssen Sie zwei Szenarien unterscheiden:
A) Sie selbst verschulden den Unfall, bzw. es geht um Einbruch oder Naturgewalten -> Dann geht es um den von Ihnen selbst versicherten Deckungsumfang, also Ihre Kasko, Ihre Inventarversicherung und ggf. Ihre Hausratversicherung mit dem Leistungsmerkmal Außenversicherung.

Die Versicherung unterscheidet bei der Prüfung zwischen fest mit dem Wohnmobil verbauter Ausstattung & Zubehör und mit geringem Aufwand herausnehmbaren Equipment & Ausrüstung.

Stets mitversichert bei einer Wohnmobil-Kaskoversicherung sind fest im Wohnmobil verbaute oder fest am Wohnmobil angebrachte Zubehörteile. Darunter fällt neben dem verschraubten Fernseher im Innenraum auch die außen fest angebrachte Solaranlage oder die Satellitenschüssel, wenn diese fest auf dem Dach installiert wurde. Sonnensegel, Vorzelte und Markisen sind regelmäßig nur dann mitversichert, wenn Sie eine feste Verbindung mit dem Wohnmobil haben. 

Nicht von der Kaskoversicherung abgedeckt werden lose Gegenstände. Dies betrifft vor allem den üblichen Hausrat wie Bettdecken, Wasserkocher, Sitzkissen oder Töpfe. Um diesen ebenfalls zu versichern, ist eine gesonderte Inhaltsversicherung nötig. 

Gut zu wissen: Sehr häufig werden Fahrräder am Heckträger befestigt und mit auf die Reise genommen. Diese werden nicht über die normale Kaskoversicherung abgedeckt. Hierfür kommt ebenfalls eine gesonderte Inhaltsversicherung auf.

B) Sie werden unverschuldet mit Ihrem Wohnmobil und dem Inventar in einen Unfall verwickelt
In diesem Fall ist der Schädiger auch die Adresse für Ihre Schadenersatzansprüche für jegliches durch den Unfall beschädigtes Inventar, Zubehör und Equipment. Hier geht es um die richtige Auflistung und Belege zum Wiederbeschaffungswert der unfallgeschädigten Gegenstände. Im Falle von fest verbauten Equipment natürlich inklusive Installationskosten. Diese Bezifferung sollten Sie immer in die Hände eines erfahrenen, versicherungsunabhängigen Regulierungs-Spezialisten geben. Der Unterschied zwischen “beim Versicherer fragen, was er bezahlen will” und dem Versicherer einen konkret berechneten Anspruch  zu übermitteln, liegt für die Geschädigten regelmäßig bei mehreren tausend Euro.

Deckt bei Einbruch oder selbstverschuldetem Unfall statt einer Wohnmobil- Inhaltsversicherung auch eine normale Hausratversicherung das Gepäck und Inventar ab?

Manche Hausratversicherungen versichern im Rahmen der Außenversicherung auch Hausrat und Gepäck außerhalb der eigenen vier Wände – zum Beispiel auch auf der Reise mit dem Wohnmobil. Doch Vorsicht! Meistens findet sich im Kleingedruckten der Hinweis, dass die Deckung für das Gepäck erst besteht, wenn der Schaden mindestens 25 km vom Wohnort entfernt eintritt.

ACHTUNG, Haftungsfalle:
Allzu gern wird die Abreise in den Urlaub in die ganz frühen Morgenstunden verlegt. Dazu wird das bereits vollständig gepackte Wohnmobil vor der eigenen Haustür startklar gestellt. Kommt es hier zum Einbruch, besteht durch die o.g. Klausel dann oft keine Deckung.
Lesen Sie das Kleingedruckte oder gehen Sie auf Nummer siche rund beladen das Fahrzeug wirklich erst unmittelbar bei Fahrtantritt.

Viele Hausratversicherungen hingegen bieten keinen passenden Schutz für die losen, sehr lieb gewonnenen Gegenstände im eigenen Wohnmobil an. Hier empfiehlt sich dann eine gesonderte Inhaltsversicherung.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Wohnmobil-Unfall geraten? Dann gehen Sie auf Nummer Sicher und melden Sie sich direkt bei uns:

  • Unser kompetentes Expertenteam prüft Ihren Fall sofort und bespricht mit Ihnen das für Sie richtige weitere Vorgehen.
  • bei Bedarf organisieren wir ein Gutachter bequem zu Ihnen nach Hause. Er erstellt ein unabhängiges Gutachten
  • Ihre vollständigen Ansprüche werden durch spezialisierte Anwaltsteams bei den leistungspflichtigen Versicherungen geltend gemacht und zur Auszahlung gebracht
  • Bei Bedarf unterstützt Sie unser Netzwerk mit geprüften Fachwerkstätten und Ersatzfahrzeugen
  • Sie werden über jeden Regulierungfortschritt über unser innovatives KIS (Kunden-Informations-System) auf dem Laufenden gehalten.

Wir können Ihren Unfall nicht ungeschehen machen. Aber wir machen das Beste für Sie daraus. Das ist unser Leistungsversprechen.

Die ca. 22.500 Polizeifahrzeuge sind besondere Verkehrsteilnehmer. Bei der Erfüllung ihrer hoheitlichen Aufgaben stehen ihnen Sonderrechte zu, welche sie auch unter bestimmten Voraussetzungen von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) befreien.

Doch wer muss für Schäden haften, wenn es zu einem Unfall zwischen normalen Verkehrsteilnehmern und Polizeifahrzeugen kommt? Ist immer die Zivilperson schuld am Unfall? Alles zum Thema erklären wir Ihnen hier in unserem Ratgeber.

In Kürze
  • Auch wenn sich die Idee aufdrängt, ist nicht immer die Privatperson schuld am Unfall mit Polizeiauto.
  • Beamte im Einsatz stehen bestimmte Sonderrechte zu, welche sie teilweise von den Verkehrsregeln befreien. Dennoch müssen auch sie Rücksicht auf Andere nehmen.
  • Anstelle des Beamten, der einen Unfall verursacht, haftet die zuständige Dienststelle bzw. das Land.
  • Einsatzfahrzeugen steht auch ein sog. Wegerecht zu. Deshalb müssen die anderen Verkahrsteilnehmer einem Einsatzfahrzeug mit Sondersignalen sofort Platz machen.
  • Auch zu einem Unfall mit Polizeiauto kann man die Kollegen der Beamten zur Schadensaufnahme rufen.

Ist stets die Privatperson schuld am Unfall mit Polizeiauto?

Bei lauter Musik im Auto kann das Polizeisignal leicht überhört werden. Besonders bei zeitkritischen Einsätzen sind die Polizeifahrzeuge um schnelles Vorankommen bestrebt und tauchen für unaufmerksame Verkehrsteilnehmer überraschend auf. Das Unfallrisiko ist dadurch deutlich erhöht. Doch wer ist schuld am Unfall mit Polizeiauto?

Nicht in jedem Fall ist der Fahrer des zivilen KFZ schuld am Unfall. Die Schuld kann bei Fehlverhalten der Beamten auch der Polizei zugewiesen werden. Bei einem Unfall sind nämlich immer die individuellen Umstände zu prüfen. Eine pauschale Antwort auf die Schuldfrage gibt es daher nicht.

Hinweis

Den Beamten stehen im Einsatz gewisse Sonderrechte zu, aber sie müssen auch ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern nachkommen.

 

Gibt es Sonderrechte für Polizeifahrzeuge im Einsatz?

Die Straßenverkehrsordnung räumt in § 35 der Feuerwehr, Polizei und anderen berechtigten Einsatzkräften Sonderrechte ein. So sind sie teilweise von den in der Straßenverkehrsordnung aufgeführten Regeln befreit. Diese Sonderrechte erlauben beispielsweise das Überfahren einer roten Ampel, das Überschreiten der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit sowie das Befahren der Gegenfahrbahn. Allerdings dürfen diese Sonderrechte nur bei entsprechender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden. Und auch nur dann, wenn sie im Einsatz sind.

Das heißt konkret: Ist ein Polizeiauto ohne Blaulicht und Sirene unterwegs, muss es sich wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch an die Verkehrsregeln halten.

Kommt es zu einem Unfall ohne dass die Polizei erkennbar auf einem Einsatz war, wird sie wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch an den zugrundeliegenden Verkehrsverstößen beurteilt.

Unfall mit Polizeiauto: Wer haftet?

Sind Sie unverschuldet in einen Unfall mit einem Polizeiauto geraten, stellt sich die Frage, wer für den Ihnen daraus entstandenen Schaden haftet.
Wichtig zu wissen ist, dass Ihre Ansprücheüber die zuständige Dienststelle bzw. das Land als Arbeitgeber des Fahrzeugführers geltend zu machen sind. Der Beamte, der den Unfall verschuldet hat, haftet also nicht selbst.

Ihre Ansprüche wie Schadensersatz oder Schmerzensgeld müssenbei der jeweiligen behördlichen Stelle geltend gemachtwerden. Kontaktieren Sie uns einfach, wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

 

Wie ist die Lage, wenn die Polizei beim Unfall im Einsatz war?

Ist die Polizei auf einem Einsatz wird ihr neben der teilweisen Befreiung von den geltenden Verkehrsregelungen auch in § 38 StVO ein weiteres Recht eingeräumt: Das Wegerecht. Andere Verkehrsteilnehmer müssen den Beamten unverzüglich Platz machen, wenn das Blaulicht gemeinsam mit dem Einsatzhorn eingeschaltet ist.

Gut zu wissen: Fahrer, die einem Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Einsatzhorn nicht unverzüglich freie Bahn geschaffen und dadurch einen Unfall verursacht haben, mit einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Halten sich die anderen Verkehrsteilnehmer nicht an das Wegerecht, ist es jedoch nicht so, dass sie bei einem darauf folgenden Unfall stets schuld sind. Das liegt daran, dass die im Einsatz befindliche Polizei stets vorausschauend fahren muss. Halten die Beamten sich nicht daran, kann ihnen eine Teilschuld zugesprochen werden. Verursachen die Beamten durch Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit einen Unfall, kann sie auch die Hauptschuld an dem Unfall treffen. Das ist jedoch immer eine Frage des Einzelfalls und erst nach Analyse des konkreten Unfallgeschehens zu beurteilen. Wenn Sie dazu Fragen haben, kommen Sie bitte einfach auf uns zu. Wir verfügen über ein bewährtes Spezialistennetzwerk, das Ihnen auch in solch einer außergewöhnlichen Situation kompetent weiterhilft.

Merke

Auch wenn die StVO Einsatzfahrzeugen eine gewisse Freiheit einräumt, gilt diese nicht uneingeschränkt.

Sollte man die Polizei zum Unfall mit Polizeiauto rufen?

Kommt es unter normalen Verkehrsteilnehmern zu einem Unfall mit gemieteten Fahrzeugen, mit größeren Sachschäden oder es sind Personen verletzt, gilt die klare Regel: Rufen Sie die Polizei zum Unfallort!

Doch wie ist die Lage, wenn Sie in einen Unfall mit einem Polizeiauto geraten? Dürfen die am Unfall beteiligten Beamten dann selbst den Schadensfall aufnehmen?
Wir raten Ihnen ganz klar davon ab. Die am Unfall beteiligten Beamten könnten in einem Interessenkonflikt stehen. Bestehen Sie darauf, dass am Unfall unbeteiligte Beamte hinzugezogen werden. Diese können dann mit der nötigen Distanz den Unfall mit dem Polizeiauto untersuchen und protokollieren.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sind Sie in einen Unfall mit Polizeiauto geraten? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und berät mit Ihnen das für Sie zweckmäßige weitere Vorgehen.
  • Nach Beauftragung wird die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden über jeden erzielten Regulierungsfortschritt in Echtzeit informiert

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche: erfahren, kompetent und persönlich.

Es hat gekracht und Ihr Fahrzeug ist nicht mehr fahrtauglich und muss in die Werkstatt? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wann Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen nach einem Autounfall haben, wie lange Sie den Mietwagen dann benutzen dürfen und wer die Kosten dafür trägt.

In Kürze
  • Geschädigte haben in der Regel einen Anspruch auf einen Mietwagen, wenn Sie auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind und täglich mindestens 20 Kilometer fahren.
  • Falls Sie einen Anspruch haben, steht Ihnen der Mietwagen nicht nur für die Dauer der Reparatur Ihres beschädigten Fahrzeugs zu, sondern auch für die Zeit beim Gutachter und auch bis zur möglichen Beschaffung eines neuen Fahrzeuges.
  • Dokumentieren Sie genau, wie lange sich Ihr Wagen in der Werkstatt befindet und welche Fahrten Sie mit dem Mietwagen unternommen haben.
  • Die Kosten für den Mietwagen trägt die Versicherung des Unfallverursachers. Bei gerechtfertigten Kürzungen oder einer Teilschuld Ihrerseits werden Sie entsprechend zuzahlen.

Mietwagen nach Unfall: habe ich einen Anspruch?

Generell gilt, dass Sie als Geschädigter unmittelbar nach einem Unfall einen Anspruch auf einen Mietwagen haben. Das gilt insbesondere für die Zeit, in der sich Ihr Fahrzeug in der Werkstatt zur Reparatur befindet oder auch schon vorher, wenn es z. B. beim Gutachter oder dem Abschlepper ist. Auch nach der Erstellung des Gutachtens haben Sie noch für ein oder zwei Tage einen Anspruch auf den Mietwagen. Der Gesetzgeber hat diese Bedenkzeit eingeräumt, damit sich die Betroffenenbewusst entscheiden können, ob Sie Ihr Fahrzeug reparieren lassen möchten oder ob Sie sich die Summe auszahlen lassen wollen. On top kann noch der Wiederbeschaffungszeitraum, also der Zeitraum, in dem Sie auf Ihr neues Fahrzeug warten, kommen. Doch Achtung: Braucht Ihr Fahrzeug länger als gedacht bei der Reparatur, versucht die gegnerische Versicherung regelmäßig den Zeitraum Ihres Anspruchs zu kürzen! Als Leser dieses Artikels wissen Sie jetzt aber: Solange Sie persönlich nichts für die Verzögerung der Reparatur können, darf die Versicherung Ihren Mietwagenanspruch auch nicht kürzen! (Bsp.: verzögerte Ersatzteillieferung)

Wichtig

Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen nach einem Unfall nur, wenn Sie täglich mehr als 20 km mit diesem fahren müssen.

Erreichen Sie diese Geringfügigkeitsgrenze nicht, kann es sein, dass Ihnen kein Mietwagen zusteht. Dann werden meist die Taxikosten oder die Fahrtkosten für die öffentlichen Verkehrsmittel ersetzt. Prüfen Sie daher genau, ob Ihnen (auch im Einzelfall unter 20 km/Tag) ein Anspruch auf einen Mietwagen zusteht. Als Ausnahme von dieser 20-Kilometer-Regelung, können Sie sich die Feuerwehrmann-Eselsbrücke merken: Muss ein Fahrzeug aus besonderen Gründen ständig verfügbar sein, dann kann Ihnen ein Mietwagen auch dann zustehen, wenn Sie unter dieser Grenze liegen.

Wichtig

Sie haben keinen Anspruch auf einen Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung, wenn Sie sich gegen eine Reparatur entscheiden oder selbst reparieren.

Haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen, heißt das nicht, dass Sie ohne Extrakosten frei einen Wagen mieten dürfen. Als Faustregel gilt, dass der Mietwagen ein vergleichbares Modell zu Ihrem Fahrzeug sein muss. Das bedeutet, dass Ihnen ein Mietwagen zusteht, welcher derselben Klasse des eigenen Fahrzeugs entspricht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt beim Mietwagen eine Klasse, die eins unter der Klasse des eigenen Fahrzeugs liegt.

Gut zu wissen: Der Versicherer muss auch einen Zuschlag für eine Vollkaskoversicherung des Mietwagens tragen. Das gilt auch, wenn das eigene Fahrzeug nicht vollkaskoversichert ist.

 

Diese 6 Punkte müssen Sie beachten

Damit Sie Ihren Mietwagenanspruch richtig geltend machen und sich über volle Erstattung freuen können, sollten Sie folgende 6 Punkte unbedingt beachten:

  1. Weisen Sie nach, wie lange sich Ihr kaputtes Fahrzeug in der Werkstatt zur Reparatur befand und für Sie dadurch nicht nutzbar war. Bewahren Sie dazu alle Belege und Rechnungen der Werkstatt auf.
  2. Führen Sie eine Liste mit allen Fahrten, die Sie mit dem Mietwagen unternommen haben. Dazu gehört nicht nur die Fahrt zum Büro, oder zum Supermarkt, sondern auch die Spritztour am Wochenende sowie die Fahrt zum Hausarzt.
  3. Beachten Sie, dass die Erstattung der Versicherung für einen Mietwagen nach dem Unfall zweckgebunden ist. Das heißt, dass das Geld auch nur für die Nutzung eines Mietwagens ausgegeben werden darf. Nur tatsächlich entstandene Kosten sind auch erstattungsfähig!
  4. Wie bereits erwähnt, übernimmt die Versicherung die Kosten für einen Mietwagen, der mit Ihrem Fahrzeug vergleichbar ist. Das bedeutet umgekehrt jedoch auch, dass Sie keine Verschlechterung des Fahrkomforts hinnehmen müssen.
  5. Sie müssen sich selbstverständlich nicht sofort für einen Mietwagen entscheiden. Überlegen Sie jedoch länger als eine Woche, besteht die Gefahr, dass Sie Ihren Anspruch auf einen Mietwagen verlieren.
  6. Sie haben gegenüber Ihrem Unfallgegner eine so genannte Schadenminderungspflicht. Das heißt, dass Sie die Kosten nicht unnötig in die Höhe treiben dürfen und versuchen müssen, den Schaden gering zu halten.

Mieten Sie kein Fahrzeug „von privat“, denn die Versicherung kann dadurch bis zur Hälfte der Kosten kürzen. Da bleibt meistens nicht mehr viel übrig und Ihr persönlicher  Ärger mit dem privaten Vermieter ist vorprogrammiert. Wenn Sie den Weg über private Fahrzeuge gehen wollen, ist das Einfordern der sogenannten Nutzungsausfallentschädigung der bessere Weg für Sie. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wer zahlt den Mietwagen nach einem Unfall und wer stellt ihn zur Verfügung?

Als Geschädigter bei einem Verkehrsunfall steht Ihnen im Rahmen des Schadenersatzes auch die Übernahme der Mietwagenkosten zu. Die Versicherung des Unfallverursachers muss diese Kosten übernehmen. Sind Sie jedoch ganz oder teilweise selbst verantwortlich für den Unfall, dann kommt die eigene Vollkaskoversicherung ins Spiel.

Unser Tipp: Prüfen Sie unbedingt die Bedingungen Ihrer Vollkaskoversicherung. Sollten Sie feststellen, dass Sie keinen Anspruch auf einen Mietwagen haben, schützen Sie sich vor teuren Mietwagenrechnungen.

Wichtig

Versicherer dürfen kürzen, wenn Sie den Mietwagen zu lange behalten oder einen Mietwagen wählen, der nicht der Fahrzeugklasse Ihres Fahrzeuges entspricht.

Ein in unserer Praxis häufig auftauchender Kürzungsgrund ist, wenn die Versicherung Ihnen nachweisen kann, dass sie Ihnen ein konkretes und günstigeres Mietwagenangebot unterbreitet hatten. Die daraus resultierende Kürzungen auf die Kosten des günstigeren Angebotes sind rechtlich meistens nicht mehr zu heilen. Die ungedeckte Differenz zu Ihren tatsächlichen Mietwagenkosten zahlen Sie dann aus eigener Tasche.

Gut zu wissen: Auch wenn Sie einen Zweitwagen haben, aber dieser nachweislich von Ihren Kindern oder Ihrem Partner genutzt wird, haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen.

 

Schuldfrage ungeklärt: was erwartet mich?

Ist die Schuldfrage noch nicht abschließend geklärt, kann Ihnen möglich noch eine Teilschuld zugesprochen werden. Unter Umständen werden dann nicht die gesamten Mietwagenkosten von der generischen Versicherung übernommen und Sie müssen den Rest selbst bezahlen.

Gut zu wissen: Haben Sie sich gegen einen Mietwagen und für eine Nutzungsausfallentschädigung entschieden, bekommen Sie weniger Geld aus ursprünglich gedacht ausgezahlt. Jedoch müssen Sie dann auch bei einer Teilschuld nichts dazuzahlen. Das Geld für die Entschädigung können Sie absolut frei verwenden, z. B. auch zum internen Ausgleich an Ihren privaten Fahrzeugvermieter.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Es hat gekracht und Ihr Fahrzeug ist nicht mehr fahrtauglich oder muss in die Werkstatt? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das bewährte Vorgehen für Sie im Überblick:

  • Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche wie Mietwagenkosten geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang einfach und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden entlastet

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

 

Nach einem Verkehrsunfall muss der Versicherer informiert werden.
Um nicht in die Falle der Leistungskürzung zu geraten, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeberartikel wie man den Unfall der Versicherung melden sollte und welche Frist zu beachten ist.

In Kürze
  • Bei der eigenen Versicherung muss die die Schadensmeldung generell innerhalb einer Woche erfolgen.
  • Die Meldung bei der gegnerischen Versicherung ist nicht Pflicht, aber aus Beweissicherungsgründen innerhalb derselben Frist sinnvoll.
  • Wird die Frist nicht eingehalten, kann es durchaus passieren, dass Sie die entstandenen Kosten selbst tragen müssen.
  • Wir übernehmen absolut kompetent und kostenfrei die Schadensmeldung an beide Versicherungen für Sie und geben Ihnen innerhalb von 24 Stunden eine erste Einschätzung.

Bis wann muss der Unfall der Versicherung gemeldet werden?

Die Schadensmeldung an die eigene Versicherung sollte möglichst unmittelbar erfolgen – spätestens jedoch innerhalb einer Woche ab dem Unfall. Die typische Frist ist steht in der Regel in dem Versicherungsvertrag oder den dazugehörigen Versicherungsbedingungen, welche Sie unterschrieben haben.

Jedoch kann sehr leicht passieren, dass Sie der Versicherung unklare Schilderungen mitteilen und sich dadurch selbst benachteiligen. Das ist sehr ärgerlich und kann zu einer Leistungskürzung der Versicherung führen und dadurch erhalten Sie weniger Geld. Schreiben Sie daher nicht unüberlegt Ihrer oder der gegnerischen Versicherung!

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lassen Sie die Meldung über einen unabhängigen Dienstleister wie einen Gutachter oder auch über Verkehrsrechtsanwälte machen.

Unser Tipp: So geht es einfach und unkompliziert.

  • Unfallmeldung über faire-Regulierung abgeben
  • Ihre Unfallbeschreibung wird korrekt und in Ihrem Sinn aufbereitet und für Sie sicher dokumentiert an die zuständige Versicherung verteilt
  • Zusätzlich erhalten Sie aus dem Netzwerk der geprüften Verkehrsrechtsexperten innerhalb von 24 Stunden eine erste kostenfreie Prüfung Ihrer Ansprüche zugeschickt

 

Welcher Haftpflichtversicherung muss die Meldung erstattet werden?

In Ihren Vertragsunterlagen Ihrer Haftpflichtversicherung steht, dass Sie dieser Meldung – meist innerhalb einer Woche – erstatten müssen.

Eine gesetzliche oder vertragliche Meldefrist besteht nicht für eine Meldung bei der gegnerischen Versicherung. Jedoch ist es allein aus Beweissicherungsgründen sinnvoll, den Schaden der gegnerischen Haftpflichtversicherung innerhalb einer Frist von einer Woche nach dem Unfallereignis zu melden. Damit gehen Sie auf Nummer sicher. Auch dieser Schritt wird bei einer Meldung über die faire-Regulierung Plattform gleich mit für Sie erledigt.

Unfall der eigenen Versicherung melden, wenn Sie nicht schuld sind

Sie sollten Ihren Autounfall vorsorglich auch bei Ihrer eigenen Versicherung melden, wenn Sie selbst nicht schuld am Unfall sind. Das gilt auch bei einem Auffahrunfall oder wenn nur ein kleiner Schaden entstanden ist. Gerne übernehmen wir das kostenfrei für Sie.

 

Was passiert, wenn die Frist nicht eingehalten wird?

Wenn Sie sowohl Ihre eigene Versicherung als auch die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht rechtzeitig informieren, verwirken Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatzzahlungen. Den Schaden aus eigener Tasche zahlen zu müssen sollten Sie unbedingt vermeiden. Melden Sie also den Schaden selbst innerhalb der Frist oder lassen Sie das faire-Regulierung übernehmen!

Vorsicht: Melden Sie den Schaden über die Versicherungs-Hotline, liegt die Dokumentation Ihrer ordnungsgemäßen Meldung allein auf der Seite Ihres Versicherers. Sie selbst haben dann wortwörtlich nichts in der Hand. Gleichzeitig passiert es nur zu leicht, dass Sie im Telefonat durch geschulte Fragestellungen zu Angaben geführt werden, die Sie im Nachgang wertvolle Erstattungsleistungen kosten. Bedenken Sie, dass es aus finanzieller Sicht für die Versicherung am besten ist, die Prämien nicht an Sie auszuzahlen. Für Sie hingegen ist natürlich die volle Leistung auf Ihrem Konto am besten. Sie und der Versicherer stehen in diesem Moment im Interessenkonflikt.

Unser Tipp

Nutzen Sie am besten den Schriftweg eines unabhängigen Spezialisten.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten und müssen der Versicherung den Unfall noch melden? Gehen Sie den sicheren Weg und nutzen Sie den bewährten Service über die faire-Regulierung Plattform. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Sie sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken: Kopfhörer, Airpods & Co sind bei Fußgängern, Radfahrern und selbst im Auto allgegenwärtig: Aber ist es eigentlich erlaubt, mit Kopfhörern Auto zu fahren? Zwar kann der kleine Mann im Ohr die Route ansagen und bei der Organisation der Termine unterstützen; er kann aber auch mit Textnachrichten ablenken oder — viel beworbenes Feature — per Noise Cancelling sogar Umgebungsgeräusche ausblenden. Was ist erlaubt, was ist verboten? Wir schaffen Klarheit.

In Kürze
  • Kopfhörer können im Straßenverkehr hilfreich sein, etwa bei Navigation und Bedienung per Stimme. Sie können aber auch ablenken und eine Gefahr darstellen.
  • Das deutsche Recht zieht die Grenze beim Ausmaß der Ablenkung: Wer sich auf den Straßenverkehr nicht konzentrieren kann, riskiert ein Ordnungsgeld von 10 Euro.
  • Gleiches gilt fürs Telefonieren mit Kopfhörern: Es ist erlaubt, solange Sie Ihren Fokus auf dem Straßenverkehr haben.
  • Wer mit Kopfhörern im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt ist, muss damit rechnen, mindestens eine Teilschuld zugeschrieben zu bekommen.

Darf man mit Kopfhörern Auto fahren?

Viele fragen sich, ob mit Kopfhörern Autofahren erlaubt ist. Grundsätzlich gibt es in der Straßenverkehrsordnung keine Regel, die das Tragen von Kopfhörern beim Autofahren untersagt. Doch das deutsche Recht wäre nicht das deutsche Recht, wenn es hier nicht ein großes „Aber“ gäbe. Kopfhörer dürfen nämlich nur bis zu einem bestimmten Grad der Ablenkung genutzt werden. Dies leitet sich aus § 23 der StVO ab. Dieser bestimmt, dass das Gehör beim Fahren nicht durch Geräte beeinträchtigt werden darf.

Wichtig

Wer sich durch seine Kopfhörer so laut beschallen lässt (oder Umgebungsgeräusche ausblendet), dass er Martinshorn, Hupen usw. nicht mehr wahrnehmen kann, stellt ein Sicherheitsrisiko dar — und riskiert dafür ein Verwarngeld über 10 Euro.

 

Telefonieren mit Kopfhörern beim Autofahren — Ist das erlaubt?

Nun könnte man argumentieren, dass sich das Auto durch die Nutzung von Kopfhörern viel sicherer durch den Verkehr lenken lässt. Man hat die Hände frei, ist weniger abgelenkt und kann sich so besser aufs Fahren konzentrieren. Und tatsächlich: Grundsätzlich ist das Telefonieren mit Kopfhörern — ähnlich wie mit einer Freisprecheinrichtung — erlaubt. Letztlich gelten aber auch hier die Beschränkungen aus § 23 StVO, nach denen der Autofahrer entsprechende Technik nur so lange nutzen darf, wie er nicht vom Straßenverkehr abgelenkt wird.

Unfall durch Kopfhörer beim Autofahren — Welche Regeln gelten?

Jede elektronische Gimmick im und am Auto birgt Ablenkungspotenzial. Ein Knopf zu viel betätigt, eine aufmerksamkeitsheischender Signalton zu viel eine zu berührende Nachricht ins Mikro gesprochen: schnell hat man im Moment der Ablenkung einen Auffahrunfall oder Schlimmeres verursacht. Und nun? Kommt es aus einer Ablenkung heraus zu einem Unfall müssen Sie — selbst wenn Sie nicht der Alleinverantwortliche für den Schaden sind — zumindest mit einer Teilschuld rechnen.

Ähnlich verhält es sich mit der Kfz-Versicherung. Diese übernimmt häufig nur einen Teil der entstandenen Reparaturkosten. Um nicht unnötigerweise draufzahlen zu müssen, sollte man also besser Vorsicht walten lassen — oder am besten komplett auf Kopfhörer beim Autofahren verzichten und auf die bordeigene Freisprech-Funktionen setzen.

 

Jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung.

Ob selbst verschuldet oder nicht. Ob mit Kopfhörern oder ohne — jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung. Wenn Sie durch Kopfhörer beim Autofahren in eine Unfallsituation geraten sind, überlassen Sie die Schadensregulierung nicht dem Zufall. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.

  • Melden Sie uns Ihren Schaden über unsere Online-Plattform, per Smartphone oder telefonisch unter 0800 30 111 60.
  • Unser Partnernetzwerk nimmt Ihren Fall sorgfältig auf und versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen und klaren Handlungsempfehlungen
  • Unsere Mitarbeiter melden sich sofort nach der Prüfung mit einem detaillierten Schritt-für-Schritt-Vorgehen bei Ihnen zurück.

Wir begleiten Sie durch den Prozess der Regulierung und kümmern uns um Ihre bestmögliche Entschädigungsleistung.

Bei einem Wildunfall tritt nicht nur der Schock über den Verlust eines Tierlebens ein, sondern auch die große Frage, was man nach einem Wildunfall beachten und melden muss.

Muss der Wildunfall tatsächlich in anstrengende Behördenkommunikation, unzählige Telefonate und Schriftverkehr münden? Wir klären auf — in unserem Wildunfall-Ratgeber.

 

 

Kurz und Knapp
  • Zum typischen Wildunfall zählt die Kollision mit dem sog. „Haarwild“.
  • Eine Haftpflichtversicherung zahlt nicht den Schaden am eigenen Fahrzeug. Dies tun nur Teil- und Vollkasko.
  • Nach einem Wildunfall sind die selben Schritte wie beim gewöhnlichen Unfall zu beachten. Zudem müssen Polizei und Jäger benachrichtigt werden.
  • Ein Wildunfall muss unbedingt gemeldet werden – auch wenn sich das verletzte Tier vom Unfallort entfernt.
  • Da das Wildtier „herrenlos“ ist und damit niemanden gehört, haben Sie auch keine Ansprüche gegenüber anderen Personen.

Reh, Wildschwein und Co: Was ist ein Wildunfall?

Ein Wildunfall ist einen Verkehrsunfall mit einem zur Jagd freigegeben Landwirbeltier. Von den Versicherungen wird der Begriff „Wildtier“ jedoch eng gefasst und bezieht ausschließlich auf sogennantes „Haarwild“, also Rehe, Hirsche oder Wildschweine.

Gut zu wissen:

Diese Tiere gehören zum „Haarwild“:

Rehe, Schwarzwild (Wildschwein), Damwild, Rotwild (Hirsch), Fuchs, Dachs und Hase. Unfälle mit Vögeln, Hunden, Katzen oder Weidetieren gehören daher explizit nicht zu den Wildunfällen. 

Bei einem Wildunfall kommt es regelmäßig zu einer Kollision mit dem Haarwild oder es entsteht ein Schaden durch ein Ausweichmanöver.

Wildunfall-Versicherung: Teilkasko, Vollkasko oder Haftpflicht?

Ein Wildunfall ist schnell passiert. Aber welche Versicherung muss zahlen?

Üblicherweise sind Sie als Unfallbeteiligter mit einem Wildtier in der Regel durch die reguläre Teilkaskoversicherung abgesichert, bei Kollisionen mit anderen Tieren greift üblicherweise die Vollkaskoversicherung.

Wichtig

Welche Versicherung zahlt was?

  • Haftpflichtversicherung: Zahlt nur Schäden, die Dritten entstanden sind. Die Reparatur am eigenen Fahrzeugs wird nicht abgedeckt.
  • Teilkaskoversicherung: Zahlt ebenfalls Schäden Dritter. Zahlt ausschließlich bei Haarwild unter Selbstbeteiligung die Reparatur am eigenen Fahrzeug. Jedoch liegt die Beweispflicht beim Fahrer.
  • Vollkasko: Zahlt alle Schäden am eignen Fahrzeug. Hier kann jedoch zu einer Rückstufung in eine ungünstigere Schadensfreiklasse kommen.

Oft ist auch relevant, ob ein Schaden am eigenen Fahrzeug durch Ausweichmanöver oder den direkten Aufprall mit dem Tier zustande gekommen ist. Wird der Schaden nämlich nicht direkt durch das Wild verursacht, sondern entsteht durch einen Ausweichversuch, kann ein Aufwendungsersatz (sog. „Rettungskosten“) von der Teilkaskoversicherung geltend gemacht werden. Grundsätzlich gilt: Mit starken Experten an der Hand erfolgt die Regulierung im Nachgang einfach und schnell. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter.

 

Wildunfall — Was tun?

Bei einem Wildunfall sitzt einem Autofahrer zunächst der Schock in den Knochen. Der erste Schritt wie bei jedem anderen Unfall ist stets: Ruhe bewahren. Danach sind folgende Punkte zu beachten:

  1. Grundsätzlich gilt: Fahren Sie rechts ran, schalten Sie den Warnblinker ein. Bitte berühren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit das Tier es nicht, sondern halten Sie ausreichend Abstand und sichern Sie die Unfallstelle mit dem Warndreieck. Tragen Sie dabei eine Warnweste.
  2. Informieren Sie die Polizei und gegebenenfalls auch das zuständige Forstamt. Letzteres übernehmen meist die Polizisten für Sie. Wildunfälle müssen grundsätzlich von einem Jäger begutachtet werden. Bleiben Sie in jedem Fall an der Unfallstelle bis die Behörden eintreffen.
  3. Lassen Sie den Vorfall ordnungsgemäß dokumentieren und sich vom Jäger eine Wildunfallbescheinigung ausstellen, bevor Sie den Schaden bei Ihrer Versicherung melden. Die Bescheinigung ist der wichtigste Nachweis dafür, dass ein Schaden am Fahrzeug durch einen Wildtierunfall entstanden ist.
  4. Beseitigen und reinigen Sie die Unfallspuren am Fahrzeug noch nicht, da diese für die Versicherung im späteren Verlauf begutachtet werden könnten. Wir empfehlen Ihnen auch Fotos von Ihrem Fahrzeug zu machen.
Wichtig

Fahren Sie nicht einfach nach dem Zusammenstoß weiter. Wildunfall-Fahrerflucht ist das Weiterfahren zwar nicht, aber sie verstoßen gegen das Tierschutzgesetz. Dies stellt eine   Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld geahndet. Das angefahrene Wild darf auch vom Unfallort nicht entfernt werden, sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei.

Gibt es eine Wildunfall-Meldepflicht?

Zögern Sie nicht beim Melden des Wildunfalls. Selbst wenn sich das verletzte Tier vom Unfallort entfernt, müssen Sie den Vorfall melden.

Rufen Sie bei verletzten Personen unbedingt die Rettungskräfte. Auch ohne Verletzte muss immer die Polizei verständigt werden. In vielen Bundesländern muss bei einem Wildunfall zusätzlich noch ein Jäger informiert werden. In den meisten Fällen übernimmt das die Polizei für Sie. Fragen Sie bei Zweifeln einfach nach. Lassen Sie sich dann vom Jäger eine Wildschadenbescheinigung aushändigen.

Gut zu wissen

Kleintiere wie Frösche, Igel oder Vögel sind nicht meldepflichtig.

Habe ich Schadenersatzansprüche nach einem Wildunfall?

Im juristischen Sinne ist ein Wildtier für gewöhnlich eine herrenlose Sache. Daher können Sie auch keine Schadensersatzansprüche gegen den Jagdpächter oder Waldbesitzer bei einem Wildunfall geltend machen. Anders ist dies bei Haustier-Unfällen, bei denen das Herrchen häufig für die Schäden seines Vierbeiners aufkommen muss.

Hinweis

Vor besonderen Gefahrenstellen wie beispielsweise Wildwechselstellen oder Orten mit hoher Wilddichte muss das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ angebracht sein. Fehlt dieses Verkehrszeichen, besteht die Chance, dass die zuständige Straßenbehörde für den Wildschaden aufkommen muss.

 

Beweispflicht: War es ein Wildunfall?

Nach einem Wildunfall muss gegenüber der Teilkaskoversicherung nachgewiesen werden, dass der Verkehrsunfall in Zusammenhang mit einer Gefährdung durch ein Wildtier entstanden ist. Die Beweislast liegt also beim Fahrer. Bei der Vollkaskoversicherung ist dies regelmäßig nicht notwendig.

Für den Nachweis vom Wildunfall gibt es verschiedene Beweismittel. Dies sind beispielsweise:

  • Polizeibericht
  • Bescheinigung vom Jagdpächter (hierfür kann eine Aufwandsentschädigung anfallen)
  • Fotos vom Unfallort und Unfallschäden
  • Überreste vom Wildtier
  • Zeugenberichte (besonders wichtig bei Ausweich-Wildunfällen)

Eine gründliche Reinigung des Fahrzeugs sollte nach einem Wildunfall auch nicht zu schnell erfolgen, da die Unfallspuren für die Versicherung wichtig sein könnten – insbesondere dann, wenn sich noch ein Gutachter das Auto ansehen soll.

Eine Begehung des Unfallorts sowie die genaue Begutachtung des Unfallfahrzeugs stellen hierbei keine Ausnahmen dar.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Ein Wildunfall ohne wilde Schadensmeldung erhalten Sie bei uns von faire-Regulierung.de: 

  • Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
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  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern. 

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.