Unfälle während der Probefahrt passieren häufiger als man denkt! Es liegt in der Natur der Probefahrt, dass der Fahrer meistens das erste Mal am Steuer dieses Fahrzeugtyps sitzt.Daher ist es ganz typisch, wenn es schwerfällt, die Breite des Wagens oder dessen Bremsweg richtig einzuschätzen. Doch wer zahlt nun bei einem Unfall während der Probefahrt?

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wer in einem solchen Fall haftet und was Sie als Geschädigter unbedingt wissen müssen.

In Kürze
  • Wir empfehlen Ihnen bei einem Verkauf von privat zu privat vorab eine schriftliche Vereinbarung abzuschließen. Davon profitieren im Schadensfall beide Seiten.
  • Egal ob beim Händler oder bei einem privaten Verkäufer: Wenn der Kaufinteressent einen Unfall bei der Probefahrt grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht, kann die Versicherung des Händlers oder des privaten Verkäufers die Zahlung verweigern. Dann muss der Probefahrer für die verursachten Kosten aufkommen.

Wer haftet bei einem Unfall bei der Probefahrt?

Eine Probefahrt kann enorm hilfreich sein, um herauszufinden, ob das Fahrzeug den gewünschten Vorstellungen entspricht. Um in kurzer Zeit den Wagen auf Mark und Bein zu testen, liegt schnell die Aufmerksamkeit des Fahrers in erster Linie auf dem Fahrzeug und dessen Funktionen. Der eigentlich viel wichtigere Straßenverkehr bekommt nur kurze Seitenblicke. Dieses Setup ist für Probefahrten typisch und führt dazu, dass der Unfall schneller gebaut ist als sonst. Um herauszufinden, wer nun in der Zahlungspflicht steht, müssen zwei Fälle unterschieden werden::

Wichtig

Um herauszufinden, wer in der Zahlungspflicht steht, müssen zwei Fälle unterschieden werden:

  • Probefahrt beim Autohändler
  • Probefahrt bei einem Verkauf von privat zu privat

Die beiden Ausgangslagen unterscheiden sich in der Haftungsfrage ganz erheblich. Wir erklären Ihnen die Unterschiede.

 

Was Sie beim gewerblichen Händler beachten müssen

Schäden am Probefahrzeug sind quasi Teil des Berufsrisikos des Händlers. Für solche Schäden kommt in der Regel die Vollkaskoversicherung des Händlers auf. Doch Vorsicht! Das gilt nur bei leichter Fahrlässigkeit. Fährt der Probefahrer grob fahrlässig oder beschädigt das Fahrzeug sogar absichtlich, wird er vollständig zur Kasse gebeten. Das ist vor allem bei alkoholisiertem Fahren oder groben Verkehrsverstößen der Fall.

Wichtig

Für Schäden am Probefahrzeug kommt in der Regel die Vollkaskoversicherung des Händlers auf. Doch Vorsicht! Das gilt nur bei leichter Fahrlässigkeit. Fährt der Probefahrer grob fahrlässig, zum Beispiel unter Alkoholeinfluss, muss er die Kosten selbst tragen.

Woher weiß man, ob der Händler eine Vollkaskoversicherung hat?

Am besten fragen Sie einfach nach. Hat der Händler nichts Bestimmtes über die Art der Versicherung des Probefahrzeugs gesagt, greift eine für Sie wertvolle Sicherheitsfunktion: Die sogenannte stillschweigende Haftungsfreistellung. Weist der Händler Sie nicht ausdrücklich auf das Gegenteil hin, können Sie davon ausgehen, dass der Wagen vollkaskoversichert ist. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Damit die Versicherung zahlt, muss die mögliche Beschädigung durch den Unfall im Zusammenhang mit den Gefahren erfolgen, die typisch für derartige Probefahrten sind. Also beispielsweise Zusammenstöße wegen einer Fehleinschätzung der fahrzeugtypischen Breite oder Länge des Probefahrzeugs.

Entscheidet sich der Probefahrer des luxuriösen Cabriolets damit eine Tranche Pflastersteine vom Baumarkt zum eigenen Kleingarten zu transportieren, kann nicht von einer typischen Gefahr gesprochen werden. In solchen Fällen wird der Hobbygärtner zu Recht den Fahrzeugschaden selbst erstatten müssen.

Hinweis: Sollte der Händler keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben, muss er Sie vor der Probefahrt darauf aufmerksam machen, da dann Sie im bei einem Unfall die Reparaturkosten im Risiko stehen. Auch denkbar ist, dass Sie eine Vereinbarung erhalten, die für den Fall eines Unfalls eine Selbstbeteiligungshöhe festlegt. Diese liegen regelmäßig zwischen 1.000 und 3.000 €. Solche Regelungen finden Sie häufig in der Probefahrtvereinbarung, die Sie vor der Probefahrt zum Unterzeichnen bekommen. Achten Sie auf niedrige Selbstbeteiligungen!

Unfall bei Probefahrt – Verkauf von privat zu privat

Haben ein privater Verkäufer und ein privater Kaufinteressent vor der Probefahrt keine Vereinbarung über eine eventuelle Schadensregulierung getroffen, muss die Kaskoversicherung des Verkäufers für einen eventuellen Schaden am Fahrzeug aufkommen. Entscheidend ist dabei, welchen Kfz-Versicherungsschutz der Verkäufer gewählt hat:

Bei einer Voll- oder Teilkasko sind die jeweiligen Konditionen zu beachten. Teilweise wird die Haftung für einen Probefahrt-Unfall grundsätzlich ausgeschlossen. Auch kann eine Selbstbeteiligung verlangt werden oder der Unfall kann zu einem Verlust der Schadenfreiheitsklasse führen. Eine Haftpflicht hingegen übernimmt die Kosten, welche durch einen Unfall bei der Probefahrt entstehen, nicht. So muss der Probefahrer auch bei nur leichter Fahrlässigkeit die gesamten Kosten tragen.

Unser Tipp: Probefahrt-Vereinbarung bei Verkauf von privat zu privat

Wichtig

Für beide Seiten ist es ratsam, vor Fahrtbeginn eine schriftliche Vereinbarung über den Fall eines Unfalles während der Probefahrt abzuschließen. Als Privatverkäufer sollten Sie sich auch darüber informieren, welche Konditionen Ihre bestehende Kfz-Versicherung in solch einem Fall anbietet. So können Sie die Haftung im eventuellen Schadensfall vorab klären.

Auch wenn der Sinn so einer Vereinbarung auf der Hand liegt, wird sie in der Praxis zu oft vernachlässigt. Seien Sie konsequent! Lassen Sie sich als Verkäufer auch in jedem Fall vor Antritt der Probefahrt den Führerschein des Probefahrers zeigen. Halten Sie in der Vereinbarung auch fest, wie das Fahrzeug versichert ist und welche Selbstbeteiligung im Falle eines Unfalls für den Probefahrer fällig wird.

Hinweis: Wenn es während der Probefahrt zu einem Unfall kommt, wird sich danach meistens um die drohende Hochstufung in der Kfz-Versicherung gestritten. Wer soll die jetzt ausgleichen? Regeln Sie daher in der Vereinbarung zur Probefahrt, wie Sie damit umgehen wollen.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie haben bei einer Probefahrt durch leichte Fahrlässigkeit einen Unfall verursacht? Oder Sie wurden während der Probefahrt von einem Dritten angefahren und können gar nichts dafür? Oder Sie wollten Ihr Fahrzeug privat veräußern und der Probefahrer war grob fahrlässig unterwegs und es kam zu einem Zusammenstoß? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Mit dem revolutionären Portal der fairen-Regulierung wird es für Sie ganz einfach:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Ausschließlich lizenzierte und bewährte Verkehrsrechtspezialisten prüfen Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Es kracht und Ihnen fällt plötzlich wieder ein: Die Hauptuntersuchung, umgangssprachlich TÜV genannt, war überfällig. Mein Auto hat gerade keine gültige Prüfplakette.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wann der abgelaufene TÜV zu einem Problem werden kann und wie Sie am besten nach einem Unfall mit abgelaufenem TÜV vorgehen. Die gute Nachricht: Ihre Kfz-Versicherung wird den Schaden höchstwahrscheinlich übernehmen, aber es kann sein, dass Sie je nach Ablaufdatum einen großen Batzen drauflegen müssen.

In Kürze
  • Geraten Sie ohne gültigen TÜV in einen Verkehrsunfall, erwartet Sie bei nur knapper Überschreitung keine böse Überraschung.
  • Ist Ihr TÜV allerdings schon länger als zwei Monate abgelaufen, kann es passieren, dass Sie sich einer Regressprüfung Ihrer Kfz-Versicherung unterziehen müssen.
  • Sie können aber nur in Regress genommen werden, wenn Sie grob fahrlässig gehandelt haben. Das muss dann ein Gutachter prüfen.
  • Je länger Ihre TÜV-Plakette schon abgelaufen ist, desto größer ist der Verdacht gegen Sie. Im schlimmsten Fall übernimmt Ihre Versicherung den Schaden dann nicht.
  • Der Unfallgegner hingegen hat nichts zu befürchten, da der Versicherungsschutz auch ohne TÜV erhalten bleibt.

Unfall ohne TÜV – Welche Folgen sind zu erwarten?

Sind Sie nur wenige Tage im Verzug, erwarten Sie keine schlimmen Folgen. Sie sollten sich dennoch schnellstmöglich um einen Termin für die Hauptuntersuchung bemühen. Denn: Ab einem Zeitraum von zwei Monaten wird erstmalig ein Verwarngeld fällig. Warten Sie noch länger wird es deutlich kostspieliger und Sie können sogar Punkte in Flensburg sammeln.

Wir raten Ihnen daher die Hauptuntersuchung rechtzeitig wahrzunehmen, um Ihre Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sie gehen auf Nummer sicher und vermeiden eventuelle Diskussionen mit Ihrer Versicherung.

Wichtig

Erfolgt die Hauptuntersuchung mit über 2-monatiger Verspätung, berechnen die Prüfstellen häufig 20 Prozent mehr für die Untersuchung. Begründet wird dies mit dem erhöhten Mehraufwand.

Tipp: Falls Sie noch einen neuen Wagen fahren, steht Ihre erstmalige Hauptuntersuchung erst nach 36 Monaten anstatt der sonst üblichen zwei Jahre an.

 

Wie lange „darf“ ich den TÜV überziehen?

Grundsätzlich sind Sie zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungs-Termine verpflichtet. Doch was passiert, wenn ich die Frist ausnahmsweise nicht pünktlich einhalten konnte? Neben Geldstrafen drohen zusätzlich auch Punkte in Flensburg. Hier kommt es ganz auf den Zeitraum an. Für Kraftfahrzeuge und Anhänger gilt:

Kosten und Strafen
  • 2 bis 4 Monate überzogen: 15 Euro
  • 4 bis 8 Monate überzogen: 25 Euro
  • mehr als 8 Monate überzogen: 60 Euro und 1 Punkt

Je länger Sie mit abgelaufenem TÜV im Straßenverkehr unterwegs sind, desto größer wird auch der Verdacht auf grobe Fahrlässigkeit gegen Sie. Das wäre in einem Regress-Fall für Sie sehr nachteilig. Haben Sie jedoch nur wenige Tage überzogen, wird meist davon ausgegangen, dass Sie die Frist aus Unachtsamkeit vergessen haben. Dann haben Sie meist nichts Schlimmes zu befürchten. In Erklärungsnot kommen Sie dann, wenn Sie die Frist mehr als zwei Monate überzogen haben.

Hinweis: Der Unfallgegner muss sich keine Sorgen machen. Der Versicherungsschutz des Verursachers bleibt auch ohne TÜV wirksam und deckt alle Schäden, die gegenüber Dritten verursacht werden, komplett ab.

TÜV in Zeiten von Corona

Glücklicherweise sind die meisten Prüfstellen wieder geöffnet, aber aufgrund von aktuellen Abstands- und Hygienemaßnahmen und eingeschränkten Öffnungszeiten kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Vereinbaren Sie daher frühzeitig Ihren Termin.

 

Zahlt die Kfz-Versicherung auch bei abgelaufenem TÜV?

Kommt es zu einem Unfall ohne TÜV, prüft die Versicherung, ob der Fahrzeughalter grob fahrlässig gehandelt hat. Wenn Sie ohne gültigen TÜV fahren, kann das schon als leichte Fahrlässigkeit gegen Sie ausgelegt werden. Sie müssen sich als Fahrzeughalter um die Einhaltung der Fristen kümmern.

Meistens können Sie jedoch davon ausgehen, dass Ihre Versicherung Sie dadurch nicht benachteiligt. Machen Sie sich einer groben Fahrlässigkeit schuldig, kann Ihre Versicherung Sie in Regress nehmen. Das heißt, dass Sie aufgefordert werden können, eine Teilsumme des Schadens selbst zu begleichen – und das kann teuer werden!

Gut zu wissen: Damit Ihre Versicherung Ihnen einen Regress stellen kann, muss Ihre Versicherung den fahrtüchtigen Zustand Ihres Fahrzeuges bezweifeln und einen Gutachter hinzuziehen, der Ihren Wagen auf seine Tauglichkeit für den Straßenverkehr prüft. Waren Sie längere Zeit nicht mehr in der Werkstatt, kann man im schlimmsten Fall schnell fündig werden.

 

Der Unfall hat nichts mit der vom TÜV geprüften Leistung zu tun?

Nicht negativ wirkt es sich auf die Übernahme der Kosten durch die Versicherung aus, wenn Ihr Unfall nichts mit der vom TÜV geprüften Leistung zu tun hat. Das heißt konkret, dass bei der Hauptuntersuchung beispielsweise der Motor und die Bremsen geprüft werden. Dreht es sich bei dem Unfall jedoch schlicht um menschliches Versagen, dann ist die Gültigkeit des TÜVs nicht entscheidend für die Versicherung. Der Unfall hätte vermutlich nicht durch die Hauptuntersuchung vermieden werden können.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie geraten zumindest teils unverschuldet in einen Verkehrsunfall, aber Ihr TÜV ist abgelaufen? Oder der Unfallverursacher hat keinen TÜV mehr?  Dann am besten schnell bei freie-Regulierung.de melden. Das bewährte Verfahren im Überblick:

  • Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.
  • Wir sorgen dafür, dass Sie weiterhin mobil sind.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Ein Auffahrunfall ist schnell passiert: einmal kurz zu dicht aufgefahren, kurzer Blick aufs Handy oder die berühmte 1 Sekunde Ablenkung. Fast jeder kennt die Faustformel: Wer auffährt, ist immer schuld. Aber stimmt das auch in Ihrem konkreten Fall so? .

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber beide Seiten: Wann Sie bei einem Auffahrunfall die Schuld tragen. Wann Sie unschuldig sind und was Sie als Geschädigter  unbedingt beachten müssen um Ihre Entschädigung zu erhalten, selbst bei Teilschuld.

In Kürze
  • „Wer auffährt, hat immer Schuld“ mag oft zutreffend sein, aber eben nicht immer!
  • Die Schuldfrage ist immer von den Umständen des Einzelfalls abhängig.
  • Achten Sie daher unbedingt auf eine sorgfältige Dokumentation und verständigen Sie bei Streitigkeiten über die Schuld unbedingt die Polizei. Diese kann bei Fragen der Schadensregulierung wichtig werden.
  • Wir helfen Ihnen bei Ihrer Schadensregulierung gerne weiter. Auch wenn Sie eine Teilschuld am Auffahrunfall trifft, sind Sie über Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung versichert. Unsere Spezialisten helfen Ihnen beim Durchsetzen Ihrer Ansprüche.

Wer auffährt, hat immer Schuld – stimmt das?

Die einfache Weisheit „Wer auffährt, hat immer Schuld“ entspringt einem gleichlautenden Grundsatz im Verkehrsrecht. Es gilt der so genannte Anscheinsbeweis. Hierbei wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass derjenige, der auffährt, die Schuld trägt. Nach dieser Logik beweist schon der Umstand, dass es zur Kollision kam: der Hintermann ist zu dicht aufgefahren. Es wird argumentiert: Wäre der Abstand groß genug gewesen, hätte das Abbremsen des Vordermanns keinen Unfall nach sich gezogen. Wer auffährt, hat sich meistens im Straßenverkehr nicht vorausschauend verhalten und muss entsprechend dafür haften. Soweit die Theorie.

Meistens kann der Anscheinsbeweis als grobe Orientierung dienen, jedoch ist er keinesfalls eine allgemeingültige Lösung. Streiten sich die Beteiligten darüber wer die Schuld trägt, muss der Auffahrende den Anscheinsbeweis durch Beweise widerlegen.

Die Faustformel „Wer auffährt, hat immer Schuld“ gilt in folgenden Unfallkonstellationen nur eingeschränkt:

Ausnahmen
  • Der Vordermann macht bei einer grünen Ampel ohne erkennbaren Grund eine Vollbremsung. In diesem Fall besteht meist eine Teilschuld.
  • Der Vorausfahrende bremst plötzlich stark vor einem Blitzer ab und kommt zum Stillstand. Diese irreführende Fahrweise begründet ebenfalls meist eine Teilschuld.
  • Der Auffahrende, der mit überhöhter Geschwindigkeit und Lichthupe auf der Autobahn angerauscht kommt, begründet durch diese Nötigung zumindest eine Mitschuld.
  • Auch wer auf der Suche nach einem Parkplatz ist, die Parklücke zu spät erkennt und scharf abbremst und dadurch einen Auffahrunfall verursacht, macht sich meist teilweise schuldig.
  • Autofahrer, die wegen kleinen Tieren scharf abbremsen und dadurch einen Auffahrunfall verursachen, bekommen häufig eine Teilschuld zugesprochen. Handelt es sich jedoch um ein großes Tier wie ein Wildschein, so wird die Schuldfrage anders beantwortet. In diesem Fall hätte eine Kollision schwere Folgen für den Fahrer und auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Bremst der Vordermann beispielsweise unerwartet und ohne zwingenden Grund, begeht er damit selbst einen Verkehrsverstoß gemäß § 4 I 2 Straßenverkehrsordnung und trägt deshalb auch einen Teil zur Schuld bei. Es gilt, dass immer derjenige Schuld hat, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Verkehrsregeln verstößt und dadurch einen Unfall verursacht. Die Streitfrage ist dann: Lag ein Grund für die Vollbremsung des Vordermanns vor?

 

Anscheinsbeweis bei Auffahrunfällen

Gemäß § 4 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung gilt:

„Der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug muss in der Regel so groß sein, dass auch dann hinter diesem gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird.“

Auf diese Reglung stützt sich der Anscheinsbeweis beim Auffahrunfall: Kam es zu einem Auffahrunfall, lag beim Auffahrenden offenbar eine Pflichtverletzung vor.  Doch trotz Anscheinsbeweis lässt sich die Schuld bei einem Auffahrunfall nicht pauschal zuweisen: Protokollieren Sie daher den Unfall genau und machen Sie Bilder vom Schaden und der Umgebung. Rufen grundsätzlich auch die Polizei zum Unfallort hinzu.

Was zahlt die Versicherung bei einer Teilschuld?

Auch wenn Sie eine Teilschuld am Auffahrunfall trifft, sind sie über Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung versichert. Sie erhalten dann jedoch nicht den vollen Schaden erstattet – eben nur einen Teil. Gute Nachricht hier: Wenn Sie einen Experten hinzuziehen, der diese Schuldquote nach dem sogenannten Quotenvorrecht für Sie abrechnet, erhalten Sie eine deutlich höhere Erstattung als es die eigentliche Schuldquote erwarten lässt.

Beispiel: Ein 50% zu 50% Schuldverteilungsverhältnis sieht im Auszahlungsergebnis wie ein 70:30 Schuldverhältnis zu Ihren Gunsten aus.

 

Sonderfälle mit mehreren Autos: Massenkarambolage und Kettenunfall

Teilweise kommt es auch zu Auffahrunfällen, in die gleich mehrere Autos verwickelt sind. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei einer sogenannten Massenkarambolage oder einem Kettenunfall achten müssen.

Massenkarambolage: Wer zahlt?

Sehr häufig sind Massenunfälle eine Sammlung von Auffahrunfällen. Dann greift ein spezielles Regulierungsverfahren der Kfz-Versicherer. Finden die Regulierungsgrundsätze Anwendung, erstattet Ihnen Ihre Kfz-Haftpflichtversicherer ihren Schaden, ohne dass Ihr Schadenfreiheitsrabatt belastet wird. Doch dafür müssen zumindest folgende drei Kriterien erfüllt sein:

  1. Ein Unfallverursacher kann nicht festgestellt werden.
  2. Es müssen mindestens 40 Fahrzeuge beteiligt sein. Im Ausnahmefall genügen auch 20 Fahrzeuge, sofern der Unfallhergang nur schwer nachvollziehbar ist.
  3. Beteiligt sind alle Fahrzeuge, bei denen ein enger räumlicher und zeitlicher Zusammenhang zum Unfall besteht.

Wer zahlt bei einem Kettenunfall?

Fahren Sie bei einem Kettenunfall als Letzter hinten auf, bekommen Sie nach dem Anscheinsbeweis häufig die volle Schuld. Gegen Sie spricht zudem, dass Sie nicht von einem anderen Fahrzeug aufgeschoben wurden. Die volle Schuldzuweisung muss jedoch nicht zwingend richtig sein. Der Vorausfahrende kann für Sie unvorhersehbar gebremst haben oder ruckartig zum Stehen gekommen sein, indem er auf seinen Vordermann aufgefahren ist.

Auf ein stehendes Auto gefahren

Man könnte meinen, dass jemand, der auf ein stehendes Auto auffährt stets schuld ist. Doch selbst hier gibt es Ausnahmen. Wurde das Auto nicht ordnungsgemäß geparkt, nicht ausreichend beleuchtet oder wurde die Kollision mit Absicht provoziert, dann kann der Halter des Autos teilweise haften.

Tipp: Manche Auffahrunfälle werden von Versicherungsbetrügern bewusst provoziert, um abzukassieren. Sorgen Sie daher unbedingt für eine sorgfältige Dokumentation verständigen Sie die Polizei.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind in einen Auffahrunfall verwickelt und fragen sich, ob Sie die volle Schuld daran tragen? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie geraten zumindest teils unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.
  • Sie erhalten unbürokratisch den bestmöglichen Entschädigungsbetrag, egal ob als Direkterstattung an Ihre Werkstatt oder Auszahlung an Sie (siehe fiktive Abrechnung)

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, Nutzen auch Sie die Erfahrung und bewährtes Spezialisten-Wissen.

Es gab einen leichten Knall. Niemand ist verletzt und auf den ersten Blick  sieht alles nach einer Bagatelle aus. Sie fragen sich: Muss ich deshalb die Polizei rufen? Ein Verkehrsunfall ist immer ein Störer und eine ungewollte Aufgabe. Noch unangenehmer wird sie jedoch meist im Nachhinein, wenn es Ärger bei der Schadensabwicklung gibt. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber wann Sie die Polizei mit ins Boot holen sollten und wann Ihr Unfall ausnahmsweise ohne die Ordnungshüter abgewickelt werden kann. So können Sie spätere Streitigkeiten verhindern.

In Kürze

Besser zur Polizei: Melden Sie den Verkehrsunfall und riskieren Sie keinen Streit mit der Versicherung.

  • Unfall ohne Polizei: Bei Bagatellschäden am Fahrzeug – geringer Sachschaden! – dürfen Sie darauf verzichten, der Polizei den Unfall zu melden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie eventuell Obliegenheiten gegenüber Ihrer Versicherung haben und auch bei Bagatellschäden dazu angehalten sind die Polizei zu verständigen.
  • Wann Sie die Polizei rufen müssen: Sie müssen die Beamten verständigen, wenn es bei dem Unfall zu einem Personenschaden oder einem großen Sachschaden kam.
  • Wann Sie die Polizei rufen sollten: Besteht der Verdacht, dass einer der Fahrer vor der Fahrt Alkohol oder Drogen konsumiert hat, sollten Sie den Unfall bei der Polizeibehörde melden. Auch wenn Streitigkeiten über die Unfallschuld entstehen, das gegnerische Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Gebiet stammt oder Sie den Verdacht auf einen provozierten Unfall haben, sollten Sie die Polizei rufen.

Unfall mit geringem Sachschaden

Viele Unfälle betreffen Kleinigkeiten und sind daher so genannte Bagatellunfälle. Generell darf hier die Schadensabwicklung ohne Polizei erfolgen, wenn ein nicht bedeutender Sachschaden am Fahrzeug eingetreten ist. Das kann ein Kratzer am Lack beim Ausparken sein oder auch eine Beule beim unachtsamen Auffahren sein.

Merke

Merke: Ein Bagatellschaden ist ein Schaden, der sich auf eine geringe Schadenssumme bei einem Sachschaden beläuft. Als Orientierungswert für einen nicht bedeutenden Sachschaden geben einige Gerichte eine Schadenssumme bis 1.300 EUR an. Sie kann jedoch bei jedem Gericht anders ausfallen. Ein Personenschaden schließt einen Bagatellunfall aus.

Das bedeutet für Sie: Sie dürfen nach einem Bagatellunfall den Unfall ohne Polizei abwickeln und selbst einen Unfallbericht anfertigen. Das kann zum Beispiel der Europäische Unfallbericht sein. Diesen Bogen sollten Sie und Ihr Unfallgegner gemeinsam zweimal ausfüllen und unterschreiben.

WICHTIG: Unterschreiben Sie niemals am Unfallort ein Schuldanerkenntnis! Vom Unfallgegner formulierte Texte a la, „…bestätige ich mein alleiniges Verschulden…“ bekommen bitte niemals Ihre Unterschrift.

Sie können natürlich auch bei einem Bagatellschaden die Polizei zum Unfallort rufen. Sie dürfen den Unfall aber auch ohne Polizei dokumentieren. Sollten Sie sich für den Kontakt mit der Polizeibehörde entscheiden, müssen Sie sich gegebenenfalls auf längere Wartezeiten einstellen.

 

Wann muss die Polizei gerufen werden?

Es gibt jedoch einige Situationen, bei denen Sie die Polizei verständigen müssen oder auch zu Ihren Gunsten sollten. Wir haben Ihnen einen kleinen Überblick zusammengestellt:

  1. Wurde bei dem Unfall eine Person verletzt? Falls ja, müssen Sie die Polizei verständigen. Es ist hierbei egal, ob Ihr Unfallgegner, Sie oder eine nicht direkt am Unfall beteiligte Person zu Schaden gekommen ist.
  2. Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Unfallgegner den Unfall provoziert hat? Falls ja, sollten Sie auch bei Bagatellschäden umgehend die Obrigkeit kontaktieren. Die Beamten können dann alles dokumentieren und Zeugen befragen.
  3. Gibt es Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Unfallschuld? Oder ihr Unfallgegner weigert sich, seine Daten herauszugeben? Falls ja, raten wir Ihnen dazu den Unfall bei der Polizeibehörde zu melden.
  4. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Unfallgegner alkoholisiert gefahren ist oder Drogen konsumiert hat? Wenn Ihnen hier etwas am Verhalten Ihres Unfallgegners merkwürdig vorkommt, raten wir Ihnen dazu, sofort die Polizei zu rufen.
  5. Das gegnerische Kennzeichen ist kein EU-Kennzeichen und der Fahrer verfügt über keinen Nachweis über eine Versicherung? Führt Ihr Unfallgegner aus Nicht-EU-Gebieten keine so genannte grüne Karte mit sich, ist es ratsam die Polizei den Unfall dokumentieren zu lassen.

Sie sind mit einem Mietwagen unterwegs. In diesem Fall müssen Sie IMMER die Polizei hinzuziehen, selbst wenn augenscheinlich gar kein Schaden erkennbar ist. Tun Sie das nicht, ist Ärger vorprogrammiert da einige Vermieter für diesen Fall per AGB den Versicherungsschutz verweigern.

Wie Sie von der polizeilichen Schadensaufnahme profitieren

Der polizeiliche Unfallbericht ist häufig sehr nützlich für Ihre Schadensregulierung. Sowohl für die Schadensersatzleistung oder eine mögliche Gerichtsverhandlung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Schadensaufnahme erleichtert Ihnen die Schadensabwicklung.

Vorsicht: Bei einem Unfall ohne Polizei liegt kein offizieller Unfallbericht vor. Versicherungen stellen sich häufig quer, wenn Sie einen Unfall auf eigene Faust dokumentieren. Mit einem Unfallbericht der Beamten lässt Unfallhergang detailliert und professionell bestätigen. Die positive Folge für Sie: Der Schadensersatzanspruch kann ausreichend begründet werden und etwaigen Leistungskürzungen der gegnerischen Versicherung kann besser begegnet werden. Bei Bagatellschäden reicht jedoch gewöhnlich der von Ihnen ausgefüllte europäische Unfallbericht aus.

 

Entwendungs-, Brand- oder Wildschaden?

Hier ist Vorsicht geboten. Häufig finden Sie in den Bedingungen Ihrer Kaskoversicherung eine Klausel, die Sie bei Entwendungs-, Brand- oder Wildschaden über einem bestimmten Betrag (häufig 500 EUR) zur unverzüglichen polizeilichen Anzeige verpflichtet.

Unfallflucht vermeiden

Insbesondere bei einem Parkrempler ist der Geschädigte oft nicht anwesend. Damit Sie sich nicht der umgangssprach so genannten Fahrerflucht schuldig machen, müssen Sie eine angemessene Zeit – mindestens 30 Minuten – warten. Kommt der Geschädigte innerhalb dieser Zeit nicht zum Unfallort, müssen Sie den Vorfall bei der Polizei melden. Andernfalls begehen Sie Unfallflucht und diese ist nach § 124 Strafgesetzbuch strafbar. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Ihre Personalien festgestellt werden können!

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Rufen Sie uns jetzt kostenlos an unter 0800 – 30 111 60 oder lassen Sie Ihre Ansprüche direkt online prüfen!

Wir von faire-Regulierung geben Ihnen durch unser Lizenzierungsverfahren die Sicherheit, dass Ihr Anliegen ausschließlich durch nachgewiesen kundenorientiert arbeitende Verkehrs- und Versicherungsrechtspezialisten geprüft und kompetent für Sie in Ordnung gebracht wird. Mit nur wenigen Klicks kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen weiter. Ganz egal, ob es sich bei Ihrem Unfall um einen Unfall mit oder ohne Polizei handelt. Das faire-Regulierung Netzwerk setzt Ihre Ansprüche durch und begleitet Sie persönlich in allen Fragen bis zur vollständigen Auszahlung.

Genau dafür haben wir faire-Regulierung gegründet. Und genau das hat uns zu Deutschlands Regulierungsportal für Verkehrsunfälle mit den besten Kundenbewertungen gemacht.

Es gab einen Knall, aber Sie können an Ihrem Fahrzeug keinen Schaden erkennen? Oder Ihr Unfallgegner meint „Da ist nix.“ und fährt weiter? Insbesondere bei modernen Plastikstoßfängern sieht man nach einem leichten Rempler häufig nichts, aber darunter liegt dann der verdeckte Blechschaden. Manchmal weiß man selbst nicht genau, ob es überhaupt zu einem Unfall gekommen ist oder auch nicht. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, ob Fahrerflucht ohne Schaden überhaupt möglich ist und was Sie als Geschädigter unbedingt beachten müssen.

In Kürze
  • Fahrerflucht ist nach § 142 Strafgesetzbuch strafbar.
  • Auch wenn sie keinen Schaden erkennen können, kann es sich trotzdem um einen verdeckten Schaden handeln.
  • Geraten Sie in einen Verkehrsunfall ohne erkennbaren Schaden behandeln Sie diesen vorsichtshalber wie einen Unfall mit Schaden.
  • faire-Regulierung.de ist kostenlos und absolut risikofrei für Sie da und hilft Ihnen bei Ihren Fragen weiter.

Was genau ist Fahrerflucht? Und ist sie strafbar?

Unfallflucht, umgangssprachlich auch Fahrerflucht genannt, ist strafbar. Wenn sich Ihr verschuldeter Unfallgegner ohne Meldung vom Unfallort entfernt, erfüllt er den Straftatbestand der Fahrerflucht nach § 142 Strafgesetzbuch. Voraussetzung hierfür ist, dass er am Unfall beteiligt war und Sie oder die Polizei seine Personalien nicht feststellen konnten. Grundsätzlich ist die Fahrerflucht strafbar. Je nach Umständen müssen Flüchtige mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Hinzu können ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis kommen.

Wichtig: Gibt es keinen Schaden, kann es auch keine Fahrerflucht geben. Doch Vorsicht! Nicht jeder Schaden ist von außen betrachtet gleich sichtbar. Entfernt sich der Verursacher jedoch vom Unfallort, kann auch nachträglich noch Fahrerflucht festgestellt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass er die Feststellung seiner Personalien nicht ermöglicht hat. Dies trifft auch zu, wenn der Verursacher zum Zeitpunkt der Fahrerflucht keine Kenntnis davon hatte.

Es wird unbedingt dazu geraten, den Geschädigten oder die Polizei persönlich zu informieren. Gut zu wissen: Ein Zettel an der Windschutzscheibe des Geschädigten reicht nicht aus, um den Austausch der Personalien zu ermöglichen. Es kann nämlich nicht sichergestellt werden, dass der Geschädigte diesen Zettel tatsächlich erhält.

Gibt es überhaupt eine Fahrerflucht ohne Schaden?

Ein schadenfreier Unfall ist in sich ein Widerspruch. Ein Unfall liegt nur vor, wenn ein Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Die Fahrerflucht setzt voraus, dass sich ein Unfall ereignet hat. Ein Unfall führt jedoch stets zu einem Personen- oder Sachschaden. Fazit: Ohne Schaden kein Unfall und ohne Unfall keine Fahrerflucht.
Vorsicht! Können Sie an Ihrem oder dem gegnerischen Fahrzeug mit bloßem Auge keinen Schaden erkennen, heißt das nicht, dass es keinen Schaden gibt.
Fahrerflucht ohne sofort sichtbaren Schaden ist trotzdem möglich! Auch ein kleiner, kaum sichtbarer Kratzer kann ziemlich teuer werden. Wir raten Ihnen zum sicheren Weg – gehen Sie zunächst von einem Unfall aus. Nur so können Sie strafrechtlich nicht belangt werden.

Was ist keine Fahrerflucht?

Umstände, die nicht als Fahrerflucht gelten
  • Verlassen der Unfallstelle, um den Schaden umgehend bei der nächsten Polizeistelle zu melden
  • Verlassen der Unfallstelle, um Hilfe für Verletzte Personen zu holen
  • Weiterfahren, wenn nachweislich kein Schaden entstanden ist
  • Nach einem Wildunfall weiterfahren ist zwar keine Fahrerflucht, weil es keinen Geschädigten gibt. Verletzte Tiere dürfen natürlich nicht sich selbst überlassen werden.
    Sie müssen den Wildunfall umgehend der Polizei melden!
  • Weiterfahren, wenn der Unfall nicht bemerkt wurde ist keine Fahrerflucht, da diese einen gewissen Vorsatz voraussetzt. Doch Vorsicht! Ob der Vorfall wirklich nicht bemerkt wurde, wird in einem Gutachten überprüft.

Was tun als Geschädigter bei einem Unfall ohne Schaden?

Bei einem Verdacht auf einen Unfall gelten dieselben Vorschriften wie bei einem echten Unfall auch.
Besonders wichtig ist, dass Sie mit dem Unfallverursacher die Kontaktdaten austauschen. Schreiben Sie sich folgende Daten auf:
• Name und Anschrift des Fahrers
• Name und Anschrift des Fahrzeughalters
• Das gegnerische KfZ-Kennzeichen

Machen Sie unbedingt Fotos von Ihrem und dem gegnerischen Fahrzeug und der Umgebung und notieren Sie, wie sich der mögliche Unfall ereignet hat. Informieren Sie außerdem die Polizei um den Vorfall aufnehmen zu lassen. Lassen Sie anschließend Ihr Fahrzeug von einem Gutachter überprüfen. Falls Sie als Geschädigter Ansprüche oder Fragen haben, melden Sie sich bei unserem Expertenteam von faire-Regulierung.de und wir regeln absolut kostenfrei und zuverlässig Ihren Schadensfall.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie befürchten an Ihrem Fahrzeug einen Schaden oder haben einen verdeckten Schaden? Oder der Verursacher beging Fahrerflucht ohne Schaden? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:
• Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
• Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
• Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
• Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Schon gewusst? – Nach einem Verkehrsunfall mit Blechschaden und ohne Personenschaden müssen Sie Ihr Auto nicht in einer Werkstatt reparieren lassen. Sie können sich als Geschädigter auch den Unfallschaden auszahlen lassen. Jedoch gibt es dabei einige Faktoren zu berücksichtigen.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, was Sie beachten müssen, wenn Sie sich Ihren Unfallschaden auszahlen lassen möchten und warum es manchmal doch besser ist, sein Auto zur Reparatur in die Werkstatt zu bringen.

In Kürze
  • Grundsätzlich besteht für Sie die Möglichkeit, sich den Schaden auszahlen zu lassen.
  • Höhe des Schadens: Materialkosten, Arbeitskosten für Werkstatt, Mehrwertsteuer und weitere Positionen.
  • Jedoch müssen Sie bei einer fiktiven Abrechnung mit Kürzungen rechnen.
  • Eine fiktive Abrechnung kann sich lohnen; muss aber nicht.
  • Faire-Regulierung.de setzt Ihre Ansprüche für Sie kompetent und 100% kostenfrei durch und holt das Meiste aus Ihrem Anspruch für Sie raus.

Fiktive Abrechnung: Den Unfallschaden nicht reparieren lassen

In Deutschland zugelassene Kraftfahrzeuge müssen haftpflichtversichert sein. So kann im Schadensfall den Unfallopfern der Schaden erstattet werden, der ihnen unverschuldet entstanden ist. Im Rahmen der Schadensregulierung wird die Kostenübernahme der Reparatur mit allem, was dazu gehört, geltend gemacht. Dadurch soll der Zustand des Fahrzeuges vor dem Unfall wiederhergestellt werden.

Will man sein Auto nicht reparieren lassen, bedeutet dies nicht, dass der Schadenersatzanspruch aus dem unverschuldeten Unfall verloren geht. Im Gegenteil: Die gegnerische Versicherung ist verpflichtet, eine fiktive Abrechnung zu begleichen. Doch was genau ist das?

Üblicherweise rechnet die gegnerische Versicherung nach der Reparaturrechnung der Werkstatt ab. Es handelt sich dabei um eine konkrete Abrechnung. Eine fiktive Abrechnung hingegeben entspricht nur dem Wert einer professionellen Werkstattreparatur und wird entweder von einem Unfallgutachter ausgestellt oder beruht auf dem Kostenvoranschlag einer Werkstatt. Eine fiktive Abrechnung ist somit ein „Rechnungsersatz“ und man kann sich das Geld einfach auszahlen lassen. Anschließend kann man dann eine günstigere Werkstatt beauftragen, das Auto selbst reparieren oder gar nichts am Auto verändern.

Wie hoch ist die Schadenssumme?

Die Schadenssumme setzt sich zusammen aus den Kosten für die Ersatzteile, den Arbeitslohn für die Werkstatt, eventuellen Transportkosten zum und vom Lackierer, der Mehrwertsteuer und der möglichen Wertminderung. Bei einer fiktiven Abrechnung ist für gewöhnlich die Schadensumme geringer, als bei einer konkreten Abrechnung, denn ihr liegt eine andere Berechnungsmethode zugrunde.

Bei der fiktiven Abrechnung entfällt beispielsweise die Erstattung der Mehrwertsteuer. Denn nach § 249 BGB muss die gegnerische Versicherung keine Mehrwertsteuer für nicht erbrachte Leistung zahlen. Bei einer Reparatur hingegen schon. Sie als Geschädigter erhalten folglich nur den Nettobetrag. Falls Sie nach einer abgeschlossenen fiktiven Abrechnung nun doch Ihr Fahrzeug reparieren lassen möchten oder eine Reparatur in Eigenregie durchführen oder gar ein gleichwertiges Auto kaufen, können Sie sich die Mehrwertsteuer von der Versicherung zurückerstatten lassen.

Auch weitere Schadenspositionen werden bei der fiktiven Abrechnung anders behandelt. Bei einer Werkstattreparatur werden von der gegnerischen Versicherung die Transportkosten zum und vom Lackierer übernommen. Dies entfällt bei einer fiktiven Abrechnung. Außerdem entfällt die Nutzungsausfallentschädigung, wenn das Fahrzeug nicht repariert wird. Mietwagenkosten werden folglich auch nicht erstattet.

Hinweis: Die gegnerische Versicherung ist darauf bedacht die Schadensumme so gering wie möglich zu halten. Handeln Sie unbedacht, kann es sein, dass Sie wahrscheinlich nicht den vollen Entschädigungsbetrag von der Versicherung erstattet bekommen. So kommt es in Bezug auf die Wertminderung immer wieder zu juristischen Auseinandersetzungen, da von Seiten des Gesetzgebers keine zwingende Berechnungsmethode vorgeschrieben wurde.

Was ist bei einer fiktiven Abrechnung zu beachten?

Auch wenn es verlockend klingt, sich das Geld von der generischen Versicherung einfach auszahlen zu lassen, ist Vorsicht geboten.

Zwar ist eine fiktive Abrechnung bei kleinem Schaden wie Beulen oder Kratzern, welche die Fahrtauglichkeit nicht beinträchtigen, eine Überlegung wert, aber ein kleiner Lackschaden kann schnell dazu führen, dass ganze Fahrzeugteile ausgetauscht werden.

Tipp: Bei neuwertigen oder höherpreisigen Fahrzeugen ist es wichtig, die fiktive Abrechnung nicht nach dem Kostenvoranschlag der Werkstatt, sondern nach einem Gutachten zu bemessen. Bei einer Abrechnung nach dem Kostenvoranschlag wird nämlich der Wertverlust des Fahrzeugs nicht berücksichtigt.

Gut zu wissen: Auch andere Schadenpositionen sind streitbar. Dann wird es relevant, welcher Gutachter das Unfallgutachten verfasst hat. Sie haben bei Schaden, die nicht im Bagatellbereich (kleinere Blechschäden oder Beulen meist unter 1.000 EUR) liegen grundsätzlich einen Anspruch auf einen eigenen Gutachter. Wenn ein gegnerisches Gutachten vorliegt, muss die gegnerische Versicherung dann auch einen Sachverständiger Ihrer Wahl bezahlen. Stimmen Sie daher nicht zu, dass bei einer fiktiven Abrechnung der gegnerische Versicherer die Schadensregulierung übernimmt.

 

Die gegnerische Versicherung kann widersprechen!

Schwierig wird es für Sie, wenn Sie nur einen Bagatellschaden am Fahrzeug haben und dennoch ein zweiter Gutachter von Ihnen beauftragt wurde. Diesen muss die gegnerische Versicherung dann für gewöhnlich nicht zahlen. Probleme treten auch auf, wenn Unklarheiten am Gutachten entstehen oder es den Verdacht gibt, dass Sie mit dem Geld der fiktiven Abrechnung ihr Fahrzeug schwarz reparieren. Das führt dann regelmäßig zu einem Gerichtsverfahren. Hierbei kann Ihnen nur noch ein Anwalt für Verkehrsrecht weiterhelfen.

Aber keine Sorge! Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung für Sie zuverlässig, absolut risikofrei und zu 100% in Ihrem Sinne. Gerade, wenn es um knifflige Probleme geht, stehen wir mit Fachanwälten für Verkehrsrecht in engem Kontakt, um auch wirklich alles aus Ihrem Anspruch rauszuholen.

 

Lohnt sich das Auszahlen des Unfallschadens?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Je höher der Schaden ausfällt, umso vielschichtiger ist die korrekte Antwort. Und dafür sind wir für Sie da. Durch unser erfahrenes Netzwerk können wir Ihnen ausrechnen, ob eine fiktive Abrechnung sich für Sie lohnt oder eben nicht.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Erstattung Ihres Schadensersatzanspruches ist deshalb die saubere Schadensmeldung mit uns. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie daher kurz sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten ab:

  • Sie geraten unverschuldet in einen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
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Sie sind im Zuge eines Verkehrsunfall vorübergehend arbeitsunfähig? Haben deshalb finanzielle Einbußen und wirtschaftlichen Schaden erlitten? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. Doch in welchen Fällen greift diese Regelung tatsächlich? Welche Punkte gibt es zu beachten und wie genau kommen Sie zu Ihrer Entschädigung? Wir haben die wichtigsten Tipps zum Verdienstausfall für Sie zusammengetragen.

 

Tipp 1: Verstehen Sie die Hintergründe bei Verdienstausfall!

Um Ihre Ansprüche durchzusetzen gilt es zunächst, das Rechtskonstrukt des Verdienstausfalls nach Verkehrsunfällen zu verstehen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht vor, dass der Verursacher eines Unfalls die Kosten für die daraus entstandenen Schäden aufkommt — auf materieller wie immaterieller Ebene. In den meisten Fällen übernimmt das die Haftpflichtversicherung. Zu den entstehenden Schäden kann auch die Arbeitsunfähigkeit eines Unfallbeteiligten zählen. Wer also aufgrund eines gebrochenen Arms keine Dächer decken oder mit Schädel-Hirn-Trauma keine Büroarbeit machen kann, fällt im Job unweigerlich aus — und erleidet somit einen wirtschaftlichen Schaden. Eine Unterscheidung muss dabei zwischen Angestellten und Selbständigen gemacht werden. Erstere erhalten per Gesetz für bis zu sechs Wochen nach dem Unfall Lohnfortzahlungen von ihrem Arbeitgeber. Erst danach greifen Ansprüche gegen den Unfallverursacher. Bei Selbständigen ist der Fall etwas komplizierter: Hier muss zunächst ein tatsächlicher Vermögensschaden nachgewiesen werden, der sich etwa aus der Minderung des Gewinns oder der Anstellung einer Vertretung ergibt. Die Unfähigkeit zu arbeiten allein ist in diesem Fall noch keine Garantie für eine Entschädigung.

Tipp 2: Kennen Sie Ihre Ansprüche!

Die Höhe der Ausfallzahlung richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen des Geschädigten, weshalb deren Berechnung denkbar einfach ist. Über entsprechende Nachweise aus den Vormonaten wird ein hypothetisches Einkommen errechnet — also der Betrag, den Sie erhalten würden, wenn Sie ganz normal weiter arbeiten gehen könnten. Um allerdings auch Einkünfte aus Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld  zu berücksichtigen, werden in den meisten Fällen die vergangenen zwölf Monate zur Berechnung des hypothetischen Gehalts herangezogen. Selbständige müssen aufgrund der meist stärker schwankenden Einkünfte mit externer Hilfe die Höhe einer möglichen Verdienstausfallzahlung berechnen lassen — zum Beispiel mit der Hilfe von Sachverständigen oder Wirtschaftsprüfern.

Tipp 3: Setzen Sie die Ansprüche aus Verdienstausfall richtig durch!

Um eine Entschädigung tatsächlich zu erhalten, ist eine korrekte Meldung und saubere Kommunikation zur Regulierung des Schadens entscheidend. Der direkte Austausch mit der Versicherung ist also naheliegend. Doch der Weg zum Ausgleich für den Verdienstausfall ist nicht immer einfach. Laxer Umgang mit dem Datenschutz, unvollständig eingereichte Unterlagen oder unzureichende Informationen lassen Sie häufig Extrarunden drehen und im schlimmsten Fall auf bares Geld verzichten. Hängen Sie nicht länger in Warteschleifen, verzichten Sie auf anstrengenden Schriftverkehr und erhalten Sie die Entschädigung, die Ihnen zusteht. Mit dem System von faire-Regulierung.de kommen Sie zu Ihrem Recht. Bei uns kümmert sich ein kompetentes Team um Ihren Fall.

 

Verdienstausfall richtig melden — Punkt für Punkt.

Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung für Sie zuverlässig, absolut risikofrei und zu 100% in Ihrem Sinne. Gerade, wenn es um das wasserdichte Geltendmachen einer Nutzungsausfallpauschale geht, ist die korrekte Meldung des Schadens das A und O. In vielen Fällen sind private Schadensmeldungen unvollständig, Zuständigkeiten werden missachtet, inkorrekte Angaben gemacht. In den seltensten Fällen ist das die Schuld des Versicherten – im Wald aus Regelungen, Fallstricken und Hürden verlieren viele schlichtweg den Überblick. Dies gilt es gerade in solch sensiblen Situationen wie nach einem Verkehrsunfall unbedingt zu vermeiden.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Ihr Entschädigungsanspruch, der sich aus Ihren Verdienstausfällen ergibt, ist nur eine von mehreren Erstattungsarten, die für Sie zu prüfen sind. Gehen Sie auf Nummer sicher und klären Sie sämtliche Erstattungsmöglichkeiten mit dem Service von faire-Regulierung.de in wenigen Schritten für sich ab:

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Schon gewusst? – Wer sein Auto nach einem Unfall für eine bestimmte Zeit nicht nutzen kann, etwa weil es stark beschädigt wurde, kann Nutzungsausfall geltend machen. Doch bevor Sie als Geschädigter auch tatsächlich in den Genuss dieser Vorzüge kommen, gibt es einige Regeln zu beachten. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wie Sie sich erfolgreich durch den Paragrafen-Dschungel schlagen – und zu Ihrem Recht kommen.

 

Nutzungsausfall oder Mietwagen? Was ist besser?

Klare Sache: Wessen Auto im Zuge eines Verkehrsunfalls beschädigt wurde, kann das Fahrzeug danach oft erst einmal nicht nutzen. Sei es aufgrund eines Totalschadens oder kleineren Mängeln, die zunächst behoben werden wollen. In der Regel haben Sie als Halter dann die Wahl, ob Sie sogenannten Nutzungsausfall geltend machen oder einen Mietwagen in Anspruch nehmen möchten. Auch wenn es verlockend klingt, sich direkt ein Leihfahrzeug vor die Haustür stellen zu lassen – eine Nutzungsausfallpauschale ist meist die klügere Wahl. Hintergrund ist, dass in vielen Fällen die Schuldfrage eines Unfalls erst noch geklärt werden muss. Sollte sich später herausstellen, dass Sie als der oder die Inanspruchnehmende des Mietwagens eine Teilschuld trifft, müssen Sie nachträglich einen Teil der entstandenen Kosten übernehmen. Bei einer Nutzungsausfallentschädigung fällt diese im schlimmsten Fall geringer aus, als erwartet – aber dafür zahlen Sie nicht drauf.

Wie hoch ist die Entschädigung beim Nutzungsausfall?

Kaum ein deutsches Wort könnte schöner sein: Nutzungsausfallentschädigung. Tatsächlich stehen diese 29 Buchstaben für eine so durchdachte wie kritisierte Regelung des deutschen Rechts.
Die Berechnungsgrundlage für die Höhe der Entschädigungen stammt nämlich – nicht erschrecken – aus dem Jahr 1966. Es handelt sich dabei um die Tabelle von Sander, Danner, Küppersbuch, Seifert und Kuhn. In der ständig aktualisierten Übersicht befinden sich 38.000 verschiedene Fahrzeugmodelle, aufgeteilt in 11 Gruppen. Die Zuordnung der Gruppe A bis L gibt Aufschluss über das Alter des Fahrzeugs. Je älter ein Fahrzeug ist, desto weiter nach hinten rutscht es in der Gruppenaufteilung.

Je nachdem, welcher Gruppe Ihr Auto zugeordnet wird, gibt wiederum Aufschluss über die Höhe der zu erwartenden Nutzungsausfallentschädigung pro Tag. Die Tagessätze liegen dann je nach Zuordnung zwischen 23 und 175 Euro. Weil die alleinige Einschätzung aufgrund des Fahrzeugalters nicht immer zielführend ist – schließlich gibt es top-gepflegte, ältere Fahrzeuge ebenso wie vier Jahre alte Klapperkisten – achten Sachverständige oft zusätzlich auf Pflege- und Erhaltungszustand.

Wie lange Sie mit Entschädigungen rechnen können.

Grundsätzlich läuft die Uhr bereits ab dem eigentlichen Unfallzeitpunkt. In den meisten Fällen wird die Nutzungsausfallentschädigung für 14 Tage gewährt, danach ist Schluss. Hintergrund dieser Regelung ist, dass Sie sich als Halter des Unfallfahrzeugs so schnell wie möglich um dessen Reparatur kümmern. Wie das Oberlandesgericht München in einem Urteil 2009 entschied, kann Ihnen aber für die Gutachtenerstellung oder die Entscheidungsfindung, ob nun ein Mietwagen oder Nutzungsausfall geltend gemacht werden soll, zusätzlich Zeit gewährt werden.

 

Nutzungsausfall beim PKW: Ihr Weg zur Ausfallpauschale

Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung für Sie zuverlässig, absolut risikofrei und zu 100% in Ihrem Sinne.
Gerade, wenn es um das wasserdichte Geltendmachen einer Nutzungsausfallpauschale geht, ist die korrekte Meldung des Schadens das A und O. In vielen Fällen sind private Schadensmeldungen unvollständig, Zuständigkeiten werden missachtet, inkorrekte Angaben gemacht. In den seltensten Fällen ist das die Schuld des Versicherten – im Wald aus Regelungen, Fallstricken und Hürden verlieren viele schlichtweg den Überblick. Dies gilt es gerade in solch sensiblen Situationen wie nach einem Verkehrsunfall unbedingt zu vermeiden.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Der erste Schritt zur Nutzungsausfallpauschale ist deshalb die saubere Schadensmeldung mit uns. Die Spezialisten aus unserem Netzwerk helfen Ihnen dabei, potenzielle Ansprüche geltend zu machen. Hier erklären wir, wie Sie am besten vorgehen:

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  • Unser Team wappnet Sie für die Geltendmachung des Nutzungsausfalls und weitere Ansprüche.

Sommerzeit ist Cabriozeit. Die Zeit im Jahr, in der die Saisonkennzeichen angeschraubt und Fahrspaß der besonderen Art genossen wird. Besonders die aufwendig restaurierten Liebhaberstücke sind nicht ohne Grund der Traum jedes Auto-Enthusiasten: Gepflegtes Stoffdach, polierter Lack und das einzigartige Gefühl, wenn der Fahrtwind durchs Haar weht.

Doch was, wenn die Wonne durch Schäden am Auto getrübt wird? Schließlich ist man vor Unfällen, Schrammen und sonstigen Schäden auch im Liebhaberfahrzeug nicht gefeit. Wir erklären, was es bei der Absicherung von Saisonfahrzeugen zu beachten gilt — und wie Sie im Schadensfall richtig handeln.

 

 

Bares sparen mit Saisonkennzeichen

Wer zu den glücklichen Cabriobesitzern gehört, braucht — zumindest in unseren Breitengraden — ein Saisonkennzeichen. Cabriolets werden innerhalb des Kalenderjahres normalerweise nur in den wärmeren Monaten zwischen April und September gefahren. Um Geld für Steuern und Versicherungen zu sparen, während das Fahrzeug in der Garage überwintert, werden die Beiträge der tatsächlichen Nutzungsdauer angepasst.

Schäden am Cabriolet — Was wird abgedeckt?

Eine Besonderheit beim Versicherungsschutz von Cabrios ist das Dach. Wem beispielsweise Dinge aus dem Fahrzeug gestohlen werden, welches mit offenem Verdeck abgestellt war, handelt grob fahrlässig. Grundsätzlich ist das Dach — wenn auch der eigentliche Hingucker am Auto — seine große Schwachstelle. Zu schnell ist ein Stoffdach aufgeschlitzt oder beschädigt. Zu schnell entstehen bei plötzlichem Regen oder Hagel Schäden im Innenraum.

Die reguläre Kaskoversicherung greift in diesen Fällen üblicherweise nicht. Dies gilt im Übrigen auch, wenn das Verdeck durch einen Unfall beschädigt wird. In bestimmten Fällen greift die Vollkaskoversicherung. Wie und wann Sie im Detail geschützt sind, erfahren Sie im Zweifelsfall direkt von Ihrem Versicherer.

Unfall mit Cabrio. Was tun?

Natürlich ist ein Unfall mit dem Cabrio besonders ärgerlich. Kein Autofahrer sieht sein Liebhaberstück gerne in Mitleidenschaft gezogen. Umso entscheidender ist es, zielgerichtet und klug zu handeln, wenn es zum Schadensfall kommt. Das fängt bereits bei der Meldung des Unfalls an. Zu langes Hadern führt oftmals zum Verlust von Ansprüchen. Zudem birgt der Ablauf viele Tücken: die Kommunikation soll sauber sein, der Datenschutz eingehalten werden, die Regulierung schnell erfolgen. Aber wie kann all das gewährleistet sein?

 

 

Wasserdichte Schadensmeldung bei Cabrio-Unfällen

Faire-Regulierung.de prüft als erfahrener Dienstleister Ihre Ansprüche und übernimmt die Schadensmeldung mit Berücksichtigung aller Fallstricke und Hürden für Sie. Besonders bei Liebhaberstücken ist es sinnvoll, die Regulierung in vertrauensvolle Hände zu geben, die den besonderen Wert Ihres Sommerfahrzeugs respektieren und ihm entsprechende Aufmerksamkeit schenken. Schließlich ist ein solches Auto nicht selten ein echtes Investment.

Wo viele Versicherte nach dem Unfall häufig zum Telefonhörer greifen und ihren Makler „von damals“ anrufen — welcher oft eher auf den Verkauf von Policen als auf deren Durchsetzung spezialisiert ist — übernehmen wir den Fall gemeinsam mit kompetenten Rechtsexperten.

Die Schritte zur fairen Regulierung sind dabei so kinderleicht, dass sie noch direkt vom Unfallort in die Wege geleitet werden können.

 

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

So funktioniert die saubere Schadensmeldung mit uns:

  • Ihr Lieblings- Cabrio oder Oldtimer wurde durch einen Unfall beschädigt.
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  • Wir melden uns am gleichen Tag bei Ihnen zurück und stimmen mit Ihnen individuell das beste Vorgehen Punkt für Punkt ab.
  • Sie haben den Rücken frei, das faire-Regulierung Netzwerk macht sich für Ihre bestmögliche Regulierung stark.

 

Nicht nur Großstädter haben die folgende Situation schon einmal erlebt: wir sind am Ziel angekommen und ein Parkplatz unmittelbar vor der Tür wird frei. Die ausgesuchte Lücke ist aber vielleicht doch kleiner als sie im ersten Moment aussieht. Im Eifer des Gefechts geht es schneller, als man denkt. Sie haben versehentlich ein anderes Auto beschädigt.

Glücklicherweise kommen beim Parkunfall selten Personen zu Schaden. Trotzdem gibt es einige wichtige Schritte, die Sie nach einem Parkschaden dringend beachten müssen. Ganz egal ob Verursacher oder Geschädigter: Ein Parkschaden ist immer eine Angelegenheit für die Versicherung.

Wie verhalte ich mich als Verursacher nach einem Parkschaden?

Auch wenn der Vorfall erstmal eine gehörige Portion Adrenalin ausschüttet, sollten Sie unbedingt Ruhe und einen kühlen Kopf bewahren!

Immer wieder kommt es zu hektischen Reaktionen oder gar zur Fahrerflucht. Auch wenn es nur ein kleiner Kratzer ist, muss dieser gemeldet werden. Ein Zettel an der Windschutzscheibe ist nicht ausreichend. Was Sie bei einem Parkschaden unbedingt tun müssen, erfahren Sie in unserem Artikel.

Warten Sie als Schadensverursacher zunächst eine gewisse Zeit, sollte der Fahrzeugbesitzer gerade nicht anwesend sein. Natürlich müssen Sie nicht die Nacht auf dem Parkplatz verbringen. Eine Wartezeit von mindestens 30 Minuten gilt jedoch als angemessen. Wenn Sie den Besitzer in dieser Zeit jedoch nicht antreffen, müssen Sie die Polizei rufen. Wir empfehlen dringend, damit nicht zu lange zu warten, da Ihnen Sie sich unter Umständen wegen Fahrerflucht strafbar machen.

Was tun bei Parkschaden an meinem Fahrzeug?

Genauso häufig und genauso ärgerlich: Sie kehren zu Ihrem Fahrzeug zurück und sehen dann die böse Überraschung. Ein kleiner Kratzer am Lack oder sogar eine Delle entstellen das eigene Auto. Doch wie gehen Sie vor, damit der Schaden schnell und bestmöglich reguliert wird?

 

 

Bei einem Parkschaden am eigenen Fahrzeug gibt es in der Regel zwei Möglichkeiten. Es kommt zum einen vor, dass Personen einen Schaden verursachen, diesen aber nicht bemerken. Andererseits können Sie Opfer einer Fahrerflucht werden.  In diesem Fall fragen Sie unbedingt am Unfallort nach Zeugen! Mit ein wenig Glück sind die Mitarbeiter umliegender Geschäfte auf den Schädiger aufmerksam geworden. Bauarbeiter, Senioren und Taxi- und Busfahrer sind regelmäßig aussichtsreiche Anlaufstellen bei der Suche nach Zeugen.

In jedem Fall muss die Polizei unverzüglich informiert werden. Neben der polizeilichen Anzeige empfehlen wir Ihnen zusätzlich, alle Schäden genau festzuhalten.

Das A und O der späteren Beurteilung sind aussagefähige Fotos. Sie sollten sowohl die Schäden am Fahrzeug, als auch die Umgebung umfänglich dokumentieren. Es gilt die Regel: lieber ein Bild zu viel als zu wenig.

Fahrerflucht – Diese Strafen drohen

Ein absolutes Worstcase-Szenario: Ihr Auto steht mit einer großen Delle auf dem Parkplatz. Der Verursacher in Sicht? Fehlanzeige!

Doch die traurige Wahrheit ist: Fahrerflucht ist kein​ Kavaliersdelikt, sondern eine der häufigsten Straftaten im Straßenverkehr. Laut § 142 StGB handelt es sich bei dem Delikt um ein “unerlaubtes Entfernen vom Unfallort”. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob Sie ein anderes Fahrzeug nur touchiert oder schwerer beschädigt haben. Es droht neben Punkten in Flensburg eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Grundsätzlich ist für die Schwere der Strafe natürlich immer der Einzelfall entscheidend.

Warten Sie zwecks Austausch von Personen-​ und Versicherungsdaten also mindestens 30 Minuten auf den Geschädigten und verständigen Sie zusätzlich die Polizei.​

Welche Versicherung zahlt?

Bei den von Ihnen selbst unabsichtlich verursachten Schäden gilt die einfache Unterteilung, dass Schäden am Eigentum von anderen, – also dem Fahrzeug Ihres Unfallgegners – von Ihrer eigenen Haftpflicht zu decken sind. Die dabei oft auch am eigenen Fahrzeug entstehenden Schäden sind Sache Ihrer Vollkaskoversicherung oder eben Ihres eigenen Portemonnaies.

In dem Fall, dass Sie von einem anderen Verkehrsteilnehmer – egal ob Fußgänger, Radfahrer, PKW- oder LKW-Fahrer,- melden Sie den Fall am besten direkt hier:

 

 

Der gesamte Prozess der Abwicklung mit der generischen Haftpflichtversicherung wird für Sie einfach und kostenneutral erledigt. Sie sind schnell wieder mobil und behalten den Kopf frei.

 

Die bestmögliche Schadensmeldung. Schritt für Schritt im Überblick

Sie entdecken an Ihrem Fahrzeug ein Parkschaden? Dann am besten schnell bei uns melden. Hier das sichere Verfahren im Überblick.

  • Ihnen entsteht ein Schaden infolge eines Parkschadens.
  • Sie melden uns den Vorfall online oder telefonisch kostenfrei unter 0800 30 111 60.
  • Unsere Experten melden sich umgehend zurück und besprechen den weiteren Ablauf mit Ihnen Punkt für Punkt.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht mehr mit Papierkram herumärgern.