Es kracht und Sie sind plötzlich in einen Unfall verwickelt? Was nun zu tun ist, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber und geben Ihnen 5 wichtige Tipps mit auf den Weg.

Tipp 1: Erste Schritte nach dem Unfall

Was ist nach einem Unfall zu tun – und in welcher Reihenfolge?

1. Das wichtigste Gebot heißt Ruhe & Übersicht zu bewahren. Ein Unfall ist eine ungewollte Herausforderung für Ihr Organisationstalent.

2. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab. Schalten Sie dafür den Warnblinker an, um Auffahrunfälle zu vermeiden und Ihr Fahrzeug sichtbar zu machen. Ziehen Sie danach Ihre Warnweste an und stellen anschließend das Warndreieck auf. Innerorts laufen Sie dazu 50 Meter vor die Unfallstelle, außerorts 100 Meter und auf der Autobahn 200 Meter. Durch das Dreieck sehen die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer rechtzeitig die Unfallstelle und können Ihr Fahrverhalten anpassen.

Hinweis: Nach § 34 Absatz 1 Nr. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind Sie nach einem Unfall dazu verpflichtet, den Verkehr zu sichern. Dazu gehören die drei Ws „Warnblinker, Warnweste, Warndreieck“. Sie sind zum Mitführen von Warnweste und Warndreieck verpflichtet. Stellen Sie kein Warndreieck auf, kann das mit einem saftigen Bußgeld und einem Punkt in Flensburg bestraft werden.

Wichtig

Haben Sie zwar ein Warndreieck dabei, aber vergessen es aufzustellen, und es kommt deshalb zu einem Folgeunfall, kann Ihnen eine Mitschuld am Folgeunfall zugesprochen werden!

3. Wählen Sie nun umgehend den Notruf unter der Nummer 112. Achten Sie hierbei auf die 5 W-Fragen:

  • Wo ist der Unfall?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Personen sind verletzt? Bei Kindern: Wie alt?
  • Welche Art von Verletzung?
  • Warten Sie auf Rückfragen!

4. Leisten Sie nun Erste Hilfe. Wenn mehrere Personen helfen können, dann teilen Sie sich auf: Eine Person verständigt den Notruf. Die anderen Personen leisten gleichzeitig Erste Hilfe. Sind Sie verletzt, versorgen Sie sich und helfen Sie dann den anderen Unfallbeteiligten.

5. Ist der Rettungsdienst da oder kam es zu keinen Verletzten, dann schauen Sie sich jetzt nach möglichen Zeugen.

6. Tauschen Sie mit Ihrem Unfallgegner die wichtigsten Personalien.

7. Kontaktieren Sie gegebenenfalls die Polizei, damit der Unfall mit Tagebuchnummer aufgenommen wird.

Hinweis: Für das Wegräumen von Glasscherben und abgebrochenen Blechteilen sind Sie zuständig. Die Feuerwehrkräfte übernehmen dies nur bei schweren Unfällen. Bringen Sie anschließend Ihr beschädigtes Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt oder lassen Sie es dorthin abschleppen.

Empfehlung

Melden Sie sich so zeitnah wie möglich bei uns. Wir stehen Ihnen mit bewährtem Spezialwissen von Anfang bis Ende zur Seite. Sie werden entlastet und bekommen, was Ihnen zusteht.

 

 

Tipp 2: Austausch von Informationen

Wenn Sie mit Ihrem Unfallgegner die Personalien austauschen, dann achten Sie auf folgende Angaben:

  1. Vollständiger Name
  2. Anschrift
  3. Kennzeichen
  4. Versicherung des Unfallgegners

Sollte der Unfallgegner Ihnen bereits seine Schuld eingestehen, lassen Sie dies ihm auf einem Zettel formlos schriftlich bestätigen. Sie selbst geben am Unfallort niemals ein Schuldanerkenntnis ab!

Nach einem Unfall stellt sich auch die Frage, ob Sie die Polizei zur Schadensaufnahme rufen sollten. Rufen Sie die Beamten auf jeden Fall bei einem Unfall mit einem Miet- oder Firmenwagen oder bei größeren Sachschäden, verletzten Personen oder bei Verdacht auf Straftaten wie zum Beispiel alkoholisiertem Fahren oder Fahrerflucht. Mehr Tipps und Knowhow zum Thema Unfall und Polizei erfahren Sie hier.

Begehen Sie keine Fahrerflucht! Auch bei einem vermeintlich unwichtigen Parkrempler reicht ein Zettel an der Windschutzscheibe nicht aus. Wann Sie die Unfallstelle verlassen dürfen und wie Sie am besten vorgehen, um Fahrerflucht zu vermeiden, erfahren Sie hier.

Hinweis: Verändern Sie die Unfallstelle nicht, bis die Polizei eintrifft und geben Sie auch keine Schuldanerkenntnisse ab. Direkt nach einem Unfall kann man meist die Situation nicht komplett überblicken und ein Schuldeingeständnis wird sich im weiteren Verlauf negativ für Sie auswirken.

Falls es Augenzeugen gab, die den Unfall gesehen haben, sprechen Sie diese an und notieren Sie sich Namen und Kontaktdaten.

Tipp 3: Dokumentation des Unfalls

Fotografieren Sie den Unfall. Achten Sie darauf, Übersichts- und Detailbilder zu machen. Es gilt: Lieber zu viele als zu wenige Bilder.

Folgende Punkte sollten auf den Fotos gut zu erkennen sein:

  1. Schäden an den Fahrzeugen
  2. Bremsspuren auf der Straße, Splitterspuren rund um die Fahrzeuge
  3. Unfallposition inkl. aller beteiligten Fahrzeuge, Kreuzungen, Straßen, Verkehrsschilder und auch Bäume oder sonstige Hindernisse, sofern diese etwas mit dem Unfall zu tun haben.
  4. Kennzeichen des Unfallgegners

Fertigen Sie anschließend eine Unfallskizze an, am besten noch am Unfallort, behelfsweise auch zuhause solange die Unfalldetails noch frisch im Gedächtnis sind. Achten Sie dabei besonders auf Straßenverlauf, Schilder, Positionen und Fahrtrichtungen der beteiligten Fahrzeuge. Sie können dazu auch den Europäischen Unfallbericht ausfüllen, welcher in jedes Handschuhfach gehört. Hier können Sie diesen herunterladen und ausdrucken.

Wichtig: Unterschreiben Sie und Ihr Unfallgegner anschließend die Unfallskizze.

Trivial aber wichtig: Kennzeichen notieren nicht vergessen! Lassen Sie sich auch den Fahrzeugschein und den Führerschein des gegnerischen Fahrers zeigen und notieren Sie die relevanten Daten aus den Dokumenten. Achten Sie auf Auffälligkeiten: Ist der TÜV abgelaufen? Riecht der Unfallgegner nach Alkohol oder zeigt Anzeichen von Fahruntüchtigkeit? Trägt er Brille? (hier lesen Sie, warum das wichtig ist) Warten Sie auf das Eintreffen der Polizei, falls er sich unkooperativ zeigt.

Tipp 4: Kommunikation mit der Versicherung

Nach dem Unfall steht nun die Schadensregulierung an, oder einfach ausgedrückt: Sie müssen mit der Versicherung des Verursachers die Erstattung Ihrer Schäden klären. Dazu müssen Sie natürlich im ersten Schritt die Versicherung Ihres Unfallgegners ermitteln.

Für die Kunden von faire-Regulierung wird diese Ermittlung des richtigen Versicherers kostenfrei geleistet.

Merke: Schadensregulierung meint den gesamten Bearbeitungs- und Abwicklungsprozess von Schäden. Hierbei wird zunächst der Schaden gegenüber der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners geltend gemacht. Danach soll die Leistung des Schadensersatzes an den Geschädigten erfolgen. Eine ganz entscheidende Weiche für die Höhe Ihres Schadenersatzes ist die Ermittlung der Schuldverteilung, denn hier wird jetzt bestimmt, wer wieviel vom Schaden bezahlen muss. Mehr zum Ablauf der Schadensregulierung erfahren Sie hier.

Sie wollen sich nicht mit Formalitäten und unfallbedingtem Aufwand herumärgern? Sie wollen Leistungskürzungen vermeiden und bestmögliche Erstattung für sich sicherstellen? Dann machen Sie es wie unsere zufriedenen Kunden  und nutzen die Vorteile eines unabhängigen Regulierungsspezialisten.

Nachdem Sie Ihren Unfall telefonisch oder einfach online an faire-Regulierung.de gemeldet haben, prüfen zertifizierte Verkehrsrechtsexperten Ihre Ansprüche aus dem Unfall. Über unsere speziell dafür entwickelte Plattform, wird die Kommunikation zwischen allen am Schadensmanagement beteiligten Personen – von der Versicherung, über den Gutachter bis hin zum Anwalt für Sie sichergestellt. Und das Beste daran: Sie lehnen sich zurück und verfolgen ganz einfach über unser KIS (Kundeninformationssystem) den aktuellen Stand Ihrer Schadensregulierung – zeitgemäß und komfortabel über das Smartphone oder den PC.

Tipp 5: Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Klare Empfehlung für Unfallgeschädigte wie Sie: Nutzen Sie die Vorteile von faire-Regulierung.

Wir übernehmen die komplette Unfallabwicklung und verhelfen Ihnen zu einer bestmöglichen Schadensregulierung durch unser unabhängiges und kompetentes Netzwerk aus geprüften Verkehrsrechtspezialisten.

Unser Tipp:  Je schneller Sie sich bei uns melden, desto eher können wir Ihnen helfen.  Was müssen Sie nun tun? In wenigen Minuten melden Sie uns Ihren Unfall direkt online oder telefonisch unter der kostenfreien Servicenummer 0800 – 30 111 60. Ein Spezialist aus dem faire-Regulierung Netzwerk kontaktiert Sie in kürzester Zeit telefonisch. Persönlich und individuell werden die nächsten Schritte mit Ihnen beraten und abgestimmt. Von A- wie Abschlepper bis Z- wie Zahlung werden Sie kompetent begleitet. Und das Beste: Als Geschädigter zahlen Sie selbst keinen Cent. Die Unterstützung durch einen Regulierungsspezialisten ist ein Teil Ihrer Schadenersatzansprüche und wir rechnen nach erfolgreicher Regulierung direkt mit der Versicherung ab.

 

Nach einem Verkehrsunfall muss der Versicherer informiert werden.
Um nicht in die Falle der Leistungskürzung zu geraten, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeberartikel wie man den Unfall der Versicherung melden sollte und welche Frist zu beachten ist.

In Kürze
  • Die Schadensmeldung muss generell innerhalb einer Woche bei der eigenen Versicherung erfolgen.
  • Die Meldung bei der gegnerischen Versicherung ist nicht Pflicht, aber aus Beweissicherungsgründen innerhalb derselben Frist sinnvoll.
  • Wird die Frist nicht eingehalten, kann es durchaus passieren, dass Sie die entstandenen Kosten selbst tragen müssen.
  • Wir übernehmen absolut kompetent und kostenfrei die Schadensmeldung an beide Versicherungen für Sie und geben Ihnen innerhalb von 24 Stunden eine erste Einschätzung.

Bis wann muss der Unfall der Versicherung gemeldet werden?

Die Schadensmeldung an die eigene Versicherung sollte möglichst unmittelbar erfolgen – spätestens jedoch innerhalb einer Woche ab dem Unfall. Die typische Frist ist steht in der Regel in dem Versicherungsvertrag oder den dazugehörigen Versicherungsbedingungen, welche Sie unterschrieben haben.

Jedoch kann sehr leicht passieren, dass Sie der Versicherung unklare Schilderungen mitteilen und sich dadurch selbst benachteiligen. Das ist sehr ärgerlich und kann zu einer Leistungskürzung der Versicherung führen und dadurch erhalten Sie weniger Geld. Schreiben Sie daher nicht unüberlegt Ihrer oder der gegnerischen Versicherung!

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lassen Sie die Meldung über einen unabhängigen Dienstleister wie einen Gutachter oder auch über Verkehrsrechtsanwälte machen.

Unser Tipp: So geht es einfach und unkompliziert.

  • Unfallmeldung über faire-Regulierung abgeben
  • Ihre Unfallbeschreibung wird korrekt und in Ihrem Sinn aufbereitet und für Sie sicher dokumentiert an die zuständige Versicherung verteilt
  • Zusätzlich erhalten Sie aus dem Netzwerk der geprüften Verkehrsrechtsexperten innerhalb von 24 Stunden eine erste kostenfreie Prüfung Ihrer Ansprüche zugeschickt

 

Welcher Haftpflichtversicherung muss die Meldung erstattet werden?

In Ihren Vertragsunterlagen Ihrer Haftpflichtversicherung steht, dass Sie dieser Meldung – meist innerhalb einer Woche – erstatten müssen.

Eine gesetzliche oder vertragliche Meldefrist besteht nicht für eine Meldung bei der gegnerischen Versicherung. Jedoch ist es allein aus Beweissicherungsgründen sinnvoll, den Schaden der gegnerischen Haftpflichtversicherung innerhalb einer Frist von einer Woche nach dem Unfallereignis zu melden. Damit gehen Sie auf Nummer. Auch dieser Schritt wird bei einer Meldung über die faire-Regulierung Plattform gleich mit für Sie erledigt.

Unfall der Versicherung melden, wenn Sie nicht schuld sind

Sie müssen Ihren Autounfall auch bei der Versicherung melden, wenn Sie selbst nicht schuld am Unfall sind. Das gilt auch bei einem Auffahrunfall oder wenn nur ein kleiner Schaden entstanden ist.

Was passiert, wenn die Frist nicht eingehalten wird?

Wenn Sie sowohl Ihre eigene Versicherung als auch die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht rechtzeitig informieren, verwirken Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatzzahlungen. Den Schaden aus eigener Tasche zahlen zu müssen sollten Sie unbedingt vermeiden. Melden Sie also den Schaden selbst innerhalb der Frist oder lassen Sie das faire-Regulierung übernehmen!

Vorsicht: Melden Sie den Schaden über die Versicherungs-Hotline, liegt die Dokumentation Ihrer ordnungsgemäßen Meldung allein auf der Seite Ihres Versicherers. Sie selbst haben dann wortwörtlich nichts in der Hand. Gleichzeitig passiert es nur zu leicht, dass Sie im Telefonat durch geschulte Fragestellungen zu Angaben geführt werden, die Sie im Nachgang wertvolle Erstattungsleistungen kosten. Bedenken Sie, dass es aus finanzieller Sicht für die Versicherung am besten ist, die Prämien nicht an Sie auszuzahlen. Für Sie hingegen ist natürlich die volle Leistung auf Ihrem Konto am besten. Sie und der Versicherer stehen in diesem Moment im Interessenkonflikt.

Unser Tipp

Nutzen Sie am besten den Schriftweg eines unabhängigen Spezialisten.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten und müssen der Versicherung den Unfall noch melden? Gehen Sie den sicheren Weg und nutzen Sie den bewährten Service über die faire-Regulierung Plattform. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Jeder verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer sollte es mittlerweile verinnerlicht haben: Handy am Steuer — besser nicht! Die Zahlen sind erschreckend: Ganze 500 Verkehrstote durch Telefonnutzung pro Jahr rechnet die Verkehrssicherheits-Initiative „Be smart!“ auf ihrer Website vor.

Doch wie verhält es sich eigentlich bei Smartwatches wie Apple Watch, Fitbit und Co? Sind sie nicht ein ähnlich gefährlicher Ablenkungsfaktor? Und wird der Blick auf die Smartwatch am Steuer ebenso geahndet wie die Handynutzung? Wir gehen der Sache auf den Grund.

In Kürze
  • Die Straßenverkehrsordnung schränkt die Benutzung technischer Geräte stark ein — auch bei Smartwatches.
  • Im Zweifelsfall ist auch vom kurzen Blick aufs Display abzusehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.
  • Wer, abgelenkt von einer Smartwatch, einen Unfall verursachtet, dem drohen 200 Euro Strafe, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.
  • Die Haftpflichtversicherung übernimmt in die Regel die Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners.
  • Als Unfallverursacher handelt man grob fahrlässig. Ob die Kaskoversicherung Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt, hängt von den jeweiligen Konditionen ab.

 

Mit der Smartwatch im Straßenverkehr — Diese Regeln gelten.

Die Nutzung elektronischer Geräte ist durch §23 StVO recht eindeutig beschränkt. Auch wenn Smartwatches als noch junges Phänomen hier nicht explizit benannt sind, wird die Regelung auch auf deren Nutzung angewandt.

Entscheidend sind dabei die im Paragraphen genannten Nutzungszwecke der „Kommunikation, Information und Organisation“. Das bedeutet also: Wer die smarte Uhr tatsächlich wie eine Uhr benutzt — also kurz drauf schaut, um die Zeit abzulesen — muss keine Strafe befürchten. Wer hingegen E-Mails checkt, Kalorien zählt und vielleicht noch durch seine Urlaubsfotos scrollt, schon eher.

Hierzu lohnt es sich auch, §1 StVO noch einmal zu Gemüte zu führen: „Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Das „Wie“ macht also den Unterschied.

Smartwatch genutzt und Unfall verursacht. Was nun?

Wer abgelenkt durch eine Smartwatch beim Autofahren einen Unfall verursacht, muss mit Strafen rechnen. Derzeit sieht der Gesetzgeber dafür einen Monat Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro vor. Für viele Autofahrer eine bittere Pille und neben der Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit sicherlich gute Gründe, sich nicht vom technischen Spielzeug ablenken zu lassen.

 

Unfall wegen Smartwatch am Steuer. Zahlt die Versicherung?

Klares Jein! In der Regel zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers den entstandenen Schaden am anderen Fahrzeug — auch wenn der Verursacher durch seine Smartwatch abgelenkt war.

Für den Schaden an dessen Fahrzeug ist wiederum die Kaskoversicherung zuständig. Ob diese aber tatsächlich für entstandene Schäden aufkommt, ist wie so oft vom vereinbarten Tarif abhängig. Schließlich handelt es sich es sich bei dem Vergehen um grobe Fahrlässigkeit.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

  • Unfall kostenfrei melden: online oder telefonisch unter 0800 30 111 60
  • Kostenfreie Prüfung Ihres Unfalls durch einen Anwalt
  • Das Expertenteam leitet die faire Regulierung Ihres Falles in die Wege und sorgt für eine fachgerechte und verlässliche Abwicklung.
  • Sie profitieren von der bestmöglichen Entschädigung, die Ihnen zusteht.

Ein Verkehrsunfall ist nicht nur ärgerlich, sondern auch zeitaufwendig. Welche Kostenpauschale Ihnen nach einem Unfall zusteht, und wie Sie diese geltend machen erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber.

In Kürze
  • Für den Zeit- und Kostenaufwand steht Geschädigten nach einem Verkehrsunfall eine Kostenpauschale zu.
  • Sie können in der Regel ungefähr mit einer Pauschale zwischen 20 und 30 Euro rechnen.
  • Diese muss von der gegnerischen Haftpflichtversicherung gezahlt werden.
  • Das Spezialisten-Netzwerk von faire-Regulierung prüft alle Ansprüche ganz einfach und schnell.

Ihr Anspruch auf eine Kostenpauschale nach einem Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall, haben Sie als Geschädigter einige Dinge zu regeln, bei denen Ihnen ein Zeit-und Kostenaufwand entsteht. Sie müssen Termine mit der Werkstatt ausmachen, die Versicherung kontaktieren und Papierkram erledigen. Dafür benötigen Sie nicht nur viel Zeit, sondern müssen auch einige Kosten in Kauf nehmen. Im Rahmen des Schadenersatzes werden Ihnen entstandene Nebenkosten wie Telefon- und Portokosten erstattet. Um nicht jedes Telefongespräch oder jede Briefmarke einzeln nachweisen zu müssen, wurde vom Gesetzgeber zur Vereinfachung eine Kostenpauschale, auch Unkostenpauschale genannt, eingeführt.

Unser Tipp

Versicherungen wollen naturgemäß die Auszahlungen kleinhalten. Die Versicherung erstattet Ihnen die Kostenpauschale nur selten freiwillig. Deshalb müssen Sie Ihre Kostenpauschale ausdrücklich beim Versicherer des Unfallverursachers einfordern. Gerne übernehmen das unsere Spezialisten für Sie.

 

So hoch ist die Kostenpauschale

Die Höhe der Kostenpauschale nach einem Verkehrsunfall variiert je nach Gerichtszuständigkeit. Sie können mit einer Pauschale zwischen 20 und 30 Euro rechnen. Eine Auflistung der verschiedenen Gerichtsurteile zur Höhe der Kostenpauschale finden Sie hier.

Sie wissen nicht, ob und in welcher Höhe Ihnen die Kostenpauschale zusteht? Dann lassen Sie direkt Ihren Anspruch prüfen.

 

Kostenpauschale nach einem Unfall geltend machen

Die Kostenpauschale steht dem Geschädigten des Unfalls zu und muss von der gegnerischen Haftpflichtversicherung gezahlt werden.

Um die Kostenpauschale geltend machen zu können, ist es deshalb enorm wichtig zu klären, wer Geschädigter und Verursacher des Verkehrsunfalls ist. Die Schuldfrage wird anhand des Unfallhergangs ermittelt. Wenn Sie Ihren Unfall über das faire-Regulierung Portal melden, bekommen Sie blitzschnell – nämlich innerhalb von 24 Stunden – eine Ersteinschätzung der Schuldfrage durch einen unserer qualifizierten Verkehrsanwalt. Ihnen entstehen dabei keinerlei Kosten.

 

Wir haben Abhilfe gegen den erhöhten Zeitaufwand

Wie wir Ihnen nach einem Unfall weiterhelfen? Ganz einfach: Wir kümmern uns um Ihre komplette Schadensregulierung. Mit unserem faire-Regulierung-Netzwerk minimieren wir Ihre Aufwände zur Abwicklung Ihres Unfalls. Sie müssen sich somit nicht mehr mit Papierkram rumärgern und haben mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. 

Das beste für Sie: Mittels Kundeninformationssystem (KIS) können Sie den Stand Ihres Falls einsehen – und das topaktuell. Das KIS funktioniert ohne Installation auf Ihrem Smartphone oder Computer. Wichtige Dokumente wie Gutachten können Sie direkt einsehen und sind datenschutzkonform gespeichert. Alle Daten haben Sie ohne langes Suchen blitzschnell zur Hand.

 

So gehen Sie nach einem Unfall vor

Sie melden uns Ihren Unfall direkt online oder per Telefon unter 0800 – 30 111 60. Dafür benötigen Sie nur 2 Minuten. Danach ruft Sie ein Experte aus unserem Netzwerk in  kürzester Zeit zurück. Hier werden Ihnen alle weiteren Schritte erklärt. Und das beste: Nun können Sie sich zurücklehnen. Wir kümmern uns um alles rund um Ihre Schadensabwicklung.

Allgemeine Hilfestellungen, was Sie nach einem Verkehrsunfall tun sollten, finden Sie hier.

 

 

Sie sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken: Kopfhörer, Airpods & Co sind bei Fußgängern, Radfahrern und selbst im Auto allgegenwärtig: Aber ist es eigentlich erlaubt, mit Kopfhörern Auto zu fahren? Zwar kann der kleine Mann im Ohr die Route ansagen und bei der Organisation der Termine unterstützen; er kann aber auch mit Textnachrichten ablenken oder — viel beworbenes Feature — per Noise Cancelling sogar Umgebungsgeräusche ausblenden. Was ist erlaubt, was ist verboten? Wir schaffen Klarheit.

In Kürze
  • Kopfhörer können im Straßenverkehr hilfreich sein, etwa bei Navigation und Bedienung per Stimme. Sie können aber auch ablenken und eine Gefahr darstellen.
  • Das deutsche Recht zieht die Grenze beim Ausmaß der Ablenkung: Wer sich auf den Straßenverkehr nicht konzentrieren kann, riskiert ein Ordnungsgeld von 10 Euro.
  • Gleiches gilt fürs Telefonieren mit Kopfhörern: Es ist erlaubt, solange Sie Ihren Fokus auf dem Straßenverkehr haben.
  • Wer mit Kopfhörern im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt ist, muss damit rechnen, mindestens eine Teilschuld zugeschrieben zu bekommen.

Darf ich mit Kopfhörern Auto fahren?

Viele fragen sich, ob mit Kopfhörern Autofahren erlaubt ist. Grundsätzlich gibt es in der Straßenverkehrsordnung keine Regel, die das Tragen von Kopfhörern beim Autofahren untersagt. Doch das deutsche Recht wäre nicht das deutsche Recht, wenn es hier nicht ein großes „Aber“ gäbe. Kopfhörer dürfen nämlich nur bis zu einem bestimmten Grad der Ablenkung genutzt werden. Dies leitet sich aus § 23 der StVO ab. Dieser bestimmt, dass das Gehör beim Fahren nicht durch Geräte beeinträchtigt werden darf.

Wichtig

Wer sich durch seine Kopfhörer so laut beschallen lässt (oder Umgebungsgeräusche ausblendet), dass er Martinshorn, Hupen usw. nicht mehr wahrnehmen kann, stellt ein Sicherheitsrisiko dar — und riskiert dafür ein Verwarngeld über 10 Euro.

 

Telefonieren mit Kopfhörern beim Autofahren — Ist das erlaubt?

Nun könnte man argumentieren, dass sich das Auto durch die Nutzung von Kopfhörern viel sicherer durch den Verkehr lenken lässt. Man hat die Hände frei, ist weniger abgelenkt und kann sich so besser aufs Fahren konzentrieren. Und tatsächlich: Grundsätzlich ist das Telefonieren mit Kopfhörern — ähnlich wie mit einer Freisprecheinrichtung — erlaubt. Letztlich gelten aber auch hier die Beschränkungen aus § 23 StVO, nach denen der Autofahrer entsprechende Technik nur so lange nutzen darf, wie er nicht vom Straßenverkehr abgelenkt wird.

Unfall durch Kopfhörer beim Autofahren — Welche Regeln gelten?

Jede elektronische Gimmick im und am Auto birgt Ablenkungspotenzial. Ein Knopf zu viel betätigt, eine aufmerksamkeitsheischender Signalton zu viel eine zu berührende Nachricht ins Mikro gesprochen: schnell hat man im Moment der Ablenkung einen Auffahrunfall oder Schlimmeres verursacht. Und nun? Kommt es aus einer Ablenkung heraus zu einem Unfall müssen Sie — selbst wenn Sie nicht der Alleinverantwortliche für den Schaden sind — zumindest mit einer Teilschuld rechnen.

Ähnlich verhält es sich mit der Kfz-Versicherung. Diese übernimmt häufig nur einen Teil der entstandenen Reparaturkosten. Um nicht unnötigerweise draufzahlen zu müssen, sollte man also besser Vorsicht walten lassen — oder am besten komplett auf Kopfhörer beim Autofahren verzichten und auf die bordeigene Freisprech-Funktionen setzen.

 

Jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung.

Ob selbst verschuldet oder nicht. Ob mit Kopfhörern oder ohne — jeder Schadensfall verdient eine faire Regulierung. Wenn Sie durch Kopfhörer beim Autofahren in eine Unfallsituation geraten sind, überlassen Sie die Schadensregulierung nicht dem Zufall. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.

  • Melden Sie uns Ihren Schaden über unsere Online-Plattform, per Smartphone oder telefonisch unter 0800 30 111 60.
  • Unser Partnernetzwerk nimmt Ihren Fall sorgfältig auf und versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen und klaren Handlungsempfehlungen
  • Unsere Mitarbeiter melden sich sofort nach der Prüfung mit einem detaillierten Schritt-für-Schritt-Vorgehen bei Ihnen zurück.

Wir begleiten Sie durch den Prozess der Regulierung und kümmern uns um Ihre bestmögliche Entschädigungsleistung.

Ihr Fahrzeug ist nach einem Unfall so stark beschädigt und muss abgeschleppt werden. Das ist oftmals mit hohen Kosten verbunden. In diesem Artikel erfahren Sie, wer die Abschleppkosten nach einem Unfall zahlt und wie Sie Ihre Kosten schnell und unkompliziert geltend machen.

In Kürze
  • Die Abschleppkosten werden in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers getragen.
  • Sie sollten Ihren Wagen in die nächstgelegene Werkstatt schleppen lassen (Schadensminderungspflicht).
  • Sie müssen keine Preise von Abschleppdiensten vergleichen.
  • Als Verursacher müssen Sie ohne Kaskoversicherung die Abschleppkosten selbst zahlen.

Anspruch auf Erstattung der Abschleppkosten nach einem Unfall

Grundlegend gilt: Der Verursacher des Unfalls bzw. dessen Haftpflichtversicherung muss für alle Schäden aufkommen. Er hat die Pflicht, den ursprünglichen Zustand vor dem Unfall wiederherzustellen. Für Sie besteht nicht nur das Recht auf die Erstattung der Reparatur– und Mietwagenkosten, sondern auch auf die Erstattung der Abschleppkosten des Fahrzeugs.

Versicherungen möchten ihre Kosten in der Regel so gering wie möglich halten. Gerne kürzen sie deshalb Ansprüche, die Ihnen eigentlich zustehen. Da Abschleppkosten oftmals sehr hoch sind, setzen Versicherungen hier gerne den Rotstift an und zahlen nicht den gesamten Betrag aus.

Ihr Recht

Wer unmittelbar nach einem Unfall abgeschleppt wird, muss nicht vor der Beauftragung des Abschleppdienstes Preise vergleichen. Das heißt, dass auch wenn die Abschleppkosten hoch sind, die Versicherung Ihnen den gesamten Betrag der entstandenen Kosten für die Abschleppung zahlen muss.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie die Ansprüche auf Abschleppkosten nach einem Verkehrsunfall geltend machen können? Wir helfen Ihnen!

 

Wer zahlt die Abschleppkosten nach einem Unfall?

Im ersten Schritt muss die Schuldfrage geklärt werden. Haben Sie keine Schuld am Verkehrsunfall, kommt immer die gegnerische Haftpflichtversicherung für den Schadenersatz auf. Nicht nur die Kostenerstattung für Reparatur und Mietwagen stehen Ihnen zu – sondern auch die Abschleppkosten nach dem Unfall.

Bei einem selbstverschuldeten Verkehrsunfall liegt die Zahllast bei Ihnen. Haben Sie eine Kaskoversicherung abgeschlossen, werden die Abschleppkosten von dieser getragen. Wenn Sie keine Kaskoversicherung haben, bleiben Sie als Unfallverursacher selbst auf den Kosten sitzen.

Hinweise für eine Schadensregulierung bei Teilschuld finden Sie hier.

 

Abschleppen bis in die nächste Werkstatt nach einem Verkehrsunfall

Grundsätzlich besteht eine sogenannte Schadensminderungspflicht. Das bedeutet, dass auch als Geschädigter die Pflicht haben, die Kosten für die Schadensregulierung so gering wie möglich zu halten. In der Regel muss Ihr Auto also zur nächstgelegenen Werkstatt abgeschleppt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt natürlich Fälle, in denen die nächste Werkstatt nicht der günstigsten Variante entspricht.

Hier ein paar Beispiele:

  • Sie können Ihr Fahrzeug nur in einer Spezialwerkstatt reparieren lassen.
  • Sie müssen das Auto in Ihrer Vertragswerkstatt reparieren lassen, um Garantieansprüche nicht zu verlieren.
  • Die Werkstätten haben nicht geöffnet. Dann können Sie Ihr Fahrzeug beim Abschleppdienst zwischenparken.

Sie wissen nicht, ob die Versicherung in Ihrem Fall zahlen muss, dann lassen Sie Ihre Ansprüche jetzt prüfen.

 

Erstattung der Abschleppkosten nach einem Unfall

Sie sind auf der Suche nach einer schnellen Lösung für die Erstattung der Abschleppkosten nach einem Unfall?

Hier ist die bewährte Lösung. Lizenzierte Experten aus dem Netzwerk von faire-Regulierung setzen Ihre Ansprüche durch und begleiteten Sie persönlich in allen Fragen bis zur vollständigen Auszahlung.

✔ Melden Sie uns Ihren Verkehrsunfall innerhalb von 2 Minuten online oder telefonisch unter der kostenfreien Nummer 0800 – 30 111 60 Ihren Verkehrsunfall.

✔ Ein Spezialist aus unserem Netzwerk ruft Sie zurück und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

✔ Wir kümmern uns nun um Ihre gesamte Schadensregulierung, kommunizieren mit allen am Schadensmanagement beteiligten Parteien wie Versicherung, Anwalt, Werkstatt, Gutachter etc. So minimieren wir Ihren Aufwand und halten Ihnen konsequent den Rücken frei.

✔ Up to date

Über unser KIS (Kundeninformationssystem) sehen Sie den aktuellen Stand Ihres Falls. Das Beste ist, dass Sie das KIS einfach über den Internetbrowser nutzen können. Eine Installation auf dem PC oder Smartphone ist nicht notwendig. Wichtige Dokumente wie Rechnungen oder Schadensgutachten sehen Sie direkt online. Ihre Dokumente haben Sie somit top aktuell zur Hand – ohne einen Stapel Papier.

Jeder, der ein Fahrzeug bewegt, hat naturgemäß ein statistisches Risiko einen Unfall zu haben. Deshalb gibt es in Deutschland die Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge. Ohne Nachweis einer gültigen Versicherung gibt es regulär nicht einmal die Zulassung. Aber was ist, wenn doch kein Versicherungsschutz besteht? Das Konto war nicht gedeckt, der Antrag ist schiefgegangen, die EVB war falsch, irgendwer hat gekündigt…  Kfz-Versicherungen bieten aus gutem Grund inzwischen Versicherungssummen bis 100 Millionen Euro, denn das Schadenspotential – gerade bei Personenschäden – ist gewaltig. Dementsprechend sieht der Gesetzgeber bereits das Fahren ohne Kfz-Haftpflichtversicherung als eine Straftat.

Wir klären Sie in diesem Ratgeberartikel über die Konsequenzen auf, wenn Sie ein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz fahren oder sogar damit verunfallen.

In Kürze
  • Alle Kraftfahrzeuge müssen gesetzlich in Deutschland haftpflichtversichert werden. Es ist eine Pflicht- und keine Wahlversicherung
  • Sind Sie mit einem Kraftfahrzeug ohne Kfz-Haftpflichtversicherung auf öffentlichen Straßen unterwegs, begehen Sie eine Straftat und riskieren zumindest Geld- oder Freiheitsstrafe.
  • Bei einem Verkehrsunfall haftet in der Regel der Verursacher – auch bei einem nicht versicherten Fahrzeug.
  • Auch der Fahrzeughalter kann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er andere Personen sein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz führen lässt. 

Ist die Kfz-Haftpflichtversicherung wirklich eine Pflicht?

In Deutschland ist es für Sie als Fahrer verpflichtend, dass Ihr Fahrzeug mit einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung versichert ist. Diese Pflicht ist im so genannten „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ – kurz: „Pflichtversicherungsgesetz“ – geregelt. Sie müssen daher eine Versicherungsprämie an einen Anbieter Ihrer Wahl zahlen, sind im Falle eines Verkehrsunfalls dafür mit der vereinbarten Versicherungssumme finanziell abgesichert. Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt Schäden auf Seiten all jener anderer Verkehrsteilnehmer, die durch Ihr Verhalten unverschuldet in den Unfall geraten sind. Ihre eigenen Schäden können Sie bei Verschulden durch Voll- und Teilkaskoversicherungen absichern.

Fahren Sie ohne Versicherungsschutz auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, begehen Sie eine Straftat.

Wichtig

Nicht nur der Fahrer, sondern auch der Halter macht sich in der Regel strafbar.

 

Wann fahre ich ohne Versicherungsschutz?

Es gibt einige Situationen, in welchen Ihr Auto keinen Versicherungsschutz genießt. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn:

  • der Übergang beim Wechsel Ihres Versicherungsanbieters lückenhaft ist oder die alte Versicherung gekündigt wurde und die neue Versicherung noch nicht aktiv ist,
  • noch keine Versicherung für das Kraftfahrzeug abgeschlossen wurde,
  • das Fahrzeug ein nicht zugelassenes oder ausländisches Kennzeichen hat,
  • die Versicherungsbeiträge nicht bezahlt wurden,
  • dem Fahrzeug die Allgemeine Betriebserlaubnis entzogen wurde oder
  • die Hauptuntersuchung abgelaufen ist.

Trifft mindestens einer dieser Punkte auf Sie zu, dann dürfen Sie unter keinen Umständen

  • auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Parkplätzen fahren,
  • Familienmitglieder oder Freunde mit Ihrem Wagen fahren lassen,
  • Ihren Wagen auch nicht umparken.

Selbst wenn Sie nur wenige Meter mit Ihrem Auto fahren, machen Sie sich des Fahrens ohne Versicherungsschutz strafbar.

Unser Tipp

Wenn Sie ein neues Kraftfahrzeug anmelden möchten, muss bereits ein Versicherungsschutz bestehen. Andernfalls erhalten Sie keine Zulassung.

Was passiert beim Fahren ohne Versicherungsschutz und einem Unfall?

Verkehrsunfälle gehören naturgemäß zum Verkehrsgeschehen. Die aus einem Unfall resultierenden Schäden werden in Sach-, Vermögens und Personenschäden unterteilt. Während der klassische Sachschaden -die Delle im Blech- vergleichsweise übersichtlich und trivial erscheinen kann, ist spätestens bei Personenschäden, also Verletzungen an Leib oder sogar Leben die immense Wichtigkeit einer soliden finanziellen Rückendeckung erkennbar. Schmerzensgeld, Behandlungskosten und Verdienstausfälle erreichen sehr schnell sehr große Beträge. Fehlt in solchen Dimensionen der Versicherungsschutz steht der Geschädigte vor dem Nichts und der Verursacher vor der Insolvenz. Fährt der Unfallverursacher ohne Versicherungsschutz, handelt er immer fahrlässig – und läuft Gefahr, im Worst Case unbezahlbar hohe Schadenersatzsummen schultern zu müssen. Denn der Unfallverursacher wird zu Recht zur Kasse gebeten. Diese Form der Haftung nennt sich Verschuldenshaftung. Darüber hinaus würde er sich – abgesehen von etwaigen Vergehen oder Straftaten in der Unfallbegehung selbst – auch noch des Fahrens ohne Versicherungsschutz strafbar machen.

Unser Tipp

Falls Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten sind und Ihr Unfallgegner keine Versicherung hat, wenden Sie sich direkt an faire-Regulierung, denn es wird eine Regulierung über spezielle gemeinnützige Hilfsorganisationen für Sie erforderlich.

Gut zu wissen: Sitzt nicht der Fahrzeughalter, sondern ein Familienmitglied oder eine andere Person am Steuer, kann es sein, dass der Fahrzeughalter zur Kasse gebeten wird. Sie können nämlich aufgrund einer so genannten Gefährdungshaftung haften, da sie wissentlich eine andere Person Ihr Auto ohne Versicherungsschutz haben fahren lassen.

Achtung: Um beim Fahren ohne Versicherung erwischt zu werden, genügt schon ein Blitzer oder eine Verkehrskontrolle.

 

Welche Strafen drohen beim Autofahren ohne Versicherung?

Beim Fahren ohne Versicherung handelt es sich um eine Straftat. Sie können daher mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft werden. In § 6 des Pflichtversicherungsgesetz steht, dass Sie mit sechs Monaten oder eine Geldstrafe, die sich auf bis zu 180 Tagessätzen belaufen kann, bestraft werden können.

Wichtig

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Wenn Sie Ihr Auto ohne Versicherungsschutz fahren, machen Sie sich auch dann strafbar, wenn Ihnen Ihr Fehlverhalten gar nicht bewusst ist.

Achtung: Ab 90 Tagessätzen gelten Sie auch als vorbestraft und bekommen einen Eintrag ins Führungszeugnis. Die Strafe kann noch deutlich höher werden, wenn Sie vorsätzlich ohne Versicherung fahren. Auch kann ein Fahrverbot und bis zu sechs Punkte in Flensburg auf Sie warten. Sollten Sie gleichzeitig Fahrer und Fahrzeughalter sein, kann Ihnen sogar ihr Fahrzeug entzogen werden. Sind Sie noch Fahranfänger und beispielsweise mit dem Auto der Eltern ohne Versicherungsschutz gefahren, kann sich Ihre Probezeit verlängern und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

Wie sieht es mit Roller, Mofa & Co. aus?

Das Pflichtversicherungsgesetz gilt auch für alle Krafträder und Kleinkrafträder. Ohne Versicherungsschutz dürfen Motorräder, Roller und Mofas nicht auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen fahren. Es drohen auch dieselben Strafen wie beim Autofahren ohne Versicherung.

E-Bikes und E-Scooter fallen übrigens nicht unter diese Regelung, da sie nicht als Kraftfahrzeuge bewertet werden.

Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Unfall geraten und der Unfallverursacher hat keine Versicherung? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden bis zu Ihrer bestmöglichen Entschädigungsleistung begleitet.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Es hat gekracht und Ihr Fahrzeug ist nicht mehr fahrtauglich und muss in die Werkstatt? Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wann Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen nach einem Autounfall haben, wie lange Sie den Mietwagen dann benutzen dürfen und wer die Kosten dafür trägt.

In Kürze
  • Geschädigte haben in der Regel einen Anspruch auf einen Mietwagen, wenn Sie auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind und täglich mindestens 20 Kilometer fahren.
  • Falls Sie einen Anspruch haben, steht Ihnen der Mietwagen nicht nur für die Dauer der Reparatur Ihres beschädigten Fahrzeugs zu, sondern auch für die Zeit beim Gutachter und auch bis zur möglichen Beschaffung eines neuen Fahrzeuges.
  • Dokumentieren Sie genau, wie lange sich Ihr Wagen in der Werkstatt befindet und welche Fahrten Sie mit dem Mietwagen unternommen haben.
  • Die Kosten für den Mietwagen trägt die Versicherung des Unfallverursachers. Bei gerechtfertigten Kürzungen oder einer Teilschuld Ihrerseits werden Sie entsprechend zuzahlen.

Mietwagen nach Unfall: habe ich einen Anspruch?

Generell gilt, dass Sie als Geschädigter unmittelbar nach einem Unfall einen Anspruch auf einen Mietwagen haben. Das gilt insbesondere für die Zeit, in der sich Ihr Fahrzeug in der Werkstatt zur Reparatur befindet oder auch schon vorher, wenn es z. B. beim Gutachter oder dem Abschlepper ist. Auch nach der Erstellung des Gutachtens haben Sie noch für ein oder zwei Tage einen Anspruch auf den Mietwagen. Der Gesetzgeber hat diese Bedenkzeit eingeräumt, damit sich die Betroffenenbewusst entscheiden können, ob Sie Ihr Fahrzeug reparieren lassen möchten oder ob Sie sich die Summe auszahlen lassen wollen. On top kann noch der Wiederbeschaffungszeitraum, also der Zeitraum, in dem Sie auf Ihr neues Fahrzeug warten, kommen. Doch Achtung: Braucht Ihr Fahrzeug länger als gedacht bei der Reparatur, versucht die gegnerische Versicherung regelmäßig den Zeitraum Ihres Anspruchs zu kürzen! Als Leser dieses Artikels wissen Sie jetzt aber: Solange Sie persönlich nichts für die Verzögerung der Reparatur können, darf die Versicherung Ihren Mietwagenanspruch auch nicht kürzen! (Bsp.: verzögerte Ersatzteillieferung)

Wichtig

Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen nach einem Unfall nur, wenn Sie täglich mehr als 20 km mit diesem fahren müssen.

Erreichen Sie diese Geringfügigkeitsgrenze nicht, kann es sein, dass Ihnen kein Mietwagen zusteht. Dann werden meist die Taxikosten oder die Fahrtkosten für die öffentlichen Verkehrsmittel ersetzt. Prüfen Sie daher genau, ob Ihnen (auch im Einzelfall unter 20 km/Tag) ein Anspruch auf einen Mietwagen zusteht. Als Ausnahme von dieser 20-Kilometer-Regelung, können Sie sich die Feuerwehrmann-Eselsbrücke merken: Muss ein Fahrzeug aus besonderen Gründen ständig verfügbar sein, dann kann Ihnen ein Mietwagen auch dann zustehen, wenn Sie unter dieser Grenze liegen.

Wichtig

Sie haben keinen Anspruch auf einen Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung, wenn Sie sich gegen eine Reparatur entscheiden oder selbst reparieren.

Haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen, heißt das nicht, dass Sie ohne Extrakosten frei einen Wagen mieten dürfen. Als Faustregel gilt, dass der Mietwagen ein vergleichbares Modell zu Ihrem Fahrzeug sein muss. Das bedeutet, dass Ihnen ein Mietwagen zusteht, welcher derselben Klasse des eigenen Fahrzeugs entspricht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt beim Mietwagen eine Klasse, die eins unter der Klasse des eigenen Fahrzeugs liegt.

Gut zu wissen: Der Versicherer muss auch einen Zuschlag für eine Vollkaskoversicherung des Mietwagens tragen. Das gilt auch, wenn das eigene Fahrzeug nicht vollkaskoversichert ist.

 

Diese 6 Punkte müssen Sie beachten

Damit Sie Ihren Mietwagenanspruch richtig geltend machen und sich über volle Erstattung freuen können, sollten Sie folgende 6 Punkte unbedingt beachten:

  1. Weisen Sie nach, wie lange sich Ihr kaputtes Fahrzeug in der Werkstatt zur Reparatur befand und für Sie dadurch nicht nutzbar war. Bewahren Sie dazu alle Belege und Rechnungen der Werkstatt auf.
  2. Führen Sie eine Liste mit allen Fahrten, die Sie mit dem Mietwagen unternommen haben. Dazu gehört nicht nur die Fahrt zum Büro, oder zum Supermarkt, sondern auch die Spritztour am Wochenende sowie die Fahrt zum Hausarzt.
  3. Beachten Sie, dass die Erstattung der Versicherung für einen Mietwagen nach dem Unfall zweckgebunden ist. Das heißt, dass das Geld auch nur für die Nutzung eines Mietwagens ausgegeben werden darf. Nur tatsächlich entstandene Kosten sind auch erstattungsfähig!
  4. Wie bereits erwähnt, übernimmt die Versicherung die Kosten für einen Mietwagen, der mit Ihrem Fahrzeug vergleichbar ist. Das bedeutet umgekehrt jedoch auch, dass Sie keine Verschlechterung des Fahrkomforts hinnehmen müssen.
  5. Sie müssen sich selbstverständlich nicht sofort für einen Mietwagen entscheiden. Überlegen Sie jedoch länger als eine Woche, besteht die Gefahr, dass Sie Ihren Anspruch auf einen Mietwagen verlieren.
  6. Sie haben gegenüber Ihrem Unfallgegner eine so genannte Schadenminderungspflicht. Das heißt, dass Sie die Kosten nicht unnötig in die Höhe treiben dürfen und versuchen müssen, den Schaden gering zu halten.

Mieten Sie kein Fahrzeug „von privat“, denn die Versicherung kann dadurch bis zur Hälfte der Kosten kürzen. Da bleibt meistens nicht mehr viel übrig und Ihr persönlicher  Ärger mit dem privaten Vermieter ist vorprogrammiert. Wenn Sie den Weg über private Fahrzeuge gehen wollen, ist das Einfordern der sogenannten Nutzungsausfallentschädigung der bessere Weg für Sie. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wer zahlt den Mietwagen nach einem Unfall und wer stellt ihn zur Verfügung?

Als Geschädigter bei einem Verkehrsunfall steht Ihnen im Rahmen des Schadenersatzes auch die Übernahme der Mietwagenkosten zu. Die Versicherung des Unfallverursachers muss diese Kosten übernehmen. Sind Sie jedoch ganz oder teilweise selbst verantwortlich für den Unfall, dann kommt die eigene Vollkaskoversicherung ins Spiel.

Unser Tipp: Prüfen Sie unbedingt die Bedingungen Ihrer Vollkaskoversicherung. Sollten Sie feststellen, dass Sie keinen Anspruch auf einen Mietwagen haben, schützen Sie sich vor teuren Mietwagenrechnungen.

Wichtig

Versicherer dürfen kürzen, wenn Sie den Mietwagen zu lange behalten oder einen Mietwagen wählen, der nicht der Fahrzeugklasse Ihres Fahrzeuges entspricht.

Ein in unserer Praxis häufig auftauchender Kürzungsgrund ist, wenn die Versicherung Ihnen nachweisen kann, dass sie Ihnen ein konkretes und günstigeres Mietwagenangebot unterbreitet hatten. Die daraus resultierende Kürzungen auf die Kosten des günstigeren Angebotes sind rechtlich meistens nicht mehr zu heilen. Die ungedeckte Differenz zu Ihren tatsächlichen Mietwagenkosten zahlen Sie dann aus eigener Tasche.

Gut zu wissen: Auch wenn Sie einen Zweitwagen haben, aber dieser nachweislich von Ihren Kindern oder Ihrem Partner genutzt wird, haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen.

Schuldfrage ungeklärt: was erwartet mich?

Ist die Schuldfrage noch nicht abschließend geklärt, kann Ihnen möglich noch eine Teilschuld zugesprochen werden. Unter Umständen werden dann nicht die gesamten Mietwagenkosten von der generischen Versicherung übernommen und Sie müssen den Rest selbst bezahlen.

Gut zu wissen: Haben Sie sich gegen einen Mietwagen und für eine Nutzungsausfallentschädigung entschieden, bekommen Sie weniger Geld aus ursprünglich gedacht ausgezahlt. Jedoch müssen Sie dann auch bei einer Teilschuld nichts dazuzahlen. Das Geld für die Entschädigung können Sie absolut frei verwenden, z. B. auch zum internen Ausgleich an Ihren privaten Fahrzeugvermieter.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Es hat gekracht und Ihr Fahrzeug ist nicht mehr fahrtauglich oder muss in die Werkstatt? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das bewährte Vorgehen für Sie im Überblick:

  • Sie geraten unverschuldet in einen möglichen Verkehrsunfall und wollen Schadensersatzansprüche wie Mietwagenkosten geltend machen.
  • Sie melden uns den Unfallhergang einfach und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie werden entlastet

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, absolut kompetent und ohne Risiko für Sie.

Führerscheinneulinge müssen in Deutschland eine zweijährige Probezeit bestehen, in welcher besondere Regeln gelten. Bei einem Verkehrsunfall in der Probezeit liegen die Nerven dementsprechend blank. Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, mit welchen Folgen Sie als Fahranfänger nach einem Unfall in der Probezeit rechnen müssen und warum Fahrerflucht eine ganz schlechte Idee ist.

In Kürze
  • Sind Sie nicht schuld am Verkehrsunfall, müssen Sie mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen.
  • Sind Sie zum Teil Schuld oder haben den Unfall verursacht, kann das für Sie als Fahranfänger sehr teuer werden.
  • Bei vollendeten Straftaten droht Ihnen der Verlust Ihres Führerscheins.
  • Wir von faire-Regulierung helfen Ihnen zuverlässig und 100% kostenfrei bei Fragen rund um Ihre Schadensregulierung weiter.

Die entscheidende Frage: Wer ist schuld?

Um beantworten zu können, welche Folgen der Verkehrsunfall in der Probezeit für Sie hat, muss zunächst die Schuldfrage geklärt werden. Hierbei gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Sie sind nicht schuld am Unfall.
  2. Sie tragen eine Teilschuld.
  3. Sie haben den Verkehrsunfall verursacht.

Tragen Sie als Fahranfänger keine Schuld am Verkehrsunfall, so haben Sie auch keine Probezeitmaßnahmen zu befürchten. Wenn Sie hingegen eine Teilschuld tragen oder den Unfall verursacht haben, indem Sie beispielsweise die Vorfahrt missachtet haben, müssen Sie mit Folgen rechnen.

Hinweis: Begehen Sie als Fahranfänger unter keinen Umständen Fahrerflucht! Bei Fahrflucht drohen der Führerscheinentzug, eine saftige Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe. Es ist also immer besser mit dem Unfallgegner zu sprechen und Kontaktdaten auszutauschen und ggf. den Unfall bei der Polizeibehörde zu melden. Mehr zum Thema Fahrerflucht erfahren Sie hier.

Welche Folgen hat ein Unfall während der Probezeit?

Welche Folgen ein Unfall in der Probezeit für den Führerschein hat, hängt sehr davon ab, um welchen Verstoß es sich handelt und ob Personen verletzt wurden.

Wichtig

Ein Unfall in der Probezeit hat nur Konsequenzen für den Fahranfänger, wenn er mindestens teilweise selbst die Schuld am Unfall trägt. Unterteilt sind die Verstöße in schwerere Vergehen (auch A-Verstöße genannt) und weniger schwere (B-Verstöße).

Begehen Sie als Fahranfänger eine Ordnungswidrigkeit, wie zum Beispiel eine Geschwindigkeitsüberschreitung, und verursachen dadurch einen Unfall, richten sich die Folgen nach dem Bußgeldkatalog. Der enthält für jeden Verstoß ein spezielles Bußgeld und definiert auch Strafen wie Punkte in Flensburg oder Fahrverbote. Grundsätzlich sind die Sanktionen abhängig von der Unfallursache und der Schwere des Schadens.

Unfall in der Probezeit wegen eines A-Verstoßes

Dazu zählen beispielsweise die Missachtung des Überholverbots oder ein Verstoß gegen die Vorfahrtsregelung. Das sind also die schweren Verstöße. A-Verstöße haben eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre zur Folge, sowie den Besuch eines Aufbauseminars für Fahranfänger. Kommt es zu einem weiteren A-Verstoß in der Probezeitverlängerung, gibt es eine Verwarnung sowie die Empfehlung eines verkehrspsychologischen Beratungsgespräches. Folgt noch ein weiterer A-Verstoß, kann der Führerschein entzogen werden.

Hinweis: Wird der Besuch eines Aufbauseminars verweigert, kann dem Betroffenen ebenfalls die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Unfall in der Probezeit wegen eines B-Verstoßes

Zu den B-Verstößen gehören z. B. das Fahren mit abgefahreneren Reifen oder das Überziehen der Hauptuntersuchung, die dann im Vergleich zur A-Gruppe weniger schwer sind. Mit Auswirkungen auf die Probezeit müssen Sie nicht rechnen.

Hinweis: Bei einem weiteren B-Verstoß müssen Sie mit denselben Folgen wie bei einem A-Verstoß rechnen.

Strafrechtliche Konsequenzen

Kommt es durch den Unfall zu verletzten Personen, kann Ihnen in der Probezeit eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung oder sogar fahrlässiger Tötung drohen. Diese Straftaten sind auch A-Verstöße. Allerdings sind die Folgen für Ihre Probezeit im Vergleich zu den strafrechtlichen Konsequenzen nicht so gravierend. Nach § 229 des Strafgesetzbuches (StGB) müssen Sie bei einer fahrlässigen Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe rechnen. Bei einer fahrlässigen Tötung sogar bis zu fünf Jahre. Das zählt auch für geübte Fahrer.

Wichtig! Begehen Sie eine Straftat im Straßenverkehr, wie beispielsweise eine fahrlässige Körperverletzung, eine Fahrerflucht, oder eine unterlassene Hilfeleistung, müssen Sie mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Was bedeutet ein Blechschaden für den Versicherungsschutz?

Grundsätzlich wird bei einem Unfall während der Probezeit die Schadensfreiklasse hochgestuft, sodass der Fahrzeughalter zukünftig höhere Beiträge bezahlen muss. Diese Höherstufung ist davon unabhängig, ob ein schwerwiegendes oder minderschweres Vergehen zu dem Unfall geführt hat.

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind Fahranfänger und während der Probezeit unverschuldet in einen Unfall geraten? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Das sichere Verfahren im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weiter Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet und Sie müssen sich nicht weiter mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent, bewährt und sicher für Sie.

Wir erklären Ihnen in unserem Ratgeber, wer den Schaden zahlen muss, wenn Sie mit einem Firmenwagen in einen Unfall geraten und welche Situationen Sie dabei unterscheiden müssen.

In Kürze
  • Wer den Schaden nach einem Unfall mit dem Firmenwagen tragen muss, hängt überwiegend davon ab, ob der Fahrer Schuld hat.
  • Bei einem unverschuldeten Unfall oder leichter Fahrlässigkeit müssen Sie mit keinen Kosten rechnen.
  • Bei mittlerer oder schwerer Fahrlässigkeit müssen Sie die Kosten zumindest anteilig selbst zahlen. Das Gleiche gilt bei Vorsatz.
  • Achten Sie auch insbesondere darauf, ob private Fahrten mit den Firmenwagen erlaubt sind.

Unfall mit Firmenwagen – Was nun?

Viele Autofahrer sind sich sicher, dass ihr Arbeitgeber für den entstandenen Schaden aufkommen muss, wenn sie mit dem Firmen- oder Dienstwagen in einen Unfall geraten oder diesen sogar verursachen. Dabei ist das gesetzlich gar nicht so eindeutig geregelt. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wieso Sie zwischen einer Dienstfahrt und Privatfahrt unterscheiden müssen und zeigen Ihnen, wer in dem jeweiligen Fall haftet.

Dieses wertvolle Wissen sollten Sie sich unbedingt aneignen, denn in bestimmten Konstellationen kann Ihr Unfall mit dem Firmenwagen sogar zu einer fristlosen Kündigung führen.

Wer haftet und wer zahlt bei einem Unfall mit dem Firmenwagen während der Arbeitszeit?

Wer muss den Schaden zahlen, wenn es während der Arbeitszeit zu einem Unfall mit dem Firmenwagen kommt? Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei a) die Schuldfrage und b)welcher Grad an Fahrlässigkeit vorlag.

Unser Tipp

Generell gilt: Je größer Ihre Schuld am Unfall ist, umso stärker müssen Sie sich am Schadensersatz beteiligen. Den Rest übernimmt regulär die Haftpflichtversicherung Ihres Arbeitgebers.

4 wichtige Tipps, wer beim Unfall mit einem Dienstwagen zahlt

Zunächst müssen Sie zwischen vier Situationen unterscheiden: Sie waren nicht Schuld oder es lag leichte, mittlere und grobe Fahrlässigkeit vor.

  1. Tragen Sie keine Schuld an dem Unfall, muss die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für die entstandenen Schäden aufkommen. Sie müssen nichts zahlen.
  2. Kommt es aufgrund leichter Fahrlässigkeit, wie beispielsweise Ihre leichte Geschwindigkeitsüberschreitung, zu einem Unfall, kann man Sie als Arbeitnehmer dafür nicht bestrafen.
  3. Bei mittlerer Fahrlässigkeit, wie zum Beispiel einem von Ihnen begangenen Vorfahrtsfehler, werden Sie als Arbeitnehmer häufig in Regress genommen und müssen den Schaden anteilig tragen. Es kommt aber auf die genaue Unfallsituation an. Den Rest zahlt meistens der Arbeitgeber. Je größer die eigene Schuld am Unfall mit dem Firmenwagen ist, desto höher fällt auch der Beitrag aus, den Sie zusteuern müssen. Ist das Fahrzeug vollkaskoversichert, wird üblicherweise die Selbstbeteiligung von Ihnen gefordert.
  4. Bei grober Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz müssen Sie als Arbeitnehmer und Fahrer des Firmenwagens grundsätzlich den vollen Schaden übernehmen. Grobe Fahrlässigkeit liegt beispielsweise vor, wenn Sie alkoholisiert fahren. Sollte die Schadenshöhe allerdings die Höhe Ihres Einkommens stark übersteigen, müssen Sie als Mitarbeiter wiederum nur anteilig zahlen. Der Gesetzgeber will Sie mit dieser Regelung vor dem finanziellen Ruin schützen.

Das Bundesarbeitsgericht entschied bereits 1987 im Fall Az. 8 AZR 66/82, dass ein Arbeitnehmer nicht selbst das erhöhte Schadensrisiko tragen muss, nur weil der Arbeitgeber keine Vollkasko für den Firmenwagen abgeschlossen hat.

Vorsicht

Diese Regelung gilt nur, wenn der Unfall während der Dienstzeit auf einer Dienstfahrt passiert oder wenn Ihre Privatfahrt vom Arbeitgeber genehmigt wurde.

Wie ist mein Dienstwagen eigentlich versichert?

Gut zu wissen: Wissen Sie, wie der Dienstwagen versichert ist? Ihr Arbeitgeber als Fahrzeughalter ist dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für den Firmenwagen abzuschließen. Häufig besteht für den Dienstwagen zusätzlich eine Vollkaskoversicherung. Üblicherweise liegen die Selbstbeteiligungskosten bei 500 Euro und maximal 1.000 Euro.

Tipp: Fragen Sie schnellstmöglich bei Ihrem Arbeitgeber den bestehenden Versicherungsschutz -Vollkasko ja/nein- und die vereinbarten Selbstbehaltshöhen ab.

Wer haftet bei einem Unfall während einer Privatfahrt mit dem Firmenwagen?

Das kommt darauf an, ob Sie die private Nutzung mit Ihrem Arbeitgeber vertraglich festgelegt und ausdrücklich erlaubt haben. Per Definition nutzen Sie den Firmenwagen immer dann privat, wenn die Fahrten nicht den im Arbeitsvertrag festgelegten Aufgaben dienen.

Ist die private Nutzung des Firmenwagens erlaubt, übernimmt die Versicherung des Arbeitgebers normalerweise die Kosten bei einem Verkehrsunfall.

Wenn eine private Nutzung nicht erlaubt ist, dann zahlen Sie beim Verstoß dagegen auch selbst den entstandenen Schaden aus dem Verkehrsunfall.

Ist ein Unfall mit dem Firmenwagen ein Kündigungsgrund?

Wirklich heikel wird es für Sie, wenn Sie den Firmenwagen ohne Erlaubnis für eine private Fahrt genutzt haben und dann einen Unfall verursacht haben. Aber kann das auch zu einer Kündigung führen?

Nutzen Sie den Firmenwagen unerlaubt privat, ist das zunächst ein Vertragsbruch, der auch abgemahnt werden kann. Ihr Arbeitgeber kann Sie für diese unrechtmäßige Fahrt tatsächlich auch kündigen. Ist die private Nutzung hingegen erlaubt, gelten dieselben Regeln, als wenn Sie auf einer Dienstfahrt gewesen wären.

Unser Tipp

Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Nutzung des Firmenwagens durch einen Fahrzeugüberlassungsvertrags vertraglich zu regeln.

Arbeitnehmer, die beruflich viel im Straßenverkehr unterwegs sind, sollten besonders gewissenhaft fahren. Bei einem Unfall gefährden sie nicht nur sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Job.

 

Die richtigen Schritte zur fairen Schadensregulierung

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, aber waren mit dem Firmenwagen unterwegs? Dann am besten schnell bei faire-Regulierung.de melden. Der bewährte Ablauf für Sie im Überblick:

  • Sie melden uns den Unfallhergang risiko- und kostenfrei telefonisch unter 0800 30 111 60 oder noch schneller online.
  • Unser kompetentes Team prüft Ihren Fall sofort und erklärt Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Die Schadensregulierung wird eingeleitet, die benötigten Dienstleister wie Gutachter, Werkstatt & Co werden für Sie koordiniert und Sie müssen sich nicht mehr mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die lizenzierten Spezialisten aus dem faire-Regulierung-Netzwerk erledigen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um Ihre Schadensersatzansprüche, kompetent und persönlich.